Novartis, BP, Northrop Grumman, BAT und ???. Fünf Charts, die der Brexit nicht stört.

Während die medialen Schlagzeilen und Analysen durchaus berechtigt noch vom Brexit und seinen Folgen gefüllt sind, handeln die Marktteilnehmer wie immer sofort.

Für Immobilienunternehmen und Retailer im britischen Binnenmarkt, brechen nun schwere Zeiten an, bei diesen Aktien, muss man nun kein Aktionär mehr sein.

Aber auch die Eurozone wird lange unter erhöhter Unsicherheit leiden, was Investitionen in Unternehmen des Binnenmarktes, nicht unbedingt attraktiv macht. Der Satz von Mario Draghi über die -> potentielle Unregierbarkeit < -, zeigt was die Stunde vor allem in der Eurozone geschlagen hat. Sorgen sind sehr berechtigt und grosse Zuflüsse internationaler, institutioneller Investoren, daher eher unwahrscheinlich.

Aber das Kapital dieser Investoren, muss ja irgendwo hin, denn allerorten gibt es nur noch "renditeloses Risiko", wo früher "risikolose Rendite" war.

Da fügt es sich doch gut, dass es Bluechips gibt, die gerade so richtig in Bewegung zu geraten scheinen bzw bleiben und denen der Brexit herzlich egal oder manchmal sogar Konjunkturprogramm ist.

Oft spielen Währungsbewegungen dabei eine Rolle, denn eine fallende Währung wie das britische Pfund, erhöht auch die Gewinnaussichten, wenn die Einnahmen zum Beispiel in Dollar erzielt werden.

Hier sind mit Novartis, BP, Northrop Grumman, BAT und einem Fragezeichen fünf dieser Aktien ohne weitere Kommentare. Es sind ganz unterschiedliche Aktien, aus ganz unterschiedlichen Sektoren und Branchen.

Aber alle generieren gerade hoch interessante Wendeformationen oder bleiben störrisch in stabilen Aufwärtstrends.

Sorgen wegen der Eurozone? Sorgen wegen des Brexits? Eher nicht hier und das ist doch schon alleine deshalb einen Blick wert.

Warum sollen wir uns als Anleger auch in dunklen Pfuhlen suhlen oder uns mit den Risiken von MikroCaps abquälen, wenn wir mit Bluechips direkt zum Licht hoch fahren können?

Und es gibt derzeit noch viel mehr. Man muss nur richtig hinschauen. Tun Sie es einfach. Oder stossen Sie zu uns dazu.

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Sektorenwahl – Was Archer Daniels Midland, Qualcomm und Biogen gemeinsam haben

Es gibt prinzipiell drei Arten, an die Aktienanlage heran zu gehen.

Man kann ganze Indizes und Märkte kaufen und sich damit nur für die ganz grossen Marktbewegungen interessieren.

Man kann auch einzelne Aktien selektieren und kaufen und sich intensiv mit deren individuellen Chancen und Risiken befassen.

Oder man kann einen Mittelweg gehen und sich auf die Auswahl erfolgsträchtiger Sektoren konzentrieren, die ein bestimmtes Marktsegment definieren.

Ich selber bin Fan dieser Sektorenwahl, denn wenn ein Sektor "en vougue" ist, dann macht die Wahl der einzelnen Aktien selten einen grossen Unterschied - die Flut hebt dann (fast) alle Boote.

Umgedreht aber, kann ein Index lange seitwärts laufen und vermeintlich unbeweglich aussehen, während es unter der Decke des Index massive Bewegungen bei den Sektoren gibt.

Genau das haben wir auch im ganzen letzten Jahr im S&P500 erlebt. An der Oberfläche, scheint der im Bereich um 2.000 Punkte seitwärts zu mäandrieren, unter der Decke aber gab es Sektoren die massivst verprügelt wurden und andere die hervorragend gelaufen sind.

Wer nur den Index wählte, konnte kaum Geld im S&P500 verdienen. Wer die richtigen Sektoren selektierte, hatte dagegen erhebliche Gewinne.

Aus diesem Grund ist die Sektorenauswahl auch immer wieder Thema bei uns im Premium-Bereich und ich will Ihnen heute auch im freien Bereich, mal drei aussichtsreiche Sektoren und darin "Bluechips" als Idee aufzeigen.

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Warum Deutsche Bank und Commerzbank so steigen und von der Sucht, eine Ursache zu finden

Gestern haben Deutsche Bank mit gut 9% Plus und Commerzbank mit gut 7% Plus, eine gewaltige Rally hingelegt. Schaut man auf die langfristigen Charts, ist das aber nur eine sehr, sehr kleine Entschädigung für einen jahrelangen, sehr gruseligen Abstieg.

Wenn Aktien sich so gewaltig bewegen, entsteht sofort ein Reflex, den die Medien glauben bedienen zu müssen. Es ist die Frage "Warum". Was ist also der Grund für diese Rally, die gestern den ganzen europäischen Bankensektor erfasste?

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Der Biotech Sektor und die Verantwortungsethik

Es gibt wohl keinen Zweifel daran, dass der Biotech-Sektor langfristig - im Sinne eines Investments gesehen - zu den attraktivsten Sektoren überhaupt gehört.

Der Phase "viel Hype, wenig dahinter", ist der Sektor schon lange entwachsen und mit innovativen Medikamenten lassen sich riesige Margen erzielen. Und der weltweite Bedarf steigt und steigt, gerade im Bereich der Alters-Forschung und Alters-Krankheiten, tun sich riesige Felder auf.

Lange bot der Sektor aber keine sinnvolle Einstiegschance, er stieg und stieg unablässig. Seit Anfang 2015 ist es aber genau die Sorge um die Margen, die zur grössten und ausgedehntesten Korrektur seit Beginn des Bullenmarktes 2009 geführt hat. Diese will ich Ihnen hier anhand des US Sektor ETFs "iShares NASDAQ Biotechnology Index Fund" (IBB) zeigen:

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Apple, Mosaic und Deere – Hier dreht sich was?!

Mit dem 01. März, scheinen die Märkte eine Charakteränderung vorgenommen zu haben, man fühlt sich wieder an die Jahre 2013 und 2014 erinnert, als es durch den "Bernanke/Yellen/Draghi-Put" nur eine Richtung gab: hoch.

Auch aktuell, haben wir es wieder mit einer "Buy the Rumor" Rally in freudiger Erwartung insbesondere der EZB-Sitzung am 10.03., aber auch der FED-Sitzung am 16.03. zu tun.

In Folge hellt sich das Bild des Marktes weiter auf, die klare "W" Formation im Leitindex S&P500, war dafür ja schon länger Hinweisgeber. Auffällig ist aber auch, wie viele in 2015 abverkaufte Aktien und Sektoren, mittlerweile markante Wendeformationen ausbilden, die noch einiges Potential in sich bergen.

Drei Bluechips dieser Kategorie, will ich Ihnen daher heute als "schnelle Ideen" zeigen.

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Kinder Morgan und Deutsche Post – Bullenmarkt oder Bärenmarkt?

Die breiten Indizes von S&P500 bis DAX, haben nun zum bisher besten Rebound-Versuch des Jahres angesetzt. Drei Tage hintereinander, ist der S&P500 nun gestiegen und auch der DAX hat mit der 9.300er Marke, einen ersten wichtigen Widerstand zurück erobert.

Natürlich kommen dann - das ist wie beim Murmeltier, das täglich grüsst - gleich die "grossen" Prognostiker aus ihren Ecken, die dann die "grossen Wende" ausrufen und wieder "Kaufkurse" schreien, wie sie das ja schon am Anfang des Jahres so treffend und punktgenau getan haben. Wer hier Sarkasmus findet, kann ihn behalten. 😉

Oder andere, die Permabären, sind sich so etwas von sicher, dass es es immer weiter runter gehen *muss*, dass sie diesen ersten ernst zu nehmenden Rebound des Jahres, nun schon wieder Shorten, weil das "Endspiel" ja zwangsläufig begonnen hat und wir sowieso schon bald vor einer Währungsreform stehen.

Das kann alles sein und ich schliesse nichts aus, es hilft uns aber herzlich wenig. Und wer sich zu stark und verbohrt mit einer vermeintlich "sicheren" Zukunft verheiratet, hat nur eines garantiert: dass er im Markt keinen Erfolg haben kann. Denn der Markt ist immer in Bewegung und per Definitionem wetterwendisch.

Eine besonders absurde Form des Drangs etwas statisch zu definieren, was in Realität immmer in Bewegung ist, ist dabei der Versuch, einen Bullen- oder Bärenmarkt über absolute Prozentzahlen zu definieren.

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Chart Rodeo ohne Worte – Siemens, Gold, Öl, S&P500, DAX und McDonalds



Heute gibt es im freien Bereich mal etwas Ungewöhnliches. Normalerweise, finden Sie von mir hier ja immer viele Worte der Erklärung.

Heute aber, stelle ich sozusage "ohne Worte", einfach ein paar Charts ein, die ich gestern Abend und heute früh vor Handelsstart, zusammen mit Erklärungen und anderen Themen, im Premium-Bereich eingestellt habe.

Hier im freien Bereich, sind Sie heute mal "selber dran", daraus Schlüsse zu ziehen. Gerade wie man solche Schlüsse zieht und wie so Charts "zu lesen" sind, ist immer wieder wesentlicher Inhalt hier im Blog.

Viel Spass:

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Linde – Von guter und schlechter Marktkommunikation

Der folgende Artikel zu Linde war Teil meines gestrigen Marktberichtes am Nachmittag im Premium-Bereich.

Ich möchte noch einmal zum Thema Linde zurück kehren. Die Aktie war wegen ihres stabilen Geschäftsmodells und ihres von mir geschätzten CEOs Wolfgang Reitzle, lange einer meiner Favoriten aus Investment-Sicht. Vorsichtig wurde ich dann mit dem personellen Übergang von Wolfgang Reitzle zu Wolfgang Büchele, wie unter anderem in dem folgenden Artikel von 2014 thematisiert: -> Whats next Linde? < -

Im Premium Bereich hatte ich am 01.12. nach der -> einkassierten Prognose < - zuletzt fest gestellt, dass es nun keinen Grund mehr gibt, sein Kapital in Linde zu binden. Denn besonders ärgerlich war für mich, dass kurz vorher bei den Quartalszahlen, davon noch keine Rede war. Seit dem ist die Aktie gefallen und gefallen.

Es sprint aber viel zu kurz, für diesen Einbruch nur schlechte Umstände der Weltkonjunktur und operative Gegenwinde verantwortlich zu machen. Denn bei der Tiefe der Verärgerung des Marktes, spielt nach meiner Ansicht mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die massive Enttäuschung über eine dürftige Marktkommunikation seitens Linde eine Rolle.

Und das ist für mich Anlass, mal wieder etwas in Erinnerung zu rufen, was leider zu wenig zum Thema gemacht wird. Es sind nämlich einzelne Menschen an der Unternehmensspitze, die oft einen erheblichen Unterschied machen. Und gerade am Fall Linde, kann man das sehr gut sehen:

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