Mit dem Wind im Rücken zum Markterfolg segeln

Der folgende Beitrag erschien schon vor ca. 5 Monaten am Donnerstag 12.03.15 14:20 in Hari Live und wurde für den freien Bereich nun noch gering angepasst, weil einige Referenzen im Originalartikel nicht frei verfügbar sind.

Da fragen Sie sich sicher, wie kann ein 5 Monate alter Beitrag noch interessant sein?

Die Antwort ist, weil er sehr grundsätzlicher Natur ist und die Entwicklung der letzten Monate sehr präzise gezeigt hat, wie zutreffend er doch ist.

Und er passt gut zu anderen Beiträgen der letzten Monate im freien Bereich, wie -> Kohle - tiefer geht immer und erst bei Null ist Schluss! <-

Hier geht es los:

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Ich habe schon mehrfach über eine -> Sektorenstrategie für normale Anleger <- geschrieben.

Und in Hari Live habe ich unter dem Titel "Das langfristige Megatrend-Depot für den kleinen Geldbeutel" auch darüber geschrieben, warum es für kleine Depots Sinn machen könnte, seine Investments auf die grossen Megatrends zu konzentrieren.

In dem Artikel hatte ich darauf hingewiesen, dass:

  • Zykliker zwar wild hin- und her schwingen, langfristig aber nicht vom Fleck kommen.
  • Rohstoffe oder Gold, in ihren Bewertungen zwar wild schwanken können, aber kein echtes Wachstum durch Innovation in sich tragen.
  • Reine "Cash-Kühe" ohne Wachstum, zwar jede Menge Cash per Dividende ausschütten, am Ende aber langfristig nicht vom Fleck kommen.
  • Niedrige KBVs und KGVs und hohe Ausschüttungen, keine langfristige Sicherheit verschaffen.
  • Sehr langfristig über Jahrzehnte genau die Firmen am "sichersten" sind, die sich neben starken, eigenen Produkten, in einem stark wachsenden Marktumfeld bewegen, denen neue Kunden also sozusagen von alleine zufliegen, weil der sie umgebende Markt einfach wächst

Ich halte diese Aussagen immer noch für grundlegend richtig und wichtig.

Heute will ich mal daran anknüpfen und erklären, warum die Sektorenwahl bei der Frage, welche Aktie in ein Investmentdepot gehört, für mich das erste wichtige Nadelöhr ist, durch das ein potentielles Investment durch muss.

Denn wenn man ein langfristiges Investment tätigt, macht es jede Menge Sinn, das aus einem Sektor zu wählen, der langfristig wächst. Ein Sektor, bei dem der zu verteilende Kuchen also immer grösser wird.

Erfahrene Segler wissen zu Genüge, wie viel einfacher es ist, mit dem Wind im Rücken zu segeln, als gegen den Wind anzukreuzen. Letzteres geht zwar auch, erfordert aber weit höheren Aufwand, um voran zu kommen.

Und was beim Segeln der Wind ist, ist bei der Geldanlage der fundamentale Trend, der für steigende Umsätze und Gewinne sorgt. Unternehmen, die in so einem Markt sind, haben es leicht, den Aktionären Freude zu machen. Warum also, sollten wir bei der Geldanlage freiwillig auf diesen Vorteil verzichten?

Ich bin sowieso ein Fan des "Growth"-Gedankens. Denn Bewertungen, die sich aus der Vergangenheit herleiten, sind genau das: Vergangenheit. Viel wichtiger damit unsere Investmentdepots ergrünen ist aber, dass das Geschäftsmodell in der Zukunft Wachstum zulässt. Denn Wachstum wird langfristig in steigende Kursnotierungen umgesetzt. Und wenn die Grösse des zu verteilenden Kuchens wächst, fällt es Unternehmen leicht, daran Teil zu haben.

Neben der Grösse des zu verteilenden Kuchens, sind dabei aber die Eintrittshürden ebenso wichtig. Denn wenn ein Markt wächst, wollen andere auch daran Teil haben. Je schwerer das ist, je mehr Anlaufinvestitionen das erfordert, desto leichter tun sich die an der Börse notierten Platzhirsche, ihre Margen zu verteidigen.

Der ideale Sektor für ein Investment wäre also einer, der absehbar in den kommenden Jahren wächst und bei dem der Neueintritt neuer Mitbewerber aber aufgrund hoher Eintrittsbarrieren fast ausgeschlossen ist.

Nach dieser Vorrede, will ich daher eine Diskussion mit Ihnen beginnen, welche Sektoren im Sinne eines mehrjährigen Investments zu bevorzugen sind und welche nicht. Treue Leser werden über die Liste nicht überrascht sein, denn natürlich finden sich diese Präferenzen auch in den Einzelaktien wieder, die ich immer wieder mit Ihnen bespreche.

Damit konkret zu den Sektoren. Vorab sei noch gesagt, dass natürlich keine Regel ohne Ausnahme existiert. Auch in starken Sektoren, gibt es schwache Aktien, von denen man die Finger lassen sollte. Und in kritischen Sektoren, gibt es trotzdem starke Aktien, vielleicht gerade weil diese den Sektor so aufmischen, wie eine Tesla Motors die Autoindustrie.

Zunächst einmal die Sektoren, die ich bevorzuge, weil hier nach meiner Erwartung langfristiges Wachstum zu finden ist:

Clean Energy & Clean Tech

Ich denke das "warum", muss ich hier nicht mehr aufführen. Solange nicht als "schwarzer Schwan" eine ganz neue Technologie wie die "kalte Fusion" auftaucht, die alles auf den Kopf stellt, habe ich am langfristigen Erfolg und Wachstum des Sektors keinerlei Zweifel. Kurzfristige Verwirrrungen wie aktuell durch den Einbruch in China, ändern nichts am grossen Bild.

Aerospace & Defense

Natürlich inklusive Raumfahrt. Langfristig ein klarer Wachstumssektur und auch unsere Art uns und unsere Waren zu transportieren, wird bestimmt "dreidimensional" werden, sobald die autonomen Systeme so weit sind, dass "Fahr-Flug-Zeuge" alleine wie an einer Schnur gezogen fliegen können. Coruscant lässt sozusagen grüssen. 😉

Aber das dauert noch ein paar Jahrzehnte. Real ist aber nun die durch die multipolare Welt geförderte Rückkehr der strategischen Konflikte. Russland, China, Japan - überall wird massiv aufgerüstet und die Friedensdividende nach dem Fall des eisernen Vorhangs wieder abgebaut. Der Westen und insbesondere Europa wird nachziehen, das betrachte ich auf Jahre als nahezu sicher. Und die Eintrittsbarrieren im Sektor sind immens hoch. Wachsende Umsätze werden also mit hoher Wahrscheinlichkeit unter den Unternehmen verteilt, die heute schon bekannt sind.

Biotech & Life Sciences

Auch das muss ich wohl nicht weiter begründen, für mich immer noch *der* langfristige Boomsektor des neuen Jahrhunderts.

Agro Tech

Die Betonung liegt dabei auf "Tech", denn die eher profanen Düngemittel verstehe ich nicht darunter. Die fallen eher unter Rohstoffe und sind zyklischer Natur.

Aber alles was durch Innovation dabei hilft, die wachsende Weltbevölkerung trotz schlechter werdender Böden zu ernähren, vom robotergeführten Traktor bis zur intelligenten Bewässerung, wird seinen Weg machen und hat absehbar steigende Geschäftsvolumina vor sich.

Robotics

Eigentlich kein richtiger Sektor und nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Denn Robotics ist eigentlich eine Basistechnologie, die sich an ganz unterschiedlichen Stellen auswirken kann. Zum Beispiel in der Medizin bei Intutive Surgical. Oder in der Agrarwirtschaft durch autonome Erntemaschinen. Oder im Rüstungsbereich bei Drohnen. Oder in der Autoindustrie beim autonomen Fahren. Oder bei der Produktion wie bei Kuka. Oder. Oder.

Die verschiedenen Ausprägungen dieser Basistechnologie, stehen aber vor massivem Wachstum, auch davon ist auszugehen.

Software

Wie Robotics ist auch "Software" eine Basistechnologie und man kann nicht pauschal sagen, dass ein Investment in Software per se aussichtsreich sei. Es ist aber an ganz vielen Stellen Software, die den Unterschied macht. Überlegen Sie sich alleine mal, wie die zunehmenden Fähigkeiten von Spracherkennung (Siri und Co.) ganze Industrien umkrempeln werden - "Tea - Earl Grey - Hot!";). Oder denken Sie an das Thema Cyber-Security, auch das ist offensichtlich ein Wachstumsthema.

....

So weit als Beispiele ein paar Sektoren, die ich mag und aus denen ich gerne Aktien für mein Investmentdepot wähle. Es gibt noch andere und keiner der obigen Sektoren sollte sie überraschen. Aber allen diesen Sektoren ist gemein, dass der Wind des Wachstums in den Rücken des Investments bläst. Und es macht jede Menge Sinn, auf diesen Rückenwind zu setzen.

Nun noch kurz und beispielsweise ein paar Sektoren, um die ich in der Regel bei Investments einen Bogen mache und warum.

Versorger

Versorger braucht man immer? Habe ich auch mal gedacht und ist wahrscheinlich falsch. Die Technologie macht zentrale Versorger zwar nicht völlig unnötig, drängt sie aber in den Hintergrund und nimmt damit die Wachstumspotentiale. Dezentraler Energie gehört nach meiner Überzeugung die Zukunft.

Und die etablierten Versorger haben für mich schlicht kein Geschäftsmodell mehr und keine wirklich überzeugende Idee, wie ein neues entstehen soll. Warum da "gegen den Wind" segeln?

Autoindustrie

Von den Paradigmenbrechern wie Tesla abgesehen, ist die Autoindustrie derzeit in einem gesättigten Markt unterwegs. Etwas flapsig gesagt, passen mehr Autos nicht mehr auf diesen Planeten - ausser man geht in die dritte Dimension, siehe oben.

Und die Industrie steht vor einer Zeitenwende voller Risiken und neuer Mitbewerber ala Google und Apple. Sicher, vielleicht setzen sich von den derzeit etablierten Autobauern ein paar durch und starten in das neue Zeitalter der Mobilität. Aber das ist völlig unklar.

Warum also sollte man sich als Investment diese Risiken antun? Hier scheinen mir die Risiken kurzfristig höher als die Chancen.

Öl und Gas

Das Öl- und Gaszeitalter geht zu Ende. Und neue Quellen zu finden, wird immer teurer. Paradoxerweise könnten gerade die aktuell niedrigen Ölpreise diese Entwicklung noch befördern. Denn in dem neue Investitionen unterbleiben, könnte der nächste Preissschub um so stärker ausfallen und den Wechsel von Öl und Gas auf andere Energieformen (siehe oben) befeuern.

Banken

Brauchen wir (traditionelle) Banken in einer modernen Welt überhaupt noch? Als Transmissionsriemen für Kredite funktionieren sie ja schon jetzt nicht mehr richtig. Und um Zahlungen abzuwickeln, braucht man sie bald auch nicht mehr, Paypal und Co. lässt grüssen.

Dann sind die Banken noch völlig undurchsichtig, weil selbst Branchenexperten vor deren Bilanzen kapitulieren. Und Wachstum soll woher kommen? Hallo, ist da jemand?

Wie können solche Aktien also Grundlage eines langfristigen, mehrjährigen Investments sein?

So..... so weit ein paar Beispiele. Nichts davon dürfte Sie überraschen, ich wollte es nur einmal im Zusammenhang darstellen.

Und selbstverständlich habe ich nicht die Weisheit gefressen und wenn es um die Einschätzung der Zukunft geht, kann ich auch nur Vermutungen anstellen, ohne diese zu kennen.

Der wesentliche Punkt den ich hier machen will ist, dass bei einem langfristigen Investment die Sektoren vorzuziehen sind, bei denen der zu verteilende Kuchen absehbar grösser wird - uns also der Wind in den Rücken bläst und uns ganz ohne Anstrengung antreibt.

Es macht in meinen Augen weit mehr Sinn, sich bei Investments über diese Potentiale der Zukunft Gedanken zu machen, als sich in den Zahlen der Vergangenheit zu vergraben.

Und wenn Sie mal genau hinschauen, werden Sie bemerken, dass sich die hohen Dividenden gerade in den Sektoren sammeln, denen das Wachstum fehlt. Das ist auch kein Wunder und habe ich in dem lesenswerten Artikel -> Dididenden - überschätzt, overhyped, missverstanden und trotzdem wichtig <- dargestellt.

Für mein langfristiges Anlageverhalten gilt daher der vielleicht überraschende Satz "Wachstum schafft Sicherheit!". Ich persönlich bin damit über Jahre sehr gut gefahren.

Ihr Hari

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Was Fortinet und 3D Systems gemein haben

Der folgende Artikel erschien in erweiterter Form am Donnerstag 23.07.15 16:40 in Hari Live und führte die Thematik der "Erwartungen" fort, die ich zuletzt im Artikel -> Apple der Markt und die Erwartungen <- adressiert habe.

Heute habe ich ja den Tag der Erwartungen. Und Erwartungen sind ja nichts Objektives, sondern sind auch von Stimmungen und vor allem von Modetrends abhängig.

Gerade wenn Themen "Mode" werden, neigt Mr. Market auch mal dazu zu übertreiben, der Hype um die 3D Drucker war so ein klassisches Beispiel. Das Chart dazu liefert 3D Systems, zu dem man wohl nicht mehr viele Worte machen muss:

DDD 23.07.15

Dass die 3D Drucker Aktien Ende 2013 in einer Übertreibungsphase waren, war anzunehmen und haben wir hier auf Mr-Market auch so gesehen. Nur der genaue Zeitpunkt, zu dem so ein parabolischer Anstieg dann dreht, ist im Vorfeld nicht exakt zu antizipieren.

Und insofern kann man so Bewegungen mit Momentum, wenn sie sich noch in der starken Trendphase befinden, wie bei DDD 2012 und bis Mitte 2013, einfach mitgehen. "The trend is our friend".

Sobald die Kurse aber nur noch senkrecht steigen und aus einem stabilen Trend sogar nach oben ausbrechen, während das Thema gleichzeitig extrem in Mode ist, muss man vorsichtig werden.

Dann muss man irgend wann auf die Seite treten, wohl wissend, dass es vielleicht noch weiter hoch geht, weil Übertreibungen durchaus länger andauern, als wir uns vorstellen können. Weitere "entgangene" Gewinne sollten einen dann aber nicht mehr stören und man richtet seinen nach Chancen suchenden Blick auf andere Opportunitäten.

Klar ist aber auch, dass wenn so ein parabolischer Anstieg mal bricht, es ebenso brutal nach unten geht. Das Chart von DDD sagt dazu alles und im Moment muss man sich eher fragen, ob der Sektor "3D Druck" hier jetzt nicht unter Wert behandelt wird, denn das Thema ist ja immer noch ein Wichtiges für die zukünftigen Produktionsprozesse.

Aber auf Euphorie kommt halt der schwere Kater. Das ist nicht nur bei Alkohol und sonstigen Drogen so, sondern auch am Markt.

Womit wir zum Thema "Cyber Security" und im speziellen zu Fortinet (A0YEFE, FTNT) kommen.

Ohne jede Frage, ist das Thema "Cyber Security" ein riesiges Zukunftsthema. Und ohne Frage ist es aufgrund aktueller Geschehnisse nun besonders "en vogue" und das heisse Geld mäandriert in jede Aktie aus dem Sektor, die nicht schnell auf dem Baum ist.

Mein Problem mit dem Thema ist, dass ich bei vielen der Softwareanbieter nicht so sicher bin, was den langfristigen Wettbewerbsvorteil (Edge) gegenüber den Mitbewerbern angeht. Die Marktstellung ist für mich also das Fragezeichen.

Denn was in Wirklichkeit hinter schönen technologischen Begriffen verkauft wird, ist eigentlich primär *Vertrauen*. Ob in jedem Fall hinter der Software die super-intelligenten Konzepte sind, kann man von aussen sowieso nicht überprüfen und aus nahe liegenden Gründen bleibt Code im Bereich Cyber Security geheim.

Und Vertrauen ist eben ein scheues Reh und wenn es nur durch eine Kleinigkeit geschädigt wird, werden so Firmen brutal einbrechen. Bis dahin, können sie aber noch massiv steigen, der Sektor scheint in meinen Augen gerade den Übergang vom Trend zur parabolischen Phase zu vollziehen.

Schön kann man das an Fortinet sehen, die nach Zahlen heute erneut über 10% steigen und aus dem Trend nach oben auszubrechen "drohen".

FTNT 23.07.15

Wir sehen, dass ein KGV von 384 keineswegs ein Hindernis für grosse Gewinne sein muss. Da ist ein KGV von 6 eher das Hindernis, aber das Thema hatten wir ja ausführlich im Rahmen unseres Teamprojektes "Sicherheit durch Wachstum". 😉

Mir hat der Sektor auch lange gefallen, der nun auch im US ETF "HACK" abgebildet ist und ich hatte ja auch Cyberark Software (CYBR) hier bei Mr-Market eingeführt. Aber manchmal muss man wissen, wann es gut ist und bei Fortinet frage ich mich, ob der Zeitpunkt nicht nahe ist.

Denn wenn wir den selben Massstab wie oben bei DDD wählen, sehen wir Strukturen mit einer gewissen Ähnlichkeit. Es scheint wirklich so zu sein, als ob nun die parabolische Phase bei Fortinet eingesetzt hat.

FTNT 23.07.15 2

Eine Phase, die bei DDD ungefähr bei 50 USD einsetzte und bis 100 USD zu einer nochmaligen Verdoppelung führte. Bei Fortinet wären wir dann vergleichbar auch knapp unter 100 USD. 😉

Wo diese Phase endet, kann ich Ihnen also nicht sagen, vielleicht noch viel höher. Ich hatte schon im Januar das Video von Chuck Yeager beim Höhenrekordversuch in Hari Live, das zeigt, was bei parabolischen Flugbahnen passiert. Man nennt das "Stall", zu deutsch -> Strömungsabriss <-.

Für mich hat der Cyber-Security Sektor nun die Phase der Begeisterung erreicht, an der ich gerne einen Schritt zurück mache. Auch woanders gibt es schöne Gewinne in dafür stabilen Trends, bei denen man nicht Nachts in Schweiss gebadet aufwachen muss. Parabolische Flugbahnen voller Hype sind nicht so mein Ding und ich steige gerne ohne Reue vor dem Strömungsabriss (Stall) aus. Das ist mir mein ruhiger Schlaf wert. 😉

Wer es aber mag, bleibt bei Fortinet drin und zieht aber zwingend einen Trailing-Stop mit. Und wenn das Ding mal irgend wann - vielleicht viel höher - zu fallen anfängt, dann denke man bitte an DDD und jeder weiss dann hoffentlich, was zu tun ist!

Ihr Hari

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Problemfall Volkswagen

Der folgende Artikel erschien gestern, Montag 13.07.15 17:10 Uhr in Hari Live

Wenn ich eine Aktie auswählen sollte, für die ich im DAX derzeit am skeptischten bin, würde mir Volkswagen, konkret hier die im DAX notierenden Vorzüge, einfallen.

Warum?

Erstens wissen Sie, wie sehr ich Ferdinand Piëchs Kritik inhaltlich geteilt habe. Zu gross, zu komplex, zu zentralistisch unter Winterkorn, zu selbstgefällig unter Winterkorn, zu stark von Gewerkschaften und Politik dominiert. So sehe ich persönlich Volkswagen.

Zweitens gibt es kaum ein Unternehmen, dass so stark vom chinesischen Markt abhängt. Wenn die Autoverkäufe in China kippen, hat VW schnell ein ernstes Problem. Das auch, weil man unfähig erscheint, das US Geschäft richtig zum Laufen zu bringen.

Drittens zeigt das Chart nicht nur weiter einen klaren Abwärtstrend und auch heute wieder relative Schwäche zum DAX. Auch eine deutliche negative Divergenz im On-Balance-Volumen zeigt sich, sprich das grosse Geld scheint so skeptisch wie ich zu sein:

VW VZ 13.07.15

Nun kann man sich darüber streiten, ob VW wirklich die Aktie im DAX mit dem zweifelhaftesten Ausblick ist, um solche Superlative geht es mir aber auch nicht.

Klar ist aber, dass das keine Aussichten und keine Rahmenbedingungen sind, die mich derzeit dazu veranlassen, bei VW nun Long zu sein. Wenn schon unbedingt deutsche Autos, dann immer noch besser BMW oder Daimler. Wobei auch bei denen das Upside langsam begrenzt sein sollte.

Sicher, man versucht bei VW nun mit einer Umorganisation etwas gegenzusteuern und auch der neue VW Marken-Chef Herbert Diess, könnte frischen Wind bringen. Auch wenn das keiner zugeben will, hat Ferdinand Piëchs harsche Kritik doch etwas in Bewegung gesetzt.

Aber auch ein Herbert Diess muss sich erst einmal gegen die in meinen Augen wahren Mehrheitsgesellschafter - die Gewerkschaften - durchsetzen. Denn bei aller Liebe und aller Berechtigung einer starken Mitarbeitervertretung, im Zusammenspiel mit der Politik scheinen die Gewerkschaften mir bei VW zu mächtig zu sein. Und davon abgesehen, was ist wenn der Fisch wirklich vom Kopf stinkt, wie es Piëchs Kritik für mich persönlich implizierte?

Nein, VW macht mir als Aktie den Mund gerade nicht wässrig.

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Apple und die US Indizes an der Klippe

Vor einer guten Woche, hatte ich im Artikel -> Mr. Gnadenlos und das wahre Risiko <- schon darauf hingewiesen, dass die mittelfristigen Risiken in den US Indizes und im Speziellen im Leitindex S&P500 steigen.

Nun hatten wir gestern sogar noch ein fieses "Reversal des Reversals", denn der Dienstag brachte im Sinne "Turnaround Tuesday" eigentlich alle Parameter eines beginnenden Rebounds, wurde aber am gestrigen Mittwoch unter dem Druck von Grexit, China und einer über Stunden geschlossenen New York Stock Exchange, vollständig wieder abgegeben.

Die Price-Action im S&P500 wird daher immer fragwürdiger, das Chart zeigt deutlich, wie riskant die Lage nun ist:

S&P500 09.07.15 3

Wer jetzt also nur auf Griechenland starrt und eine Auflösung des Dramas für Käufe nutzen will, könnte damit auf mittelfristige Sicht deutlich zu kurz springen. Denn damit befindet man sich im massiven Konsens im deutschen Markt, alle warten darauf, den Grexit dann wieder als Kaufgelegenheit nutzen zu wollen. Und was alle erwarten, kann am Markt nur schwer eintreffen.

Ein denkbares und für den fiesen Mr. Market sehr typisches Szenario, wäre daher eine kurze Erleichterungsrally im DAX, die dann aber schnell von den wichtigeren Problemen im Rest der Welt aufgefressen wird. Stellen Sie sich nur mal vor, in China würde der Absturz weiter gehen und das Vertrauen der Bevölkerung erschüttern. Unsere Autobauer würden es wohl in den Absatzzahlen als Erste merken und der DAX in Folge auch.

Und mit den hektischen, dirigistischen Maßnahmen zur "Stützung" des Marktes, machen die chinesischen - nur dem Namen nach noch "kommunistischen" - Kader alles nur schlimmer, weil sie das Vertrauen untergraben und sich dem Risiko aussetzen, die eigene Machtlosigkeit deutlich zu machen. Und wenn Vertrauen bricht, dann geht es schnell und massiv nach unten. Eine Herde von Marktteilnehmern, die von Panik in eine Abwärts-Stampede getrieben wird, hält wirklich in ihrem Lauf, "weder Ochs noch Esel auf". Das müssen die Chinesen wohl noch lernen - Vertrauen ist das Zauberwort, nicht operative Hektik!

Deshalb ist es für uns nun so wichtig, auf die US Indizes zu schauen, denn wenn die nun zur ersten harten Korrektur seit über drei Jahren ansetzen sollten, wird sich der DAX dem nicht entziehen können!

Kurzfristig ist das Sentiment in den US nun aber so sauer geworden, dass eine positive Gegenbewegung in den nächsten Tagen, vielleicht auch im Zuge einer Auflösung des griechischen Dramas, ganz gute Chancen hat. Was danach kommt ist die Frage und da sieht die Marktmechanik im mittelfristigen Blick wirklich nicht mehr gut aus.

Will man den Zustand eines Marktes einschätzen, lohnt es sich dabei auch, einen Blick auf die führenden Aktien und deren Strukturen zu werfen und wer wäre da besser geeignet, als *der* Bluechip schlechthin: Apple.

Wir sehen im Chart schnell, dass bis zum 28.04. (dem blauen Pfeil) alles nach einer positiven Fortsetzung des Aufwärtstrends wie aus dem Lehrbuch aussah. Das böse Reversal am 28.04., hat dann aber alles verändert und seit dem ist der Wurm drin:

AAPL 09.07.15

Wir sehen auch, dass Apple nun im wahrsten Sinne des Wortes "an der Klippe" steht und die nun deutlich sichtbare Divergenz im On-Balance-Volumen, macht keine guten Gefühle. Eine diffuse Nachrichtenlage mit negativen Nachrichten zur Apple Watch, macht die Lage nicht einfacher. Diese Nachrichten sind nicht wegen der absoluten Zahlen bedeutend, dafür ist der Umsatz der Apple Watch zu gering. Sie haben aber Bedeutung, weil sie am Nimbus der Unbesiegbarkeit von Apple kratzen.

Trotzdem gehe ich auch bei Apple eher davon aus, dass wir hier nicht direkt durchfallen, sondern es nun kurzfristig erst einmal eher nach oben geht. Danach wird es aber wirklich riskant und wenn eine solche Gegenbewegung wieder verkauft werden sollte, muss man bei Apple, wie bei den US Indizes, von einer echten Korrektur ausgehen, die dann auch am DAX nicht vorüber gehen wird.

Fazit:

Die mittelfristige Lage in den US Indizes sieht zunehmend wackelig aus. Noch ist nichts entschieden und auch eine erneute Auflösung nach oben ist denkbar. Wir dürfen durch das griechische Gezappel aber auf keinen Fall blind für diese Entwicklungen werden, denn die sind für DAX und Co. am Ende wichtiger als die Frage, auf welche Art und Weise nun weitere Steuermilliarden in Griechenland verbrannt werden. Denn dass es dazu kommt, ist völlig klar. Die Frage ist nur, ob für ein Programm, das sowieso nicht eingehalten wird oder für humanitäre Rettungsmassnahmen, die von Teilen der Gesellschaft gar nicht gewollt werden, weil man ja "so stolz" ist.

Wir dagegen sollten als rationale und professionell agierende Marktteilnehmer "stolz" sein, wenn wir diese schwierige Marktphase weiter unbeschadet überstehen, denn die ist nicht ohne und voller versteckter Risiken. Wer dabei Hilfe braucht, sollte sich der Mr-Market Community anschliessen.

Ihr Hari

PS: Übrigens, wir haben einen weiteren Kolumnisten an Bord, schauen Sie -> hier <-. "Nun sind wir fünf!" kann ich also dankbar im Stile von "Chris", dem Anführer der -> glorreichen Sieben <- sagen. 😉

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R&D-Aktien – Von einem archäologischen Versuch, zukünftige Gewinner auszugraben


Vorwort
Der folgende Artikel stammt als Gastkommentar von unserem Mitglied "Plastik".
Eigentlich war er nur für den internen Bereich gedacht, aber wir haben uns gemeinsam entschlossen, ihn etwas abgespeckt auch im freien Bereich zu veröffentlichen.
Auf meiner Seite schwingt dabei ohne Frage ein wenig Stolz mit, was wir in der Community für tolle Mitglieder haben!
Viel Spass und gute Erkenntnisse beim Lesen wünscht
Ihr Hari!

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Ein Gastartikel von "Plastik"

"Die Zukunft kaufen!"

"Hohe Gewinne garantiert!"

"Die heißesten Börsenrenner!"

Wer kennt sie nicht, die vollmundigen Sprüche, die einem aus zahlreichen Hochglanzmagazinen, aus viel versprechenden aber wenig haltenden Internet-Newslettern und von unzähligen, blinkenden Webseiten immer entgegenspringen. Wissen wir doch alle, dass die Börsen heute schon die Zukunft, das Aufgehen der vielversprechenden Geschichte, das neue Produkt, den technischen Durchbruch feiert und handelt.

Doch so manch eine der wohlklingenden Geschichten wird über kurz oder lang von der Realität eingeholt, und der eine oder andere Börsenüberflieger des Monats Mai wird schon im Juni vom Ausbleiben der Substanz hinter der an der Börse gehandelten Geschichte eingeholt und verschwindet wieder in der Versenkung.

Was aber nun, wenn man tatsächlich eine Methodik finden könnte, die es ermöglichen würde, der realen Substanz der Firmen tatsächlich auf den Grund zu gehen? Ist es möglich zu ermitteln, welche Firmen voraussichtlich in der nahen Zukunft eine Neuentwicklung, ein neues Produkt auf den Markt werfen? Und zwar, bevor dieses Wissen in den Markt einsickert!

Fleiß bei der Entwicklung bedeutet mehr Erfolg an der Börse!

Welche Firmen in den Weiten der Weltwirtschaft könnten das nun sein? Der Grundgedanke ist hier ganz einfach: es sind wohl diejenigen, die sich am meisten anstrengen und den meisten Fleiß bei der (Neu-)Entwicklung aufwenden! Womit wir bei den Aufwendungen für Forschung & Entwicklung (R&D) wären! Tatsächlich geben verschiedene Veröffentlichungen dieser Argumentation recht - insgesamt honoriert die Börse auf längere Sicht diejenigen Unternehmen überdurchschnittlich, die im Branchenvergleich mehr R&D-Aufwand als ihre Konkurrenten betreiben. (1),(2)

In den Kommentaren und Analysen zum Markt kocht dieses Thema eher auf kleiner Flamme, aber es gab bzw. gibt bereits seit mehreren Jahren einen englischsprachigen und kostenpflichtigen Newsletter zu diesem Thema, Moneyweek Research Investments (3), den ich persönlich allerdings nie abonniert habe.

Die Methodik und das R&D Scoreboard

Über Dr. Mike Tubbs, den Initiator dieses Börsenbriefs, bin ich dann auf das R&D Scoreboard (4) gestoßen, eine jährlich veröffentlichte Analyse der forschungsintensivsten 1500 Unternehmen in der EU, durchgeführt von der Europäischen Kommission (EC). Eine tabellarische Auswertung der weltweit forschungsintensivsten 2500 gibt es auch. Meines Wissens war Dr. Tubbs an der Entwicklung dieses R&D Scoreboards beteiligt. Die Daten stammen dabei aus den von den Firmen veröffentlichten Bilanzen. An der Spitze dieser umfangreichen Datenbank findet man bekannte Marktriesen wie z.B. VW, Daimler oder GlaxoSmithKline, aber weiter unten in der Datenbank wird es dann interessant.

Der Gedankengang ist nun: kann man anhand dieser Zahlen und Tabellen kleine bis mittelgroße vielversprechende Unternehmen finden, bevor der Markt es merkt? Zahlenmaterial gibt es mittlerweile mehr als ausreichend - das R&D Scoreboard wurde 2004 das erste Mal veröffentlicht.

Die Filterregeln

Somit habe ich mir in den vergangen Monaten die R&D Scoreboard-Tabellen vorgenommen und ein bisschen mit den Zahlen gespielt, um geeignete Filterregeln herauszufinden. Die genauen Zahlen finden sich im internen Bereich.

Filteregeln2

Portfolio-Methodik und Backtesting

Mithilfe dieser Filterregeln habe ich dann für jedes Jahr etwa 15 Firmen identifiziert (man muss gelegentlich mit den Parametern ein wenig spielen, damit man genug Firmen findet), und das beginnend mit 2008 für jedes veröffentlichte Scoreboard-Tabellenwerk gemacht. Dann habe ich die historischen Kurse rausgesucht und die Marktentwicklung übers kommende Jahr angeschaut.

Die Ergebnisse sind durchaus interessant! Man hat auf jeden Fall eine hohe Chance, echte Kracher zu finden. Pleitekandidaten waren bei der gewählten Unternehmensgröße eigentlich auch keine dabei, aber man muss auch ein bisschen Glück haben, weil es natürlich auch sein kann, dass man eine Firma erwischt, bei der der Kurs dann im kommenden Jahr 30-60% an Wert verliert! Es ergibt sich eine recht breite Auswahl an Firmen aus vielen Branchen und Ländern, man wäre also gegenüber reinen Sektor- oder Länderschwächen durch Diversifizierung halbwegs abgesichert. Weiterhin ist man bei insgesamt 15 Firmen auch breit genug aufgestellt, um die unvermeidlichen Fehlzünder abfedern zu können.

Die Selektionsmethodik beruht auf jährlicher Neuaufstellung des Portfolios zum 30.12. anhand der oben beschriebenen Kriterien. Dieses Selektionsverfahren wurde rückwirkend durchgeführt bis 30.12.2007 und mit DAX und NASDAQ (weil letzterer stark techniklastig ist) verglichen.

Das Ergebnis ist, dass man die ersten beiden Jahre (2008 u. 2009) sehr schlecht gefahren wäre - 2008 hätte das Portfolio signifikant stärker verloren als sowohl DAX als auch NASDAQ, und auch 2009 war die Erholung alles andere als überzeugend.

Bei späterem Einstieg (ab Ende 2009) sieht es aber sehr viel besser aus! Da hätte man den DAX ganz klar outperformt - beim NASDAQ ist es etwas enger, aber über mehrere Jahre durchgezogen betrachtet wäre man auch da immer vorne gelegen. Währungseffekte habe ich nicht berücksichtigt.

Ergebnisse des Backtestings

Die Auswertung ist wie folgt, wobei ich farblich den Gewinner (grün), den Zweiten (orange) und den Dritten (rot) entsprechend gekennzeichnet habe:

Daten

Fazit aus diesem Backtest: in guten Börsenjahren ist die Strategie recht vielversprechend - wenn die Weltwirtschaft allerdings in großem Stil einknickt, werden solche kleineren Firmen leider auch früher abgestoßen, und man braucht lange, um die Verluste wieder aufzuholen!

Das Portfolio im laufenden Jahr

Rückwirkend auf Anfang 2015 (Stichtag 30.12.2014, Schlusskurse) habe ich nun ein Musterdepot angelegt mit 16 Firmen, die ich mittels des Ende 2014 erschienenen R&D Scoreboards 2014 ausgewählt hätte.

Das Musterportfolio für das laufende Jahr findet sich im Premium Bereich und enthält Firmen wie z.B. PRA Health Sciences (PRAH) (+58% in €) und Playtech PLC (PTEC) (+33% in € )

PRAH 18.06.15

PTEC 18.06.15

Die absolute Gesamtperformance kann aus dem folgenden Chart abgelesen werden. Diese entspricht Stand Freitag, 12.6.2015, einer Gesamtperformance von +16,3%. Der DAX steht im gleichen Zeitraum bei +14,0% und der NASDAQ (in € bemessen) bei +12,1%.

Somit schlägt das Portfolio im Moment sowohl DAX als auch NASDAQ, wenn auch knapp! Für eine bessere Vergleichbarkeit, gerade im Hinblick auf die starken Währungseffekte dieses Jahr, empfiehlt es sich, einheitlich die €-Kurse zu betrachten.

Portfolio Performance 2015 06 12

Die Volatilität, bemessen als ATR (14), liegt im Moment bei etwas über 500, was bezogen auf den Gesamtwert des Portfolios (ca €93T) eher im niedrigen Bereich liegt.

Fazit

Der Grundgedanke der Analyse scheint recht vielversprechend zu sein. Man hat definitiv eine Chance, "Hidden Champions" sehr frühzeitig zu identifizieren, wobei das Portfolio- und Risk Management nicht vernachlässigt werden darf. Langfristig erfolgreich scheint die Strategie auch auf jeden Fall zu sein.

Ich beobachte das jetzt mal weiter, und dazu würden mich auch die Kommentare der Community interessieren! Mit Sicherheit kann man die Methodik noch verbessern, Risk Management betreiben, die Charttechnik bemühen, Stopps setzen, für kosteneffektive Umsetzung sorgen (geringer Umsatz, hohe Spreads, tw. exotische Börsen) etc. Natürlich könnte man die besten Aktien auch länger halten, nicht nur ein Jahr.

Da ja im Moment ebenfalls das -> Teamprojekt "Sicherheit durch Wachstum" <- ins Laufen kommt, kann ich die obige Arbeit nur wie folgt umschreiben:

Zwei Seelen, ein Gedanke!

Plastik

(1) "Kapitalmärkte belohnen F&E"; Deutsche Bank Research; 27. April 2011, zu finden -> hier <-

(2) "The impact of firms’ R&D strategy on profit and productivity"; B. Johansson, H. Lööf; Centre of Excellence for Science and Innovation Studies (CESIS), Royal Institute of Technology, Jönköping International Business School (JIBS); zu finden -> hier <-

(3) zu finden -> hier <-

(4) "R&D Scoreboard European Commission, zu finden -> hier <-

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