Die Börsenwetterlage aus der Umlaufbahn

Kann man die ganz grundsätzliche, langfristige Börsenwetterlage in sechs Sätzen und mit einem Chart beschreiben? Ich glaube ja, ich versuche es mal.

Erstens, sind die konjunkturellen Signale rund um den Globus gut und sprechen derzeit gegen eine grosse Baisse. Die Lage ist besser als die Stimmung.

Zweitens, ist die Skepsis im Angesicht der vorhandenen Risiken (Trump, Handelskriege, Eurokrise, EU-Zerfall, China etc) im Markt massiv vorhanden, auch die Bullen schielen permanent zum Notausgang. Ein derartiges Sentiment spricht gegen eine grosse Baisse. Bullenmärkte enden in Euphorie und klettern dagegen eine "Wall of Worry".

Drittens, sind die Kurse nun seit Trumps Wahl permanent ohne Korrektur gestiegen, das macht den Markt anfällig. Eine scharfe Korrektur, dürfte im ersten Halbjahr 2017 nun anstehen, sollte aber den grundlegenden Aufwärtstrend eher nicht stoppen.

Viertens, sind wir gerade Zeuge eines veritablen Ausbruchs aus einer 1,5 jährigen, grossen Konsolidierung im S&P500 und das spricht trotz im ersten Halbjahr anstehender Korrektur, für prinzipiell weiter steigende Kurse und ein gutes Aktienjahr 2017.

Fünftens, befindet sich der Aktienmarkt im grossen, zyklischen Bild sicher eher im letzten Drittel und der Beschleunigungsphase eines grossen Zyklus. In dieser Phase lassen sich aber typischerweise besonders deutliche Gewinne machen. Eine Topbildung braucht Zeit und geschieht in so einem starken Markt nicht "über Nacht".

Sechstens, sind alle obigen Aussagen natürlich nur eine Momentaufnahme und stehen unter dem Vorbehalt völlig neuer, überraschender Entwicklungen, die der Markt heute nicht kennt und die dann eingepreist werden müssten. Das ist aber eine Binsenweisheit und das Restrisiko, mit dem man immer leben muss. Wer das nicht aushalten kann, ist im Markt fehl am Platz.

Ihr Hari

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Diamantenfieber oder das Geheimnis des Marktes

Am 17.06.16 - also vor einem guten Monat - habe ich vor dem Brexit, für die Mitglieder im Premium-Bereich den folgenden Artikel unter dem Titel "Diamantenfieber" geschrieben.

Nun werden Sie sich denken: "Warum soll ich denn einen über einen Monat alten Artikel lesen? Nichts ist so alt, wie eine alte Zeitung!"

Sie müssen natürlich gar nichts, Sie sind ja freiwillig hier. Sie dürfen nun also gerne wieder wegklicken.

Ich kann Ihnen nur sagen, es hat natürlich einen Grund, warum Sie den alten Artikel lesen sollten. Denn es vermittelt eine wichtige Wahrheit zum Markt.

Die Wahrheit, dass man keine wilden Spekulationen und Prognosen braucht, um am Markt erfolgreich zu sein und auch kein Herumraten, ob der Brexit oder irgend ein anderes Ereignis, nun so oder so ausgehen wird.

All diese -> Prognosiritis < -, verstellt uns nur den Blick auf das Wesentliche.

Denn das Wesentliche findet in den Märkten jeden Tag vor unserer Nase im "Hier und Jetzt" statt. Alleine das genau zu beobachten und aus dem Marktverhalten rationale Schlüsse zu ziehen, verschafft uns mehr Vorteil, als drei wilde Prognosen oder Spekulationen gleichzeitig.

Und wenn Sie den folgenden Artikel von vor dem Brexit lesen, werden Sie verstehen was ich meine:

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Die Börse im Sommer 2016

Mit dem Beginn des Juni, liegt auch der "Börsensommer" vor uns, der die Monate Juni, Juli und August umfasst und in der Regel von geringeren Volumina geprägt ist.

Dieses Jahr, müssen wir damit aber wohl bis Ende Juni warten, denn mit der EZB am 02.06., der FED am 15.06. und der Abstimmung über den "Brexit" am 23.06., liegen noch drei Termine vor uns, bevor der Markt dann die Chance hat zur "Sommeruhe" zu finden.

Damit stellt sich uns natürlich die Frage, was von diesem Börsensommer zu erwarten ist?

In meinen Artikel -> Sommerstarre statt Sell in May < - vom 02.05., hatte ich schon eine klare Erwartung formuliert, die Erwartung einer breiten Range im Leitindex S&P500, bei der weder nach oben, noch nach unten, besonders viel gehen dürfte.

Diese Sicht auf den Markt, hat uns im abgelaufenen Mai gute Dienst getan, denn genau dieses Schwanken zwischen den Begrenzungen haben wir nun erlebt.

Heute, einen Monat später, will ich Ihnen aber nicht verhehlen, dass die "Sommerstarre" immer noch eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, mein Sicht auf den Markt aber deutlich positiver geworden ist, als vor einem Monat.

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Die Einordnung der aktuellen Rally anhand des S&P500

Wenn ein Markt so stark steigt, wie wir das nun seit Februar erleben, stellt sich ja immer die Frage der Einordnung.

Muss man nun permanent damit rechnen, dass der Markt doch wieder zusammen bricht?

Oder erleben wir hier gerade einen bedeutenden Ausbruch, der uns nach oben überraschen und noch viel, viel höher tragen wird?

Man kann sich dieser Frage auf vielfältige Art und Weise nähern, ich persönlich bevorzuge dabei das Prinzip des "Fliegens auf Sicht", das sich grossen Prognosen verweigert, sondern immer nur so weit schaut und das Handeln anpasst, wie man auch beim Wetterbericht schauen kann: nämlich ungefähr eine Woche in die Zukunft hinein. Denn über diesen Zeitraum hinaus, verschmiert das Bild der Zukunft zu stark, um daraus belastbare Tendenzen ableiten zu können.

Man kann aber auch ganz anders und sehr grundsätzlich heran gehen, in dem man sich einfach mal ganz ruhig vor Augen führt, was wir hier eigentlich vor uns haben.

Und das will ich heute im Überblick für Sie tun, wobei dafür wieder der Leitindex S&P500 der Massstab ist, der für mich in Marktbreite, Aussagekraft und Liquidität, den wichtigsten und belastbarsten Index der Welt darstellt.

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Wirecard mit erneutem Aufwärtsschub?

Die folgende, kurze Handelsidee habe ich den Mitgliedern gestern Donnerstag 17.09.15 16:00 gezeigt. Weitere Erklärungen zur Aktie waren nicht nötigt, weil wir diese im Sommer intensiv im Rahmen unseres Projektes "Sicherheit durch Wachstum" besprochen hatten.

Heute gehört der Zahlungsdienstleister Wirecard im schwachen Markt - der nach der Unsicherheit verbreitenden FED nun seinen "Kater" pflegt - zu den wenigen Lichtblicken und bestätigt damit die gestrige, positive Tendenz.

Wirecard 17.09.15

Wir sehen eine Struktur, bei der der gestrige Schub (im rechten lila Kasten) gute Chancen hat, zur Wiederholung des Schubs vom November 2014 zu werden (linker lila Kasten).

Auch MACD und OBV passen. Hier könnte was nach oben gehen.

Die entscheidende Hürde ist dabei der Ausbruch aus dem blauen Rechteck nach oben. Erst wenn das bei 42,7€ vollzogen ist, ist ein Kaufsignal da. Bis dahin ist jederzeit ein Rückfall denkbar.

Fundamental machen die Fragezeichen um die -> Übernahme von Worldpay <- die Kursentwicklung etwas wackelig. Denn der Markt straft die Käufer bei M&A Deals gerne etwas ab und es sieht nicht so aus, als ob "Worldpay" sehr billig zu haben sei.

Trotzdem, strategisch und mittelfristig macht es Sinn um Worldpay zu bieten und die Struktur des Charts sieht aussichtsreich aus. Und am Zukunftspotential des Geschäftsmodells, gibt es ja nun eher wenig Zweifel.

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Solar Sektor – Signale stehen auf Grün!

Der folgende Artikel erschien schon Donnerstag 02.04.15 16:05 in Hari Live

Die einfachsten Dinge sind oft die Profitabelsten und deshalb sollte man sie auch immer wieder wiederholen, auch wenn es aus medialer Sicht manchmal penetrant werden könnte.

Aber wir verdienen unser Geld an der Börse ja nicht mit Unterhaltung, sondern damit, aus dem was uns der Markt gibt, so viel wie möglich heraus zu holen. Und dazu gehört Disziplin und Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung!

So ein Sektor der "Wiederholung" ist der Solarsektor. Ich habe darüber in Hari Live seit Jahresanfang immer wieder und immer wieder im gleichen Tenor geschrieben. Und auch heute will ich es wieder tun, denn der Sektor sieht von der Markttechnik her einfach gut aus.

Die relative Stärke habe ich erst gestern wieder thematisiert, heute schauen wir mal wieder auf die langfristigen Charts mit Wochenkerzen.

Nun ist Charttechnik auf der Basis von "Pattern" ja keine exakte Wissenschaft, man kann eine Situation immer so oder so zeichnen. Und manchmal widersprechen sich die Muster dann auch, was Ausdruck einer unklaren Marktlage ist.

Beim an der Wallstreet notierenden Guggenheim Branchen-ETF TAN aber, kann ich auf das Wochenchart schauen wie ich will, ich sehe immer bullische Muster. Zunächst einmal betrachten wir die Struktur der 2014er Konsolidierung:

TAN 02.04.15 2

Und wir können die Begrenzung auf unterschiedliche Arten und Weisen zeichnen, mal mit den maximalen Spitzen als Begrenzung (schwarz) und mal unter Abschneiden von Fakeouts sozusagen die zentrale Struktur (lila) heraus arbeiten. Aber egal wie wir es machen, wir bekommen im grossen Bild immer einen bullischen Ausbruch aus der Flagge (blau).

Nun können wir uns statt der Flagge aber auch die Wendestrukturen heraus arbeiten und dann bekommen wir so ein Chart, das ein wenig nach einer bullischen Cup´n Handle Struktur aussieht:

TAN 02.04.15 3

Alle technischen Betrachtungsweisen deuten also auf Chancen nach oben. Und das erst recht, wenn es der TAN mittelfristig schaffen sollte, die umkämpfte 4xer Zone zu verlassen, die beim ein Jahr alten Hoch vom 07.03.2014 bei 51,07 USD ihre obere Begrenzung findet.

Sollte der Deckel dort wegfliegen, sind mit guter Wahrscheinlichkeit 70 USD als nächstes Ziel, aber durchaus auch 90 USD denkbar. Ja, ich meine 90 USD, die Marktechnik gibt das im Sinne eines "Measured Moves" durchaus her. 70 USD erscheinen dann aber recht realistisch.

Fundamental gesehen, stehen die Signale sowieso auf Grün, der Sektor segelt sozusagen mit politischem Rückenwind. Was in China passiert, haben wir ja mitbekommen und auch in den US ist der politische Rückenwind da, lesen Sie zum Beispiel hier:
-> Parteiübergreifende Solar-Initiative in Florida <-.

Nun wissen wir ja, dass nichts am Markt völlig sicher ist und gerade die Dinge, die "sicher" aussehen, sind am gefährlichsten. Wo könnte also beim Solar-Thema das Problem um die Ecke kommen, das wir heute nicht sehen?

Nun, niedrige Öl-Preise als Konkurrenz-Energie, können es nicht sein, wir erleben ja gerade, wie gut sich der Sektor trotzdem hält und auch das ist sehr bullisch zu werten.

Was einschlagen würde, wäre ohne Frage eine neue, saubere Energieform mit hohem Wirkungsgrad ala "kalter Fusion". Aber wer will schon ins Blaue hinein auf solche Science Fiction wetten?

Nein, mir fällt im Moment nichts ein, was da um die Ecke kommen könnte. Wenn überhaupt dann ein neues, massives Überangebot, so dass zwar der Sektor als Ganzes vom Umsatz her boomt, die Firmen aber kaum Gewinne machen. Das ist für mich noch das am ehesten realistische, negative Szenario.

Aber wie auch immer, wir dürfen auch nicht überinterpretieren und alles in Frage stellen, nur um es in Frage zu stellen. Wir müssen aber aufmerksam sein und dürfen nichts als gegeben hinnehmen, auch nicht die positive Zukunft des Solar-Sektors.

Von dieser berechtigten Aufmerksamkeit für neue Entwicklungen abgesehen, sieht aber der Sektor derzeit positiv aus und ich predige ja immer, dass wir handeln sollen, was wir sehen und nicht was wir sehen wollen.

Was wir aber sehen, ist eine bullische Markttechnik. Der TAN könnte sehr wohl im Sinne des Charts oben noch einmal einen "Henkel" bilden und die 40 USD erneut testen - kurzfristig ist auch im TAN eine Korrektur gut vorstellbar.

Mittelfristig sind die Börsensignale des Sektors aber für mich klar auf Grün!

Ihr Hari

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Tesla Motors und der Unterschied eines Trades von einem Investment

Der folgende Hinweis erschien schon am Montag 11.08.14 16:30 in Hari Live.
Er ist wegen seines grundsätzlichen Charakters aber auch Tage später noch bedenkenswert.
Mittlerweile werden am Markt auch schon Kursziele oberhalb 300 USD herum gereicht.

Ich hatte das Thema Tesla Motors (A1CX3T, TSLA) hier schon mehrfach in den letzten Wochen besprochen, zuletzt ausführlich am Mittwoch 06.08.14 16:45 und da war die Aktie von Tesla Motors noch bei 243 USD und der Ausbruch aus dem zulaufenden Dreieck begann.

Nun steht sie heute bei 263 USD und damit wieder 6% im Plus:

tsla 11.08.14

Ich reite mit diesem erneuten Post so auf dem Thema herum, weil es ein lehrreiches Musterbeispiel darstellt was geht, wann man sich auf die Price-Action konzentriert und alles andere als "Rauschen" ausblendet.

Wir hatten einen klaren Ausbruch aus dem zulaufenden Dreieck und sahen grosse relative Stärke während der aktuellen, allgemeinen Korrektur der Märkte - all das habe ich hier in den letzten Wochen mit Ihnen besprochen und konnte man leicht sehen, wenn man sich auf das "Hier und Jetzt" konzentriert.

Und hier ist das Ergebnis. Und hatte es jetzt irgend eine Relevanz, was wir über die Bewertung von Tesla denken und wie wir deren Geschäftsaussichten individuell einschätzen? Und wenn ich das so sage, sage ich das auch an mich selber. Ich habe ja bei der Bewertung, trotz aller Begeisterung für die Aktie, auch meine Probleme, wie ich hier ja schon erklärt habe.

Ich weiss aber, es hat eben keine Relevanz! Und das ist auch grundsätzlich auf der kurz- bis mittelfristigen Zeitebene so. Wenn keine Überraschungen kommen, ist die Markttechnik der dominante Faktor bei der Bewertung einer Aktie auf dieser Zeitebene. Tesla zeigt uns das wieder. Erst bei langfristigen Investments rücken auch andere Faktoren in der Bedeutung nach vorne.

Darin steckt auch einer der vielen Gründe, warum ich einer Trennung von Investment- und Trading-Depot das Wort rede, wenn man gedanklich diszipliniert genug ist, das auch konsequent so durchzuziehen. Denn im Investmentdepot habe ich nur eine kleine Basisposition bei Tesla Motors und werde erst wieder in einer Korrektur erhöhen, weil mir die Aktie nun erneut zu weit enteilt ist. Das hält mich aber nicht davon ab, im Trading-Depot solche markttechnischen Strukturen auf den kürzeren Zeitebenen auszunutzen.

Die eine Entscheidung hat absolut nichts mit der anderen zu tun. Eine Entscheidung für ein längerfristiges Investment erfolgt auf Basis ganz anderer Kriterien, als so ein Trade. Diese gedankliche Trennung muss man unbedingt hinbekommen, sonst sollte man von so einer Trennung die Finger lassen, weil man nur Chaos anrichtet, wenn man Aktien aus langfristigen Gründen kauft und aus kurzfristigen dann verkauft. Oder umgekehrt.

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Über Trendfolge: Indus Holding (620010) mit bullischem Momentum

Das folgende Chart der Indus Holding (620010) mit ihrem mittelständischen Beteiligungsportfolio, wurde schon gestern in Hari Live veröffentlicht, nach dem die Aktie mit 4% Plus erneut nach oben ausbrach.

Ich will es aber auch hier im freien Bereich zeigen, weil es sich auf den Artikel hier vom 31.03.14 -> Der echte Mittelstand in einer Aktie <- bezieht.

Und weil das Chart einfach perfektes Anschauungsmaterial ist, um im Sinne der Trendfolge zu lernen:

Indus 26.05.14 2

Sie sehen seit Ende letzten Jahres eine beständige Abfolge klarer, bullischer Konsolidierungen. Ein positives Chart in Perfektion, bei dem man nach dem Ausbruch aus dem zulaufenden Dreieck immer wieder - in Sinne der Trendfolge - den Stop erfolgreich unter das letzte Tief ziehen konnte !

Sie wollen jetzt wissen, ob es weiter hoch geht ? Dann stellen Sie genau die falsche Frage, mit der Sie nie auf einen grünen Zweig kommen werden. Und wenn Sie nach Artikeln suchen, die Ihnen diese Frage mit einem "heissen Tip" beantworten, dann wünsche ich viel Glück in Alice Wunderland ! Denn die Zukunft ist unbestimmt und niemand kann Ihnen sagen, was die Indus-Aktie morgen machen wird. Niemand!

Aber etwas Anderes ist wahr und das ist die entscheidende Botschaft. Wenn eine Aktie so eine klar bullische Struktur hat und zu so einer flaggenartigen Konsolidierung ansetzt, wie hier mehrfach geschehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Struktur erneut nach oben aufgelöst wird. Auf jeden Fall höher als das Gegenteil. Und zwar solange, bis auch dieser Trend irgendwann mal endet.

Und in dem man im Sinne der Trendfolge seinen Stop immer wieder unter das letzte Tief nachzieht, kann man so eine Bewegung mitgehen, ohne zu wissen, wann genau die Aktie den Höhepunkt erreicht. Vergessen Sie also das Rätselraten darum, was die Börse morgen macht. Das führt zu nichts. Konzentrieren Sie sich statt dessen darauf, im Hier und Jetzt nur solche Positionen einzugehen oder zu halten, die ein positives Chance-Risiko-Verhältnis haben. Und kappen Sie alle Verluste konsequent und ohne zu zögern.

Wenn Sie das schaffen, kommt der Erfolg durch das Wunder der Statistik im Laufe der Zeit von ganz alleine. Aber das zu schaffen und nicht mehr in die Zukunft zu starren und die Glaskugel zu bemühen, das ist die psychologisch wirklich schwierige Aufgabe, der Sie sich stellen müssen !

Ihr Hari

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