Bitcoin, Ethereum, die Tulpen, Panini-Bilder und Geld

Im internen Bereich war der Wunsch vorhanden, mal darzustellen warum ich mich von den Kryptowährungen noch weitgehend fern halte und diese (noch) *nicht* für ernst zu nehmendes Geld halte.

Das Interesse daran dürfte auch im freien Bereich deutlich vorhanden sein, weswegen ich Ihnen diesen Artikel nun auch hier zur Verfügung stelle, leicht angepasst, weil um interne Referenzen bereinigt und um einen Gedanken erweitert.

Viel Spass und gute Erkenntnisse wünscht Ihr Hari

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Ein Thema das immer wieder angefordert wurde, war der ganze Komplex rund um Bitcoin und Ethereum. Nun, da das Interesse so gross zu sein scheint - war es bei Tulpen übrigens auch mal 😉 - will ich mich aufraffen dazu etwas zu schreiben.

Aufraffen muss ich mich dazu, weil mich das Thema Anlage- und Tradingtechnisch noch gar nicht interessiert. Null. Nada. Ich werde Ihnen also nur erklären, warum es mich (noch) nicht interessiert, für eine Diskussion um die einzelnen, aktuellen Entwicklungen brauchen Sie einen anderen Gesprächspartner.

Und nein, natürlich ist der Bitcoin Ansatz etwas anderes als die Tulpen der -> Tulpen-Manie < -, das war nur eine Spitze, weil es Ähnlichkeiten bei der Markttechnik gibt, die mit einem zu engen Markt und ganz viel Hype zu tun haben. Die Folge ist eben eine Fahnenstange.

Aber von Anfang an.

Ich bin Informatiker und Techie. Ich verstehe den Ansatz der Crypto-"Währungen" also voll und ganz, auch technisch. Nicht in dem Sinne, dass ich mich für die Details der Algorithmen interessiere, aber das Prinzip der Blockchain und die damit verbundene Begrenztheit und nicht beliebige Vermehrbarkeit, ist mir völlig klar.

Mein erster Satz wird sie vielleicht erstaunen, weil er zum klaren "Interessiert mich (noch) nicht" scheinbar nicht passt:

Das ganze Konzept ist intelligent, zukunftsträchtig und könnte tatsächlich die Grundlage eines zukünftigen Geldes sein.

Wow, der Hari ist ein Bitcoin Fan? Nein, ich bin ein Fan des Konzeptes. Aber das ist (noch) kein Geld, weil hier einige Irrtümer in den Köpfen interessieren.

Denn es geht ganz grundsätzlich um das was *Geld* auszeichnet und das ist primär Vertrauen. Dann wieder Vertrauen, erneut Vertrauen und dann lange nichts. Und dann erst die Vermehrbarkeit, Lagerbarkeit und viele andere Themen.

Alle Fiat-Währungen wie der Dollar sind auch beliebig vermehrbar und die Menschen trauen denen trotzdem, zumindest noch. Es gibt viele andere Dinge, die nicht beliebig vermehrbar und trotzdem kein stabiles Geld sind. Tulpen waren damals gerade eben auch nicht beliebig vermehrbar, sondern die Zwiebeln damals sehr selten und wertvoll.

Die Frage ist, was zeichnet Geld aus, damit es allseits akzeptiert wird und dauerhaft als Wertspeicher funktioniert? Was unterscheidet Geld von Tulpen? Und das hat in einer heterogenen Zivilisation immer auch mit Institutionen zu tun, an denen sich das Vertrauen festmacht. Oder wie bei Gold an vielen tausend Jahre zivilisatorischer Erfahrung und damit einem verdienten Grundvertrauen.

Die begrenzte Vermehrbarkeit ist also eher nebensächlich.

Der derzeitige Killer, der verhindert, dass Bitcoin und Co. "Geld" sein können, ist die fehlende Institution, die das Geld garantiert.

Denn es gibt einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen Gold und Bitcoin. Gold ist Gold. Es gibt noch ein paar andere Edelmetalle, aber es gibt keine unbegrenzten Alternativen an physischen Gütern, die endlich, begrenzt und leicht lagerbar sind. Es gibt also im Bereich der lagerbaren Metalle keine sinnvolle Alternative zu den Edelmetallen.

Bitcoin aber, ist zwar in seinem System nicht beliebig vermehrbar, man kann und wird aber jederzeit beliebige "Bitcoins" daneben setzen. Ethereum ist der erste Fall. Sobald auch Ethereum hoch gestiegen ist, werden weitere folgen. Der Erfolg erzeugt weitere Alternativen - Konkurrenz belebt eben das Geschäft, drückt aber auch die Preise. 😉

Und weil zwar nicht Bitcoin selber, aber Alternativen zu Bitcoin beliebig vermehrbar sind, hält die Technik keinerlei Vergleich zu Gold und Co. stand.

Wenn man die Crypto-"Währungen" als Ganzes nimmt, sind sie eben doch beliebig vermehrbar. Die Edelmetalle sind es nicht.

Bitcoin und Co. beinhalten also durchaus die Technik und das Konzept, um daraus echtes elektronisches Geld werden zu lassen, sie sind im Moment aber eher sehr gehypte "Rabattmarken" die irgend ein Unternehmen heraus geben kann.

Auch Rabattmarken können begrenzt sein, wenn es das Unternehmen so will. Und wenn um das Unternehmen ein Hype entsteht, können auch dessen Rabattmarken stark im Preis steigen, wie auch Panini-Bilder auf dem Schulhof. Da aber jederzeit eine andere Firma eigene Rabattmarken heraus geben kann, haben sie einen rein spekulativen Wert und können durch den Hype auf dem Nebenhof jederzeit entwertet werden. Und sind als Geld ungeeignet.

Wir müssen uns immer klar machen, was Geld ist. Geld basiert auf Vertrauen. Dieses Vertrauen in den Werterhalt und die Handelbarkeit ist bei Gold in tausenden Jahren gewachsen. Bei den Fiat-Währungen wie Dollar und Euro wird dieses Vertrauen durch eine halbstaatliche Organisation erzeugt - die Notenbank - und durch den Staat gefördert, der es zum Zahlungsmittel erklärt und darauf zum Beispiel Anleihen begibt.

Dieses Vertrauen ist bei Bitcoin und Co. nicht nur noch nicht da, es ist auch (noch) ungerechtfertigt. Auf der einen Seite wird es technische "Glitches" geben, die eine Manipulation ermöglichen. Nicht im Basiskonzept selber, das erscheint mir geschlossen, sondern an den Schnittstellen, dort wo das elektronische Konstrukt in die reale Welt eintritt, wie zum Beispiel an den Handelsplätzen.

Auf der anderen Seite fehlt die glaubwürdige Institution, ich halte es für eher irreal und eine Verkennung dessen was Geld ausmacht zu glauben, dass das eine nicht-staatliche Stelle sein könnte. Das Vertrauen das mit der "Herausgabe" von Geld verbunden ist, muss immer institutionell untermauert sein - es geht einfach um zu viel. Da ist Bitcoin und Co. noch lange nicht.

Was sind die Crypto-"Währungen" also?

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Der „Gründler“ und der „Measured Move“

Es gibt eine gewisse Art von Denkstrukturen, die sich ganz besonders schwer am Markt tun. Wir nennen das immer den "Gründler", das ist der durchweg gebildete, gut ausgebildete Anleger, der aber - zum Beispiel als Ingenieur - in Fachdisziplinen zu Hause ist, in denen man die Dinge exakt "messen" kann und in denen die Investition in eine noch tiefergehende, feingliedrige Analyse, zusätzliche Erkenntnisse verschafft.

Das ist auch bei allen "Dingen" und Naturgesetzen so, die nach replizierbaren und berechenbaren Mechanismen funktionieren. Die Charakteristika eines Automotors kann man messen. Und wenn man dann am Folgetag wieder zur Testinstallation tritt und die Messung erneuert, nur im Detailgrad vertieft, wird man - von geringen und auch wieder replizierbaren und berechenbaren Umwelteinflüssen wie Temperatur abgesehen - wieder zum nahezu identischen Ergebnis kommen, nur eben mit einem höheren Detailierungsgrad.

Dieses Prinzip, durch tiefere Analyse zu besseren Ergebnissen zu kommen, weil das Objekt der Untersuchung eben ein zuverflässig replizierbares Verhalten nach festen Naturgesetzen zeigt, ist bei diesen "Gründlern" so tief in die Denkstrukturen eingegraben, dass es unreflektiert auf den Aktienmarkt übertragen wird.

Deswegen ist auch das gerade in Deutschland gerne verbreitete -> Zerrbild des Value-Investing < - bei diesen Anlegern so beliebt, obwohl es gar nicht mehr so wie dargestellt funktionieren kann. Benjamin Grahams Buch "The intelligent Investor", das diesem Blog auch seinen Namen gab, ist immer noch ein Meilenstein der Börsengeschichte. Aber die darin dargestellten Methoden können im Jahr 2017 nur einen viel kleineren Edge als damals generieren - wenn überhaupt, weil alles für jeden mit einem Fingerklick verfügbar ist, wofür ein Graham viel Fleiss in Bibliotheken aufbrachte und sich damit einen Vorteil gegenüber dem Rest der Herde verschaffte.

Die Illusion, durch intensives Studium der öffentlichen Zahlen eines Unternehmens sich einen Vorteil am Markt zu verschaffen, ist für die Denkstrukturen des Gründlers aber so attraktiv, dass er von diesen Logiken geradezu angezogen wird. Und deshalb werden sie natürlich auch vermarktet, sie verschaffen Abonnenten und bei Fonds zufliessende Gelder.

Nur dummerweise funktioniert der Markt nicht so und was jeder mit einem Klick zur Verfügung hat, verschafft keinen Vorteil mehr. Der Markt ist ein -> reflexives < -, selbstreferentielles soziales System, was bedeutet dass wenn man zu lange "misst", die Messung unsinnig wird, weil der Markt sich schon längst weiterbewegt hat.

Es ist nicht Thema dieses Artikels, in die reflexiven Mechanismen einzusteigen, klar ist nur, dass der Typus "Gründler" mit seinem Ansatz zwangsläufig scheitern muss und es regelmässig auch tut.

Es geht eben nicht um die Tiefe der Messung, es geht darum die systemischen Tendenzen und Richtungen schnell und grob zu erfassen, so dass man daraus mit Wahrscheinlichkeit einen profitablen Schluss ziehen kann.

Lassen Sie mich das Prinzip als Metapher an einem weiteren, chaotischen System beschreiben, das *weniger* komplex als der Aktienmarkt ist und trotzdem immer noch zu komplex ist, um vollständig "berechenbar" zu sein: Das Wetter.

Stellen wir uns vor wir stehen auf einer Wiese und über uns ziehen die Wolken an uns vorbei. Der Wind frischt auf und die Frage ist, wie wird das Wetter?

Der "Gründler" würde im übertragenen Sinne hingehen, von den Wolkentürmen Schnappschüsse machen und diese aufwändig vermessen. Eine halbe Stunde später macht er wieder Schnappschüsse, vermisst diese wieder und wundert sich, dass diese so völlig anders sind. Dann fängt er an zu theoretisieren, warum die einen Wolkentürme zu den anderen geworden sind und was das bedeuten könnte. Während er theoretisiert, ist das Wetter aber schon wieder ganz anders geworden. Der Wind hat nachgelassen, die Wolkendecke ist geschlossen und ein leiser Nieselregen hat eingesetzt.

Was hat es dem "Gründler" nun gebracht, die Wolken im Detail zu vermessen? Ich sage es Ihnen, er wurde nass. 😉

Ein "Bauer" steht neben ihm. Er hebt seinen Daumen in den Wind, schnuppert herum, schaut zum Horizont und sagt das Wetter wird so und so und wendet sich ab. Und die Wahrscheinlichkeit dass der Bauer die Wetterentwicklung besser voraussagt, ist verdammt hoch.

Was ist der Unterschied? Der Bauer erkennt die grossen systemischen Linien, weil er Erfahrungsmuster die in mehreren Jahrzehnten gewachsen sind, auf die Wetterlage anwendet. Die Details interessieren ihn dabei nicht. Er muss nicht wissen wie gross die Wolken nun genau sind, er muss auch nicht die exakte Windstärke und Richtung kennen und auch nicht den auf einen Kommapunkt berechneten Feuchtigkeitsgehalt.

Es reicht, die grossen Linien der Entwicklung, die Muster einer typischen Wetterentwicklung, schnell zu erkennen und man erreicht damit eine hohe Prognosegüte mit minimalem Aufwand und kann sofort handeln, während der "Gründler" noch rechnet.

Natürlich kann auch mal etwas passieren, was nicht in das Muster des Bauern passt, aber damit muss man leben.

Wetter ist eben keine exakte Wissenschaft und Börse auch nicht! Beide bemühen sich um stochastische Annäherungen und nicht um Exaktheit.

Wie beim Wetter ist es auch an der Börse. Das Ziel ist nicht eine 100% Exaktheit der Analyse und Prognose zu erreichen, das ist sowieso nicht möglich, weil der Markt sich permanent weiterbewegt.

Das Ziel ist, mit 20% des Aufwands 80% der weiteren Entwicklung halbwegs passend zu antizipieren. Und nicht anders herum!

Und dafür ist Mustererkennung und sind Mechanismen hilfreich, die auch der Bauer anwendet. Bauernregeln eben, die zu 80% eintreffen und auf die man sofort und elegant handeln kann.

Eine dieser "Bauernregeln" ist der "Measured Move". Zu deutsch vielleicht "berechenbare Folgebewegung".

Der Measured Move ist wie jede Bauernregel ein höchst unpräzises Konstrukt, er macht ausschliesslich Aussagen im Sinne "Pi mal Daumen" und ist trotzdem oder gerade deswegen hilfreich.

Lassen Sie mich das Prinzip anhand der steinzeitlichen Jagd erklären, auch ein Fall, in dem der Gründler scheitern würde.

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Ich zeige Ihnen mal was – kostenlos ;)

Ich habe hier im freien Bereich in den letzten 5 Jahren schon viele grundlegende Worte an Sie gerichtet. Worte zum Umgang mit den Märkten, Worte zur Strategie, Worte zur (Finanz-)Politik und zu Techniken und Grundlagen des Handelns. Und diverse einordnende Artikel zur Marktlage habe ich geschrieben, ebenso wie auch (seltener) einzelne Aktien erwähnt.

All diese Artikel zielten vom Niveau her aber eher auf den Einsteiger bzw leicht Fortgeschrittenen, der überlegt, ob ihm die Mr-Market Mitgliedschaft etwas geben kann. Das ist auch zwangsläufig, denn wir schreiben hier als derzeitiges 6er Team (Die 5 Kolumnisten und ich) primär für die Mitglieder, die die Wertschätzung für unsere Arbeit mit ihrer Mitgliedschaft auch tatsächlich ausdrücken. Für "Joe Vorbeiklicker" der nur Abgreifen will und dann schnell verschwinden, schreiben wir nicht. Der freie Bereich dient also primär dazu klarzumachen, was man hier als Inhalt erwarten kann, als Schaufenster sozusagen.

Denn "Joe Vorbeiklicker" ist der Protagonist des "Pseudo-Kostenlos-Internets", das ich schon lange sehr kritisch sehe. Diese Illusion der Kostenlosigkeit hat genau zu diesem Erregungswellen-Journalismus, diesem -> Clickbait < - und dieser Flachheit beigetragen, die wir nun haben. Denn guter Content braucht gute Autoren und die bezahlen das Essen Ihrer Kinder nicht von Likes, sondern wie alle Menschen mit echtem Geld, das ihnen jemand für ihre Leistung zahlt. Und "kostenlos" ist das Internet der grossen Medien ja sowieso nur an der Oberfläche, so "kostenlos" wie eine zuckersüsse Werbeanzeige, denn natürlich wird dort Geld verdient, aber hintenrum und versteckt mit Klicks und vor allem mit Daten der Leser.

Man könnte es auch plakativ und spitz so formulieren: Google, Facebook und Co. haben so gigantische Gewinne und so eine weltweite Dominanz, weil die Menschheit wie ein Hund bei einer duftenden Wurst, zwanghaft zugreifen muss, wenn etwas als "kostenlos" bezeichnet wird. Dass diese "Kostenlosigkeit" dann durch Verlust der Privatsphäre, Ausforschung und subtile Steuerung der Handlungen bezahlt wird - eine Steuerung die am Ende zu höheren Kosten führt als ohne - wird gerne verdrängt. Sich "hintenrum" zu finanzieren, wird vom Leser scheinbar goutiert, auch wenn eigentlich jedem denkenden Menschen klar sein sollte, dass keines dieser Unternehmen aus Altruismus seine Dienste und Inhalte anbietet, sondern um Geld zu verdienen. Deswegen musste das Wort "kostenlos" bei diesem Artikel auch in die Überschrift, ich halte uns damit den Clickbait-Spiegel vor. 😉

So hat die Mehrheit nun eben genau die Medien, die die Mehrheit mit ihrem Klick-Verhalten erzeugt und verdient. Die Kritik über die sinkende Qualität der Medien, hat daher auch etwas Unehrliches, der Abfall der Qualität wurde auch von all den Kunden herbeigeführt, die keinen Kreuzer für guten Journalismus mehr zu zahlen bereit sind. Ob man dann das Zeitungs-Abo kündigt, weil die Qualität immer schlechter wird, oder ob die Qualität immer schlechter wird, weil so viele kündigen um "Kostenloses" zu klicken, ist wie die Geschichte von der Henne und dem Ei eine akademische Diskussion. Am Ende bedingen sich diese beiden Entwicklungen wie kommunizierende Röhren.

Aber das Internet ist ja auch toll und ein Quell des Wissens, wenn man weiss, wo man mitlesen muss. Es gibt also wirklich unabhängige Quellen, die dieses Spiel der "Hintenrum-Finanzierung" und der damit verbundenen Interessenskonflikte nicht oder nur begrenzt mitmachen. Es sind aber gar nicht so viele, denn selbst bei Blogs hat sich die Unsitte der "Hintenrum-Finanzierung" mit Techniken wie -> Advertorials < - wie eine Seuche ausgebreitet. Eine ganze Industrie ist entstanden, zu der auch das Thema Search-Engine-Optimization (SEO) gehört, deren Selbstzweck darin besteht, für besonderes gutes Ranking bei Google & Co und hohe Klickzahlen zu sorgen.

Gerade heute kam bei mir diese Zusammenfassung eines -> Finanzbloggertreffens < - in den Posteingang. Das "erste Bloggertreffen Deutschlands". Das "Erste"? Naja. 😉 Aber lassen wir das mit den Überschriften mal beiseite, so ein Treffen ist doch eine schöne, förderungswürdige Sache und da haben sich viele Menschen getroffen, die mit grossem Engagement bei der Sache sind und insofern ist das nur Positiv.

Aber jetzt schauen Sie mal, was laut dieser Zusammenfassung dort die Themen waren:

Wo geht die Reise hin im Marketing?, wie komme ich mit meinem Artikel auf die erste Seite bei Google? Wie erreiche ich neue Leserinnen und Leser am besten organisch, um meine Präsenz im World Wide Web zu erhöhen? Wo geht die Reise hin, in Richtung Youtube, Podcast oder bleibt weiterhin das Content Marketing das Nonplusultra? ..... Ab welcher Follower-Zahl bei Instagram, Youtube, Snapchat, Facebook und Twitter kann ich damit Geld verdienen und werden Agenturen auf mich aufmerksam?

Ich denke Sie sehen meinen Punkt von oben, der Zeitgeist des "freien-unfreien" Internets weht. Spannend ist dabei auch, was *nicht* diskutiert wurde. Dabei verstehe ich die Kollegen ja und habe Sympathie für den Wunsch sich zu monetarisieren. Schade ist es trotzdem, dass alle nur noch in diesen von Google aufgezwungenen Denkstrukturen operieren, denn ich bin ganz sicher, da sind einige Blogger dabei, die sich auch wünschen würden, für ihre Arbeit direkt entlohnt zu werden, statt den "Kasper" für Klicks und Google-Ranking machen zu müssen oder sich mit "Content-Marketing" zu beschäftigen, das leider immer mehr zur Schleichwerbung (Advertorial) missbraucht wird und dem unabhängigen Ansatz des Bloggens damit eigentlich zuwider läuft.

Wirklich unabhängige Quellen mit völlig offengelegter Finanzierung, haben es also schwer dieser Tage. Eine dieser völlig unabhängigen Quellen, ist Mr-Market. Hier gibt es nichts von alledem, noch nicht einmal "Google Analytics" und dergleichen Software, die Ihr Verhalten analysiert und Sie "trackt". An welcher Stelle dieser Blog bei Google gerankt wird, interessiert uns so viel wie der berühmte Sack Reis in China, hier ist sozusagen "SEO-freie-Zone". Hier gibt es nicht einmal Werbung und trotzdem werden immer mehr Mitglied und zahlen gerne dafür.

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Korrekturgedanken

Wir stehen vor der besten Korrekturchance an den Märkten seit Trumps Sieg im November letzten Jahres, was ich gestern Abend schon in -> diesem Tweet <- gesagt habe. Überfällig ist so eine "normale" 5-10% Korrektur sowieso schon lange.

Detaillierte Aussagen zu den Zielen, Wahrscheinlichkeiten und Varianten dieses Korrekturpotentials, sind dem Premium-Bereich vorbehalten. Hier im freien Bereich, will ich aber wenigstens ein paar ganz grundsätzliche, grundlegende Worte loswerden, die Ihnen helfen, das Geschehen ein wenig einzuordnen.

Erstens, ist eine solche Korrektur wie oben gesagt nun seit Monaten mehr als überfällig. 5-10% Korrekturen gehören am Markt einfach dazu und wer sich davon in Angst und Schrecken versetzen lässt, darf besser gar nicht an die Börse. Ein Markt der sich zwei Schritte vor und einen zurück bewegt, ist ein gesunder Markt, man nennt das auch Trend.

Zweitens, ist die Wahrscheinlichkeit weiter hoch, dass diese Sommer-Korrektur - wenn sie überhaupt kommt - trotzdem zum Jahresende hin eine Chance und gute Kaufgelegenheit darstellt. Denn wir sind immer noch in einem massiven Bullenmarkt und Anzeichen dass sich das ändert sind bisher weit und breit nicht zu sehen. Betrachten wir diese Korrektur also bis auf Weiteres als gesundes Sommergewitter in einer Hochdruckphase.

Drittens, ist die Sommerkorrektur selbst heute keine Gewissheit, sondern bestenfalls eine 50% Chance. Der Dip-Reflex des Marktes ist so stark, dass man immer mit ihm rechnen muss. Gerade jetzt, kurz vor dem Quartalsende, wäre ein sofortiger Rebound keine Überraschung, das Fenster für weitere Schwäche ist dann eher Anfang Juli.

Viertens, wirkt die Korrektur in Euro-Depots besonders schlimm, weil der Euro nach Draghis Kommentaren gestern eine Rally von fast 1,5% zum Dollar hingelegt hat. Das ist aber aus der Sicht einer Weltwährung eine Illusion, ebenso wie die nominellen "Gewinne" aus einem fallenden Euro in Realität auch nie da waren. Kurz, die "Kaufkraft" Ihres Depots im Weltmasstab, ist gestern weit weniger gefallen, als es das nominelle Minus in Euro erscheinen lässt. Gerade wer einigen Euro-Cash hatte, hat also "profitiert", ohne dass man das in einer Euro-Bewertung eines Depots sehen kann.

Fünftens, war erfahrenen Marktbeobachtern sowieso klar, dass dieser Sommer ein hohes Korrekturpotential hat. Ihnen habe ich das schon vor einem Monat in -> Der Börsen-Juni kurz und klar <- beschrieben. Wer nun im Vorfeld sein Exposure verringert und die Cashquote erhöht hat, darf das Geschehen ganz gelassen betrachten und sich eher auf die kommenden Kaufgelegenheiten freuen, wenn und falls die Korrektur einen Boden findet. Sicher ist auch ein ganz anderer, katastrophaler Ausgang möglich, die Zukunft ist ungewiss. Wir tun aber gut daran, unser Handeln nach wahrscheinlichen Szenarien auszurichten und nicht nach Extremszenarien.

Ihr Hari

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Der Zeithorizont – Kern jeder Marktaussage

Der folgende, kurze Artikel ist von so grundsätzlichem Charakter, dass er immmer wieder die nötige Aufmerksamkeit bekommen sollte.

Denn es gibt etwas, das sich die wenigsten der normalen Anleger klar machen, wenn sie über den Markt reden oder darüber lesen:

Ohne eine konkrete Definition des Zeithorizontes, sind alle Kommentare zum Markt völlig wertlos!

Warum ? Ganz einfach. Weil ein Markt sich gleichzeitig! auf der langfristigen Ebene (Monate, Jahre) in einem Abwärtstrend befinden kann. Sich auf der mittelfristigen Ebene (Wochen, Monate) in einem gegenläufigen Aufwärtstrend befinden kann. Und sich auf der kurzfristigen Ebene (Stunden, Tage) vielleicht gerade als perfekter Short darstellt. Alles gleichzeitig!

Das ist auch kein Sonderfall, sondern völlig normal, dass der Markt auf unterschiedlichen Zeitebenen sich in unterschiedlichen Situationen befindet. Was also sagt Ihnen das, wenn Ihnen jemand erzählt, er hätte gerade die XYZ Aktie gekauft oder verkauft ? Nichts ! Absolut Nichts!

Denn vielleicht war es ein Intraday Trade und vielleicht eine langfristige Investition. Ohne das zu wissen, ohne also zu wissen, was das Ziel der Transaktion ist, sind Aussagen zum eigenen Handeln ohne jeden Wert und ohne Aussagekraft!

Es ist auch einer der klassischen Standardfehler, den Otto Normalanleger jeden Tag tausendfach wieder macht, diese Zeithorizonte wild zu vermischen und sich beim Handeln gar nicht bewusst zu machen.

Da hat sich der Anleger eine Aktie als Investments ins Depot gelegt, die er wegen der langfristigen Aussichten nun dauerhaft und über viele Jahre halten will. Wenige Wochen danach bei der ersten Korrektur aber, wird ihm so mulmig, dass er die Aktie wieder verkauft.

Langfristige Absichten, aber von kurzfristigen Sorgen zum Handeln getrieben - so kann das nicht funktionieren.

Oder anders herum. Der Anleger wollte kurzfristig auf einen Anstieg wetten, nur fällt die Aktie. Statt dieses zu verkaufen und den Schmerz des Verlustes zu ertragen, hält er sie aber im Depot und beschliesst die Delle auszusitzen, frei nach dem Motto "die steigt schon wieder" - nur leider tut sie es natürlich nicht.

Kurzfristige Pläne, die in ein langfristiges Investment umgewidmet werden, weil man nicht den Mumm hat den Verlust zu realisieren - so kann das nicht funktionieren.

Und so könnte ich endlos weitere Beispiele finden. Nehmen wir aktuell den DAX:

Langfristig wunderbarer Aufwärtstrend, trotz Momentumverlust immer noch intakt:

Kurzfristig etwas dubioser Trendkanal mit Risiko eines Bruchs nach unten:

Ist das jetzt ein Widerspruch? Nein überhaupt nicht, beides ist wahr. Wir sind in einem Bullenmarkt, dem noch was zuzutrauen ist, aber kurzfristig besteht erhöhte Korrekturgefahr.

Es ist deshalb immer wichtig zu wissen, auf welchen Zeithorizont sich Aussagen zum Markt beziehen. Ohne diesen, sind Aussagen wertlos.

Und es ist eminent wichtig, bei den Handlungen konsistent im geplanten Zeithorizont zu agieren. Aus langfristigen Erwägungen zu kaufen und aus kurzfristigen Erwägungen zu verkaufen und umgedreht, wird nur zu einem führen: Verlust und Frust.

Sich über den Zeithorizont im Klaren zu sein, in dem man agieren will, ist einfach zentral. Und auch Argumenten zu folgen hat nur dann Sinn, wenn sie im gewählten Zeithorizont Relevanz haben. Welche Relevanz haben beispielsweise langfristige Sorgen um aufkommende Konkurrenz und die Margen eines Unternehmens, wenn Sie einen kurzfristigen Trade über maximal wenige Tage machen wollen? Eben - genau keine!

Der Zeithorizont ist eben ein zentrales Wort, das wir uns hinter die Ohren schreiben sollten!

Ihr Hari

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FAAMG und das Blasengefasel

Das Gefasel über "Blasen" ist ja in den letzten Jahren zur Manie der Medien geworden. Jeder der glaubt, etwas zum Markt verzapfen zu müssen, hüllt sich in gewichtiges Raunen und identifiziert irgendwo eine neue "Blase" und natürlich den bald folgenden Crash gleich mit dazu.

Damit ist ihm das wohlgefällige Kopfnicken aller sicher, die schon immer wussten, dass Börsen nur Zockerbuden sind und Aktien viel zu riskant. Man kann sich damit auch den Habitus des erfahrenen Marktbeobachters geben, wer von 2000 reden kann, muss ja scheinbar schon einige Erfahrung haben, auch wenn man damals in Realität noch die Schulbank drückte und Amazon für einen neuen Ego-Shooter hielt.

Natürlich sind nicht alle Gedanken zu "Blasen" völliger Unfug, natürlich gibt es in einigen Bereichen bedenkliche Entwicklungen, die zu thematisieren sind. So zum Beispiel zu den -> Wachsenden Gefahren des Indexierens <-, die ich auch schon mehrfach, so auch bei Tichy in -> Algos, ETFs, Robo Adviser und ein Truthahn-Leben <- thematisiert habe.

Aber die Penetranz und Persistenz des aktuellen Blasen-Geredes, offenbart den medialen Zweck des wohligen, den Click befördernden Schauders, der auch bei Horrorfilmen das Publikum in die Kinos lockt.

Und es offenbart eine gedankliche Fixierung auf die Vergangenheit, die mal wieder den Blick auf die Möglichkeiten der Zukunft verstellt. Wer diesem Gerede folgt und sich davon anfixen lässt, hat garantiert seit 2009 keinen Erfolg im Markt.

Besonders schön sichtbar wurde das Muster die letzten Wochen, als vermehrt wieder Vergleiche des NASDAQ mit dem Jahr 2000 laut wurden und die grossen Bluechips, die man als FAAMG (Facebook, Amazon, Apple, Microsoft, Google) zusammen fassen kann, neue Kurshöhen erklommen.

Um es ganz deutlich zu sagen, diese Vergleiche der FAAMG Kurse mit der 2000er New Economy/Internet Blase sind grober Unfug. Und wer sich davon beeinflussen lässt, ist selber schuld und sollte dringend seine Medienwahl hinterfragen.

Ich will Ihnen das ganz unzweideutig beweisen. Hier ist das Chart des NASDAQ Composite über 20 Jahre, von 1997 bis 2017. Sie können das Chart anklicken und vergrössern, wenn Sie wollen:

Wir sehen die 2000er Internet-Blase. Und wir sehen, dass der NASDAQ 15 Jahre brauchte, bis er diese Niveaus wieder erreichte, dann 2 Jahre konsolidierte und zögerte und nun nach 17 Jahren nach oben über die alten Niveaus hinwegzieht.

Nun muss man wissen, dass die gross kapitalisierten FAAMG Aktien einen erklecklichen Teil der NASDAQ Kapitalisierung ausmachen. Schauen wir doch also mal, wie die sich entwickelt haben am Beispiel Apple und Google. Sie können aber auch gerne die anderen Namen nehmen und kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Wir sehen schnell, dass diese Unternehmen ihre Umsätze und Gewinne um zwei und dreistellige Faktoren erhöht haben. Waren diese Unternehmen in 2000 noch jenseits von Gut und Böse bewertet und nahmen viel zu viel Zukunft vorweg, sind sie nun sauber in die Bewertungen hinein gewachsen.

Sie können auch andere Indikatoren der Gegenwart nehmen und werden schnell erkennen, dass die FAAMG Aktien bezogen auf ihre Gewinnqualität und ihr weiteres Wachstum im Vergleich zu anderen Bluechips derzeit zwar hoch, aber noch angemessen bewertet sind.

Der ganze Markt hat eben derzeit ein erhöhtes Bewertungsniveau, nicht nur FAAMG, das hat aber in Breite mit der Niedrigzinspolitik der Notenbanken zu tun und rein gar nichts mit einer "Tech-Blase".

Und die FAAMG Aktien waren in den letzten Monaten auch etwas zu schnell zu weit gelaufen, wie ich Ihnen das ja vor 3 Wochen in -> Liebesaffäre mit Big Tech <- hier geschrieben habe. Die Korrektur der vorletzten Woche war also logisch und erwartbar und es kann auch sein, dass noch einmal 5-10% Korrektur über den Sommer drin sind. Und auch eine schärfere Korrektur ist theoretisch immer drin, dann aber aus anderen Faktoren die wir heute noch nicht kennen.

Ein grundlegende "Blase" bei den Bewertungen dieser FAAMG Aktien aber, ist schlicht dummes Zeug - man muss sich fragen was die, die davon reden, eigentlich geraucht haben.

Richtig ist etwas ganz Anderes, das wir im Premium-Bereich schon letzten Sommer unter ->Apple, Google und Co - Die neuen Nestles? <- thematisiert haben:

Diese grossen Techkonzerne sind die Wegbereiter eines grundlegenden Wandels der Art wie wir wirtschaften, es sind die neuen Dominatoren und sie haben eine Dominanz erreicht, wie sie IBM Anfang der 80er Jahre hatte.

Sicher kann man sich fragen, ob diese Dominanz lange zu halten ist, bei IBM war das damals nicht der Fall. Aber eine Blase? Ich bitte Sie, das ist als Argument derzeit nicht mal satisfaktionsfähig.

Man kann dem Markt viel vorwerfen, auch Verzerrungen, Überbewertungen und Schieflagen. Aber in einer Blase sind FAAMG nicht, die sind so gut und gewinnstark, wie es die Kurse ausdrücken.

Und wenn man der Markttechnik folgt, ist dieser Ausbruch von 2017 über die alten Hochs im NASDAQ eher der Beginn einer grösseren Bewegung, als eine Überdehnung am Ende. Zu den disruptiven Veränderungen unserer Welt, unter anderem durch die Digitalisierung, würde es passen.

Wenn man so will, war der Markt in 2000 übertrieben visionär, es wird erst jetzt das Realität, was damals in die Kurse hineingeträumt wurde.

Und Blasen werden sich an der Börse auch wieder bilden oder haben sich schon gebildet, aber genau da, wo niemand darüber fabuliert. Eine medial beackerte Blase ist, bevor diese geplatzt ist, eigentlich ein Widerspruch in sich.

Ihr Hari

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Ohne Strategie, Methodik und Disziplin ist alles nichts

Die wichtigsten Dinge kann man manchmal in wenigen Absätzen beschreiben und das will ich auch heute wieder tun.

Gerade Sie, ja Sie, der Sie im freien Bereich mitlesen, werden mit überdurchschnittlicher Wahrscheinlichkeit keine klare Strategie und Methodik im Umgang mit dem Markt haben. Das weiss ich deshalb, weil die Ergüsse der Medien zur Marktsituation sich ja gezielt an normale Anleger wenden, die Orientierung suchen. Genau diese Orientierung wird aber nicht geboten, denn die Autoren wissen es doch genau so wenig.

Sie kennen das doch auch, da lesen Sie die eine Quelle und es wird Ihnen der Crash geweissagt, dann lesen Sie die andere Quelle und es wird Ihnen der Mund mit schnellen Gewinnen wässrig gemacht und dann lesen Sie eine dritte Quelle und es wird der Konjunktiv gepflegt, es könnte und sollte und möglicherweise und vielleicht.

Und hilft Ihnen das?

Wollen Sie vielleicht nach diesen Zeilen schnell weiter klicken und noch weitere 10 Ergüsse und Prognosen zum Markt lesen? Glauben Sie wirklich, dass Ihnen das hilft?

Ich sage Ihnen etwas: Kein echter Profi liest diesen Kram gezielt, den die grossen Medien da tagtäglich verzapfen. Das fällt unter Belustigung oder genauer gesagt "weisses Rauschen". Manchmal begegnet einem ein besonders prägnanter Artikel oder wird einem via soziale Netze empfohlen, dann schaut man mal interessiert rein und manchmal ist ja auch etwas Interessantes dabei, oft schmunzelt man aber danach. Aber niemand der am Markt Erfolg hat, bezieht seine Marktsicht primär aus diesen Weissagungen. Niemand!

Es gibt auch keinen Grund dafür, denn wer am Markt erfolgreich ist, hat eine präzise beschreibbare Strategie und Methodik. Denn es gilt:

Ohne Strategie, Methodik und Disziplin ist alles nichts!

Das ist so ohne Abstriche, machen Sie sich nichts vor. Diese Methodik beginnt gerade schon bei der Selektion der Medien und Informationsquellen die man konsumiert, denn diese Informationen sollten die Strategie unterstützen und sie bereichern. Unser Tag hat nur 24 Stunden, von denen wir ein Drittel verschlafen. Es ist daher eminent wichtig die "richtigen" Dinge zu lesen, die einen weiterbringen und nicht wie eine Biene ziellos von Blüte zu Blüte zu summen.

Aber Strategie und Methodik definieren natürlich vor allem, was man wann und wie kauft bzw verkauft. Wie man also am Markt erfolgreich sein will. Wer mir nun seine Strategie nicht in 5 Minuten präzise beschreiben kann, hat schlicht keine und das ist fatal. Denn erneut: Ohne Strategie, Methodik und Disziplin ist alles nichts!

Lassen Sie sich aber nicht verschrecken, sinnvolle Strategien müssen keine Raketenwissenschaft sein und für jeden gibt es eine, die gut zu den eigenen Rahmenbedingungen passt, man muss sich nur daran halten und das ist schwieriger als es scheint. Disziplin ist daher ein integraler Bestandteil jedes wiederholbaren Markterfolges.

Ich habe es schon oft kommuniziert und in vielen Artikeln im freien Bereich thematisiert, es sei aber hier noch einmal klar gesagt:

Wenn Sie keine klare Strategie haben, wenn Sie keine Methodik haben und wenn Sie nicht die Disziplin haben, dieser zu folgen, werden Sie keinen dauerhaften Erfolg am Markt haben. Punkt!

Da heisst nicht umgedreht, dass jedwede Strategie immer zu Erfolg führt, aber ohne hat man gleich gar keine Chance.

Und was bieten wir Ihnen hier bei Mr-Market? Keine fertigen Strategien zum gedankenlosen Nachbilden, denn das ist Unfug. Eine Anlagestrategie ist immer individuell und hat mit Ihren Rahmenbedingungen, Absichten, Fähigkeiten und Begrenzungen zu tun. Mit Ihnen also und nicht mit mir.

Aber wir bieten Ihnen jede Menge Ideen und Beispiele, wie man an den Markt heran gehen kann. Und tägliche Anleitung zum Marktgeschehen. Und tägliche Anlageideen und eingeordnete Zusammenhänge. Und eine Community kluger Menschen, die vor dem gleichen Problem stehen wie Sie.

Sie finden hier also einen vertrauenswürdigen Rahmen, ein Environment, das Ihren Erfolg fördert und diesen möglich machen kann. Ihren eigenen Weg finden, müssen Sie aber immer noch selber. Schnelle Abkürzungen gibt es dabei nicht und werden nur von denen propagiert, die Ihnen etwas verkaufen wollen.

Ihr Hari

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