Jahreswechsel und Preiserhöhung

Der Jahreswechsel rückt näher und die Besitzer von Glaskugeln sind mit ihren Jahresprognosen für 2018 wieder im Markt. Was diese vor einem Jahr zum DAX geschrieben haben, habe ich schon einmal -> hier im Überblick <- dargestellt, wir sehen wie wertlos diese Konsensprognosen sind, die jedes Risiko zu vermeiden suchen und sich immer in der Herde verstecken wollen.

Vor allem, was sagt es über die Qualität der versammelten Aussagen aus, wenn keine einzige Prognose von vor einem Jahr auch nur annähernd mit der Realität des Jahres 2017 zu tun hatte? Und es erkläre mir keiner, dass das ja so überraschend war was passiert ist, der Trumpsche Schub war schon 2016 deutlich sichtbar und eine bullische Fortführung immer eine sehr realistische Variante der Zukunft. Zwar nur eine Variante unter anderen, aber es ist doch bezeichnend, dass sich keiner getraut hat diese bullische Variante richtig zum Thema zu machen.

Das Fazit ist simpel, vergessen Sie einfach diese Prognosiritis, sie ist völlig wertlos. Wir können auch eine Bank darauf bauen, dass bei den 2018er Prognosen wieder der bestehende Trend gemässigt fortgeschrieben wird. In den US ist das -> hier beim WSJ nachlesbar <- schon passiert, von aktuell 2.650 im S&P500 ausgehende Prognosen reichen von 2.700 bis 3.000 für 2018 - wie überraschend, wie spannend, wie relevant! Wer hier Sarkasmus findet, kann ihn behalten. 😉

Der einzige Weg sich dem Markt zu nähern und seinen Atem zu antizipieren ist ihn Schritt für Schritt zu nehmen, so wie wir das bei Mr-Market tun. Was Ende 2018 passiert, wissen wir nicht und vergeuden auch nicht unsere wertvolle Zeit, darüber zu fabulieren. Was aber zum Jahreswechsel 2017/2018 passiert, ist heute schon viel eher zu antizipieren, weil der Markt entsprechende Signale gibt. Und auch welche Sektoren und Aktien im Rahmen einer Sektorrotation in 2018 eher Chancen zum Rebound haben, ist ein Thema das man nun seriös diskutieren kann, den DAX Stand Ende 2018 dagegen nicht. Mit unserem aktuellen "Mean Reversion 2018 Projekt" bilden wir übrigens wieder ein kleines 10er Depot an soliden Aktien mit Nachholbedarf ab, die Depots sind 2016 und 2017 jeweils sehr gut gelaufen.

Damit komme ich auch zum eigentlichen Thema. Seit 5 Jahren besteht der Premium-Bereich nun und die Community ist gewachsen und gewachsen. Sie als freie Leser können zwar die Vielfalt der Artikel nicht sehen die existieren, diese sind nur für Mitglieder sichtbar.

Sie können aber auf der rechten Seite des Blogs eine Ahnung von der Vielfalt der Themen entwickeln, die aktuell in der Community im Forum diskutiert werden. Und Sie können bei Twitter unter @HariMrMarket jedes Mal sehen, wenn wieder ein neuer Artikel im Premium-Bereich Online geht.

In diesen 5 Jahren ist die Mitgliedschaftsgebühr auch im Wesentlichen unverändert geblieben, sie betrug für Verlängerungen 240€ und für Neuanmeldungen 290€. Diese ungewöhnliche Preispolitik ist Ausdruck davon, dass mir an langfristigen, treuen Mitgliedern gelegen ist, die dauerhaft Teil der Community werden. Mit Rabatten und "Kauf mich jetzt" Effekten wird hier nicht gearbeitet und so mache ich den Ersteinstieg bewusst etwas teuerer und damit schwerer, auf diese Art und Weise selektiere ich aber auch die Mitglieder, die wirklich Interesse am Marktgeschehen und an der seriösen, troll-freien Beschäftigung damit unter Gleichgesinnten haben.

Das Ergebnis ist eine sehr erwachsene, akademisch geprägte Community, in der bis auf seltenste Ausnahmen ein freundlicher, sachorientierter Ton herrscht und Trolle, Rechthaber und Selbstdarsteller völlig abwesend sind.

Trotzdem sind einige Neumitglieder verständlicherweise geprägt von schlechten Erfahrungen mit anderen, lautstark beworbenen Börsendiensten, die hinter der Fassade dann eher dünnen Mehrwert liefern und sind zunächst zögerlich die Hürde der Mitgliedschaft zu überwinden. Diese Entscheidung kann und will ich Ihnen aber nicht abnehmen, mit Rabatten und sonstigem Vertriebs-Firlefanz schon gar nicht, denn damit würde ich mir die falschen Mitglieder holen, die auf so etwas reagieren.

Im Gegenteil, ich lege Wert darauf, dass diese Entscheidung für Mr-Market nicht zu einfach ist und Sie sich im Vorfeld mit den Artikeln des freien Bereichs beschäftigen, bevor Sie Mitglied werden. Die grosse Mehrheit der Neumitglieder - gerade haben wir wieder eine ganze Reihe - sind dann aber eher "erschlagen" von der Vielfalt der Artikel und Themen und dem riesigen Archiv, das in gut 5 Jahren zusammen gekommen ist. Sie müssen diese Hürde also selber überwinden, einen vertrieblichen roten Teppich lege ich Ihnen nicht aus, das würde auch nicht zur gnadenlosen Ehrlichkeit und Unabhängigkeit passen, die Mr-Market auszeichnet.

Die bisherige Einstandshürde von 290€ ist gemessen am Inhalt sowieso viel zu niedrig, denn wo bekommt man schon eine Art moderierten Kurs zu Börsenthemen, in dem man mit den Autoren dann auch diskutieren und Fragen stellen kann? Derartige Kurse kosten eher vierstellig und das dann für kurze Zeit, hier sind Sie dagegen ein ganzes Jahr dabei, erleben den Markt mit mir und nehmen dabei ganz nebenher eine grosse Menge Wissen auf. So berichten es viele Mitglieder auch in den -> Testimonials <- und so ist es.

Aber "zu niedrig" oder "zu hoch" sind relative Kategorien, die Einstiegsgebühr soll "gerade richtig" sein um die zu selektieren, die wirklich Interesse haben und bewusst alle "Schnellklicker" und "Kostenlos-Fetischisten" abschrecken. Wer weiter glaubt, er bekäme gerade am Finanzmarkt unabhängigen und trotzdem hochwertigen Content "kostenlos" und doch ohne wirtschaftliche Interessen, dem wünsche ich mit einem Augenzwinkern weiter viel Glück beim Suchen. 😉

Nach 5 Jahren ist es daher Zeit, die Gebührentabelle anzupassen. Ab 01.01.18 kosten die Verlängerungen bestehender Mitgliedschaften 50€ mehr, also nun auch 290€, das wissen die Mitglieder aber schon und ist für Sie im freien Bereich auch erst einmal irrelevant.

Relevant für Sie im freien Bereich ist aber, dass ab 01.01.18 die Neumitgliedschaft im ersten Jahr auf 340€ pro Jahr hoch geht. Wer dagegen bis einschliesslich 31.12.17 noch Mitglied wird, kann das noch zu den alten Konditionen von 290€ im ersten Jahr vollziehen.

Rabatte gibt es dabei weiter nicht und wird es hier nie geben, auch eine "Schnupperaktion" wie in den letzten Jahren wird es in diesem Jahreswechsel nicht geben.

Ab Januar werde ich aber voraussichtlich eine einmonatige "Testmitgliedschaft" für ca. 100€ einführen, die den Zweck erfüllen soll denen einen Einblick in die Community zu ermöglichen, die bei 340€ pa zu lange zögern, weil sie an anderer Stelle schlechte Erfahrungen mit so Diensten gemacht haben.

Wirtschaftlich gesehen ist die Testmitgliedschaft natürlich unsinnig, 100€ für einen Monat macht keinen Sinn, wenn man das ganze Jahr für 340€ haben kann. Das ist aber so gewollt, ich will diese kurzfristigen Mitgliedschaften eigentlich nicht und sie daher auch nicht fördern, sie soll nur denen einen Einblick mit weniger Kapitaleinsatz ermöglichen, die sich anders gar nicht entscheiden können.

Aber das wird wie gesagt voraussichtlich erst im Januar eingeführt und ist nun noch nicht spruchreif. Spruchreif ist aber definitiv die Erhöhung auf 340€ zum 01.01.18 für Neumitglieder.

Ich denke Sie erkennen an meinen Worten, dass ich diese aus einer Position des Selbstbewusstseins heraus tätige. Mr-Market war nie und ist nicht der Versuch "jeden" zu erreichen. Es ist der Versuch eine starke, gebildete und miteinander vertrauensvoll und hilfsbereit umgehende Börsencommunity zu entwickeln und nebenbei noch jede Menge meines Börsenwissens weiterzugeben. Das ist bisher gelungen.

Wer sich dafür interessiert, ist schon durch den Filter der langen Texte im freien Bereich des Blogs gegangen, denn wer Schwierigkeiten hat sich auf mehr als drei Sätze zu konzentieren, fällt damit schon mal raus. Die Einstiegsgebühr ist dabei die bewusst gesetzte nächste Hürde, ob Sie diese nehmen wollen, ist alleine Ihre Entscheidung.

Vor dem Jahreswechsel, melde ich mich nächste Woche hier im freien Bereich noch einmal zum Markt, dann startet auch schon bald 2018. Ich sage Ihnen schon heute ganz "kostenlos" wie das Jahr 2018 werden wird: spannend und profitabel. Denn irgendwo ist immer ein Bullenmarkt, man muss ihn nur finden. 😉

Ihr Hari

*** Bitte beachten Sie bei der Nutzung der Inhalte dieses Beitrages die -> Rechtlichen Hinweise <- ! ***

Jens Rabe trifft Michael Schulte



Jens Rabe von -> Optionsstrategien.com <- - der auch hier bei Mr-Market Mitglied ist - hat mit mir Ende Juli in Zwickau ein Interview geführt.

2 Teile davon konnten Sie schon in seinem -> Youtube-Kanal <- sehen.

Nun ist hier das komplette Video am Stück, inklusive neuer Teile, die bisher noch nicht zu sehen waren.

Darin unter anderem eine Darstellung, wie ich 2008 den Lehman-Crash erlebt habe, ein Gespräch über unsere Emotionen und unser "Affenhirn", sowie eine ausführliche Sicht auf Tesla und warum ich denke, dass die Bullen und Bären da aneinander vorbei reden.

Wichtig ist noch der Hinweis, dass wir das Video ohne jegliche inhaltliche Vorbereitung einfach adhoc abgedreht haben. Nichts war abgesprochen und ich wusste nicht, was Jens Rabe mich konkret fragen würden. Sie hören hier also "O-Ton frei Schnauze", so wie ich halt rede, wenn man mich fragt. 😉

Ich danke Dir Jens für einen schönen Tag in Zwickau und Ihnen wünsche ich viel Spass beim Anschauen!

Ihr Hari

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Ich zeige Ihnen mal was – kostenlos ;)

Ich habe hier im freien Bereich in den letzten 5 Jahren schon viele grundlegende Worte an Sie gerichtet. Worte zum Umgang mit den Märkten, Worte zur Strategie, Worte zur (Finanz-)Politik und zu Techniken und Grundlagen des Handelns. Und diverse einordnende Artikel zur Marktlage habe ich geschrieben, ebenso wie auch (seltener) einzelne Aktien erwähnt.

All diese Artikel zielten vom Niveau her aber eher auf den Einsteiger bzw leicht Fortgeschrittenen, der überlegt, ob ihm die Mr-Market Mitgliedschaft etwas geben kann. Das ist auch zwangsläufig, denn wir schreiben hier als derzeitiges 6er Team (Die 5 Kolumnisten und ich) primär für die Mitglieder, die die Wertschätzung für unsere Arbeit mit ihrer Mitgliedschaft auch tatsächlich ausdrücken. Für "Joe Vorbeiklicker" der nur Abgreifen will und dann schnell verschwinden, schreiben wir nicht. Der freie Bereich dient also primär dazu klarzumachen, was man hier als Inhalt erwarten kann, als Schaufenster sozusagen.

Denn "Joe Vorbeiklicker" ist der Protagonist des "Pseudo-Kostenlos-Internets", das ich schon lange sehr kritisch sehe. Diese Illusion der Kostenlosigkeit hat genau zu diesem Erregungswellen-Journalismus, diesem -> Clickbait < - und dieser Flachheit beigetragen, die wir nun haben. Denn guter Content braucht gute Autoren und die bezahlen das Essen Ihrer Kinder nicht von Likes, sondern wie alle Menschen mit echtem Geld, das ihnen jemand für ihre Leistung zahlt. Und "kostenlos" ist das Internet der grossen Medien ja sowieso nur an der Oberfläche, so "kostenlos" wie eine zuckersüsse Werbeanzeige, denn natürlich wird dort Geld verdient, aber hintenrum und versteckt mit Klicks und vor allem mit Daten der Leser.

Man könnte es auch plakativ und spitz so formulieren: Google, Facebook und Co. haben so gigantische Gewinne und so eine weltweite Dominanz, weil die Menschheit wie ein Hund bei einer duftenden Wurst, zwanghaft zugreifen muss, wenn etwas als "kostenlos" bezeichnet wird. Dass diese "Kostenlosigkeit" dann durch Verlust der Privatsphäre, Ausforschung und subtile Steuerung der Handlungen bezahlt wird - eine Steuerung die am Ende zu höheren Kosten führt als ohne - wird gerne verdrängt. Sich "hintenrum" zu finanzieren, wird vom Leser scheinbar goutiert, auch wenn eigentlich jedem denkenden Menschen klar sein sollte, dass keines dieser Unternehmen aus Altruismus seine Dienste und Inhalte anbietet, sondern um Geld zu verdienen. Deswegen musste das Wort "kostenlos" bei diesem Artikel auch in die Überschrift, ich halte uns damit den Clickbait-Spiegel vor. 😉

So hat die Mehrheit nun eben genau die Medien, die die Mehrheit mit ihrem Klick-Verhalten erzeugt und verdient. Die Kritik über die sinkende Qualität der Medien, hat daher auch etwas Unehrliches, der Abfall der Qualität wurde auch von all den Kunden herbeigeführt, die keinen Kreuzer für guten Journalismus mehr zu zahlen bereit sind. Ob man dann das Zeitungs-Abo kündigt, weil die Qualität immer schlechter wird, oder ob die Qualität immer schlechter wird, weil so viele kündigen um "Kostenloses" zu klicken, ist wie die Geschichte von der Henne und dem Ei eine akademische Diskussion. Am Ende bedingen sich diese beiden Entwicklungen wie kommunizierende Röhren.

Aber das Internet ist ja auch toll und ein Quell des Wissens, wenn man weiss, wo man mitlesen muss. Es gibt also wirklich unabhängige Quellen, die dieses Spiel der "Hintenrum-Finanzierung" und der damit verbundenen Interessenskonflikte nicht oder nur begrenzt mitmachen. Es sind aber gar nicht so viele, denn selbst bei Blogs hat sich die Unsitte der "Hintenrum-Finanzierung" mit Techniken wie -> Advertorials < - wie eine Seuche ausgebreitet. Eine ganze Industrie ist entstanden, zu der auch das Thema Search-Engine-Optimization (SEO) gehört, deren Selbstzweck darin besteht, für besonderes gutes Ranking bei Google & Co und hohe Klickzahlen zu sorgen.

Gerade heute kam bei mir diese Zusammenfassung eines -> Finanzbloggertreffens < - in den Posteingang. Das "erste Bloggertreffen Deutschlands". Das "Erste"? Naja. 😉 Aber lassen wir das mit den Überschriften mal beiseite, so ein Treffen ist doch eine schöne, förderungswürdige Sache und da haben sich viele Menschen getroffen, die mit grossem Engagement bei der Sache sind und insofern ist das nur Positiv.

Aber jetzt schauen Sie mal, was laut dieser Zusammenfassung dort die Themen waren:

Wo geht die Reise hin im Marketing?, wie komme ich mit meinem Artikel auf die erste Seite bei Google? Wie erreiche ich neue Leserinnen und Leser am besten organisch, um meine Präsenz im World Wide Web zu erhöhen? Wo geht die Reise hin, in Richtung Youtube, Podcast oder bleibt weiterhin das Content Marketing das Nonplusultra? ..... Ab welcher Follower-Zahl bei Instagram, Youtube, Snapchat, Facebook und Twitter kann ich damit Geld verdienen und werden Agenturen auf mich aufmerksam?

Ich denke Sie sehen meinen Punkt von oben, der Zeitgeist des "freien-unfreien" Internets weht. Spannend ist dabei auch, was *nicht* diskutiert wurde. Dabei verstehe ich die Kollegen ja und habe Sympathie für den Wunsch sich zu monetarisieren. Schade ist es trotzdem, dass alle nur noch in diesen von Google aufgezwungenen Denkstrukturen operieren, denn ich bin ganz sicher, da sind einige Blogger dabei, die sich auch wünschen würden, für ihre Arbeit direkt entlohnt zu werden, statt den "Kasper" für Klicks und Google-Ranking machen zu müssen oder sich mit "Content-Marketing" zu beschäftigen, das leider immer mehr zur Schleichwerbung (Advertorial) missbraucht wird und dem unabhängigen Ansatz des Bloggens damit eigentlich zuwider läuft.

Wirklich unabhängige Quellen mit völlig offengelegter Finanzierung, haben es also schwer dieser Tage. Eine dieser völlig unabhängigen Quellen, ist Mr-Market. Hier gibt es nichts von alledem, noch nicht einmal "Google Analytics" und dergleichen Software, die Ihr Verhalten analysiert und Sie "trackt". An welcher Stelle dieser Blog bei Google gerankt wird, interessiert uns so viel wie der berühmte Sack Reis in China, hier ist sozusagen "SEO-freie-Zone". Hier gibt es nicht einmal Werbung und trotzdem werden immer mehr Mitglied und zahlen gerne dafür.

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Assa Abloy, Schneider Electric, Bouygues, die Mr-Market Mitgliedschaft und der Nutzwert

Ich gestehe, ich habe hier mit dem freien Bereich einen kleinen Zielkonflikt. Letztlich dient der freie Bereich ja als "Schaufenster" in den Premium-Bereich, ich möchte Ihnen hier ein Bild davon vermitteln, was Sie im Premium-Bereich erwartet.

Wenn Sie schon länger von aussen um Mr-Market "herumstreichen", wissen Sie ja aber auch, dass ich dieses "Schaufenster" auf ungewöhnliche Art und Weise betreibe.

Keine Werbung, keine Banner, keine Lockvogelangebote mit Rabatten, keine Advertorials, keine reisserischen Versprechungen und schon gar kein permanentes Brüsten mit "eingetroffenen Prognosen" und "erfolgreichen Tips". Wenn Sie hier schon länger lesen, wissen Sie schon wie ich über die -> Prognosiritis < - denke.

Diese bewusste Reduktion auf viel Text und den Verzicht auf jegliche Schaueffekte hat auch einen Grund: Ich will eindeutig nicht *jeden* als Mitglied der Community. Mir geht es defintiv *nicht* darum, hier eine möglichst hohe Anzahl Leser um jeden Preis zu haben. Vielmehr soll der freie Bereich zu einer gesunden Selektion derer führen, die wirklich reif für die tiefergehenden Inhalte dieses Blogs sind. Auch die Notwendigkeit zu zahlen, ist dann eine Selektion, die die ernsthaft Interessierten, von der Menge der "Vorbeiklicker" separiert.

Das wichtige Wort ist dabei "um jeden Preis". Selbstverständlich freue ich mich über neue Mitglieder, alleine schon weil die immer weiter wachsende Community ja Ausweis des Erfolges ist. Sie zeigt sozusagen, dass ich meine Zeit und Energie nicht sinnlos verschleudere.

Und natürlich ist auch der damit verbundene Umsatz wichtig, weil er Ausdruck der Wertschätzung ist und überhaupt legitimiert, wie sehr ich mich bemühe. Sie wissen, ich halte von der Umsonst-Kultur des Internets herzlich wenig. Sie hat die Medien erst zu diesem traurigen Zustand gebracht, den wir jetzt vorfinden. Es existiert eben doch ein Zusammenhang zwischen der Qualität und Substanz von Artikeln und der Not, über reisserische Überschriften und Texte um Leser zu heischen. Beides steht im Widerspruch und da auch Redakteure und Blogger ja ihre Familie ernähren müssen, wird das Geld dann "hintenrum" eingenommen. "Kostenlos" ist im Internet nur die Fassade für alle, die sich davon blenden lassen wollen.

Lange Rede kurzer Sinn, ich möchte schon möglichst viele Mitglieder und diese Community soll immer weiter wachsen und damit auch bedeutender in ihrer Stimme werden, so wie das die letzten 4 Jahre ja gelungen ist. Ich will aber nur Mitglieder, die anlagetechnisch "reif" für Mr-Market sind und auch an sich arbeiten wollen, damit diese Community weiter befruchtet wird. Und das ist idealerweise dann der Fall, wenn etwas Erfahrung vorhanden ist und man schon mal selber am Markt auf die Nase gefallen ist.

Wenn man so will, wenn ein wenig Demut und Selbsterkenntnis in die Anleger gekrochen ist. Denn ohne diese, kommt man mit differenzierten Texten noch nicht gegen die schnellen Verheissungen der "heissen Tips" und "sicheren Gewinne" an, mit denen die diversen Verkäufer da draussen auf Kundenfang gehen. Ich könnte es auch mit Yoda formulieren auf die Frage, ob die Verheissungen der "dunklen Anlage-Seite" stärker seien: "Nein, Nein, Nein! Schneller, leichter, verführerischer". 😉

Deshalb mache ich es Ihnen hier im freien Bereich nicht einfach. Ich spreche hier kaum über einzelne Chancen und Opportunitäten, ich mache Ihnen den Mund nicht mit Chancen wässrig. Sondern ich lege Wert darauf, das Grundsätzliche herüber zu bringen. Wer aber permanent den unmittelbaren, leicht verdaulichen "Nutzwert" sucht, wird damit eher abgestossen. Und das ist gut so und so gewollt, denn es gibt keinen einfachen und schnellen Weg zum Markterfolg und wer diese Erkenntnis noch nicht hat, ist noch nicht reif.

Trotzdem ist dieser "Nutzwert" ja tagtäglich massiv vorhanden. Ca. 2/3 der Themen und Artikel im Premium-Bereich, drehen sich jeden Tag um Aktualität, Chancen und Gelegenheiten, die uns der Markt bietet und zwar von langfristigen Investments bis kurzfristigen Intraday-Trades.

Es kann ja auch gar nicht anders sein, bei ca. 3 Artikeln pro Tag alleine von mir, kann man ja das grundsätzliche Rad des Marktes nicht jeden Tag wieder neu erfinden, vielmehr nutze ich die Aktualität, um die grundsätzlichen Themen immer wieder am konkreten Fall zu vermitteln.

Heute will ich Ihnen daher mal auch mal zeigen, was an konkreten Ideen auch permanent hier generiert wird. Und besonders schön ist das ja immer, wenn man mal in die Vergangenheit schaut. Hier ist also ein Artikel von Mitte März zu europäischen Opportunitäten, ein Thema, das ja diese Woche besonders virulent ist.

Viel Spass dabei. Und stellen Sie sich mal die Frage, ob Sie nicht doch etwas Energie in den Erfolg ihres Depots investieren wollen. Ohne Schweiss kein Preiss, diese Wahrheit war schon vor Yoda bekannt. 😉

Ihr Hari

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Nehmen wir mal an - Drei europäische Ideen

Artikel vom 16.03.17 im Premium Bereich

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Premium Sonderaktion “Gute Vorsätze 2017”

Der 06.01.17 ist abgelaufen, die Sonderaktion zum "Schnuppern" ist leider beendet.
Eine reguläre Mitgliedschaft, steht Ihnen aber jederzeit frei

Ein wildes und (für uns hier) profitables Börsenjahr, mit Einbruch zum Jahresanfang, Brexit-Überraschung, Sommer-Starre und grosser Trump-Rally, neigt sich dem Ende zu.

Das kommende Jahr wird kaum weniger spannend und an der Börse erneut aufregend und potentiell profitabel werden.

Wir haben da im Januar die Amtseinführung von Trump, nach der aus Reden und Twitter-Meldungen, dann echte Politik werden muss - Enttäuschungspotential inbegriffen.

Wir haben im Mai die Wahl in Frankreich, mit der Frankreich entweder die Kurve bekommt und seine strukturellen Defizite angeht, oder in die Hände von LePen fällt, womit zumindest der Euro, am Ende sein dürfte.

Letzteres muss man nicht unbedingt schrecklich finden, was vom Euro als fehlkonstruiertes Konstrukt zu halten ist, war hier schon oft Thema, so zum Beispiel Anfang 2015: -> Der Kern des Problems < -.

Schrecklich und an den Börsen ein wilder Ritt, dürfte aber der eher chaotische Übergang werden, das absehbar starrhafte Festhalten am Euro um jeden Preis. Und deshalb ist dieses Szenario nichts, worauf wir uns freuen sollten, selbst wenn wir die Rückkehr der D-Mark begrüssen würden.

Dann haben wir im September die Wahl hier in Deutschland, die in jeder Hinsicht wegweisend sein wird. Und dazu werden wir in 2017 weitere Anschläge haben, viele Tote, Kriege, globales Ringen und wahrscheinlich die ersten Auswirkungen des neuen Fokus der Trump-Administration erleben, die sich scheinbar mit China anlegen und dafür mit Russland arrangieren will.

Und wir werden in 2017 wieder viel Hoffnung und Gutes erleben, wissenschaftliche Durchbrüche und Fortschritt, der sich besonders in den Kursen der betroffenen Unternehmen, als massive Gewinne zeigen wird.

All das, wird die Börse in 2017 wieder zur Achterbahnfahrt machen, bei der die ruhige Hand einer erfahrenen Community an der Seite, Gold und Geld wert sein kann.

Die Zeit der Feiertage und des Jahreswechsels steht damit wieder bevor. Wie doch die Zeit vergeht, ich erinnere mich noch gut daran, wie es sich anfühlte, als das Jahr 2.000 noch das Symbol einer fernen Zukunft war.

Und jedes Jahr ist das auch wieder eine Phase des Nachdenkens und der guten Vorsätze.

Gerade im Bereich der Geldanlage, gibt es oft guten Grund für gute Vorsätze, denn war dieses Jahr 2016 für Sie wirklich so erfolgreich, wie Sie sich das gewünscht haben? Und woran hat das gelegen?

Ich habe schon 2015 zu dem Thema ein paar Gedanken aufgeschrieben, die ich dieses Jahr nur wiederholen könnte. Ich empfehle Ihnen, diesen Artikel zu lesen: -> Die guten Vorsätze und nächstes Jahr wird alles anders < -

Und ich habe vor einem Jahr schon eine ähnliche Sonderaktion durchgeführt, die von einigen, noch zögernden Lesern damals genutzt wurde, von denen am Ende dann nach zweimonatigem "Schnuppern", fast 90% dauerhafte Mitglieder geworden sind.

Wenn Sie also schon immer mal ohne grosses Risiko in den Premium Bereich schauen wollten, hier ist Ihre Gelegenheit!

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Interessantes und Bedenkenswertes in den “Hari-Notizen”

Mit seinem umfangreichen Mitgliedschaftsbereich und dem konsequenten Verzicht auf jede Form von Banner/Klick/Schleich-Werbung, ist Mr-Market sicher eher eine Ausnahme und nicht die Regel, unter den Finanz- und Börsenblogs im deutschsprachigen Raum.

Das stellt uns aber vor die schwierige Aufgabe, wie man jemandem der noch "draussen" ist klar macht, was ihn "drinnen" erwartet? Diese Aufgabe ist um so wichtiger, als wir nicht "jeden um jeden Preis" als Mitglied wollen, sondern es für die Community wichtig ist, dass auch nur Anleger und Trader teilnehmen, die wirklich hier sein wollen und hier her passen. Genau deshalb, ist der Zugang zu Mr-Market auch bewusst "sperrig". Es geht nicht darum jemanden anzulocken, sondern die zu selektieren, die ernsthaft an ihrem Börsenerfolg arbeiten wollen.

Mit den längeren Artikeln im freien Bereich, von denen in der Woche ca. 2 erscheinen, gelingt es schon ganz gut, den seriösen Ansatz des Blogs zu vermitteln. Aber neben längeren, grundsätzlichen Artikeln, gibt es eben auch einen zweiten Faktor auf Mr-Market, der hohe Bedeutung hat und mit längeren Grundsatzartikeln nicht ohne Weiteres im freien Bereich vermittelt werden kann: Tägliche, moderierte und kommentierte Aktualität!

So haben wir im neuen Forum - obwohl das noch nicht einmal ein halbes Jahr Online ist - nun schon ca. 5.500 Beiträge der Community. Und auch die ca. 15-20 Artikel, die pro Woche im Premium-Bereich erscheinen, behandeln sehr oft aktuelle Themen, die kommentiert, gewertet und eingeordnet werden.

Über allem steht aber die Absicht, Wissen und Können rund um die Märkte zu vermitteln und dazu gehört eben auch ganz zentral, an die richtigen Stellen zu schauen und die wichtigen Informationen werten zu lernen.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, auch im freien Bereich eine Art "Ticker" lesenswerter Beobachtungen zu erstellen. Genau das sind die -> Hari Notizen < -.

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Welt in Bewegung mit unbestimmter Zukunft



Ein gutes neues Jahr wünsche ich auch allen freien Lesern!

Im Premium-Bereich sind wir schon seit Anfang der Woche wieder voll aktiv und Sie im freien Bereich, werden sich nun bestimmt auch fragen, wie dieser grottenschlechte Börsen-Start ins neue Jahr zu werten ist, der von einbrechenden chinesischen Börsen und einem immer weiter fallenden Ölpreis geprägt ist.

Sie werden an anderer Stelle darauf bestimmt auch viele Antworten und "Prognosen" lesen, die dann im Brustton des "Wissenden" ihnen erklären, wie das nun in 2016 generell und im Januar im Speziellen alles ablaufen wird. Ich muss Ihnen hier aber leider sagen: für mich alles eher Blödsinn! Denn wir wissen es schlicht nicht und die Zukunft ist und bleibt unbestimmt.

Es war ja zum Jahreswechsel schon offensichtlich, dass Vorsicht ins neue Jahre hinein nötig war, denn die ausgefallene Weihnachtsrally sendete ein deutliches Warnsignal und weckte bei mir Erinnerungen an den Übergang der Jahre 2007/2008, den ich den Premium-Mitglieder mit dem Chart gezeigt habe:

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Premium Sonderaktion “Gute Vorsätze 2016”



Die Zeit der Feiertage und des Jahreswechsels steht bevor. Und jedes Jahr ist das auch wieder eine Phase des Nachdenkens und der guten Vorsätze.

Gerade im Bereich der Geldanlage, gibt es oft guten Grund für gute Vorsätze, denn war dieses Jahr 2015 für Sie wirklich so erfolgreich, wie Sie sich das gewünscht haben? Und woran hat das gelegen?

Ich habe schon letztes Jahr zu dem Thema ein paar Gedanken aufgeschrieben, die ich dieses Jahr nur wiederholen könnte. Ich empfehle Ihnen, diesen Artikel zu lesen: -> Die guten Vorsätze und nächstes Jahr wird alles anders < -

Wenn Sie schon immer mal ohne grosses Risiko in den Premium Bereich schauen wollten, hier ist Ihre einmalige Gelegenheit!

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