Sommerstarre statt Sell in May

Der Mai ist gekommen und da schlagen nicht nur die Bäume aus, sondern auch die "Sell in May" Artikel werden jedes Jahr wieder aus der Schublade geholt.

Sie werden nicht überrascht sein, dass wir uns das hier ersparen. Vor gut drei Jahren hat unser Kolumnist "Tokay" das mal im Artikel -> Jahreszeitliche Strategie < - neu betrachtet und das Ergebnis ist auch 2016 wohl immer noch identisch:

Ja, es gibt einen kleinen statistischen Vorteil einer "Sell in May" Strategie, der ist aber gerade nach Gebühren nicht so gross, dass man damit nun einen grossen "Blumentopf" gewinnen würde.

Überlassen wir also dieses Thema anderen und stellen uns der wichtigeren Frage:

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Die Einordnung der aktuellen Rally anhand des S&P500

Wenn ein Markt so stark steigt, wie wir das nun seit Februar erleben, stellt sich ja immer die Frage der Einordnung.

Muss man nun permanent damit rechnen, dass der Markt doch wieder zusammen bricht?

Oder erleben wir hier gerade einen bedeutenden Ausbruch, der uns nach oben überraschen und noch viel, viel höher tragen wird?

Man kann sich dieser Frage auf vielfältige Art und Weise nähern, ich persönlich bevorzuge dabei das Prinzip des "Fliegens auf Sicht", das sich grossen Prognosen verweigert, sondern immer nur so weit schaut und das Handeln anpasst, wie man auch beim Wetterbericht schauen kann: nämlich ungefähr eine Woche in die Zukunft hinein. Denn über diesen Zeitraum hinaus, verschmiert das Bild der Zukunft zu stark, um daraus belastbare Tendenzen ableiten zu können.

Man kann aber auch ganz anders und sehr grundsätzlich heran gehen, in dem man sich einfach mal ganz ruhig vor Augen führt, was wir hier eigentlich vor uns haben.

Und das will ich heute im Überblick für Sie tun, wobei dafür wieder der Leitindex S&P500 der Massstab ist, der für mich in Marktbreite, Aussagekraft und Liquidität, den wichtigsten und belastbarsten Index der Welt darstellt.

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DAX und S&P500 – Was nun nach oben drin ist

Nein, wir wissen nicht, was die Zukunft bringt und können diese nicht vorher sehen. Insofern haben die Recht die behaupten, "Markt Timing" würde (auf diese Art und Weise) ja nicht funktionieren. Wobei diese Stimmen dort besonders laut sind, wo man es selber nicht hinbekommen hat. Was ja auch kein Wunder ist, unser Ego muss ja geschützt werden. 😉

Gleichzeitig haben diese Stimmen aber unrecht, weil sie dabei von einer völlig falschen Vorstellung davon ausgehen, was "Markt Timing" eigentlich ausmacht. Und diese falsche Vorstellung, ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es bei ihnen selber nie geklappt hat.

Denn erfolgreiches Markttiming hat eher *nicht* mit Herumraten über die Zukunft zu tun und auch *nicht* mit der unsäglichen -> Prognosiritis < -, mit der in den Medien um Aufmerksamkeit gerungen wird.

Es geht viel mehr darum, im Hier und Jetzt zuverlässig den Charakter des Marktes zu erkennen, zu erkennen wann dieser sich ändert und sich dann konsequent den neuen Strömungen anzupassen.

Erfolgreiche Markt-Timer zeichnen sich also nicht durch wilde Prognosen aus, sondern durch die Fähigkeit die Charakteränderungen des Marktes schnell zu erkennen und die eigene Aufstellung konsequent anzupassen.

Um Ihnen zu zeigen, dass und wie das geht, war der "Turnaround Tuesday" letzten Dienstag am 12.04.16 ein schönes Beispiel. Dort hat der DAX eine Charakteränderung vollzogen und von da an, war dem DAX eine Menge zuzutrauen.

Nun kann man ja hinterher immer gewichtig daher reden. Viel interessanter ist doch, was genau nach diesem Dienstag geschrieben wurde, heute kann die Marktstärke ja jeder sehen. Und deshalb stelle ich Ihnen nun einen Beitrag vom Mittwoch 13.03. aus dem Premium Bereich zur Verfügung, der das Potential aufzeigt, das sich nun im Markt zeigt.

Der Beitrag ist heute, fast eine Woche später, deshalb immer noch perfekt, weil wenn man heute das Potential beschreiben würde, man zu ähnlichen Aussagen kommen würde. Insofern sind die folgenden Charts hoch aktuell, wir haben sie aber eben schon vor einer knappen Woche auf dem Radar gehabt. Und das einfach deshalb, weil der Markt am Dienstag und Mittwoch letzte Woche zu uns gesprochen hat.

Schauen Sie selber, der Beitrag ist unverändert, wurde aber um einige Referenzen gekürzt, die auf weitere Inhalte im Premium-Bereich verweisen.

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Wo wir im grossen Bild stehen

Mit der EZB am heutigen Donnerstag und der FED am kommenden Mittwoch, stehen uns zwei für den Markt sehr wichtige Notenbanktermine bevor.

Mit einer etwas längeren Perspektive, verlieren die beiden Termine dann aber ihre Bedeutung, denn grundlegender Wandel ist nicht zu erwarten.

Die FED versucht weiter, die Zinswende doch noch hin zu bekommen, die sie durch zu grosse Vorsicht um mindest ein, wenn nicht zwei Jahre, zu spät begonnen hat.

Die EZB unter Draghi dagegen, verweigert sich weiter der Frage, ob die gewählte Medizin dem Patienten überhaupt hilft und wird auf welche Art auch immer, die Dosis der Medizin noch weiter erhöhen und das historisch einmalige Experiment der Negativzinsen wohl weiter verschärfen.

Beide Notenbanken aber, wie auch die Bank of Japan und die Bank of China, befinden sich nach meinem Eindruck in einem "Race to the Bottom", einem gegenseitigen Prozess der Abwertung der eigenen Währung, aus dem ich nur wenig Entkommen sehe. Und die niedrigen und sogar Negativzinsen haben - wie es sich für eine Droge gehört - auch weitere, ungesunde Abhängigkeiten geschaffen.

Realistisch muss man anerkennen, dass während die meisten Staaten 2009 noch hätten auf einen normalen Zinspfad zurück kehren können, die Schulden heute in 2016 so immens gewachsen sind, dass der geordnete Weg zu normalen Zinsen wohl nun dauerhaft verbaut ist - ohne einen Schuldenschnitt und/oder eine Währungsreform.

Das ist für mich im grossen Bild die traurige Situationsbeschreibung eines geldpolitischen Pfades, den ich für ebenso fatal, wie verfehlt halte.

Für uns als Anleger, beantwortet das aber nicht die Frage, was wir in den kommenden 1-3 Jahren von den Märkten erwarten können.

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DAX und S&P500 Marktlage – Der dritte Weg!

Heute, am Beginn des Monats März, ist es an der Zeit auch im freien Bereich mal wieder einen kurzen Blick auf die grosse Marktlage zu werfen. Etwas, was wir in der Community jeden Tag mehrmals in grösserer Tiefe tun.

Sie haben vielleicht mitbekommen, dass wir zum Jahresanfang fast völlig aus dem Markt waren und das war ja auch der richtige Ansatz. Ab Ende Januar, haben wir dann zunehmend einen kommenden Rebound gespielt und auch das war der richtige Ansatz, besonders in den Sektoren wie "Metals & Mining" und "Energie", die massiv von einem absehbaren Reversal profitieren, das wir auch seit Ende letzten Jahres auf dem Radar hatten.

Nun, am 01. März, stehen sich zwei Lager im Markt relativ unversöhnlich gegenüber:

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Die Marktlage aus Sicht der Point&Figure Technik

Wir haben im Premium-Bereich seit ein paar Wochen mit Carsten Labs einen fünften -> Kolumnisten < - an Bord, der sich vor allem um die Point & Figure (P&F) Technik kümmern wird. Eine Technik, die auf den ersten Blick etwas ungewohnt und "sperrig" wirkt, auf den zweiten Blick dann aber gerade für weniger erfahrene Anleger sehr präzise Signale liefert, weil diese richtungslose Phasen ausfiltert und relevante Signale erst dann generiert, wenn sich der Kurs deutlich in eine Richtung bewegt hat.

In seiner Kolumne "HullaPoint", wird er sich dem Thema auf zwei Arten nähern. Einerseits mit erklärenden Grundlagen-Artikeln, die uns die Technik mit ihren Details Schritt für Schritt nahe bringen. Andererseits mit regelmässigen Auswertungen der Marktlage genau mit dieser Technik.

Und so einen aktuellen Marktüberblick mit Stand heute Mittwoch 10.02.16 Abend 22:00 Uhr, stellen wir Ihnen heute auch mal ausnahmsweise im freien Bereich zur Verfügung. Die Verständnis-Grundlagen dazu, wurden im Premium-Bereich schon vermittelt.

Viel Spass und gute Erkenntnisse!
Ihr Hari

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Was nicht steigen kann, muss fallen!



Machen wir es heute sehr kurz.

Eines der Hauptprobleme, mit dem sich Anleger selber gerne ein Bein stellen, ist der permanente Versuch, die Zukunft weissagen zu wollen - das, was wir hier -> Prognosiritis < - nennen und was dann, wenn der Markt gegen einen läuft, gerne mit einer gehörigen Dosis "Hopium" unterfüttert wird. Auch das ist ein Kunstwort aus Hoffnung (Hope) und Opium, denn einfach nur zu Hoffen und die Realität auszublenden, kann schmerzhafte Folgen für das Depot haben. Wer 2008 bewusst erlebt hat, weiss was ich meine.

Was hat das nun mit dem aktuellen Markt zu tun?

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