Gold und die Agnostiker

Im schnelllebigen Internet ist es leicht, allerlei daher zu schreiben, weil am Folgetag gilt in der Regel:
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. 😉

Auch bei den diversen Analysen, die im Web zum Thema Börse zu finden sind, funktioniert dieses Prinzip. Da kann jemand permanent groben Unfug schreiben und permanent schon ein paar Tage später durch die Entwicklung widerlegt werden, aber wenn auch dieses blinde Huhn dann mal ein Korn findet, wird es sich dafür feiern lassen und alles andere ist schon längst vergessen.

Gerade die "Crash-Propheten" leben ja von diesem Prinzip, die sagen permanent irgend etwas Schreckliches voraus und liegen fast immer daneben. Aber irgendwann will es der Zufall halt, dass auch mal was eintrifft und dann können sie sich für die nächsten Jahre in den Medien als Guru und "der Mann der xyz vorher sagte" herum reichen lassen. Ziemlich lächerlich das, aber schönes Anschauungsmaterial, wie unsere menschliche Wahrnehmung funktioniert.

Ich will deshalb heute für den freien Bereich mal auf einen älteren Artikel zurück greifen, den ich schon vor einer Woche am Dienstag 13.01.15 09:10 in Hari Live bei Gold 1239 USD geschrieben habe. Das war noch vor der Aktion der SNB, ist aber in der Kernaussage auch eine Woche später unverändert gültig:

PS:

Übrigens, achten Sie unbedingt darauf, dass der aktuelle, massive Schub bei den Edelmetallen natürlich auch mit der Erwartung an die EZB korreliert, dass diese am Donnerstag ein QE in der Eurozone beginnt und den Euro massiv entwertet. Man sieht das leicht daran, wie viel stärker Gold in Euro aussieht, als in Dollar. Sollte die EZB diese nun massiv aufgebaute Erwartung aber am Donnerstag enttäuschen, wird das auch der Goldpreis deutlich spüren. Behalten Sie dieses Risiko also im Auge.

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Dienstag 13.01.15 09:10

Der Momentum-Sektor des Augenblicks scheinen die Edelmetalle zu sein. Gestern habe ich ja noch einmal über die Goldminen geschrieben, die den Ausbruch nun bestätigt haben. Das gestrige Trade-Setup ist nun perfekt angelaufen.

Aber schon seit letztem Herbst sind wir ja am Thema dran, weil wir das Szenario des "Rebounds aus dem Nichts" exakt auf dem Radar hatten, als endlich alle nur noch auf 1000 USD gestarrt haben und selbst die grössten Gold-Bugs sich mit einem weiteren Einbruch abgefunden hatten.

Ich erinnere unter anderem an den Artikel -> Ein massiver Wirkungstreffer der Bullen <-. Dadurch wurden den Bären ganz klar die Krallen gestutzt und seit dem ist auch kein nennenswertes Abwärtsmomentum mehr aufgekommen.

Aber schon im Oktober war im Artikel -> Der Weg des maximalen Schmerzes <- genau das Szenario auf unserem Radar, das nun eingetreten ist. So ist das halt ganz oft. Ein Abwärtstrend dauert so lange an, wie er noch nicht von allen akzeptiert ist. Wenn sich dann aber auch die letzten Zweifler in den Trend hinein schicken - und hier waren das die teilweise fast religiösen Gold-Bugs - dann dreht der Trend.

Heute nun scheint Gold auch über das Hoch vom 09.12.14 steigen zu wollen und bestätigt damit einen grundlegenden neuen Aufwärtstrend. Damit ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mal wieder einen Blick auf das grössere Bild richten sollte, wie ich diesen neuen Aufwärtstrend denn nun einordnen würde.

Denn klar ist, in den Augen der Gold-Bugs, ist das nun die "grosse Wende" und Gold 2000 USD und mehr sind nun unvermeidlich. Sie werden nicht erstaunt sein, dass ich mir da nicht so sicher bin. Was das Glauben angeht, bin ich sowieso eher ein Agnostiker. 😉

Schauen wir auf das langfristige Chart mit Wochenkerzen sehen wir, dass erst ein Anstieg des Goldpreises über 1400 USD (zum grünen Stern), eine gross angelegte strukturelle Wende - und damit einen Wechsel in einen neuen jahrelangen Bullenmarkt - ernsthaft diskutierbar machen würde. Das ist zwar ein denkbares Szenario, da sind wir aber lange noch nicht:

XAUUSD 13.01.15

Anders herum deutet die Struktur der aktuellen Wendeformation (blaue Markierungen) aber auf ein Momentum hin, das bis ca. 1350 USD reichen könnte. Genau in diesem Bereich kommen auch zwei Trendlinien herein, insbesondere die, die den übergeordneten Abwärtstrend markiert. Denn erst ein Anstieg von Gold über das Hoch vom 10.07.14, könnte den erstmals ernsthaft in Frage stellen.

Fazit:

Die kurz- und mittelfristige Markttechnik der Edelmetalle und aller damit im Zusammenhang stehender Assets wie den Minen, ist nun klar bullisch. Da geht was und diese Bewegung dürfte mit guter Wahrscheinlichkeit auch nicht am Ende sein, sondern noch einiges Gewinnpotential in sich bergen.

Um eine grundlegende Wende bei den Edelmetallen auszurufen und einen neuen jahrelangen Bullenmarkt wieder ins Visier zu nehmen, ist es aber viel zu früh. Gerade in der Zone unter 1350 USD würde ich wieder vorsichtig werden, denn es ist keineswegs unmöglich, dass das aktuelle Geschehen nur eine Gegenbewegung im fortdauernden, übergeordneten Abwärtstrend ist.

Erst ein nachhaltige Bewegung von Gold über 1400 USD, würde das langfristige Bild nachhaltig in bullische Richtung verändern.

Aber das muss uns im Hier und Jetzt gar nicht interessieren, wir nehmen heute mit, was uns der Markt heute bietet. Und das ist ja bei den Edelmetallen eine ganze Menge!

Das ist ja das Schöne am Agnostizismus. Uns ist die Diskussion egal, ob es den Gott des gelben Metalls gibt (bullisch) oder nicht (bärisch). Weil wir wissen es sowieso nicht. Wir sind einfach im Hier und Jetzt glücklich. 😀

Ihr Hari

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Gold: ein massiver Wirkungstreffer der Bullen

Eine der Schwierigkeiten eines kostenpflichtigen Mitgliederbereiches ist die Frage, wie zeigt man der Aussenwelt was "innen drin" passiert, ohne wiederum den Mehrwert für die zahlenden Mitglieder in Frage zu stellen.

Den gestrigen, sehr bedeutenden Tag bei Gold will ich daher mal zum Anlass nehmen, Ihnen mit einem Tag Verspätung auch im freien Bereich zu zeigen, wie die gestrige Geschehnisse bei Gold hier auf Mr-Market begleitet wurden.

Was Sie daran sehen werden ist, dass wir immer ganz nahe dran am Geschehen waren und den gestern abgelaufenden Rebound bei Gold voll auf der Rechnung hatten.

Gleichzeitig predige ich ja aber immer, dass niemand eine Glaskugel hat und die Zukunft vorhersehen kann - auch ich nicht. Das mediale Spreizen mit eingetroffenen Prognosen, ist daher einfach nur lächerlich und wer darauf anspringt, hat noch einen weiten, weiten Weg zurück zu legen, bis sich die Chance auftut, mal am Markt erfolgreich zu sein.

Nein, wir hier auf Mr-Market wissen, dass wir die Zukunft nicht kennen und machen daher keine Prognosen - wir folgen dem Markt. Das heisst aber nicht, dass wir blind wären, im Gegenteil.

Denn die Zukunft besteht aus Szenarien mit Wahrscheinlichkeiten. Und wenn man konsequent in solchen Szenarien denkt und dabei in der Lage ist, die aufgrund der Marktmechanik wahrscheinlichsten zu antizipieren, dann verschafft man sich einen erheblichen Vorteil.

Sicherheit hat man damit immer noch nicht, Sicherheit am Markt gibt es nicht, dafür sorgt schon alleine die -> Reflexivität <-. Prinzipiell ist immer alles möglich, auch die verrücktesten Bewegungen, denn vielleicht fällt uns ja doch morgen der Himmel auf den Kopf.

Das aber prinzipiell alles möglich ist, heisst nicht, dass alles gleich wahrscheinlich ist. Und in der Beobachtungsgabe hier die Spreu der Szenarien vom Weizen zu trennen, liegt die Kunst, die einen Vorteil am Markt verschafft.

Wie das funktioniert und funktioniert hat, will ich Ihnen nun anhand von Gold zeigen. Lesen Sie einfach mal alle meine Kommentare zu Gold im freien Bereich dieses Jahr und vor allem den vom 07.10. zum -> Weg des maximalen Schmerzes <-.

Aus diesem Artikel stelle ich hier das langfristige Chart des Szenarios ein, das bis heute genau so abgelaufen ist, inklusive des schwachen Bounce bis 1254, der der aktuelle Bewegung zu neuen Tiefs voran ging:

Gold 06.10.14 2

Und nun lesen Sie bitte mal nacheinander die drei Kommentare die ich gestern zu Gold geschrieben habe und achten auf die Uhrzeit, den in der Zeit hat sich Gold von 1142 USD bis 1220 USD bewegt.

Nach Lesen der drei Beiträge wissen Sie also, was "innen drin" passiert. Sie sehen, dass ich keine Prognosen mache und die Zukunft nicht kenne. Und mir die Markttechnik trotzdem wichtige Hinweise gibt, die einen Edge generieren.

Beantworten Sie für sich, ob Ihnen so eine tägliche Begleitung hilft - wenn ja, sollten Sie zur wachsenden Mr-Market Community dazu stossen.

Und wenn nicht, wünsche ich Ihnen viel Glück bei der Suche nach dem "einen" Guru mit der Glaskugel, der sie - natürlich kostenlos - reich macht. 😉

01.12.14 09:25 - Gold Marktlage

Sie wissen als treue Leser, dass ich immer davon ausgegangen bin, dass die Tiefs bei 1180 USD von Gold noch unterschritten werden. Und das ich dann in Folge keine Meinung dazu hatte, ob es runter bis unter 1000 USD geht oder der Taucher unter 1180 zu einem Fakeout wird.

Gold hatte zuletzt Lebenszeichen gesendet, hat sich am Ende dann aber nicht von den 1200 USD lösen können uns so konnte sich auch kein Short-Squeeze in Bewegung setzen, der Gold dann schnell Richtung 1250 USD katapultieren würde.

So war ein erneuter Einbruch unvermeidlich, denn was nicht steigen kann, muss fallen. 😉 Und die Ablehnung der schweizerischen Goldinitiative, liefert dafür nun den perfekten Auslöser.

Das Schöne daran ist aber, hier und jetzt dürfte in Kürze die Entscheidung fallen, welches der beiden Szenarien aus dem Artikel vom 07.10. nun zum Tragen kommt. Das Tageschart von Gold zeigt es uns sehr einfach:

XAUUSD 01.12.14

Wir haben hier also einen ganz einfachen Wenn->Dann Trade.

Wenn Gold unter das alte Tief vom 07.11. fällt und nicht sofort wieder zurück kommt (ein Intraday-Taucher wäre noch OK), dann kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem bald anstehenden Test der 1000 USD ausgehen.

Wenn Gold aber nun das alte Tief nicht unterschreiten sollte und nun schnell wieder auf 1200 USD steigt, dann haben wir einen validen Doppelboden und alleine wegen dieser Struktur dürften die Shorties zu covern beginnen und es weiter hoch gehen.

Diese Woche fällt also wahrscheinlich eine markttechnische Entscheidung, die das mittelfristige Schicksal des Sektors bestimmt.

Wer in den Minen investiert ist, sollte sich vor allem bei kleineren Werten darüber im Klaren sein, dass bei einem Einbruch unter 1000 USD die ersten Minen Pleite gehen werden. Und je länger der Preis da unten bleibt, desto mehr wird es treffen.

01.12.14 15:45 - Gold: Anblasen!

Bei Gold erleben wir nun geradezu dramatisch Stunden. Das heute morgen skizzierte Szenario des Doppelbodens wird immer wahrscheinlicher und bemerkenswert ist, mit welcher Brutalität die Goldbullen nun den Preis hoch schieben:

XAUUSD  2 01.12.14

Das ist eine sehr bemerkenswerte Änderung der Situation, denn in den vergangenen Jahren waren die grossen Geschütze immer nur auf Seiten der Bären. Nun scheint sich das Blatt zu wenden und auch die Bullen haben plötzlich massive Feuerkraft.

Gold steht damit wieder kurz vor der entscheidenden Zone oberhalb 1200 USD, die zuletzt nicht überwunden werden konnte.

Was es jetzt noch braucht, ist einen kräftigen Schub, der durch diese Zone durchgeht, dann sollte sich auch der Short-Squeeze in Bewegung setzen.

Für die Gold-Bullen ist das eine brilliante Gelegenheit die Kräfteverhältnisse zu verschieben und einen ersten wichtigen Durchbruch zu erzielen. In diesem Bereich tragen die grossen Jungs gerade die Schlacht aus und der Ausgang ist völlig offen. Wer hier siegt, wird aber die Gegenseite erst einmal demoralisiert haben, das macht den Ausgang dieses Kampfes so wichtig.

Alle Gold-Bullen rufen daher nun unterstützend im Sinne eines zu tief abgetauchten U-Bootes: *Anblasen!* 😉

01.12.14 20:20 - Gold: Treffer versenkt!

Besondere Ereignisse erfordern noch einen Kommentar am Abend. Das "Anblasen" bei Gold hat geholfen und was heute passiert ist, hat markttechnische Bedeutung über den Tag hinaus.

Treffer - versenkt ... könnte man auch sagen und hier sind es wohl die Bären, die versenkt wurden.

Wir haben heute die längste grüne Kerzen bei Gold seit .... ja keine Ahnung, wahrscheinlich seit Jahren. Beim Boxen nennt man das einen "Wirkungstreffer", was da passiert ist und wir erleben hier vielleicht eine fundamentale Änderung der Kraftverhältnisse am Markt.

Denn die Bären hatten die ideale Ausgangslage, die 1200 wurden wieder abgegeben, die 1180 auch und in Asien näherte sich Gold heute in Folge des schweizer Referendums den Tiefs. Die Bären waren sehr siegessicher ..... und dann kam der Torpedo des Bullen-U-Bootes...

Wie geht es jetzt weiter?

Nun, wie oben gesagt, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit ein massiver Wirkungstreffer, der einen Gezeitenwechseln einleiten könnte. Aber noch ist der Gegner (hier die Bären) nicht KO und so ein Tag wie heute ist zu stark, um darauf eine längere Aufwärtsbewegung aufzubauen.

Nein, heute war ein Short-Squeeze und nun sind im Markt alle Stops der Bullen unter 1180 und alle Stops der Bären über 1200 abgeräumt und das Spiel kann neu beginnen.

Klar ist aber auch, dass dieser Wirkungstreffer viel von der Überzeugung der Bären zerstört haben dürfte, so schnell traut sich da keiner mehr sich zu exponieren, was den Abgabedruck begrenzen sollte.

Das in meinen Augen wahrscheinlichste Szenario sieht also nun so aus:

Gold 3 01.12.14

Nun wird sich mit Wahrscheinlichkeit für wenige Tage wieder ein Bröseln nach unten anschliessen - wie gesagt, so eine Bewegung wie heute ist in der Regel nicht tragbar.

Dann aber wird der Abgabedruck auslaufen und es steht dann eine massive Aufwärtsbewegung bevor, die Gold durchaus Richtung 1300 USD katapultieren könnte.

Das ist natürlich nur ein Szenario, aber das nun für mich wahrscheinlichste. Die Kraftverhältnisse auf dem Spieltisch ändern sich auf jeden Fall.

Abschliessend wiederhole ich erneut: das oben sind Szenarien und es kann immer anders kommen. Auch wenn ein Szenario sich noch so gut anhört, ist es immer nötig, sich für den "Fall des Falles" abzusichern und nicht ungebremst in einen Absturz zu geraten.

Auch wenn es jetzt unwahrscheinlicher geworden ist, kann Gold also durchaus doch noch kurzfristig nach unten wegrollen und die 1000 USD ins Visier nehmen. Die einzige Art sich dagegen zu schützen, ist nicht zu beten und nicht zu hoffen, sondern ein sinnvoll gesetzter Stop, der Sie heraus kegelt, wenn der Markt gegen Sie läuft.

Je schneller Sie sich von einer Kontrollillusion und der sinnlosen Jagd nach "heissen Tips" verabschieden und je schneller Sie erkennen, dass das Beste was Sie am Markt erreichen können, die Identifikation attraktiver Szenarien ist, desto besser für Ihr Depot.

Gäbe es jemand, der die Zukunft zuverlässig vorher sehen kann, wäre das schnell der reichste Mensch der Welt. Er würde Ihnen bestimmt nicht für "Drei Euro Fünfzig" irgendwelche Börsenbriefe oder ähnliches andienen wollen. Und er müsste auch keinen Fond auflegen, um dann von Ihren Gebühren zu leben.

Trauen Sie also keinen Kommentatoren, die sich zu sicher geben. "Ich weiss, dass ich nichts weiss" ist eine Erkenntnis, die kluge Geister auszeichnet. Für dumme Menschen ist die Welt dagegen immer einfach ....

Ihr Hari

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Gold mit Lebenszeichen – das grosse Bild der Lage

Ganz ausnahmsweise und nur weil heute Dienstag ist 😉 , kommt heute auch mal ein topaktueller Artikel in den freien Bereich, wie ich ihn zur Marktlage seit Wochen mehrmals am Tag schreibe und wir so der massiven Korrektur frühzeitig aus dem Weg gegangen sind.
Hier ist, was mir heute zu Gold einfällt. Erschienen ist der Artikel in Hari Live Heute 10:05 Uhr

Im Forum entstehen Fragen nach der Stärke von Gold. Und ja, ich sehe das auch und habe auch Witterung aufgenommen.

Nicht nur, dass der Goldpreis das Tief vom 03. Juni nach oben überschritten hat, er hat auch die 50-Tage-Linie genommen.

Und vor allem bemerkenswert ist, dass der Goldpreis nun wieder fallen sollte, wo die US Indizes scheinbar wieder zur Stärke finden. So war es in den letzten 2 Jahren, wenn die Indizes nach oben liefen, fiel Gold.

Genau das tut der Goldpreis nun aber nicht und das macht mich wirklich aufmerksam. Es ist denkbar, dass hier unter der Decke doch eine Wende läuft und die nun zunehmend interessanten COT Daten passen auch in das Bild und erlauben, den Gedanken an eine Wende zu denken.

Es ist darüber hinaus sehr ruhig um Gold geworden und auch das ist sehr positiv. Bedeutende Böden entstehen eigentlich immer, wenn es sehr ruhig wird und ein Asset still und leise hochschiebt.

Also: Aufmerksamkeit ist nun unbedingt notwendig für alle, die am Sektor interessiert sind.

ABER .....

Mein letzter Beitrag zu Gold datiert vom Dienstag 23.09.14 09:00 und in dem habe ich die nun ablaufende Stärke präzise antizipiert, wie überhaupt Gold in diesem Jahr zu "meinem Hündchen" geworden zu sein scheint und immer brav gemacht hat, was ich erwartet habe.

Ich habe hier noch einmal das Chart vom 23.09.:

XAUUSD 23.09.14

Und nun zeige ich Ihnen - etwas besser aufgelöst - die aktuelle Lage:

Gold 21.10.14 4

Sie sehen wie perfekt der Ablauf bisher entsprechend des Charts vom 23.09. war. Und Sie sehen auch, warum wir noch etwas warten sollten, bevor wir voreilig Schlüsse ziehen.

Wenn Gold es schaffen sollte, diese Trendlinie zu übersteigen und damit auch die alte wichtige Unterstützungs/Widerstandszone im Bereich 1270-1280 zu übersteigen, dann - aber erst dann - werde ich deutlich optimistischer und bin bereit den Gedanken der "grossen Wende" anzudenken.

Wer dagegen mittel- bis langfristig agiert, hat selbst da keinerlei Handlungsbedarf. Denn das grosse Bild spricht eine klare Sprache:

Gold 21.10.14 3

Erst wenn Gold das Hoch vom 10. Juli bei 1346 übersteigen kann, das dann eng mit der fallenden Trendlinie korrelieren würde, wäre auf mittelfristiger Ebene Relevantes passiert. (Blauer Kreis)

Und erst wenn Gold über 1400 steigt und das 38er Fibonacci Retracement hinter sich lässt, ist eine echte Wende auf mittel- und langfristiger Ebene mit guter Wahrscheinlichkeit im Gange. (Grüner Stern)

Seien wir nun also aufmerksam und offen für alle Möglichkeiten. Ziehen wir aber noch keine voreiligen Schlüsse. Der Preis ist der ultimative Richter, sonst nichts.

Ihr Hari

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Gold und der Weg des maximalen Schmerzes

Der folgende Artikel erschien schon gestern Montag 06.10.14 09:40 in Hari Live

Gold hat in USD nun heute Nacht endlich das getan, was schon länger absehbar war: die Tiefs bei 1180 USD wurden erneut getestet:

Gold 06.10.14

Damit ist ein temporärer Bounce nun höchst wahrscheinlich geworden. In Summe erleben wir nun seit Monaten, wie Gold sich exakt so bewegt, wie wir das schon seit Anfang des Jahres hier als grossen "Gameplan" mehrfach skizziert haben.

Zu klar war einfach die zu positive Erwartung der Gold-Bugs, die aus reiner Hoffnung heraus, auf einen Rebound gesetzt haben und unbedingt eine Umkehrformation sehen wollten, wo in Wirklichkeit ein grosses fallendes Dreieck war, das nach Auflösung nach unten schrie.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Artikel -> Gold zwischen Mythen und Propaganda <-, der auch Links zu den anderen Artikeln zum Thema hat.

Nun ändert sich der mediale Konsens am Markt aber merkbar, die diversen Börsenbriefe der „Gold-Bugs“ schwenken um und selbst die härtesten Gold-Bullen, nehmen nun einen Absturz bis 1000 USD ins Visier - zu deutlich ist einfach die aktuelle Schwäche, als dass man da noch gegen an schreiben kann. Natürlich wird der Absturz auf 1000 USD mit dem „Twist“ versehen, dass das dann der finale Absturz sei, aber der Konsens richtet seinen Blick nun klar nach unten und das Sentiment ist sauer wie selten.

Und damit kommt nun wieder die Reflexivität zum Tragen und wir, die wir diese Mechanismen verstehen, tun nun gut daran, uns auch andere Alternativ-Szenarien zu durchdenken, als den Absturz auf 1000 USD, den wir schon so lange auf dem Radar haben.

Sie wissen in diesem Zusammenhang, dass ich ein Freund der Theorie vom „Weg des maximalen Schmerzes“ bin, dem Weg, den der Markt systemimmanent gerne nimmt. Man könnte es auch schlichter den Weg des geringsten Widerstandes nennen, weil das der Weg ist, auf dem niemand positioniert ist und damit Widerstand leisten kann. Ein Weg, den niemand auf der Rechnung hat, ist aber auch ein Weg voller Schmerz für die Marktteilnehmer.

Gerade bei Gold, ist die Tendenz diesen Weg zu nehmen besonders ausgeprägt, weil bedingt durch die Struktur der COMEX und die Möglichkeit dort ohne physische Hinterlegung gehebelt zu handeln, der Goldpreis von den ganz grossen Jungs beliebig hin und her geschickt werden kann. Da bietet es sich doch geradezu an, die normalen Anleger mal wieder abzufischen und erneut auf dem falschen Fuss zu erwischen.

Und wie würde so ein mögliches Szenario des maximalen Schmerzes nun aussehen?

Nun, es würde nach einem anämischen Bounce, der sich nun anschliessen könnte, einen Einbruch unter 1180 erfordern. Dieser Einbruch würde dann die letzten Gold-Bullen demoralisieren und der ganze Markt würde auf die 1000 USD starren. Wenn dann, irgendwo zwischen 1100 und 1150 USD, ein Rebound orchestriert wird, dürfte das den gesamten Markt auf dem falschen Fuss erwischen und zu einem brutalen Short-Squeeze führen:

Gold 06.10.14 2

Bedenken Sie aber bitte, das ist nur ein Szenario unter vielen. Aber eines das ebenso Sinn macht, wie der Einbruch bis 1000 USD. Und bedenken Sie bitte, dass Gold in diesem Szenario unbedingt einen schwächeren Dollar für den Rebound braucht. Aber auch aus dieser Sicht könnte das Szenario vom Timing her Sinn machen, denn wenn nach einer kurzen Gegenbewegung im Dollar, in den kommenden Wochen noch eine weitere Phase der Dollarstärke kommen sollte, könnte sich diese Bewegung dann auch in ein paar Monaten erschöpft haben. Das wäre wohl notwendige Voraussetzung, um eine Stabilisierung beim Goldpreis zu bekommen.

Gehen wir nun also kurzfristig von einem schwachen, bis bestenfalls durchwachsenen Bounce bei Gold aus, der im Maximum vielleicht bis 1250-1260 USD tragen könnte. Und gehen wir davon aus, dass die 1180 USD dann in den kommenden Monaten trotzdem nach unten gebrochen werden.

Dann aber wird es richtig interessant und wenn die ganze Herde auf der einen (Short-) Seite des Bootes hängt, müssen wir uns nicht auch noch auf diese Seite begeben. Eine Veränderung der Positionierung der Commercials im COT-Report, wird uns wohl den Weg weisen.

Ihr Hari

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Gold und Goldminen – zwischen Mythen, Crash, Eurokrise und Propaganda

In dem ganzen Meer der für Gold optimistischen Stimmen, habe ich in den letzten Monaten immer wieder einen pragmatischen Realismus angemahnt, der viel besser erlaubt, mit der Situation umzugehen, als wenn man sich den Kopf mit all den Geschichten füllen lässt, was Gold nun machen "müsste". Denn der Markt im allgemeinen und Gold im speziellen "muss" gar nichts.

Ich erinnere insbesondere an meinen Artikel aus dem März -> Das Schweigen im Walde - Gold und Goldminen weiter im Bärenmarkt <-

Aber auch die Artikel -> Auf Kompression folgt Expansion <- oder später -> der keineswegs so überraschende Short-Squeeze bei Gold und Goldminen <- gaben jeweils einen in den Wochen danach zutreffenden, realistischen Blick auf das Geschehen der Gegenwart.

Besonders auffällig ist für mich im Moment, dass die Edelmetall-Industrie ihre werblichen Anstrengungen steigert. Ja, die Edelmetall-Industrie - die gibt es. Denn gerade auch hier in Deutschland, ist bedingt durch den langen Bullenmarkt und das steigende Interesse von Privatanlegern an finanzieller Absicherung, eine ganze Industrie entstanden, die an den Edelmetallen verdient. Und dazu gehören Händler der Metalle ebenso, wie diverse Börsenbriefe, die die immer gleiche, grosse Erzählung von dem bald bevorstehenden Kollaps des Währungssystem unter die Leser bringen, natürlich verbunden mit dem dringenden Hinweis Edelmetalle zu kaufen.

Jetzt ist dieser Hinweis ja gar nicht mal falsch, auch ich bin der Meinung, dass zu einer guten Vermögensdiversifizierung ein gewisser Anteil physischer Edelmetalle gehört. Aber eben physisch und direkt zugreifbar, sozusagen "im Garten vergraben". 😉 Und für diese Art von "Notgeld" oder "Krisenwährung" ist es völlig egal, ob Gold nun aktuell bei 1000 oder 2000 USD notiert.

Was aber aktuell an werblichen Anstrengungen passiert, hat für mich einen anderen Charakter. Da schicken mir Goldhändler im Wochentakt und nun manchmal auch zweimal die Woche, per Mail "Hinweise" auf Artikel und "Analysen", die sich mit dem Goldpreis befassen, über Manipulation spekulieren, aktuell "die Wende" beim Goldpreis bejubeln und ansonsten wieder wie eine Schallplatte mit Sprung, vom kommenden Crash fabulieren. Dem Crash, von dem sie schon vor 3 Jahren und jedes Quartal wieder fabuliert haben - irgendwann werden sie dann bestimmt auch mal Recht haben. 😉

Diese Hinweise sind für mich ja nicht verwunderlich, denn zwischen denen die Edelmetalle verkaufen wollen und denen, die Leser und Aufmerksamkeit für ihre Crash-Geschichten suchen, bestehen ja nach meiner Wahrnehmung gleichgerichtete Interessen. Was dem einen gut tut, tut auch dem anderen gut.

Auffällig ist für mich aber dabei, dass nach meinem Erleben aktuell die Frequenz dieser werblichen Ansprache steigt, zum Höhepunkt des Edelmetall-Booms 2011 war das wohl nicht nötig. Woraus ich persönlich schliesse, dass die Industrie möglicherweise Absatzprobleme bekommt und für den deutschen Markt nun überdimensioniert sein könnte. Denn jeder Deutsche, der sich mit "Edelmetall unter dem Kopfkissen" absichern will, dürfte das nach meiner Einschätzung mittlerweile gemacht haben. Und wo alle schon haben was sie brauchen, fallen die Käufer aus. Die Logik der grossen Erzählung vom zusammen brechenden Währungssystem, dürfte doch mittlerweile selbst die sogenannten "bildungsfernen Schichten" erreicht haben. Eine Neuigkeit oder ein Geheimtipp, ist diese Geschichte auf jeden Fall nicht mehr.

Wenn Sie jetzt denken, ich mache mich hier über die Geschichten von der kommenden Währungsreform lustig, liegen sie völlig falsch. Ich denke auch, dass das grosse Experiment, das die Notenbanken gerade am Herzen des Weltfinanzsystems veranstalten, so nicht dauerhaft tragfähig ist und zumindest eine relevantes Risiko besteht, dass das nicht gut endet. Und das deshalb ein Anteil an Edelmetallen als Diversifizierung in jedes grössere Vermögen gehört. Insofern bin ich da ganz auf Linie und keineswegs Gegner dieser Denkstrukturen.

Nein, der Punkt ist ein ganz anderer. Er dreht sich um diese Fixierung auf den Goldpreis, all das Manipulationsgerede und das mediale Hochbeten des Preises. Denn die, die Gold als Absicherung des Vermögens wie oben betrachten, muss das alles nicht interessieren. Wenn dieser Moment der Währungskrise kommt, ist sowieso alles anders und völlig egal ob Gold vorher noch bei 1000 USD war.

Die aber, für die der aktuelle - an der Comex aufgerufene - Goldpreis wichtig ist, wollen damit offensichtlich Handelsgewinne machen. Sprich billig kaufen und teuer verkaufen. Auch das ist legitim und das nennt man "Trading". Wenn man das aber tut, sollte man auch die richtigen Techniken einsetzen, um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein.

Dann ist es nämlich völlig egal, ob ein Preis an der Comex langfristig "manipuliert" ist oder nicht. Alles was zählt, ist der Preis der heute aufgerufen wird und der morgen kommt. Und um diese Bewegungen zu antizipieren, muss man die Techniken der Markttechnik einsetzen.

Völlig verfehlt ist es aber, kurzfristige Handlungen ob man heute kauft, von diesen herzwärmenden Geschichten abhängig zu machen, die erklären warum man langfristig Gold braucht. Denn das eine, hat mit dem anderen nichts zu tun. Oder in anderen Worten, sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie heute Trader sein wollen oder eine langfristige Vermögensdiversifizierung suchen. Und wenn Sie Trader sein wollen und Handelsgewinne suchen, dann sind diese netten Geschichten rund um Manipulation nur klebrige Masse, die die wirklich wichtigen Gedanken um das Marktgeschehen im Hirn zukleistert.

Ich will das mal konkret machen. Denn schaut man sich die aktuelle Entwicklung im Goldpreis an, dann wird eher das bestätigt, was meine oben genannten Artikel auch schon thematisieren: grosse Stärke ist nicht sichtbar. Im Gegenteil, das aktuelle Verhalten des Goldpreises ist eher ein Zeichen von Schwäche. Denn im Lichte der aktuellen geopolitischen Risiken, müsste da viel mehr gehen. Und erneut, als jemand der Handelsgewinne mit Gold oder Goldminen mitnehmen will, ist es völlig irrelevant, ob dieser Goldpreis nun das Ergebnis echten Angebots und Nachfrage oder das Ergebnis einer Manipulation von FED, Goldman Sachs, JP Morgan und des Gottseibeiuns ist. Es ist völlig egal, denn nur der Preis den Sie zahlen oder bekommen zählt!

Und nehmen wir doch mal theoretisch an, es gäbe diese konzertierte Manipulation, an der Staaten, Notenbanken und Grossbanken mitwirken. Was verleitet jemanden dann zu der völlig naiven Vorstellung, dass dieses Kartell dann in Kürze aufbrechen würde? Im Gegenteil, wenn das Kartell Realität wäre, könnte es auch noch Jahre und vielleicht Jahrzehnte weiter machen. Der Punkt ist, diese Überlegungen sind keine! Grundlage für Handelsentscheidungen. Vergessen Sie die Themen also, vielleicht sind sie wahr. Es hilft Ihrer Entscheidung aber nichts!

Ganz konkret schaue ich mit Ihnen nun mal auf ein ganz langfristiges Chart von Gold bis 2002 zurück. Und nun machen wir mal ein Gedankenexperiment. Erstens, ich nehme mal an, dass die Sorgen um das Währungssystem berechtigt sind und wir in den nächsten Jahren stark steigende Goldpreise haben werden. Zweitens basiere ich die kurzfristige Projektion aber auf dem, was die Markttechnik der Gegenwart sagt. Und die ist für mich nicht übermässig bullisch für Gold, sondern erzeugt das Bild eines zulaufenden Dreiecks, das mit höherer Wahrscheinlichkeit nach unten Richtung 1000 USD aufgelöst wird, als direkt nach oben.

Die Markttechnik hat als Alternativszenario auch eine potentielle inverse Schulter-Kopf-Schulter Formation, die falls getriggert, dann bullisch wäre. Aber noch ist sie nicht getriggert und das zulaufende Dreieck ist eben auch da. Ebenso wie die relative Schwäche im Licht der geopolitischen Krisen und für die Bullen sehr zweifelhafte Daten im COT-Report. Beides ist ohne Frage möglich, die Richtung ist prinzipiell offen, die Signale der Markttechnik machen aber nach meinem Eindruck eine Auflösung nach unten etwas wahrscheinlicher.

Nehmen wir also diese Parameter in einem Zukunftsszenario mal einfach theoretisch an, dann bekommen wir das folgende, völlig logische und mit Markttechnik konsistente Chart:

Gold 2002 24.07.14

Der Punkt ist, in dem Bild fällt Gold noch bis 1000 USD, bevor es dann in eine Währungskrise hinein steigt. Und erneut, das Bild ist nur ein Szenario unter vielen, aber eines das im Einklang mit der aktuellen Markttechnik steht und auch keinen Widerspruch zu den ganzen Geschichten um Währungsreform und Co. hat. Ein anderes Szenario ähnlicher Art hatte ich im "Das Schweigen im Walde"-Artikel - da war es eine längere, frustrierende Seitwärtsbewegung, bevor es hoch geht.

Und nun frage ich Sie, der Sie heute fest daran glauben, dass der Goldpreis nun direkt steigt: was werden Sie machen, wenn Gold sich 1000 USD nähern sollte und die Presse voll ist mit den Berichten vom "Ende der Gold Hausse" und auch die ersten Goldhändler schliessen bzw verkleinern müssen ?

Ich hoffe Sie sehen meinen Punkt. Entscheiden Sie sich. Wenn Sie Gold als Krisengeld sehen und deswegen halten, muss Sie der aktuelle Goldpreis an der Comex nicht interessieren. Wenn Sie aber aktuell auf Gold oder Goldminen wetten wollen, dann beschäftigen Sie sich besser mit Markttechnik.

Was Ihnen aber auf keinen Fall hilft, ist heute eine Wette auf steigende Preise einzugehen, weil wieder jemand die schöne Geschichte vom Zusammenbruch des Euros erzählt. Denn selbst wenn das passieren sollte, kann Gold trotzdem noch vorher unter 1000 USD fallen. Und dann verkaufen Sie wahrscheinlich entnervt Ihre Goldminen, denn dann ist die Presse mit Pleitegeschichten voll. Und bei der Fähigkeit des Marktes, den maximalen Schmerz bei allen Akteuren hervor zu rufen, ist das keineswegs weniger wahrscheinlich, als das Gold nun sofort weiter steigt!

Ihr Hari

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