Mal Hinschauen!



Ostern liegt hinter uns. Wer nicht in fernen Ländern war, wurde über die Feiertage mit Kälte und Regen "beschenkt" und diese Woche wird es Nachts hier bei uns in Sichtweite der Alpen wieder Bodenfrost geben.

Da können wir wohl fest davon ausgehen, dass es nicht das Wetter in Mitteleuropa ist, das so viele junge, körperlich starke, dunkelhäutige Männer sich von Libyen aus ins Mittelmeer stürzen lässt, in der berechtigten Hoffnung in internationalen Gewässern dann aufgelesen und ins gelobte Land verfrachtet zu werden.

Während wir hier über Ostern eingemummelt sassen und viel gelesen haben, drückte sich die Welt durch alle medialen und realen Ritzen in unsere Hirne. Ohne jetzt hier auf die einzelnen Verrücktheiten eingehen zu wollen, muss ich gestehen, dass die Irrationalität und Ideologisierung, die aus so vielen medialen Zeilen und Politikeraussagen spricht und die Köpfe der Menschen füllt, mich schlicht "verrückt" macht.

Zu ganz vielen dieser Themen, von Anatolien über Istanbul nach Tripolis, weiter nach Marxloh und dann nach Brüssel und erneut weiter nach Paris und London sozusagen, gibt es ganz klare und offensichtliche Wahrheiten, die für jeden mit sehenden Augen und halbwegs klarem Verstand offen liegen. Man braucht kein Raketenwissenschaftler zu sein um diese zu erkennen und anerkannte Fachleute - wirkliche Fachleute, keine Fensterredner - wiederholen diese Wahrheiten auch immer wieder und immer wieder. Und trotzdem hat das keine Wirkung, obwohl die Dinge so offensichtlich sind und die Lösung so klar. Wie in einem Paralleluniversum, bewegt sich der politisch Diskurs in einer Scheinwelt, die kaum mehr zu ertragen ist und Änderung ist in keinster Weise in Sicht, aus absolut keiner Richtung.

Dabei müsste man nur mal unvoreingenommen *Hinschauen*. Hinschauen!

Aber schon das ist wohl zu viel verlangt. Es ist schon bemerkenswert, dass die Diskussion um "Fake-News" - die es unter dem Namen "Desinformation" schon seit der Steinzeit gegeben hat - gerade jetzt aus der Politik heraus geschürt wird, wo sich die Politik scheinbar in einer Berliner Filterblase befindet, die man eher als "Fake-Universum" beschreiben könnte. Ob da wohl ein Zusammenhang existiert? 😉

Damals beim Wechsel von Bonn nach Berlin, haben kluge Köpfe genau vor dieser Abschottung gewarnt, die im kleinen, beschaulichen Bonn nicht möglich war, das dem Land als Bundeshauptstadt gut zu Gesicht gestanden hat. Nun haben wir den Salat, aber auch das waren eben kluge Fachleute, die nicht gehört wurden - wieder mal. Insofern kann man eine direkte Linie von Kohls Kanzleramtsbau zu Erdogans Sultanspalast ziehen. In beiden Fällen geht es um Abschottung, Machtprojektion und Abgehobenheit, auch wenn Erdogans peinlicher Schnörkelbunker sicher noch zwei Nummern schlimmer ist, als Kohls Kanzleramt. Einer gesunden Demokratie, in der die Interessen des Volkes wirklich von echten Abgeordneten vertreten werden, sind diese Abschottungen auf jeden Fall zutiefst abträglich.

Ich erinnere daran, dass im Weissen Haus nicht nur gelebt wird, sondern die Amerikaner grossen Wert darauf legen, dass ihr(e) Anführer(in) Familien mit Kindern haben. Denn Kinder machen demütig, motivieren uns, uns für ihre gute Zukunft zu engagieren und zwingen uns immer wieder, uns der Realität zu stellen, statt uns in eine Scheinwelt zurück zu ziehen. Nein, im Weissen Haus sitzt auch die Presse in eigenen Räumen und wenn man zum Oval Office über den Rasen läuft, kann man spielenden Kindern begegnen - wenn auch immer mit einem Herrn vom Secret Serivce mit kritischem Blick in der Nähe, aber das muss wohl sein, die Welt besteht eben nicht nur aus Engeln.

Es wird aber vieles dafür getan, das weisse Haus nicht nur zu einem abgehobenen Regierungsbunker, sondern zu einem Ort des Lebens zu machen, der in die reale Welt eingebettet ist. Es zeichnet gute demokratische Systeme eben aus, dass ihre Anführer mitten im Leben stehen und auch dass sie eigene Berufe und Fähigkeiten haben, die über das politische Dasein hinaus gehen. Denn wenn man selber noch im Leben steht, reicht es oft einfach mal *Hinzuschauen* und man braucht dann keine Einflüsterer und Demoskopen mehr, um eine Scheinwelt der Bürger zu zeichnen, man spürt selber in den Knochen, was wirklich los ist.

Aber "Hinschauen" wurde im von den Parteien deformierten politischen System Deutschlands scheinbar verlernt. Und ich kann es nicht ändern, auch wenn ich gerne würde. Und deshalb sollten wir uns auf das konzentrieren, was wir beeinflussen können, so zum Beispiel was wir im Depot haben und was nicht.

Und dabei gibt es ja auch das Problem des *Hinschauens*, denn unverändert wird herum spekuliert, wie es nun mit den Börsen weiter geht. Damit lassen sich ja auch so schöne Klicks generieren und die grossen Schwadronierer mit den lautstarken Prognosen sind medial immer erfolgreicher, als der differenziert argumentierende und sich seiner eigenen Begrenzungen bewusste, echte Börsen-Fachmann.

Wir sollten unsere Zeit aber nicht damit verbringen, was andere glauben, wie der Markt sich weiter entwickeln wird. Denn den Markt interessiert das herzlich wenig und im Zeitalter der Algos, werden die Erwartungen der menschlichen Herde sogar ganz gezielt abgeschöpft.

Wir schauen einfach ganz rational auf das was ist. Wir pflegen eben das *Hinschauen*. Und das liefert uns ganz erstaunliche und klare Aussagen.

Denn wenn wir den Leitindex S&P500 betrachten, sind zwei Aussagen wahr:

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Das 2. Quartal – Sechs klare Thesen



Das 2. Quartal liegt vor uns und damit auch wie immer die Frage, wie es an der Börse weiter gehen wird.

Nun habe ich, wie Sie wissen, im Gegensatz zu den "Crash-Propheten" und anderen Grossmeistern der Zukunftsvorhersage, immer noch keine Glaskugel. Insofern lassen wir konkrete Zukunftsprognosen hier weiter mal sein. Wenn Sie Derartiges suchen, finden Sie vielfältige Angebote im Web und sind hier eher falsch.

Warum jemand der die Zukunft kennt, nicht schon längst an der Börse zum Milliardär geworden ist, verstehe ich zwar immer noch nicht, aber wahrscheinlich sind das einfach alles ganz herzensgute, altruistische Menschen, die für ihre Mitmenschen völlig selbstlos nur das Beste wollen. 😉

Aber lassen wir mal den Sarkasmus, hier sind für Sie sechs klare Statements bzw Thesen zum Nachdenken, die ich zum 2. Quartal mal in den Raum stelle - dann können Sie damit machen, was immer Sie wollen:

(1) Trump oder Konjunktur? Beides!

Seit dem Wahlsieg Trumps befindet sich der Markt in einer eindrucksvollen Aufwärtsbewegung. Da lag und liegt es doch nahe, diese Bewegung mit Erwartungen an Trumps Politik in Verbindung zu setzen, insbesondere zum Thema Steuerreform, Infrastrukturprogramm und Deregulierung des Finanzsektors.

Da ist auch was dran und insbesondere der erste Schub im November/Dezember letzten Jahres, dürfte stark damit korreliert sein. Auch heute ist dieser Faktor sicher noch im Spiel.

Aber - ein dickes Aber - an der aktuellen, fortdauernden Stärke dürfte in zunehmendem Masse auch die konjunkturelle Entwicklung beteiligt sein. Denn die Konjunktur-Signale sehen zunehmend positiv aus, selbst im bisher anämischen Europa.

Diese Rally als reine Hoffnungsrally abzutun und ihr einen Zusammenbruch zu prophezeihen, sobald die Hoffnung der Realität weicht, ist also viel zu kurz gedacht. Diese Rally hat eine fundamentale Unterlegung, auch wenn sie schon von recht hohen Kursniveaus aus erfolgt.

(2) Sell in May?

Im letzten Jahr habe ich mich in -> Sommerstarre statt Sell in May < - klar gegen den Sell in May Effekt ausgesprochen und so ist es dann auch gekommen.

Dieses Jahr dürften diese Art Prognosen daher spärlicher werden, gleichzeitig hat der Markt aber nach dem starken Anstieg bis in den April hinein durchaus Raum für eine Pause. Insofern sind die Chancen eines "Sell in May" Events dieses Jahr ungleich höher als letztes Jahr.

(3) Überschätztes politisches Risiko Europa?

Für die Kurse ist nicht nur wichtig, was wird. Wichtig ist vor allem die Differenz zwischen der in den Kursen enthaltenen Erwartung und dem was wird.

Und was die Erwartung angeht, ist der Markt in Europa mit diversen Katastrophenszenarien ins neue Jahr gegangen, die von einem Zerfall der EU bis zum Auseinanderbrechen des Euros reichen. All das war also schon in den Kursen und hat Europas Aktienmärkte gegenüber den US Indizes zurück fallen lassen.

Und nun bricht sich langsam eine realistischere Sicht Bahn, die man mit "not yet!" umschreiben könnte. Was bedeutet, dass die Sorgen zwar berechtigt sind und die strukturellen Mängel von EU und Euro ja objektiv da sind, diese aber wohl noch nicht in 2017 zur Eskalation führen werden.

Das politische Risiko in Europa wird also eher überschätzt und diese Anpassung der Erwartung treibt aktuell die Kurse und könnte sie weiter treiben.

(4) Überschätztes Risiko einer Zinswende?

Auch die in den US durch die FED laufende Zinswende, wird gerne als Grund für eine Wende an den Aktienmärkten argumentativ missbraucht. Und selbst die EZB beginnt ja ganz leicht zu zucken und der Markt beginnt ein Ende der Negativzinsphase in Europa zu antizipieren.

Auf den ersten Blick hört es sich ja auch logisch an, wenn Bonds höhere Renditen abwerfen, erzeugt das Druck auf die um das Anlagegeld konkurrierenden Aktienmärkte. Diese Logik dürfe aber überschätzt und übertrieben sein.

Denn erstens gibt es keinen historischen Automatismus, nachdem die Zinswenden schlecht für die Kurse waren. Erst viel später im Prozess, wenn die Zinsen sich wieder attraktiven Niveaus wie 3 oder 4% annähern, wird das zunehmend zum Problem, davon sind wir aber noch Jahre entfernt, wenn es dazu überhaupt je wieder kommt.

Und zweitens haben wir durch die von den Notenbanken induzierte Blase bei den Bonds sowieso eine historisch völlig einmalige Situation, in der Bonds auch bei marginal erhöhten Renditen weiter skeptisch gesehen werden dürften. An Aktien als Produktivvermögen führt weiter kein Weg vorbei und deshalb ist die Zinswende kein guter Grund für Sorgen.

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Die Teddybären

Vor zwei Tagen am Montag, habe ich Ihnen in -> der eine grosse Schuss der Bären <- nahegebracht, dass die Börsenbären nun mit den Zweifeln um Trumps politische Durchsetzungsfähigkeit, den einen grossen Schuss, einen Elfmeter, vor sich haben, den sie besser nicht verschiessen sollten.

Schon da bin ich aber davon ausgegangen, dass die "Schnäppchenjäger" schnell wieder massiv unterwegs sind und der übergeordnete Aufwärtstrend uns doch erhalten bleibt.

Was dann seit Montag an der Wallstreet passiert ist, war der finale Beweis für die Kastration der Bären. Es ging seit dem nur noch hoch, Algos kaufen gnadenlos den Dip, etwas sarkastisch auch das BTFD (Buy The Fu**ing Dip) Prinzip genannt:

Das stärkste und überzeugendste Argument das die Bären besassen, das Hoffnungs-Element welches zweifellos in den Kursen enthalten ist, fiel wirkungslos in sich zusammen. Faszinierend.

Der Markt spricht in diesen Momenten zu uns, er sagt uns was sein wirklicher Charakter ist. Langsam muss man sich fragen, ob man noch von Bullen oder Bären und nicht besser von Bullen und *Teddybären* reden sollte.

Ich habe Ihnen hier mal ein seltenes Bild eines "Börsenbären" des Jahres 2017 mitgebracht. Der Herr heisst Isidor und ist ein sehr umgänglicher, lieber Geselle. Vor allem aber ist er sehr schreckhaft, sobald ihm ein Bulle zu nahe kommt und *Buuhh* macht, rennt er weg. 😉

Nun ist es ja eine bekannte Tatsache der Sentimentanalyse, dass wenn man anfängt sich über die Bären lustig zu machen, die Wende nicht mehr weit sein kann. Geben Sie sich aber keiner Illusion hin, ich bin hier noch die grosse Ausnahme, der die Bären neckt. Die Mehrheit hört sorgenvoll auf sie und insofern ist das Kriterium nicht erfüllt, es müssen erst mehr über die "Teddybären" lachen.

Auf jeden Fall gilt, dass wer sich gegen einen solch starken Markt stellen will, das auf eigene Gefahr tut. Anleger fahren einfach besser damit, dem übergeordneten Trend zu folgen, als den Schalmeienklängen der Crash-Propheten zu lauschen, die nur eines mit Sicherheit schaffen: die Depots ihrer Jünger zu zerstören.

Und der übergeordnete Trend ist hoch, wie man hier leicht erkennen kann:

Ganz grundsätzlich, steht die von mir skizzierte 5-10% Korrektur immer noch im Raum und nächste Woche, wenn das aktuelle "Window-Dressing" vorbei ist, haben wir wieder neues Spiel und neues Glück. Auch ein bald bevor stehender Test der Allzeithochs von 12.390 im DAX, dürfte eine Konsolidierung auslösen.

Aber bei aller berechtigten Vorsicht und der immer noch berechtigten Erwartung einer Korrektur, dürfen wir uns nie gegen den grossen Trend stellen.

Ich habe es schon seit Jahren so oft gesagt, es bringt nichts sich auf zukünftige Nachrichten zu kaprizieren und zu glauben dass der Markt korrigieren müsste, nur weil irgendwelche Ereignisse anstehen. Wer das nach Brexit und Trump-Wahl immer noch glaubt, auf die beide der Markt mit einer Rally reagierte, dem ist wohl nicht zu helfen. Und wer den theoretischen Hintergrund dahinter verstehen will, muss die -> Reflexivität des Marktes <- endlich, endlich in seinem Vorderstübchen verankern und von der Kontrollillusion ablassen.

Es gibt nur einen Weg: wir folgen dem Markt und achten darauf, was die Kurse machen. Der Markt dreht genau dann wenn er dreht und nicht früher. Wer diesen Pragmatismus nicht aufbringen kann und im Vorfeld permanent klüger als der Markt sein will, wird systematisch scheitern. Die Teddybären sind die einzigen Überlebenden unzähliger Bären, die seit 2009 permanent gegen diesen Markt gekämpft haben. Wer kein lieber, schreckhafter Teddybär war, liegt depottechnisch nun schon unter der Erde, weil er von den Bullen niedergetrampelt wurde.

Die Wahrheit liegt eben auf dem Platz. Achten wir darauf, welche Mannschaft gerade führt und hören auf, schon über das nächste Spiel zu grübeln.

Und wer das nun nicht verstanden hat, dem sage ich es nun konkreter. Der logische Ausblick des Marktes ist unverändert:

5-10% Korrektur jederzeit möglich, aber darüber hinaus zeigt der Trend hoch. Punkt.

Ihr Hari

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Der eine grosse Schuss der Bären

Montag 27.03.17 08:50 Uhr kurz vor Handelsstart.

Letzten Mittwoch habe ich Ihnen in -> es zählt nicht bis es zählt <- den Ablauf einer "erfrischenden" 5-10% Korrektur gezeigt.

Nachdem Trump nun letzten Freitag seine Unerfahrenheit im Umgang mit der "Schlangengrube" Washington gezeigt hat, haben die Bären diese Woche die grosse Chance, endlich mal ihre Krallen zu wetzen und er Welt zu zeigen, dass sich doch nicht völlig kastriert wurden.

Denn es gibt grossen Konsens, dass zumindest ein Teil der Trump-Rally auf positiven Erwartungen an seine Politik beruhte, die teilweise schon im Vorfeld eingepreist wurden.

Dabei geht es dem Markt nicht um die Gesundheitsreform, es geht primär um die grosse Steuerreforn und nachgelagert, aber auch wichtig, um die Infrastruktur-Programme und die Deregulierung im Finanz-Sektor.

Auch wenn diese politischen Absichten am Freitag nicht auf der Agenda standen und Trump weiter voll hinter diesen steht, haben die Erwartungen doch einen Dämpfer bekommen. Denn nun dürfte endgültig klar sein, dass im dysfunktionalen Washington die gesetzgeberischen Blütenträume nicht so schnell umzusetzen sind, wie ein Tweet abzusetzen ist.

Wir sehen heute früh in den Futures schon die Enttäuschungs-Reaktion und die US Futures sind damit *unter* den Werten des Einbruchs von Dienstag - die Definition eines neues Abwärtstrends.

Da ist sie also, die grosse Chance der Bären. Diese dürfen sie aber nicht erneut vergeigen und müssen nun nachsetzen. Denn wenn der Markt trotz dieser Ausgangslage erneut nicht ernsthaft korrigieren kann, kann man das mit einer Totalkapitulation der Bären gleichsetzen.

Gleichzeitig aber, ist es abseits solcher kurzfristig-taktischer Erwägungen für uns wichtig uns bewusst zu machen, dass diese aktuelle Rally eben nicht nur auf hoch geschossenen Erwartungen, sondern auch auf real guten Konjunkturdaten beruht. Auch ist die Skepsis bei den Profis aktuell schon hoch, alle erwarten diese Korrektur, die die Bären diese Woche endlich in Angriff nehmen könnten.

Und weil das so ist und so viele darauf warten in den Markt einsteigen zu können und weil "hope springs eternal" - sprich schon bald wieder neue Erwartungen an die Steuerreform geschürt werden dürften, bleibe ich bei meinem Chart von letzten Mittwoch als wahrscheinlichem Verlauf. Hier ist es erneut:

Wir haben nun also ein paar Prozent Luft nach unten, im S&P500 bis ca. 2.200, dann sollten wir damit rechnen, dass die "Schnäppchenjäger" schon wieder massiv unterwegs sind und der übergeordnete Aufwärtstrend uns doch erhalten bleibt.

Das ist ein Szenario unter mehreren, aber das in meinen Augen nach wie vor wahrscheinlichste.

Ihr Hari

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Es zählt nicht bis es zählt

"It doesn´t matter until it matters" - es zählt nicht bis es zählt - ist ein bekannter Merksatz erfahrener Marktbeobachter.

Er drückt aus, dass all die vorgeschobenen Gründe warum der Markt eine Bewegung macht, oft eben bestenfalls ein Anlass sind und kein Grund.

So auch gestern, wie "aus dem Nichts" drehte der US Markt präzise um 14:30 Uhr MEZ mit Beginn des US-Handels. Noch Minuten vorher, war im Future nichts zu sehen, hier hat also grosses Geld offensichtlich "den Hebel umgelegt". Und den DAX, der ja von ausländischen Anlegern dominiert wird, zog es logischerweise mit nach unten.

Im Nachhinein wird nun in den Medien die ja immer "Gründe" liefern müssen argumentiert, dass die Probleme vor denen Trump aktuell im Repräsentantenhaus bei der Umsetzung der Gesundheitsreform steht, allgemeine Sorgen hinsichtlich seiner Durchsetzungsfähigkeit, insbesondere im Bereich Steuern und Infrastruktur, ausgelöst hätten.

Da ist auch was dran, der Zusammenhang ist da. Nur ist das trotzdem keine sinnvolle Begründung, warum der Markt gerade gestern mit Handelsstart zu fallen begonnen hat. Es ist ein Anlass, aber kein Grund. Denn Gründe sich im obigen Sinne zu sorgen, gab es auch in den vergangenen Wochen mehr als genug, nur hat es den Markt nicht interessiert. Es zählt eben nicht, bis es zählt.

Viel passender ist da die Metapher eines reifen Apfels. Man kann von aussen erkennen, dass der Apfel überreif ist und man konnte erkennen, dass dieser Markt für eine Korrektur überreif war - die Signale waren deutlichst an der Wand.

Aber man kann nicht vorher sehen, wann genau der Apfel fällt. Manchmal bleibt er beim ersten Sturm noch erstaunlicherweise dran, um dann Tage später bei einem vergleichsweise lauen Lüftchen abzufallen.

So ist es auch mit dem Markt und mit der potentiellen Korrektur. Es spricht viel dafür, dass wir hier den Beginn einer höchst gesunden 5-10% Korrektur erleben, die im grossen Bild des S&P500 sich dann so einordnen würde:

Natürlich ist das hier nur ein mögliches Szenario, aber eben ein recht wahrscheinliches, das zur aktuellen Marktmechanik passt.

Eine 6-8% Bewegung bis 2.200-2.250 also, die den Aufwärtstrend erfrischt, aber nicht ausser Kraft setzt. Es ist und bleibt einer der meistgehassten Bullenmärkte der Geschichte, begrüssen wir also diese Korrektur, wenn sie sich nun endlich tatsächlich in Gang setzen sollte.

Logische Gründe für diese Korrektur gibt es so viele wie Sand am Meer. Aber die zählen halt erst dann, wenn sie zählen und die Zeit reif ist. 😉

Ihr Hari

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Meistgehasster Bullenmarkt

Sie glauben immer noch, dass man nur die Weltnachrichten verfolgen muss, sich dazu eine Meinung bilden und man dann antizipieren könnte, was die Börse machen wird?

Na gut, schauen wir uns mal die aktuelle Lage an:

  • Wir hatten ein eher desaströses Treffen Trump-Merkel, aus dem hervor ging, wie wenig die Beiden sich zu sagen haben.
  • Wir hatten ein G20 Treffen der Finanzminister, bei dem man sich noch nicht einmal darauf einigen konnte, sich gegen "Protektionismus" auszusprechen.
  • Wir haben massive, positive Erwartungen an Infrastruktur- und Steuer-Gesetze Trumps im Markt, die mit Sicherheit nicht alle gleichzeitig so wie erhofft Realität werden können.
  • Wir haben einen Markt nahe der Höchststände der massivst überkauft ist und nach einer überfälligen Korrektur schreit.
  • Wir haben diverse Marktinternas wie die Marktbreite, die klare Warnsignale senden.
  • Wir haben diverse Potentaten, die wahlweise mit Religions- oder Atomkriegen drohen.
  • Wir haben ........ Sie dürfen hier selber anfügen, Ihnen wird sicher allerlei einfallen.

All das ist die Realität um uns, auf der basierend sich am Markt Preise für Risikoassets wie Firmen entwickeln.

Mit Sicherheit dürfte im Angesicht dieser riskanten Kombination von hohen Kursen und hohen Risiken, auch meine Oma seelig eine Korrektur erwarten, die nun wahrlich keinerlei Zugang zur Börse hatte.

Diese kritische Lagebeurteilung ist also totaler Konsens und wer aktuell eine Korrektur erwartet, ist kein "Contrarian" sondern Teil einer riesigen, blökenden Herde.

Deshalb haben wir auch so eine vergleichsweise kritische und uneuphorische Stimmung im Markt, trotz Kursen nahe der Höchststände.

Und genau da liegt das Problem. Denn der Markt ist selbstreferentiell und was alle erwarten, ist schon in den Kursen und kann schwerlich zu einer Überraschung führen.

Genau das nennt man eine "Wall of Worry" und die klettern wir gerade. Wir haben wohl einen der meistgehassten Bullenmärkte der Geschichte vor uns.

Kluge Anleger respektieren das. Sie sind zwar vorsichtig und sichern sich nach unten ab, denn die Risiken sind immens. Sie stellen sich aber auch nicht gegen den Markt und diskutieren nicht mit ihm.

Ist das einfach? Nein bestimmt nicht. Aber es ist die Grundvoraussetzung, um am Markt erfolgreich zu sein. Denn wenn sich Geldanlagen zu wohlig anfühlen, kann an ihnen etwas nicht mehr stimmen. Das muss so sein, weil der Markt eben -> reflexiv <- ist.

Ob uns das gefällt ist ohne jede Relevanz. Es ist so und wir arrangieren uns besser damit, oder tragen die Konsequenzen im Depot.

Ihr Hari

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Mediale Schlagzeilen und die Börse

Wenn man nach den absehbaren Terminen und Ereignissen geht, gehört diese Woche wohl zu den ereignisreichsten des Jahres. Es wäre aber ein grober Fehler, von der medialen Welle mit der Ereignisse kommentiert werden, unmittelbar auf die Bedeutung für die Börsen zu schliessen.

Hier ist also für Sie die "Vorschau" die Ihnen sagt, was in meinen Augen diese Woche wirklich für die Märkte wichtig ist:

Options Expiration (OpEx) am Freitag: geringe Bedeutung

Die OpEx wird von manchen "Börsenexperten" immer gerne wie eine geheimnisvolle Monstranz vor sich her getragen, deren Verständnis die "Logenmitglieder" von den "Uneingeweihten" unterscheidet. Dabei ist die Wirklichkeit viel profaner, die OpEx entfaltet ihre Wirkung vor allem mit zunehmender zeitlicher Nähe, weil sie Kurse bei bestimmten Marken "festtackert" bzw wenn diese Marken nachgeben, dann eine Bewegung verstärkt. Ich vergleich das gerne mit magnetischer Kraft, in der Nähe der OpEx werden Kurse an den wichtigen Marken gehalten, wenn sie sich aber entfernen, dann mit einem "Schnappen" wenn der Magnet sich löst. Diesen Vorgang gibt es aber jeden Monat bzw jedes Quartal und insofern ist die OpEx nicht unwichtig, aber doch business as usual.

Türkei: geringe bis keine Bedeutung

Was da an präpotentem Gehabe abläuft, erspare ich mir zu kommentieren. Der Markt sieht das aber auch so, die Türkei ist wirtschaftlich ein Nebenthema und mit dem aktuellen wirtschaftlichen Absturz, wird sie bald selbst das nicht mehr sein. Politisch und kulturell ist das Geschehen von hoher Bedeutung. Aber die Märkte interessiert das bestenfalls am Rande und langfristige gesellschaftliche Entwicklungen werden an den Märkten eher nicht bewertet.

Die FED Sitzung am Mittwoch: mittlere Bedeutung

Eigentlich hat die FED Sitzung eine sehr hohe Bedeutung, nur ist dieses Mal ja schon weitgehend klar, dass die FED eine Zinserhöhung vollziehen wird und das ist auch schon in den Kursen. Überraschend wäre nur, wenn es zu keiner Zinserhöhung kommt. Insofern liegt das Augenmerk wieder auf den Formulierungen und vor allem dem weiteren Ausblick und das kennen wir ja schon und hat mittlere Bedeutung.

Eine Menge wichtiger Wirtschaftsdaten wie den ZEW oder den Philly Fed: mittlere Bedeutung

Auch das ist ja "Business as usual" und kennen wir. Die Daten haben einige Bedeutung, weil daraus ja Schlussfolgerungen für die Aktivitäten der Marktteilnehmer gezogen werden. Da derzeit viele Daten aber recht konsistent auf eine anziehende Weltkonjunktur hinweisen, werden die Daten nur dann richtig Wirkung entfalten, wenn sie von der Erwartung abweichen.

Beginn des Brexit: mittlere Bedeutung

Nach Vermutungen -> könnte am Dienstag der Brexit beginnen <- und die Erwartungen wie dieser Brexit sich dann real gestalten wird, haben hohe Bedeutung für die Märkte. Nicht dass der Brexit kommt, das ist natürlich in den Kursen, aber die feinen Hinweise wie der Hase dann in den kommenden 2 Jahren laufen wird, haben erhebliche Konsequenzen und die Märkte reagieren sensibel darauf.

Notenbanksitzungen der Bank of Japan (BoJ), der Bank of England (BoE) und der Schweizer Nationalbank (SNB) am Donnerstag: mittlere Bedeutung.

Pauschale Aussagen sind hier schwer, die Sitzung der BoE möglicherweise nach einem beschlossenen Brexit, wird natürlich besondere Aufmerksamkeit ziehen. Aber im Saldo kann man auch hier eher "Business as usual" erwarten.

Wahl in den Niederlanden am Mittwoch: mittlere Bedeutung

Die Wahl selber hätte - selbst wenn Geert Wilders gewinnen würde - aufgrund des Wahlsystems eher mässige Bedeutung für die Märkte. Aber die politischen Implikationen für Frankreich sind hoch und dort dürfte sich im Mai erst einmal das Schicksal des Euros entscheiden und das interessiert die Märkte natürlich immens.

Merkels Besuch bei Trump am Dienstag: hohe Bedeutung

Für die Märkte potentiell das zentrale Ereignis der Woche. Und das nicht weil da zwei Politiker reden, sondern wegen der Implikationen. Merkels Besuch wird der Lackmustest für die neue Handelspolitik der Trump-Administration sein, zumindest wird der Markt das unter dieser Überschrift beäugen.

Besonders schwierig einzuschätzen ist dabei die Lage wohl auch, weil in Trumps Administration selber wohl ein -> Civil War <- zur Handelspolitik ausgebrochen ist, in dem sich die Goldmänner als Vertreter des freien Welthandels und Protektionisten wie Navarro und Bannon gegenüber stehen. Wo der Präsident steht, ist unbekannt.

Die Bedeutung dieses Ausgangs für die Börsen, kann man gar nicht hoch genug hängen und der Verlauf des Besuchs von Merkel wird dafür Indiz sein. Denn mit dieser grundlegenden Machtfrage stehen und fallen dann Handelsbeschränkungen und Konflikte, oder eben ein eher ruhiges Umsteuern und Neuverhandeln der Handelsbeziehungen im Konsens. Bisher hat der Markt einseitig darauf gesetzt, dass "schon alles gut werden wird". Falls das eine Fehleinschätzung ist, dürfte die Reaktion der Börsen sehr harsch sein. Ein sehr freundlicher und konsensualer Termin, kann aber gerade deutschen Aktien noch einmal zu einem Schub verhelfen.

So sehe ich persönlich die börsentechnische Bedeutung der absehbaren Ereignisse dieser Woche. Möge es Ihnen bei Ihren Entscheidungen helfen.

Ihr Hari

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Cyberdyne Systems und ob das noch ein menschlicher Markt nach alten Regeln ist?

Es ist nun fast 2 Wochen her, dass ich Ihnen im freien Bereich die -> Börsenwetterlage aus der Umlaufbahn <- beschrieben habe.

Was ist in den zwei Wochen nicht alles passiert, die Welt ist in Aufruhr, Unruhen, Krisen, politischer Irrsinn scheinbar allüberall. Dass Griechenland mal wieder "gerettet" wird, ist nicht mal mehr eine Fussnote wert und die Frage der Verantwortung derer, die in den vergangenen Jahren x-mal von einer alternativlosen "Rettung" gefaselt und zweistellige Milliardensummen in Gang gesetzt haben, wird nicht mal ansatzweise mehr gestellt, weil das durch viel wichtigere Themen verdrängt wurde.

Aber auch bei dem, was die Börsen angeht, gab es in den 2 Wochen jede Menge Bewegung und vor allem Enttäuschungen, die so einen nach oben exponierten Markt, eigentlich zum Wackeln oder zumindest zu einer Konsolidierung bringen sollten. So zum Beispiel, dass Trumps grosse Steuerreform und seine Infrastruktur-Programme eben doch viel länger brauchen, bis sie gesetzlich Realität werden können, wenn überhaupt. Oder eine FED, die eben wohl doch schon im März auf die Zinserhöhung drücken wird.

All das scheint aber nicht mehr zu interessieren, der Markt scheint unfähig, ernsthaft nach unten in Bewegung zu geraten. Und das ist höchst merkwürdig.

Nun bin ich ja schon seit drei Jahrzehnten in diesem "Geschäft". Faktisch bin ich mit dem "Schwarzen Montag" 1987 zur Börse gekommen. Und klar, es hat gerade in den späten 90ern schon solche Phasen eines gnadenlosen Bullenmarktes gegeben, in denen es ein ganzes Jahr lang nur aufwärts ging.

Aber doch waren die Dinge damals anders als heute. Auch wenn die Kursentwicklung der späten 90er in langfristigen Charts wie eine Linie nach oben aussieht, war es doch das übliche Hin und Her von Ebbe und Flut, das menschliche Märkte nun einmal auszeichnet. Auch in diesen Bullenmärkten stieg der Markt also ein paar Tage stark, um dann für ein oder zwei Tage wieder etwas zu korrigieren.

Dieses "Zwei Schritte vor, Einer zurück" Prinzip ist in menschlichen Bullenmärkten eigentlich universell und genau das ist nun völlig anders und macht den Markt so unwirklich, so artifiziell für mich. Ich sehe den starken Trend und gehe mit, wie ich ja eben auch im Artikel vor knapp 2 Wochen beschrieben habe, aber es fühlt sich nicht gut, sondern eher wie eine Fassade aus Pappe an, die jeden Moment ihr wahres Gesicht offenbaren könnte.

Mit dem Wort "artifiziell", sind wir dabei auch gleich bei dem, was nach meiner Vermutung den Unterschied ausmacht. Es ist die zunehmend Dominanz automatischer Handelssysteme (Algos), die grob geschätzt schon 70% des Handelsvolumens ausmachen und ja nun via "Robo-Advisern" auch bei "Otto Normalanleger" im Depot angekommen sind.

Und diese haben eben keine Emotionen mehr, die nach ein paar Tagen des Anstiegs den "Affen in uns" innerlich zur Gewinnmitnahme drängen, diese Algos versuchen gerade diese menschlichen Mechanismen auszunützen. Nun wird das auch nicht dauerhaft funktionieren, weil das "Naturgesetz" der -> Reflexivität <- dafür sorgt, dass alles was zu erfolgreich ist, sich damit selber kaputt macht.

Aber solange haben wir eben nun einen Markt, der dieses Gefühl der Menschen, dass die Dinge "nicht stimmen" einfach gnadenlos ausnutzt. Der Markt steigt eben die "Wall of Worry", genauer gesagt die Algos steigen eine menschliche Wand der Angst.

Weil das so ist, kann ich nur erneut betonen, wie wichtig hier die Trendfolge ist. Auch wenn das für uns schwer ist, sollten wir uns von den Versuchungen zu befreien suchen, hier permanent ein Top auszurufen, so verlockend sich das auch anfühlen mag. Denn es sind genau diese Denkstrukturen des Zweifels, aus denen sich die Maschinen gnadenlos ernähren und den Markt immer weiter hoch schieben. Damit das aufhört und sich wendet, muss wohl erst die Sorge weichen und eine ungerechtfertigte Gelassenheit auftreten, dann können die Algo-Bären ihre Krallen ausfahren, dann geht der Weg endlich nach unten.

Für uns heisst das, wir müssen dem Trend weiter folgen. Es heiss aber auch, dass wir uns nicht einlullen lassen dürfen und trotzem wachsam bleiben müssen. Und sobald der Trend dreht, müssen wir konsequent raus.

Das ist kein schönes Gefühl bei etwas mitzugehen, dem man nicht mehr uneingeschränkt traut. Aber es ist notwendig, zumal die Wirtschafts- und Konjunkturdaten der Welt ja objektiv positiv sind.

Wir müssen einfach akzeptieren, dass unsere Gegner im Markt nicht mehr schwitzen und keine Ängste mehr kennen. Es sind die ersten Ausprägungen der fiktiven -> Cyberdyne Systems <- und auch wenn "Skynet" noch etwas entfernt ist, müssen wir uns doch einer gnadenlosen, artifiziellen Logik stellen, die menschliche Schwächen und Verhaltensweisen kalt auszuschöpfen trachtet.

In dem wir das können, in dem wir in so einem Markt Kurs halten und trotzdem wachsam bleiben können, zeigen wir dass wir biologischen Gehirne noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Denn viel anpassungsfähiger als diese Algos sind wir noch allemal, denn die Algos müssen noch von "Affen wie uns" programmiert werden. Das wird sich ändern, aber dieser Tag ist noch nicht heute.

Klettern wir also weiter die Wall of Worry, den Fallschirm immer griffbereit und jederzeit bereit abzuspringen.

Ihr Hari

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