Hari-Notizen (Archiv)

Dienstag 17.01.17 16:45

Kaum ist die Wallstreet wieder da, geht es richtig los mit Bewegung im Markt.

Im britischen Pfund sehen wir einen brutalen Short-Squeeze nach Mays Rede zum Brexit. Wie immer wird nach "Gründen" gesucht, der naheliegendste ist aber, dass einfach zu viele auf einer Seite des Bootes waren.

Die Volatilität wird zur Amtseinführung Trumps hin wohl weiter steigen, zumal er eine ausführliche Antrittsrede vorbereitet.

Um uns herum wird dieser Tage Geschichte geschrieben und wir sind mitten drin. Aber uns kann ja nichts passieren, bei uns regelt Mutti ja alles. 😉

Freitag 13.01.17 09:25

Heute am Freitag den 13., beginnt mit den Zahlen von Bank of America (BAC), Blackrock (BLK), JP Morgan (JPM) und Wells Fargo (WFC) der ernsthafte Teil der neuen Berichtssaison.

Diese werden uns ein zuverlässiges Bild vermitteln, ob die hohen Erwartungen an den Finanzsektor berechtigt waren. Enttäuschungspotential ist hier daher vorhanden.

Dienstag 10.01.17 19:40

Wollen wir nicht mal etwas mehr Aufklärung wagen?

Wollen wir nicht mal etwas mehr Optimismus wagen?

Hier ist meine Suada zum Thema auf Tichys Einblick: 😉

-> Hope springs eternal < -

Fortune favors the bold.

Dienstag 10.01.17 08:40

Das haben Sie von mir schon oft - fast gebetsmühlenartig - gehört: -> Demut < -

Man kann es aber gar nicht oft genug sagen, weil die Versuchung des Egos, sich in seiner "Voraussicht" über alle andere zu erheben, einfach zu verlockend ist. Nur zielführend für Erfolg an der Börse ist es eben nicht, ausser man ist zu einem Thema wirklich ein Insider und hat Informationen, die die Anderen nicht haben.

Der Satz "ich weiss, dass ich nichts weiss", ist am Markt das Zeichen hoher Intelligenz und nicht des Gegenteils. Erst vor Kurzem war das hier bei -> DAX 15.000 und andere Verrücktheiten < - Thema.

Montag 02.01.17 11:15

Wir wünschen allen Mr-Market Lesern ein gutes, gesundes und börsentechnisch erfolgreiches Jahr 2017!

Der DAX startet ja, wie zu erwarten war. Von einer Wiederholung des 2016er Einbruchs, sind wir hier nicht ausgegangen, dafür gab es kein markttechnisches Indiz im Vorfeld.

Mit dem Schub über 10.500 im DAX, dürfte das "Covern" diverser Absicherungen beginnen, was die Aufwärtsbewegung darüber hinweg, besonders dynamisch macht.

Wirklich belastbare Einsicht in den Beginn des Börsenjahres, bekommen wir aber erst am morgigen Dienstag. Heute sind noch ganz viele der grossen Börsen geschlossen, inklusive der Wallstreet, aber auch London, Hongkong und Zürich. Insofern hat das Geschehen im DAX noch sehr begrenzte Bedeutung.

Dieser Blog ist diese Woche noch im Ferienmodus. Ab kommende Woche, ab dem 09.01., geht es wieder regulär los.

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Premium Sonderaktion „Gute Vorsätze 2017“

Der 06.01.17 ist abgelaufen, die Sonderaktion zum "Schnuppern" ist leider beendet.
Eine reguläre Mitgliedschaft, steht Ihnen aber jederzeit frei

Ein wildes und (für uns hier) profitables Börsenjahr, mit Einbruch zum Jahresanfang, Brexit-Überraschung, Sommer-Starre und grosser Trump-Rally, neigt sich dem Ende zu.

Das kommende Jahr wird kaum weniger spannend und an der Börse erneut aufregend und potentiell profitabel werden.

Wir haben da im Januar die Amtseinführung von Trump, nach der aus Reden und Twitter-Meldungen, dann echte Politik werden muss - Enttäuschungspotential inbegriffen.

Wir haben im Mai die Wahl in Frankreich, mit der Frankreich entweder die Kurve bekommt und seine strukturellen Defizite angeht, oder in die Hände von LePen fällt, womit zumindest der Euro, am Ende sein dürfte.

Letzteres muss man nicht unbedingt schrecklich finden, was vom Euro als fehlkonstruiertes Konstrukt zu halten ist, war hier schon oft Thema, so zum Beispiel Anfang 2015: -> Der Kern des Problems < -.

Schrecklich und an den Börsen ein wilder Ritt, dürfte aber der eher chaotische Übergang werden, das absehbar starrhafte Festhalten am Euro um jeden Preis. Und deshalb ist dieses Szenario nichts, worauf wir uns freuen sollten, selbst wenn wir die Rückkehr der D-Mark begrüssen würden.

Dann haben wir im September die Wahl hier in Deutschland, die in jeder Hinsicht wegweisend sein wird. Und dazu werden wir in 2017 weitere Anschläge haben, viele Tote, Kriege, globales Ringen und wahrscheinlich die ersten Auswirkungen des neuen Fokus der Trump-Administration erleben, die sich scheinbar mit China anlegen und dafür mit Russland arrangieren will.

Und wir werden in 2017 wieder viel Hoffnung und Gutes erleben, wissenschaftliche Durchbrüche und Fortschritt, der sich besonders in den Kursen der betroffenen Unternehmen, als massive Gewinne zeigen wird.

All das, wird die Börse in 2017 wieder zur Achterbahnfahrt machen, bei der die ruhige Hand einer erfahrenen Community an der Seite, Gold und Geld wert sein kann.

Die Zeit der Feiertage und des Jahreswechsels steht damit wieder bevor. Wie doch die Zeit vergeht, ich erinnere mich noch gut daran, wie es sich anfühlte, als das Jahr 2.000 noch das Symbol einer fernen Zukunft war.

Und jedes Jahr ist das auch wieder eine Phase des Nachdenkens und der guten Vorsätze.

Gerade im Bereich der Geldanlage, gibt es oft guten Grund für gute Vorsätze, denn war dieses Jahr 2016 für Sie wirklich so erfolgreich, wie Sie sich das gewünscht haben? Und woran hat das gelegen?

Ich habe schon 2015 zu dem Thema ein paar Gedanken aufgeschrieben, die ich dieses Jahr nur wiederholen könnte. Ich empfehle Ihnen, diesen Artikel zu lesen: -> Die guten Vorsätze und nächstes Jahr wird alles anders < -

Und ich habe vor einem Jahr schon eine ähnliche Sonderaktion durchgeführt, die von einigen, noch zögernden Lesern damals genutzt wurde, von denen am Ende dann nach zweimonatigem "Schnuppern", fast 90% dauerhafte Mitglieder geworden sind.

Wenn Sie also schon immer mal ohne grosses Risiko in den Premium Bereich schauen wollten, hier ist Ihre Gelegenheit!

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Kampf oder Flucht – Gesundheit und der Markt

Der folgende Beitrag erschien am 24.08.16 im Premium-Bereich. Für alle, die dauerhaft aktiv an den Märkten unterwegs sind - aber auch für alle anderen "Kopfarbeiter" ausserhalb der Börsen - ist das Thema aber so eminent wichtig, dass ich auch im freien Bereich über unsere Gesundheit und rein geistige Berufe mit Stresspotential mit Ihnen sprechen möchte.

Dieser Beitrag, richtet sich nur vordergründig an alle, die Handel an den Börsen ernsthaft betreiben und stundenlang vor den Schirmen sitzen.

Aber nur vordergründig, denn wenn Sie ehrlich mit sich sind, werden Sie schnell feststellen, dass das Profil des Traders, auch auf viele andere Berufe passt, in denen man körperlich passiv, aber geistig hoch rege und unter "Druck" vor Bildschirmen sitzt

Und um es in aller Deutlichkeit zu sagen:

Das macht uns kaputt und krank!

Denn wir sind evolutionär dafür nicht "gebaut", unsere Körper sind für einen Tag in Bewegung in einer mit unseren Sinnen direkt erfahrbaren Umgebung gebaut, nicht aber dafür, den ganzen Tag auf einen Bildschirm zu schauen.

Jetzt werden Sie sagen: "Gähn" - das weiss ich doch alles. Aber nicht so schnell.

Was Sie sicher wissen, sind die "orthopädischen" Aspekte des Themas wie Rückenschmerzen, Nackenverspannungen etc aber auch "trockene Augen". Dafür gibt es nur eine Lösung: öfter mal aufstehen und den Arbeitsplatz wechseln. Auch kurze Dehnungen am Arbeitsplatz helfen.

Aber darum geht es hier nicht. Denn das "orthopädische" Problem ist das weit Kleinere und Unwichtigere. Was uns wirklich "kaputt" macht, sind die Hormonausschüttungen.

Um zu verstehen, worum es da geht, sollten Sie nun das lesen:

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Algo Trading – Es ist so verflucht artifiziell!


Ich stelle nun mal eine Behauptung auf, die ich nicht beweisen kann. Der Gegenbeweis kann aber auch nicht geführt werden.

Ich behaupte es trotzdem, im Premium-Bereich habe ich das schon direkt nach dem Brexit so argumentiert:

Wir sind in einem Markt angekommen, der fast nur noch aus (verfluchten) Algos besteht.

Und die Kursentwicklungen der letzten Monate beweisen es!

Denn die Bewegungen im S&P500, zum Beispiel um die Wende nach dem Brexit herum, sind nun so artifiziell, das wirkt wie aller menschlicher Emotion entkernt. Schon im Februar diesen Jahres aus dem Tief heraus, war das so.

Menschen werden aber durch den Brexit überrascht. Menschen schwitzen, sie ängstigen sich. Sie diskutieren, was nun passiert. Sie zögern und dann rennen sie alle rein.

All das sah man früher in den Kursen, nach so emotionalen Momenten, wie dem Brexit. Noch vor 5 Jahren, war das anders. Da gab es an so Wendepunkten einen emotionalen Ausverkauf.

Ich erinnere mich an den denkwürdigen 03./04. November 2011, dem Tiefpunkt der Eurokrise. Ich habe damals über diesen Moment geschrieben.

Die Finanzkrise lag keine 3 Jahre zurück und alle hatten noch den Schreck in den Gliedern. Der S&P500 kippte weg zu neuen Tiefs und allen Bären lief der Sabber aus den Lefzen, Tim Knight von Slope-of-Hope verteilte triumphierende Posts.

So sah das damals aus:

03.04.11.11

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Die FAZ und die Frage, was genau „niederträchtig“ ist

Ein gesellschaftspolitischer Kommentar in einem Börsenblog?

Normalerweise Nein, aber es gibt Ausnahmen, wenn mir persönlich "der Kragen platzt". Und genau genommen geht es hier auch nicht (nur) um die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), sondern eher um die gesamte Presselandschaft und den Charakter, den diese nach meinem Eindruck unter dem medialen Druck der verzweifelten Aufmerksamkeitssuche angenommen hat.

Nein, eine "Lügenpresse" ist das nicht, die wir in Deutschland haben, dieses Bild ist völlig falsch und verdreht und zeugt nur von mangelndem Differenzierungsvermögen derer, die es benutzen. Denn hier lügt (in der Regel) niemand aus politischen Vorgaben einer gelenkten Presse oder Demokratie, wie wir das aus der DDR und auch heute wieder aus manch anderen Ländern kennen.

Aber das, was mal journalistische Qualität war und - lange, lange ist es her - eine "FAZ" von einer "Bild" unterschied, wird in meinen Augen zunehmend auf dem Altar der Klickorgien und dem sensationslüsternen Gerangel um Aufmerksamkeit aufgegeben. Nicht propagandistische Lügen sind das Ziel, sondern viel profaner, Aufmerksamkeit um jeden Preis.

Und dafür gab es letztes Wochenende zwei Ereignisse, die für mich wie ein Fanal waren und das Problem wie im Brennglas deutlich gemacht haben. Und eines davon, hat primär mit der "FAZ" bzw "FAS" zu tun, weswegen diese nun im Titel "herhalten" muss. Sie können die "FAZ" aber gerne durch andere bekannte Medien ersetzen, es trifft (leider) vermutlich die Richtigen.

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Der „Edge“ und das schwer verdiente Geld

Mit dem Börsenerfolg, ist das so eine Sache.

Die Einen erklären Ihnen, dass Sie ja nur für 19,99€ dem "tollen Musterdepot", den "geheimen Tips von Gurus" und der "innovativen XYZ Methode" folgen müssten und schon stellt sich Erfolg und Reichtum ein.

Das ist natürlich Blödsinn.

Die Anderen erklären Ihnen, dass Markt-Timing ja gar nicht geht und Sie ja nur den Pfaden Warren Buffetts folgen müssten und es dafür reichen würde, ein wenig Bilanzen lesen zu lernen und schon werden Sie "unterbewertete Perlen" und "günstige Schnäppchen" finden und schon stellt sich Erfolg und Reichtum ein.

Das ist natürlich auch Blödsinn.

Trotzdem fällt dieser Blödsinn immer wieder auf fruchtbaren Boden, die Verheissung schnellen und leichten Erfolges, ist ja auch zu verlockend.

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Lehrer Bömmel und die Kreditkrise

In einer lockeren Reihe von Artikeln - nach "Lehrer Bömmel" aus der Feuerzangenbowle benannt - erkläre ich im Premium-Bereich immer wieder wichtige Zusammenhänge der Finanzmärkte.

Bei den Erklärungen geht es dabei nicht um "wissenschaftliche Exaktheit", sondern darum, Lesern die sich bisher nicht ausreichend mit den Themen befasst haben oder sie nie richtig verstanden haben, auf unterhaltsame Art und Weise ein Gefühl dafür zu vermitteln, worum es wirklich geht. Wer dann tiefer einsteigen will, kann das ja im Nachgang selber tun, Quellen gibt es genug.

Daher orientiere ich die Erklärungen auch immer wieder an konkreten, aktuellen Sachverhalten, so dass sich auch ein konkreter Erkenntnisgewinn damit verbinden kann, der zu besseren Anlageergebnissen führt.

Im freien Bereich hatte ich vor 1,5 Jahren schon beispielhaft einen Artikel aus dieser Reihe. Und zwar die Erklärung, wie "Shorten" eigentlich funktioniert und was eigentlich ein Leerverkauf ist. Lesen Sie hier, falls Sie den Artikel übersehen haben. Der Artikel war der Beginn einer Artikelreihe zum Thema "Shorten".

-> Grundlagen des Shortens - Wat is en Dampfmaschin? < -

Heute nun will ich Sie an einem weiteren Artikel teil haben lassen, der erst gestern im Premium-Bereich erschienen ist. Er adressiert die Frage, wie Aktien sich in einer Kreditkrise verhalten und warum das so riskant ist.

Ich wünsche gute Erkenntnisse!

Ihr Hari

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Premium Sonderaktion „Gute Vorsätze 2016“



Die Zeit der Feiertage und des Jahreswechsels steht bevor. Und jedes Jahr ist das auch wieder eine Phase des Nachdenkens und der guten Vorsätze.

Gerade im Bereich der Geldanlage, gibt es oft guten Grund für gute Vorsätze, denn war dieses Jahr 2015 für Sie wirklich so erfolgreich, wie Sie sich das gewünscht haben? Und woran hat das gelegen?

Ich habe schon letztes Jahr zu dem Thema ein paar Gedanken aufgeschrieben, die ich dieses Jahr nur wiederholen könnte. Ich empfehle Ihnen, diesen Artikel zu lesen: -> Die guten Vorsätze und nächstes Jahr wird alles anders < -

Wenn Sie schon immer mal ohne grosses Risiko in den Premium Bereich schauen wollten, hier ist Ihre einmalige Gelegenheit!

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