Auf ein Neues



Endlich! Nun muss ich es also auch noch sagen: endlich vorbei dieses 2020!

Nur, wer garantiert, dass es besser wird im Jahr 2021? Der Blick auf die Zapfsäule lässt schon vermuten was da vielleicht noch kommt. Aber wir (?) wollen es ja scheinbar so. Lange genug wurde dafür demonstriert! Jetzt übernehmen wir weitere Spitzenpositionen auf diesem Planeten: führend bei Abgaben auf fossile Treibstoffe und bei Strom. Bei Steuern sowieso. Und dann haben wir vermutlich auch die meisten Gender-Lehrstühle und Behörden auf dieser Welt. Für mich unfassbar eine Meldung in meiner Lokalzeitung im Dezember: für die Erweiterung seiner Landwirtschaft musste ein Landwirt 38 (in Worten achtunddreißig) Behörden anfragen! 19 hatten keinen Einwand, 15 äußerten sich gar nicht.

Wo wir vermutlich auch 2021 Weltmeister bleiben? Ich denke, im sich in die „eigene Tasche lügen“. Da will ich an dieser Stelle gar nicht „die Reichen Deutschen“ ansprechen. Vieles ist bekannt und auch hier findet sich eine anschauliche Darstellung der Situation.

Die Wohlstands-Illusion

Ich spreche unsere grüne Energieversorgung an! Das wird noch spannend, was da auf uns zukommt.

Danke Frankreich

Danke Frankreich, muss man da wohl sagen. Sonst wären vermutlich schon in 2020 ein paar Mal die Lichter ausgegangen und die E-Autos hätten keinen Reifenabrieb gehabt und Feinstaub verursacht. Bin mal gespannt, wie „die Grünen“ mit dem Problem in der Zukunft umgehen werden, wenn der Bevölkerung bewusst wird, dass Feinstaub aus Holzfeuerungen und vom Reifenabrieb stammt (und nicht von einem modernen Diesel-Auto).

Aber ich will nicht klagen und negativ sein. „Die Kraft des Alters“ nannte sich die Überschrift meiner letzten Kolumne. Wenn man all diesen „Irrsinn“ weder ändern noch aufhalten kann, dann sollte man eben seinen Profit daraus schlagen. Die Elektroautos lassen sich nicht mehr aufhalten und dafür braucht es Ladesäulen. Wind und Photovoltaik werden ausgebaut, weltweit. Passende Firmen hierfür hatte ich schon vor langer Zeit erwähnt. Die in meinem Depot erfolgreichste Aktie stellte ich schon am 29.3.2019 vor: Scatec (WKN: A12C5D). Andere Länder werden nachziehen und dem „Vorbild Deutschland“ folgen. Vielleicht verkauft bald die französische Neoen (WKN A2N6LV) grünen Strom nach Deutschland und die schwedische Eolus Vind (WKN A14UH1) „zapft den Wind an“, um daraus saubere Energie zu produzieren.

Ein letztes Mal will ich den Blick zurückwerfen. Was wurde eigentlich aus meinen Depots? Da hatten wir den Kampf der Bayern gegen die Bären. Nach 2 frühzeitigen (falschen) Einwechslungen hatte ich nichts mehr gemacht. Und hätte ich mal gar nichts gemacht! Zufrieden bin ich nicht mit den 13,5% - damit liege ich weit hinter meinem Real-Gesamtdepot. Aber die Bären sind geschlagen! 🙂

Und dann gibt es ja noch Johanns beständiges Wachstumsdepot. Leider schwer von Corona in 2020 gezeichnet und auch hier gilt: hätte ich doch schon 2019 die Füße stillgehalten; und Innovative Industrial Properties stünde mit 138% noch im Depot. Aber 169% Performance nach nur 2 Jahren ist ganz ordentlich; wobei es in 2020 nur 36,2% waren. Übrigens: der Geldmarktfonds stellt den Wert der inzwischen nicht mehr gehandelten Rosetta Stone dar.

Hoffen wir auf ein gutes 2021. Ich wünsche Ihnen, dass es für Sie auch ein glückliches und gesundes Neues Jahr wird.

Und sollte es mal ruppig an der Börse werden; ja dann:

Euer
Johann

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Die Kraft des Alters


was für ein Jahr, das zwischenzeitlich hinter uns und mir liegt. Auch habe ich für lange Zeit nichts mehr von mir hören lassen. Und das hat seine Gründe: Die Börse spielte nur noch eine kleine, fast unbedeutende Rolle in den zurückliegenden Monaten. Auslöser dafür, ich bin mir nicht ganz sicher aber denke: es war Corona.

Nicht bei mir, aber bei vielen Dingen, die eigentlich bislang ganz einfach aber plötzlich sehr kompliziert wurden. Angefangen in der Hochschule und dort den Umgang mit den Studenten betreffend. Ein ganzes Semester waren wir Professoren zuhause im Büro und versuchten so gut es geht, den Stoff für die Studierenden in mehr oder weniger guten online-Sitzungen zu präsentieren. Nun, das wäre ja für sich allein genommen noch nicht das Problem gewesen.

Die Probleme wurden eher von Seiten der Leitung und der Verwaltung produziert. Es war geradezu erschreckend mit anzusehen, mit welcher Hilflosigkeit Verwaltungen agieren, wenn sich Dinge schnell ändern. Panik, Hilflosigkeit und Ratlosigkeit sind hier wohl noch positiven Beschreibungen, die man dazu finden kann. Sage und schreibe 4 Wochen dauerte es an unserer Hochschule, bis einigermaßen seitens der Leitung klar war, welche Software zur Verfügung gestellt werden kann. Zunächst funktionierte nämlich gar nichts! Die einzige Hilfestellung: man teilte uns mit, welche funktionierende Software aus Gründen des Datenschutzes nicht verwendet werden kann. Einfach lächerlich! Und man könnte da jetzt noch viele Geschichten erzählen… Ich habe lange darüber nachgedacht, wie es soweit kommen konnte. Die für mich einzige Lösung: es gab keinen Prozess im Prozessportal, der sich „Corona 20“ nannte und in dem man nachlesen konnte, wie so eine Pandemie in Abstimmung mit dem Wissenschaftsministeriums an einer Hochschule abzulaufen hat.

Als Mitte des Semesters alles etabliert und mehr oder weniger reibungslos funktionierte, durften wir die nächste Erfahrung machen. Seitens der Hochschulleitung wurde den Studenten mitgeteilt, dass dieses Semester nicht zählt. Heißt konkret: die Studentinnen und Studenten können, dürfen, müssen aber nicht bei einer Prüfung erscheinen. Jede Anmeldung ist plötzlich nicht mehr verbindlich. Wir dürfen keine Note 5 verteilen und die Studenten können daher nicht durchfallen. Und die Krönung: wer mitschreibt und mit seiner Note nicht einverstanden ist, darf im nächsten Semester wieder eine Prüfung schreiben.

Für mich symptomatisch, was gerade in unserer Gesellschaft passiert: niemand darf sich benachteiligt fühlen, alle haben scheinbar das Anrecht darauf, alles zu schaffen, um was sie sich bemühen. Es wird immer offensichtlicher: die Anforderungen haben sich „am Schwächsten“ und nicht wie früher an der Gruppe der Leistungsstärkeren zu orientieren. Und ich denke, wir alle können sehen, dass sich diese Entwicklung und Sichtweise auch durch unsere gesamte Politik seit Jahren hindurchzieht. Man könnte sogar Parteinamen nennen, die Studienabbrecher und Leistungsverweigerer geradezu fast magisch anziehen, damit sie dort „Karriere machen können“.

Den Corona-Irrsinn durfte ich übrigens selbst am eigenen Leibe spüren. Anfang Mai musste ich mich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Die Tochter meiner Lebenspartnerin wurde bei einer Routineuntersuchung positiv getestet. Nach 2 Tagen meldete sich das Gesundheitsamt und meinte, der positiv Test sehe irgendwie komisch aus und man müsse nochmals testen. Auch die Wiederholung brachte ein positives Ergebnis. Nun ist zu bemerken, dass alle beteiligten Personen keinerlei Symptome zeigten. Nach nur 2 weiteren Tage meldete sich das Gesundheitsamt erneut und meinte, das positive Ergebnis wäre nun nur noch potentiell positiv und man müsste daher ein drittes Mal testen. Nun war das Ergebnis negativ! Was allerdings keinerlei Einfluss auf die Dauer meiner amtlich angeordneten Absonderung (so heißt die Quarantäne im Amtsdeutsch) hatte. Die wurde bis zum angeordneten Ende durchgezogen. Aber was sollte man schon anderes von einer Behörde erwarten.

Nun gibt es aber etwas Merkwürdiges in diesem Zusammenhang zu berichten: Anfang Februar hatte die Tochter meine Lebensgefährtin 3 Tage hohes Fieber und starken Husten. Und vor zirka 8 Wochen wurde bei ihr, weil sie Krankenschwester ist, routinemäßig ein Antikörpertest durchgeführt. Die Kolleginnen und Kollegen von ihr, die Anfang Mai ebenfalls positiv waren aber zusätzlich Symptome zeigten, hatten erwartungsgemäß 100 Prozent Antikörper. Sie aber verfügte nur noch über 84% an Antikörpern. Sicherlich nur ein komisches Ergebnis, weil es kann ja nicht sein, dass sie schon Februar Corona gehabt hätte, denn da war das Virus ja noch gar in unserem Landkreis. 😉

Viel Zeit verbrachte ich darüber hinaus mit einer vollständigen Neugestaltung meines Gartens und der Außenanlagen Über einen Zeitraum von fast 8 Wochen waren Firmen damit beschäftigt, bei mir ein kleines Paradies zu schaffen. Ich denke, das ist sehr gut gelungen und so konnten wir trotz Corona einen wunderschönen Sommer zu Hause verbringen. Aufgrund der in diesem Zusammenhang stehenden körperlichen Arbeit (ein bisschen habe ich auch geschaufelt, Brotzeit besorgt und schlaue Kommentare abgeliefert), einer Umstellung meiner Ernährung und seit circa 6 Wochen regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio, verbunden mit mindestens dreimal Sport pro Woche ist es sogar gelungen, mein Körpergewicht deutlich zu reduzieren. Hari und ich scheinen wohl so in etwa zum selben Zeitpunkt - ohne dass wir uns abgesprochen hätten - das Projekt Wiedergeburt begonnen zu haben.

Was aber hat das alles mit der Kraft des Alters zu tun? Nun ja; eine derart lange Abstinenz von der Börse hätte ich in früheren Jahren mit Sicherheit nicht geschafft. Ich hätte gar nicht glauben können, dass der Markt ohne mich weiß was er tut und wohin er soll. Schließlich hatte er für viele Jahre meine tägliche Begleitung und ich unterstütze ihn nach bestem Wissen und Gewissen durch meine täglichen Analysen seines technischen Zustands.

Es ist nun nicht so, dass ich gar keinen Blick mehr darauf geworfen hätte. Einmal pro Woche habe ich kurz nachgeschaut, ob noch alles im Grünen ist. Alle Positionen entfernt, die sich nicht nach meinem Dafürhalten entwickelt haben und Positionen aufgestockt die meinen Kriterien entsprachen. Und nun? Naja, was soll ich sagen: es ist mir fast ein wenig peinlich. Es scheint wohl das erfolgreichste Börsenjahr „meiner Karriere“ zu werden und irgendwie stelle ich fest, dass im ruhigen Handeln zu mindestens bei mir, ein großer Vorteil gegenüber dem hektischen Tageshandeln entsteht. Vielleicht war es auch etwas Glück, dass ich in diesem Jahr zum richtigen Zeitpunkt das Depot runterfuhr und dann „ein paar Raketen“ gekauft habe: Viele „Verdoppler und Verdreifacher“ befinden sich nun bei mir, als ich fast am Jahrestief wieder in den 100%-Anlagemodus wechselte. Sollte sich jemand dafür interessieren, welche Aktien ich da konkret meine, dann einfach heraus „mit der Sprache“.

Möglicherweise ist es das, für was ich „die Kraft des Altes“ aus börsentechnischer Sicht sehe: seine eigene Strategie „in jungen Jahren entwickeln“ und sie mit hoher Disziplin anzuwenden. Sich nicht vom Tagesgeschaukel zu unüberlegten Handlungen verleiten lassen. Das Leben zu genießen, sich nicht wegen Kleinigkeiten zu ärgern, die man ohnehin nicht ändern kann und in Bezug auf die Börse auch hier immer wieder einmal einen Schritt zurückzutreten und mit Ruhe und Bedacht auf die Wochen-Schwankungen zu reagieren.

Was mir in diesem Jahr vermutlich am meisten geholfen hat: ich habe die Nachrichten über die Börsenlage so gut es ging ausgeblendet und alle Informationsquellen, sogar Mr. Market heruntergefahren. Den Markt habe ich selbständig „an den Kursen abgelesen“ und meine eigenen Schlussfolgerungen gezogen, wohin die Reise gehen könnte.

Nun bin ich wieder zurück bei Mr Market. Vermisst hat mich nur @MoinMoin; dafür ein Herzliches Dankeschön; sein „Lockruf am 08.10.“ hat mich wieder zum Schreiben motiviert. 🙂 Die Anderen, die meine Abwesenheit noch gar nicht bemerkten, hoffe ich trotzdem durch „meine Kolumne zu bereichern“

Euer
Johann

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Bayern gegen die Bären


Tja; ich wage es nochmal. Ein Depot für 2020 zu veröffentlichen; außerhalb der Spielregeln von Hari. Schau mer mal was dabei herauskommt.

Leon hatte ja einen schönen Beitrag zur Analogie von Börse und Sport geschrieben. Hat mir gut gefallen! Und ein wenig davon motiviert, will ich deshalb „Mein Dreamteam“ für 2020 zusammenstellen. Als jugendlicher –gar nicht mal so schlechter – Fußballer liegt es daher nahe, dass ich mir für „mein Depot 2020“ eine Fußballmannschaft zusammenstelle. Möglicherweise auch gar keine so schlechte Idee. So eine Mannschaft aus erfahrenen Profis, ein paar schon bekannten Talenten und ein paar „unentdeckten Wilden“ könnte genau die richtige Mischung sein.

Und darauf kommt es mir an. Denn: auch 2020 werden wir wieder gegen das Team der Bären spielen! Eine wilde Truppe. Meist in der Defensive. Wenig konstruktives Spiel und selten im Angriff. Und dafür bekannt, dass sie oft das versteckte Foulspiel in Perfektion beherrschen.

Und gegen die will ich mit meiner Mannschaft antreten! Aber nicht mit irgendeiner Mannschaft, sondern mit einer Besondern. Meine Mannschaft kommt – wie ich – aus Bayern. Bavaria first! 😉 Und wir haben nur ein Ziel: die Bären schlagen! Und das nicht wenig….

Das ist auch der Grund, warum es letzte Woche sehr wenig zu lesen gab von mir. Ich war auf Talentsuche!

Gar nicht so einfach. Aus jedem Regierungsbezirk sollte ein Spieler dabei sein. Schwierig auch deshalb, weil es scheinbar sowas wie eine „Münchner Mafia“ in Bayern gibt. Unglaublich viele ältere Spieler darunter! Ob es die nochmal bringen, wenn sie 2020 für ein ganzes Jahr durchspielen müssten?

Kurze Rede, langer Sinn: ich habe mit Siemens, BMW und Münchener Rück gesprochen (Infineon ging nicht ans Telefon), und ihnen mitgeteilt, dass von „den Alten“ vermutlich nur „der Dicke“, die Allianz mit in die Auswahl kommt. Ich brauche den unbedingt im Tor! Da hoffe ich schon rein "vom Gewicht her", dass der „keinen reinlässt“. Richtig laufen kann er nicht und einen Sprint schafft er auch nur auf kurze Distanz. Deshalb rein ins Tor; der ist schon mal gesetzt. Allianz, meine "Katze von Anzing".

Bleiben wir aber noch ein wenig in Oberbayern und auch in München. Positiv aufgefallen sind mir da noch Morphosys aus Martinsried, Süss Microtec aus Garching, Stemmer Imaging aus Puchheim, Steico aus Feldkirchen und Mensch und Maschine aus Wessling. Aber auch die folgenden Münchner Talente nehme ich mit in die erste Auswahl: Cancom, Schaltbau, MTU Aero Engines, Atoss Software und Siltronic.

Auch in Franken wurde ich fündig. Für den Fall, dass unsere Trikots gesponsert werden und es in der Halbzeit was Ordentliches zum Trinken gibt, habe ich Adidas aus Herzogenaurach signalisiert, dass „gute Chancen bestehen, dabei zu sein. Einen Versprecher gabs dann trotzdem im Gespräch; habe sie einmal mit Puma angesprochen, als es um die Getränke ging 😉 ....

In Bayreuth (Oberfranken) hat ein Jungstar ein paar ordentliche Spiele abgeliefert. Bin mir noch nicht ganz sicher, aber habe 7C Solarparken nun mitgeteilt, dass sie unter Beobachtung stehen. Würzburg (Unterfranken) hat nicht nur eine schöne Residenz, eine wunderschöne Altstadt und sehr guten Wein. Dort spielt sich seit einiger Zeit Va-Q-Tec warm und bisweilen schwindelig. Sehr talentiert! Auch ihn nehme ich mal in die erste Auswahl. Und was mich freut: auch in meiner Uni-und Siemensstadt Erlangen (Mittelfranken) habe ich jemanden gefunden: Siemens Healthineers.

Schwieriger wurde es dann schon in meiner Heimat, der Oberpfalz. Grammer, Nabaltec und Mühlbauer musste ich leider absagen. Handwerklich zwar sehr gut, aber 2020 ist – glaube ich – noch etwas zu früh für sie. Mir scheint, da fehlt noch etwas Kondition und auch im Drippling verlieren sie noch zu oft den Ball. Etwas gereifter und sicherer am Ball erscheint mir da Krones aus Neutraubling. Er hatte etwas Pech in der letzten Saison und wurde in einem Freundschaftsspiel böse von Trump, einem bekannten amerikanischen Rowdy gefoult. Krones gefällt mir aber wieder recht gut; auch wie er in letzter Zeit wieder öfter lange Pässe schlägt.

Und aus Schwaben, genauer aus Augsburg hole ich mir noch ein eher stilles Talent: Patrizia.

Jetzt kommt eine schwierige Zeit für alle Beteiligten. Die Jungs wissen was auf dem Spiel steht; sie stehen ab sofort unter strenger Beobachtung. Nix Party, nix Disco; ein Patzer und sie sind weg; da kenn ich nix! 😉 .

Denn nur 13 Spieler werden es in meine Mannschaft schaffen! Und sie haben nur noch 2 Wochen, um mich zu überzeugen. Dann fällt die endgültige Auswahl. Und nur 9 Spieler werden den Anpfiff erleben! 4 sitzen auf der Ersatzbank und warten auf ihren Einsatz. Sehr wahrscheinlich, dass ich sie ins Spiel bringe. Schnell ist mal einer erschöpft oder bekommt Wadenkrämpfe. Und dann immer die Gefahr, dass ein Spieler von einem Bären böse gefoult wird. Da will ich nix riskieren. Ohne eine sichere Bank ist ein Spiel gegen die Bären verloren.

Sie fragen sich jetzt vielleicht, warum meine Mannschaft nur 9 Spieler hat? Das will ich Ihnen erklären, wenn ich in 2 Wochen die endgültige Nominierung meines Teams und die Spielregeln bekannt gebe.

Euer
Johann

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Was die Zukunft wohl bringt?


„Schnell reich wird man mit dem Invest vermutlich nicht; aber es könnte das "stilles Örtchen" in einen Langfristdepot werden, welches vom Druck des täglichen Handelns befreit.“

Das waren sie. Meine letzten Worte - in meiner ersten Kolumne. Wir schrieben damals das Jahr 2014 und der Eintrag in das Logbuch des Kolumnisten Johann erfolgte an einem 16. Mai. Wohl nur wenige werden sich daran noch erinnern. Damals als wir zu dieser Zeit noch ein kleines Häuflein Unwissender waren; auf der Suche nach den Heiligen Gral des Börsenerfolgs.

Meine erste Aktienvorstellung

Nun, es geht langsam auf das Ende des Jahres zu; nicht aber auf das Ende meiner Zeit als Kolumnist. Daher will ich heute mal eine kleine Zwischenbilanz ziehen, was sich rückblickend am Stärksten in „meinem Affengehirn“ verändert hat.

Und da müsste ich mich eigentlich zunächst mal loben. Scheinbar startete ich mit der richtigen Branche 2014. Es waren die „Sauberen Technologien“. Und klar: berufsbedingt und damals schon als ein – damals noch nicht diskriminierter - „alter weißer Mann“ kannte ich die ein oder andere Firma und aufgrund meiner Gutachtertätigkeit für das Forschungsministerium auch den ein oder anderen Trend. Und „meine erste Aktie „Geberit“ hat bis heute „ordentlich Rendite ins Depot gespült.

Aber das war es dann auch schon... Ich war trotz allem „ein Neuling“ hier bei Mr. Market. Und der Ehrgeiz hatte mich natürlich gepackt. Was an Ehrgeiz zu viel, war an Geduld zu wenig vorhanden. Und dann entdeckte ich den „Heiligen Gral“ für mich. Charttechnik! Infos! Von Hari genannte Namen von Firmen, die ich noch nie zuvor hörte! Was war das eine wilde Zeit damals "am Anfang meiner Karriere"! 30 und mehr Trades an einem Tag keine Seltenheit und immer im Glauben, ich wäre "im Alleinbesitz des Heiligen Grals" und dem Markt einen Schritt voraus. Es war wohl meinen langweiligen Wasser-, Abwasser- und Umweltaktien zu verdanken, dass der größte Teil des Depots dort gebunden war und ich zumindest die Disziplin hatte, dieses Geld dort investiert zu lassen.

Am besten lässt sich diese Anfängerzeit wohl mit einer Biene vergleichen, die von Blüte zu Blüte fliegt, um dann schwer bepackt und völlig erschöpft wieder in ihrem Bienenstock zu landen. So richtig erfolgreich war das aber alles nicht. Und bei vielen Blüten schienen die anderen Bienen schon schneller gewesen zu sein... So blieb von der Faszination des „Heiligen Grals“ nicht viel übrig – Charttechnik war da aus meiner Sicht noch das einzige, was ein bisschen Licht in meine Aktienwelt zu bringen schien.

Irgendwann – so nach 2 Jahren - wurde es dann tatsächlich etwas besser; aber viele Fehltrades pflaster(te)n meinen Weg. Besser wurde es, als ich begann eine eigene Strategie zu entwickeln und noch viel entscheidender: die Vielzahl an Infos zu vermeiden. Ich entwickelte für mich eine Strategie der gleitenden Durchschnitte und die Perfektionierung der technischen Indikatoren. Hört sich recht schwierig an! Ist aber ganz einfach.

Das wichtigste an dieser Strategie: diese Kriterien passen vermutlich nur zu mir! Sie sind meiner Risikobereitschaft geschuldet, meinem Depotvolumen, meinem Wunsch nach regelmäßigen Dividenden, meiner persönlichen Einstellung zu Firmen und zu Branchen und meiner Einschätzung zu Zukunftsthemen. Dabei raus gekommen ist u.a. auch „mein Jo-Indi“. Einigen hier ist er bereits bekannt und wenn sie ihn nutzen, dann hoffentlich vergleichbar erfolgreich, wie es mir bisweilen gelingt. Und ja wirklich: es ist eigentlich ganz einfach. Aber: das dauert!

So ein Prozess läuft nicht in einem Monat und vollzieht sich nicht in einem Jahr. Es dauert viel länger! In dieser Zeit habe ich unzählige Chartmuster anhand meiner Kriterien beurteilt. Über die vielen Jahre seit 07.03.2012 (an diesem Tag wurde ich aktives Mitglied bei Mr. Market) ist das eine 7-stellige Anzahl. Und das Schwierigste dabei: meiner Meinung dauert es auch relativ lange, bis man wirklich verstanden hat, in welcher Zeitebene man tatsächlich handelt. Aber wenn man es verstanden hat, dann kann man diese Strategie der gleitenden Durchschnitte und technischen Indikatoren sowohl für den Tagestrade wie das Langfristinvestment einsetzen.

Am wenigsten vermisse ich inzwischen die „schnelle und kostenlose Internet- Info“. Wer nicht gerade daytrader ist braucht sie nicht; und ob sie tatsächlich so hilfreich ist, wie manche glauben, bezweifle ich. „Diese Info“ habe ich in diesem Jahr fast vollständig ausgeblendet. Dieses Überangebot an Infos lähmt, es verunsichert und behindert. Es ist nicht hilfreich!
All diese Info bildet sich auch in den Gleitenden Durchschnitten ab! Zwar mit Verspätung – aber dem Vorteil, dass auch nicht jeder Tweet ein Chaos im Depot durch schnelle Handlungen entstehen lässt.

Ach gäbe es doch auch Gleitende Durchschnitte für unsere gesellschaftliche Diskussion! Das wäre so angenehm - dann aber wohl auch das Ende für Viele in „unserer Schreibenden Zunft“, die uns „normal Gleitenden“ so gerne das Extreme als „das neue Normale“ erklären und den Befürworter der „mean reversion“ mal schnell in Richtungen abschieben, die nichts mehr mit demokratischen Diskurs zu tun haben.

Dieses Jahr ist nun das erfolgreichste Jahr seit ich bei Mr. Market bin. Das was ich in den Anfangsjahren zu erzwingen versuchte und nicht schaffte, ist nun scheinbar nicht mehr so ein Problem: den Markt zu schlagen. Das ist aber inzwischen gar nicht mehr das Ziel. Es scheint eher das Ergebnis meiner Strategie zu sein, die ich – und das muss ich betonen – absolut diszipliniert verfolge. All die Unsicherheiten mit denen „das Internet“ Klickzahlen produzieren will, spiegeln sich kaum in den Gleitenden Durchschnitte „meiner Aktien“. Alle Aktien, die meine Kriterien nicht (mehr) erfüllen, verlassen das Depot. So war der Investitionsgrad meines Depots in diesem Jahr immer über 95%; und das war scheinbar kein Fehler.

Diese strenge Disziplin konnte ich“ bei meinem virtuellen Wachstumsdepot „nicht anwenden. Aber ok; dieses Wachstumsdepot ist „nur ein Spielchen“ und ich habe trotzdem auch daraus gelernt, dass insbesondere ein Wachstumsdepot auf Sicht eines Jahres als „buy und hold“ keinen Sinn macht. Ein paar weitere Kandidaten wären inzwischen aus dem Depot entfernt; andere hätte ich „strategiebasiert“ nachgekauft.

Jeder kann sich ja selbst seine Meinung bilden über dieses Wachstumsdepot; ich zeige es an dieser Stelle in meiner Kolumne bei einem Plus von ca. 80% Stand Ende Oktober:

Was die Zukunft wohl bringt?

Ich bin mir da noch nicht so sicher! Sicher ist allerdings: es wird wieder Blasen geben an den Börsen. Bitcoin war wohl bereits eine. Cannabisaktien die nächste Blase? Oder doch eher die Träumereien vom Aufbruch ins Weltall? 3-D-Drucker waren sicherlich ein Blase. Das Schöne an Blasen: man kann relativ schnell reich werden, wenn einem der Absprung gelingt. Für mich ist das höchstens ein Zeitvertreib mit „Spielgeld“.

Was die Zukunft wohl bringt?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich eine Wahl in USA. Mit großer Wahrscheinlichkeit weiterhin eine Zeit des billigen Geldes. Möglicherweise ein vorzeitiges Ende der Kanzlerinnenschaft von Frau Merkel. Und vielleicht einen kühlen und verregneten Sommer 2020 und damit das Ende von FFF?

Börsentechnisch könnte es ein gutes 2020 werden! Und ein paar Ideen dazu in meiner nächsten Kolumne.

Euer
Johann

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Vom Glaube(n)r abfallen


Also, ich weiß ja nicht. Als ich heute Morgen im Radio die Nachricht hörte, dass am Nachmittag in meiner früheren Unistadt Erlangen eine Klimakonferenz für Schüler stattfindet, fühlte ich irgendwie das Ende der politischen Intelligenz ist nicht mehr in weiter Ferne.

Nun ja; prinzipiell kann man das ja mal machen. Dann aber bitte auch ein paar Fachleute dazu einladen, damit diese „kindgerecht“ mit den Kindern in den Dialog treten können. Von denen gibt es genug in Bayern! Wir haben hier international anerkannte Universitäten, die sich mit den Themen des Klimawandels seit Jahrzehnten beschäftigen und unzählige Bachelor- und Masterstudiengänge auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energie, Klima, Umwelt und was man sonst noch so braucht, um Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu finden.

Aber was machen unsere leider so häufig weichgewaschen nur noch auf Likes bei Facebook, Twitter und co. schielenden Politiker im Allgemeinen. Setzen sich „pressegeil“ in Szene mit Kindern. Weil die ja Lösungen haben! Ich wüsste gerne welche? Solche zum Beispiel, dass sie zu den Protesten mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen. Oder ihren Mamis und Papis verbieten, dass sie mit CO2-produzierenden Privatautos vor den Schuleingang gefahren werden. Oder vielleicht die, dass sie täglich nur noch maximal für 1 Stunde ihr Smartphone nutzen und die Anzahl der WhatsApp-Nachrichten auf maximal 5 pro Tag begrenzen. Weil liebe Schülerinnen und Schüler, wie ihr von euren Lehrern bestimmt wisst, für diesen Spaß inzwischen auch mehrere Atomkraftwerke täglich Strom dafür bereitstellen müssen.

Ach ja: Atomkraft! Die bald heilig zu sprechende Greta, Göring-Eckardt sieht in Greta Thunberg Prophetin , die zur Zeit wohl bekannteste „Aktivistin“ der Welt, hat ja kürzlich mal einen sehr komplexen Zusammenhang scheinbar verstanden: dass Atomkraftwerke bzgl. dem bösen CO2 ja eigentlich gut wären.

Greta und die Atomkraft

Was hatte sie da doch plötzlich böses gesagt! Wurde aber von ihren Managern gleich wieder korrigiert. Schnell weg damit! Und hoffentlich hat´s keiner mitbekommen! Die haben ihr vermutlich danach erklärt, dass das zwar nicht ganz falsch sei, aber eben auch nicht so richtig richtig im Sinne ihrer Klimareligion, der sie auch angehört und manchmal sogar vorsteht. Und sie müsse auch bedenken, dass man sie in Deutschland bereits zur Prophetin ernannt hat und möglicherweise – man weiß es nicht genau – ein in Baden Württemberg lebender Obergrüner nicht mehr für Angela Merkel beten würde, aber nun die Greta in sein Gebet einschließt.
"Ich bete jeden Tag für Angela Merkel"

Nun will ich mich über Greta und die protestierenden Kinder nicht lustig machen! Im Gegenteil; ich nehme das sehr ernst. Zeigen die Proteste doch deutlich ein Totalversagen der Politik in vielen Bereichen. Und ich habe selbst Kinder und vermutlich auch einmal Enkelkinder. Und ich habe „meine Kinder“ in meinen Vorlesungen, die sich teilweise auch mit Energie beschäftigen.

4. Semester! Da sind sie gedanklich sehr häufig noch näher in ihrem vorherigen Schülerleben als in ihrem zukünftigen Berufsleben. Vielleicht deshalb demonstrieren sie teilweise sogar noch gemeinsam mit den Schülern und finden das cool. Wie peinlich wäre mir das damals gewesen als "cand. Dipl.-Ing." mit Schulkindern auf die Straße zu gehen. So bezeichneten wir uns selbstbewusst ab dem 5. Semester: Candidatus Ingenieur. Leider ausgestorben heute: klingt vielleicht zu elität. Einige „Streber“ ließen sich damals sogar schon Visitenkarten mit cand. Dipl.-Ing. drucken. Allerdings so schlimm war es bei mir nicht. 😉

Aber zurück auf "mein 4. Semester"; es macht Spaß die jungen Studenten auszubilden und gerade erst gestern wieder besonders, als ich „den Demonstranten“ von Peta erzählte, ihnen Zusammenhänge zwischen Ölpreis und nachwachsenden Energieträgern erklärte und ihnen gestern auch die tagesaktuelle Pressemitteilung von SMA Solar aus dem Internet holte, ihnen dann den 10-Jahre-Chartverlauf zeigte und sie mal anregte, den Weltmarktführer für Windkraft zu googlen und dessen Chart dann mal im Vergleich zu SMA Solar zu diskutieren. Übrigens: heutzutage ganz wichtig in den unteren Semestern: immer mal wieder so alle 20-30 Minuten eine Frage stellen, die sie googlen müssen, sonst werden die Entzugserscheinungen durch fehlenden Wisch-Kontakt zum Smartphone unerträglich für viele Studierende. 😉

Tja, was soll ich sagen: Zahlen und Fakten können die Menschen nachdenklich machen und dazu helfen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Und diese Zahlen zeigen nicht, dass wir ab morgen alles anders machen können. Das mussten „die Demonstraten“ auch einsehen…

Was mich an den Schülerprotesten wirklich stört, sind nicht die Schüler. Um dies nochmals zu betonen. Nein, es sind die Politiker! Diese Politiker, die sich in fast widerlicher Manier an die Schüler ran schleimen, um in der Gunst der Wähler zu gewinnen. Was mich stört, ist die langjährige Ignoranz der vielen Hinweise aus Wissenschaft, Forschung und der Industrie, was man machen könnte und welche Randbedingungen man verändern müsste, um wirklich was zu verändern und was zu bewegen.

Aber Bewegung? Für einen Politiker? Dies setzen viele wohl als Kontrollverlust einer nicht vorhandenen Fachkompetenz gleich. Es sind eben nicht nur die Schüler, die heute an ihre Zukunft denken. Es sind auch die verantwortungsvollen Naturwissenschaftler und Ingenieure, die Frauen und Männer, die diese Berufe seit Jahren und Jahrzehnten ergriffen haben, und schon an einer Zukunft arbeiteten als diese Politiker noch nicht im Amt und diese protestierenden Schüler noch nicht gezeugt waren.

Was können wir davon nun für unsere Investments mitnehmen? Nun ich denke, eine ganze Menge. Wer genau „zugehört“ hat, dem ist klar, dass der Umstieg auf erneuerbare Energie nicht erst morgen aufgrund des Protests von Schülern eingeleitet wird – und lange dauern wird. Andererseits wissen viele, dass man mit Solaraktien in den letzten Jahren auch nicht so richtig „verdienen konnte“. Betrachtet man die Windkraftfirmen, so haben viele selbst schon die gute Entwicklung von Nordex und Vestas in diesem Jahr entdeckt. Und ja, auch bei den Solars rührt sich was.

Ich selbst habe diese Firmen nicht in meinem Investmentdepot. Ich bevorzuge die Firmen, die mit dem Strom aus Windrädern, den Photovoltaikzellen, der Biomasse, der Wasserkraft ihr Geld verdienen und gleichzeitig die Menschen mit Strom versorgen. Und ich will den Blick nicht nach Deutschland zu E.ON oder RWE werfen, sondern nach Europa. Möglicherweise kennt der ein oder andere die folgenden Firmen. Vielleicht aber hat man noch nie davon gehört.

Sie sind seit einiger Zeit schon in meinem Investmentdepot und sie haben das Ziel in ihrem jeweiligen Segment Klassenbeste zu werden. Da wäre zum einen die spanische Iberdrola (WKN: A0M46B) . Die Firma ist einer der größten Stromhersteller und -versorger in Spanien. Darüber hinaus ist der Konzern der weltweit größte Produzent von Windenergie.

Zum anderen wäre da die dänische Orsted (WKN: A0NBLH). Die Firma ist eines der führenden dänischen Energieunternehmen. Ende 2017 besaß der Konzern 23 Windparks mit einer installierten Leistung von 3,9 GW. Und zu guter Letzt: die norwegische Scatec Solar (WKN: A12C5D). 🙂

Zu den Firmen will ich weder ein Chart zeigen noch sonstige Hinweise auf Fundamentaldaten geben. Um ein Investment muss man sich selber kümmern und selbst entscheiden. Der Blick auf das Chart kann nur ein erster Hinweis sein.

Aber sieht der nicht einladend aus? Schafft es eine der 3 Firmen, die „Apple der Erneuerbaren“ sozusagen „der Apfel der Erkenntnis“ zu werden?

Euer
Johann

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13 Tausend Peta


So um die 13.000 Petajoule betrug der Primärenergieverbrauch in Deutschland im zurückliegenden Jahr 2018. Ganz schön viel Energie!

Aber was ist eigentlich ein Peta? Für alle, die es nicht wissen: es ist mehr als ein Tera, aber weniger als ein Exa. Auf jeden Fall aber eine Zahl mit sehr vielen Nullen. In diesem Fall mit 15 Nullen. Und wie im richtigen Leben ist es auch hier wichtig, wo die Nullen stehen. Im Fall von Peta stehen sie alle hinter der Eins.

Nun; warum schreib ich so viel über das Peta? Um Ihnen klar zu machen, dass uns Zahlen in bestimmten Größenordnungen nicht mehr zugänglich sind. Sie uns sozusagen nichts mehr sagen. Wer kann sich denn schon was unter 1 Petajoule Energie vorstellen?

Ich will Ihnen diese Größe des Energiebedarfs von um die 13.000 Petajoule in Deutschland mal in ein Bild übersetzen. Stellen Sie sich vor, diese Energiemenge müsste eine Lokomotive mit Eisenbahnwaggons, beladen mit Steinkohle, in unser Land fahren. Könnten Sie schätzen, wie lange „dieser Zug“ wäre? Von Athen bis Hamburg, oder weniger lang? Von Berlin bis New York, oder länger? Nun, er würde so pi mal Daumen um unsere Erde passen. Und zwar am Äquator.

Ja irgendwie unvorstellbar! Beträgt doch der Umfang der Erde etwa 40.000 Kilometer. Wissen Sie was noch viel beeindruckender ist. Der Zug wär noch lange nicht zu Ende! Die Länge des Zugs mit „Steinkohleenergie“ würde so um die 70.000 Kilometer betragen. Dieses Monster von Zug fährt jedes Jahr nach Deutschland, um unseren Energiehunger zu sättigen.

Interessant ist nun, wer diese Energie verbraucht. Die aktuelle Information für 2016 liefert dazu die AG Energiebilanzen e.V. und diese zeigt folgende Anteile:

Gewerbe, Handel, Dienstleistung: 8,8%
Privathaushalte: 15,0%
Verkehr: 17,0%
Industrie: 16,4%

Da fehlt doch was! Richtig, wir haben nämlich noch ein paar Verbraucher. Diese wären:

Wandlungsverluste und Leitungsverluste: 21,6%
Ausfuhr, Bunkerung, Bestandsaufstockung: 15,0%
Nichtenergetischer Verbrauch: 6,1%

Hätten Sie das so vermutet? Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz haben demzufolge das größte Einsparpotential!

Und der Verkehr? Der verbraucht mehr Energie als die böse Industrie. Aber die wollen einige ja eh schon lange abschaffen – und den Verkehr gleich mit dazu. Im Ernst: ich denke nicht, dass sich die Anteile der Verbräuche bei Haushalten, Verkehr und Industrie in der Zukunft stark verändern werden.

Und das Elektroauto? Nun ja, auch das bewegt sich nur, wenn man dafür Energie umwandelt. Zwar mit höherer Effizienz, dafür wird in der Regel ein höheres Gewicht bewegt. Wäre es nicht so ironisch lustig, müsste man bei dem Gedanken Elektromotor + SUV eigentlich weinen! Mehr sage ich lieber nicht; sonst würde ich mich vermutlich in eine Wutrede schreiben…

Den Schlüssel der Mobilität hält daher für mich derjenige in der Hand, der das Energiemanagement am besten löst. Der Motor selbst ist doch uninteressant. Eine Tesla ist daher nur deshalb in meinem Depot, weil sie die Batterien haben. Nicht weil sie E-cars verkaufen; das werden auch noch andere in der Zukunft machen. Eine Nel hat den Elektrolyseur....

Ich sehe gerade, dass ich schon wieder bei Tesla und co gelandet bin. Dabei wollte ich heute eigentlich doch was ganz anderes schreiben. Und zwar zur Energieeffizienz!
Würde ja auch Sinn machen, nachdem ich hier das größte Einsparpotential vorgestellt hatte. In diesem Sektor lohnt es vielleicht auch nach Firmen Ausschau zu halten, wenn man auf der Suche nach Wachstum in der Zukunft ist. Nun ich habe mich mal ein wenig umgesehen und 2 kleine Firmen möchte ich mal vorstellen. Nichts zum gleich kaufen. Aber wer Interesse in diesem Sektor hat, kann ja mal beobachten.

Da wäre zum einen „Energy Recovery (ERII)“.
Die Firma mit gerade mal gut 100 Mitarbeitern ist ein Anbieter von Energielösungen für industrielle Fluidströmungsmärkte. Die Lösungen des Unternehmens wandeln vergeudete Druckenergie in eine wiederverwendbare Anlage um und erhalten oder beseitigen die Pumpentechnologie in rauen Prozessumgebungen. Zu den Segmenten gehören Water, Oil & Gas und Corporate. Das Segment Wasser konzentriert sich auf Produkte, die für die Umkehrosmose-Wasserentsalzung verkauft werden. Das Segment Öl und Gas besteht aus Produkten, die für den Einsatz in der hydraulischen Frakturierung, der Gasaufbereitung und der chemischen Verarbeitung verkauft werden. Das Unternehmen bietet Energierückgewinnungsgeräte (Energy Recovery Devices, ERDs) im Wasserentsalzungsmarkt mit seinen Drucktauscher- (PX) und Turboladertechnologien an. Das Unternehmen bietet VorTeqs hydraulische Frakturierungssysteme, IsoBoost und IsoGen-Produktlinien für den Öl- und Gasmarkt an. Zu den Kunden des Unternehmens gehören Engineering-, Beschaffungs- und Bauunternehmen, Erstausrüster, internationale Ölgesellschaften, nationale Ölgesellschaften sowie Explorations- und Produktionsunternehmen.
Die strömungstechnische Lösung zur Optimierung der Umkehrosmose ist übrigens eine clevere Sache; hat mir gut gefallen.

Zum anderen ist mir Ameresco (AMRC) aufgefallen.
Die Firma ist ein Anbieter einer Reihe von Energiedienstleistungen, einschließlich Energieeffizienz, Infrastrukturausbau, Energiesicherheit und -resilienz, Nachhaltigkeit von Anlagen und Lösungen für erneuerbare Energien für Unternehmen und Organisationen in ganz Nordamerika und Europa. Amerescos Nachhaltigkeitsdienstleistungen umfassen Kapital- und Betriebsmodernisierungen der Energieinfrastruktur einer Anlage sowie die Entwicklung, den Bau, den Besitz und den Betrieb von Anlagen für erneuerbare Energien. Zu den Segmenten gehören die U.S. Regionen, die U.S. Federal, Kanada, Small-Scale Infrastructure und All Other. Die Segmente U.S. Regions, U.S. Federal und Canada bieten Produkte und Dienstleistungen im Bereich Energieeffizienz an. Das Segment Kleine Infrastruktur verkauft Strom, verarbeitete erneuerbare Gasbrennstoffe, Wärme oder Kühlung, die aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt und von eigenen Kleinanlagen erzeugt werden. Das Segment Alle anderen bietet Energiemanagement-Dienstleistungen für Unternehmen, Beratungsleistungen und integrierte Photovoltaik (PV).
Mit um die 1000 Mitarbeiter ist dies auch kein so kleiner Laden mehr.

Euer
Johann

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Ohne Rohr läuft gar nix


Der Sommer will nicht enden! Bei zur Zeit wolkenlosen Himmel und über 20Grad im Freien fällt es angesichts der Schwankungen an den Börsen nicht schwer, Abstand davon zu halten. Dies hatte ich die letzten Monate zur genüge getan. Mal da ein kurzer Trade, mal dort ein wenig flirten mit Biotechnologie und Chipaktien. Ein paar Gewinne mit Haushaltsrobotern; aber im Großen und Ganzen war das Jahr an der Börse nicht sonderlich ergiebig. In Bezug auf meine chinesischen Werte war es sogar realtiv verlustreich.

In solchen hektischen Börsenphasen besinnt man sich dann gerne wieder auf Branchen, von denen man glaubt etwas zu verstehen. Und das führt mich zurück auf mein Thema Wasser. Und das ist und bleibt spannend!

Meine Studenten lasse ich anfangs des Semesters immer schätzen, wie viele Kilometer Abwasserkanal in Deutschland verlegt sind. Letzte Woche war einer besonders mutig und meinte "vielleicht 200.000 Kilometer".

Als ich ihm sagte, dass würde am Äquator ja dann 5 mal um unseren Planeten reichen, erschrak er selbst und korrigierte sofort auf nur noch 100.000 Kilometer.

Was schätzen Sie?

Ich gebe mal eine kleine Hilfestellung: unsere Kanalrohre würden locker bis zum Mond reichen! Und sogar wieder zurück!! Und sogar nochmals hin!!! Es sind so um die 950.000 Kilometer öffentliche und private Kanalrohre, die in Deutschland verbuddelt sind und durch die das Abwasser und der Regen fliesen.

Pi mal Daumen den Meter Kanal mit 400€ angesetzt und sie können schnell ausrechen, welches Vermögen im Untergrund verbuddelt ist. Lassen sie mal 0,1 Promille davon schadhaft sein, und sie haben eine Vorstellung davon, wie viel Abwasser in Deutschland nicht die Kläranlage erreicht, sondern möglicherweise das Grundwasser. "Unsere Kanalbauer" in Deutschland machen seit vielen Jahren gute Geschäfte, denn irgendwo ist immer ein Leck!

Aber nun kommt der Klimawandel. Wir drohen ihm zwar gerade mit einem Ausfall, indem wir Menschen den Temperaturanstieg nun um ein halbes Grad reduzieren und nur noch 1,5° anstelle 2,0° zulassen, aber mal schauen, ob das den Klimawandel interessiert. Ürigens in dem Zusammenhang mit Klimawandel heute wieder ganz besunders lustig Deutschland, die die Reduktion von CO2 bei Autos um nur 35% kritisiert. Wir können in Deutschland zwar keinen Flughafen mehr bauen, aber wenns mal um die Welt retten geht, sind wir ganz vorne dabei.

Zurück zum Klimawandel! Der wird kommen; vielleicht ist er auch schon da. Die Auswirkungen sind klar. Höhere Temperatur - mehr Verdunstung aus dem Meer - mehr Feuchtigkeit in der Atmosphäre. Wenn es denn mal regnet, kommen größere Wassermassen in relativ kurzer Zeit auf "das Land". Dort wo der Boden ausgetrocknet ist, wird er weggeschwemmt. Und in Städten und Dörfern werden unsere Kanale gefüllt.

Sie werden sogar geflutet, da sie zu einer Zeit dimensioniert wurden, als man Regenereignisse, wie sie heute fast ständig auftreten, damals als 100-jähriges Regenereignis betrachtete. Heisst: unsere ganzen Kanalsysteme werden zur Zeit neu überrechnet. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit (wo man das Geld hat, die Kanalsysteme danach anzupassen).

Ja und deshalb habe ich mir eine Kanalfirma gekauft! Natürlich nur einen kleinen Teil davon und ich musste mich nach USA begeben. Dort gibt es seit vielen Jahren eine Firma namens Advanced Drainage Systems. Sie gehören zu den Marktführern und haben Rohre nicht nur für Abwasser- und Regenwasser. All ihre Anwendungen halte ich für sehr zukunftsfähig. siehe hier Info zu ADS

Nun muss man die Aktie nicht gleich heute - an einem so wunderschönen Spätsommer- und vermutlich unschönen Börsentag kaufen. Aber wenn es mal wieder regnet! Ja dann lächeln sie doch mal zum Erstauen ihrer nassen Mitbürger und denken vielleicht an Johann und hoffentlich an ADS. 😉

Euer
Johann

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Hat Jeder – Kennt Jeder – In keinem Depot!

Gestern war es mal wieder soweit: ich musste mich in einen Baumarkt begeben, um mal Ausschau nach einem PKW-Anhänger zu halten. Und wie so oft, steht gleich am Eingang nach den Kassen ein großer Karton, gefüllt mit einem mir sehr gut bekannten Produkt.

Schnäppchenpreisalarm !! Benutze ich seit langem, bin sehr zufrieden, habe noch eins und konnte daher dem psychologisch geschickt eingesetzten Kaufdruck widerstehen:


Nun ja; was soll man dazu sagen; sowas ist eigentlich nicht der Rede wert, wenn da nicht gestern Abend ein Scan nach auffälligen Volumen eine Aktie ans Tageslicht befördert hätte, die sich WD-40 Co. nennt! Was es doch für Zufälle gibt, dachte ich mir noch und schaute mir dann die Firma an. Und siehe da: die stellen "meine Antirost- und Quietschfrei-Lösung" her.

Mein Blick auf das Chart ließ mich dann in "Ehrfurcht erstarren". Das Ding läuft wie geschmiert! Und ja, ich behaupte mal: die Aktie befindet sich in kaum einem deutschen Depot?

Euer
Johann

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Nordex beflügelt TPIC


Seit ein paar Tagen schon bewegte sich der Kurs von Nordex sehr auffällig und heute dann die Erfolgsmeldung, die den Kurs zeitweise um 10% beflügelte. Kurssprung von Nordex .

Und das freut mein Depot! Aber nicht weil ich Nordex etwa hätte, sondern weil mir schon vor ein paar Wochen eine "kleine Firma" aufgefallen war, die ebenfalls in dieser Branche tätig ist.

Und was sie macht ist vermutlich vergleichbar mit denen, die früher Schaufeln und Schürfschüsseln für die Goldgräber lieferten. Denn so kompliziert mittlerweise die strömungsmechanische Dimensionierung der Flügel ist - am Ende muss sie Jemand bauen. Und dieser Jemand baut: für Vestas, für Enercon UND von Nordex gabs auch schon Aufträge. Welcome to the largest U.S.-based independent manufacturer of composite wind blades

Vielleicht beflügelt Nordex ja heute auch TPI Composites. Falls nicht, freut es mich trotzdem und warte dann geduldig auf die Meldung, die sicherlich in ein paar Tagen folgt. Die Aktie jedenfalls erscheint mir sehr interessant

Euer
Johann

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Lange kann es so nicht mehr weitergehen!


Vor ca. 1 Stunde habe ich ein üppiges Frühstück auf meiner Terrasse beendet. Was vor Jahren noch undenkbar gewesen wäre, wird nun Realität. Ich ziehe die „relative Kühle“ des Hauses, dem Mittelmeer ähnlichen Klima der Oberpfalz vor!

Unzählige Tage mit Sonnenschein und jenseits der Temperaturen über 25 Grad liegen seit Anfang April bereits hinter uns. Und auch der Rasen erinnert mittlerweile an meine Sommerurlaube in Griechenland oder Kroatien, wenn dort im August alles nur noch braun und ausgebrannt ist. Wir haben auch kaum mehr Niederschlag. Und das alles Anfang Juni!

„So kann es doch nicht mehr weitergehen“, denken wir uns schon seit Tagen und wünschen uns mal eine Abkühlung herbei. Aber die Prognosen sehen "schlecht" aus. Jeden Tag weitere 14 Stunden Sonne und ein weiterer Anstieg bis 30 Grad für die nächsten Tage. Und wenn dann mal schwarze Gewitterwolken aufzogen, dann blieb unser Dorf verschont und der „Wettercrash spielte sich wo anders ab“.

Und „beim Grübeln heute Vormittag“ dachte ich mir, das Ganze hat starke Parallelen zur Börse. Seit Jahren steigt der Markt! Zieht dann mal ein Wölkchen auf, laufen wir raus und bringen „Liegestuhl und Gartentisch“ in Sicherheit, damit sie nicht nass oder verweht werden.
Börsentechnisch verkaufen wir dementsprechend hektisch unsere Gewinne und hoffen, dass uns „Blitz und Donner des Marktes" das restliche Depot nicht verhageln. Wer schon cooler ist, der verfällt natürlich nicht mehr in diese Aufregung! Er bindet Stuhl und Tisch fest an, stülpt eine qualitativ hochwertige Plastikschutzhülle darüber und „hedged sozusagen damit sein Gartenmobiliar“, weil das ständige Rein- und Raustragen als lästig empfunden wird. 😉

Das mit dem Rein- und Raustragen ist übrigens auch mir ziemlich lästig. Deshalb halte ich auf mein Depot übertragen inzwischen immer mehr Ausschau, die „wetterfesten Gartenmöbel zu finden, die man ohne Schutzhülle stehen lassen kann“. Das macht im Übrigen das Börsenleben nicht weniger spannend, als das schnelle daytrading, wo man bei herrlichem Wetter mal „die schnelle Mark riskiert“. Beides macht nach wie vor Spaß – wobei der Anteil des Tradens – wohl dem Alter geschuldet – immer geringer im Vergleich zum Investieren wird.

So „ein wetterfestes Gartenmöbel“ befindet sich nun seit Anfang des Jahres in meinem Depot. Ich habe es gekauft, weil der Chart sagt „so kann es doch nicht ständig weiter gehen“. Eine interessante Firma aus meiner Sicht. Obwohl ich fachlich nichts davon verstehe, was die machen, scheint mir deren Geschäftsmodell "Sturm erprobt.

Ob ich „das gute Stück dann reinhole oder mit Schutzhülle draußen lasse, wenn der Winter kommt, muss ich mir noch überlegen. Vielleichts wird es ja ein milder Winter – wäre ungewöhnlich für die Oberpfalz! Genauso wie der seit Wochen andauernde Sommer.

Ach ja: Die Firma heißt Constellation Software und hier ist der Link auf ihre Homepage. Überblick zu Constellation Software

Übrigens: Wer manchmal während des Tages eine Idee für ein setup sucht, bekommt diese vielleicht, wenn er oder sie mir auf Twitter unter @Johann1511 folgt. Diskutieren können wir das dann, sofern der Wunsch danach besteht, hier auf Mr. Market im JohannesQuell. Dies aber nur, wenn ich nicht „am Rechner sitze“, um diese Idee hier bei Mr. Market vorzustellen.

Euer
Johann

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