Marktupdate – 07.11.12 – Gedanken zum Markt nach der US Wahl

Zum Handelsstart in Europa, ein Marktupdate im Nachgang der US Präsidentenwahl:

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Der Sieg Obamas hat den Status Quo einfach fortgeführt, denn im Repräsentantenhaus haben sich die Mehrheitsverhältnisse nicht geändert. Damit bleibt das Blockadepotential der Republikaner erhalten. Echte Klarheit sieht anders aus. Trotzdem dürfte das für die Märkte zunächst eine Erleichterung sein, weil zumindest die Angst vor unklarem Gewürge nach der Wahl nun weggefallen ist.

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Die Rally die gestern an der Wallstreet schon vor der Wahl einsetze, war offensichtlich der Versuch diverser Hedgefonds (Hot Money) diese absehbare Entwicklung schon vorher mitzunehmen. Offensichtlich hatte auch das "Hot Money" die Erwartung, die ich gestern im Artikel formulierte, dass jede Form von Klarheit für eine Rally sorgen würde.

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Ob diese Rally - die seit gestern läuft und heute weiter zu gehen scheint - dann nachhaltig wird und auch den heutigen Nachmittag überlebt, ist aber noch nicht zu beantworten. Denn nun richtet sich der Blick spätestens heute Nachmittag auf das "Fiscal Cliff".

Und durch die weiter gegensätzlichen Mehrheitsverhältnisse in Senat und Repräsentantenhaus, wird das Geschacher nun weiter gehen. Allerdings kann man nun hoffen, dass die Republikaner nun etwas gemässigter auftreten, denn die Blockade-Politik der Tea-Party hat ja nun nicht zum Sieg verholfen. Und hätte Romney auf diese Extremisten weniger Rücksicht nehmen müssen, hätte er wohl eine Chance zum Sieg gehabt, denn auch in den US werden die Wahlen in der Mitte entschieden und Obama war mehr als angeschlagen.

Es ist allerdings auch gut möglich, dass die Republikaner daher erst einmal in interne Richtungskämpfe geraten. Denn obige Analyse wird die Tea-Party-Fraktion sicher nicht teilen wollen. Ob die absehbaren internen Probleme der Republikaner einer schnellen Klärung der mit dem "Fiscal Cliff" verbundenen Fragen helfen oder diese eher verhindern, vermag ich nicht zu prognostizieren.

Aber das wird definitiv nun das Hauptthema sein, um das sich die Wallstreet gedanklich drehen wird. Und von dieser Einschätzung wird nach meiner Erwartung abhängen, ob wir nun nur eine kurze Erleichterungsrally oder den Beginn der umfangreichen Jahresendrally sehen. In diesem Zusammenhang erinnere ich noch einmal an die Übersicht von gestern, die die Sorgen der Wallstreet aufzeigt: -> hier <-

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Mit dem Sieg Obamas bleibt auch "Helikopter-Ben" weiter auf seinem Posten und wird die bisherige Politik der Geldschwemme fortsetzen. Die Reaktion bei Gold liess nicht lange auf sich warten. Nun spricht sehr viel dafür, dass der Absturz vom 02.11. eine üble Bärenfalle war, in der "Smart Money" die Stops der schon auf die Wende setzenden Trader überrannte. Jetzt sind wir technisch in einer ganz einfachen Ausgangslage. Regelmässigen Lesern von Mr-Market.de dürfte nun sonnenklar sein, wo Stops bei Gold hinzulegen sind. Darüber hinaus kann man nun gelassen abwarten. Wenn sich das Szenario realisiert, dass ich immer noch für das deutlich wahrscheinlichste halte, steht uns nun eine schöne Rally zum Jahresende bevor, die das Potential hat Gold bis 1900 USD zu treiben. Und wenn nicht, dann halt nicht. Dann kann man mit den nun definierten Tiefs aber auch nicht viel verlieren. Gelassenheit und Geduld ist nun also in meinen Augen im Sektor gefragt.

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Bei den Silberminen, insbesondere bei Hecla Mining (WKN 854693) und Coeur dAlene (WKN A0RNL2), gab es gestern üble Enttäuschungsreaktionen auf die Quartalszahlen, die auch den ETF SIL unter Druck gesetzt haben. In beiden Fällen waren Vergangenheitszahlen zum abgelaufenen Quartal der Auslöser und in beiden Fällen gebe ich der negativen Reaktion persönlich nur eine geringe Halbwertzeit. Denn es könnte gut sein, dass wir hier eine Parallelität zu den Ereignissen bei Salzgitter vorgestern haben.

Denn der Markt hat die ganze Zeit nur auf die zukünftigen Gewinne der Minen gestarrt, weswegen die Titel trotz vorangegangener Rally auch nicht abgegeben haben, obwohl der Silberpreis seit über einem Monat fällt und konsolidiert. Nun wurde die Vergangenheit mit einem Schlag in Erinnerung gerufen und der Markt reagiert "erstaunt", wie jemand der aus einem langen Schlaf aufwacht. Schon bald wird aber nach meiner Erfahrung wieder nur die zukünftige Entwicklung zählen.

Insofern kommt es für mich nun einfach darauf an, wie sich der Silberpreis zum Jahresende entwickelt. Und der wird sich erfahrungsgemäss ähnlich wie Gold entwickeln, siehe Punkt (4). Wenn Silber nun also weiter nach oben dreht, könnte die aktuelle Korrektur eine hervorragende Kaufgelegenheit sein. Insbesondere bei Hecla ist positiv zu vermerken, dass nun auch offiziell der erneute Produkionsanlauf der "Lucky Friday" Mine für das erste Quartal 2013 absehbar ist.

Vergessen sollte aber niemand, dass Silber-Minen extrem volatil sind und zwar in beide Richtungen. Erst gestern konnten wir das beobachten. Wenn man da mit Stops operiert, müssen diese sehr weit sein und man muss bereit sein auch signifikante Verluste in Kauf zu nehmen. Im Zweifel ist in meinen Augen der ETF SIL vorzuziehen, der sozusagen das Analog zum GDX bei Goldminen ist und einen von den volatilen Bewegungen der einzelnen Titel unabhängig macht.

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Auch die Sektoren Stahl und Kohle, wenn Sie so wollen darüber hinaus die ganze Schwer- und Grundstoffindustrie, produziert nun Charts die auf eine Trendwende hindeuten. Eine Trendwende die nicht nur von der Geldpolitik der Notenbanken, sondern auch von China befeuert werden könnte. Aktienmärkte sind bekanntlich Vorlauf-Indikatoren und die chinesischen Bluechips sind seit September in Bewegung geraten, leicht zu erkennen an ETFs wie dem "iShares China Offshore 50" (WKN A0F5UE).

Ein perfektes Beispiel ist dafür sicher auch die Kursentwicklung bei Salzgitter (WKN 620200) mit einem klaren Aufwärtstrend, aber auch die Zahlen von Klöckner (WKN KC0100) von heute empfinde ich als konstruktiv. Es scheint als ob das Unternehmen die Lage im Griff hat und sogar von seiner Akquisition in den US profitiert. Damit könnte nun möglicherweise ein Kursniveau erreicht sein, von dem aus die Chancen deutlich grösser als die Risiken sind.

Um sich den Kohlesektor vorzunehmen, hat eine Aktie wie Peabody Energy (WKN 675266) als Beispiel, nun auch einen klaren, neuen Aufwärtstrend definiert, auch wenn kurzfristig ein Rücksetzer zur 200-Tage-Linie nicht ungewöhnlich wäre.

Die oben genannten Sektoren sind sicher nicht ohne Risiken und Stops sind nach wie vor zwingend. Aber ähnlich wie bei Gold hat die Abwärtsbewegung für mich nun klare Stopniveaus definiert, von denen ausgehend ich durchaus bereit bin, eine Spekulation auf den Turnaround zu wagen. Sie wissen wie sehr ich davor warne, einfach so ins fallende Messer hinein auf einen Turnaround zu wetten. Hier haben wir nun aber neu etablierte Aufwärtstrends und einen klaren Bruch der alten Abwärtstrends. Es spricht also viel dafür, dass das Messer nun schon so tief gefallen ist, wie es fallen konnte. Und bei der immer vorhandenen Restunsicherheit, dass es eben doch anders kommt, schützen mich Stops vor zu starken Schmerzen und monetären Wunden.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg !

Ihr Hari

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Hari´s Märkte am Abend – 21.02.12 – Veolia, Corning, Hecla Mining

22 Uhr Handelsschluss.

Nach der "Rettung" ist vor der "Rettung".

Der Markt verhält sich heute nahezu so, wie gestern antizipiert. Bis 6970 hatte der DAX heute vormittag noch Kraft - zur 7000er Marke reichte es nicht mehr ganz - dann setzten Gewinnmitnahmen in einer typischen "Sell the News" Reaktion ein. Und die Presse konnte die schon vorher geschriebenen Artikel raus holen, die mit einem dicken Fragezeichen die ungeheuer "kreative" Frage stellen, ob Griechenland denn jetzt wirklich "gerettet" ist oder vielleicht doch nicht.

Wir kennen die Antwort schon lange und sie lautet natürlich NEIN - das Thema wird uns definitiv weiter verfolgen und in ein paar Monaten wird man - Überraschung 😉 - feststellen, dass kaum eines der Versprechen eingehalten wurde. Wie denn auch, mit einer Bevölkerung die das nicht mitträgt und einer korrupten "Verwaltung" die sich quer legt, damit sie auch in Zukunft fröhlich ihre "Fakelaki" in die Tasche stecken kann. Jeder vernünftige Mensch weiss, dass wir in wenigen Monaten wieder an der gleichen Stelle stehen wie heute.

Ich denke lieber nicht darüber nach, was wir alles an Steuern zahlen und vor allem zahlen werden, damit dieses Geld dort sinnlos in den endlosen Ritzen eines kaputten Systems versickern kann. Nur um dann letztlich von der Nomenklatura des Systems auf Auslandskonten in Singapur transferiert zu werden. Aber immerhin sind wir ja mal wieder "ganz solidarisch", weil wir ja gerade als Deutsche immer so gute Menschen sein wollen - der Dank der "Beschenkten" ist uns ja schon heute sicher, wie sich das gehört. Wer hier bitteren Sarkasmus findet, kann ihn behalten. 😉

Mr. Market ist jetzt aber in der ganz typischen gedanklichen Leere, die immer nach solchen Momenten einsetzt, an denen ein Thema temporär abgeräumt wurde das einen lange beschäftigt hat. Und Mr. Market fragt sich nun etwas desorientiert, worin er sich als nächstes nun so richtig verbeissen soll. Bis Mr. Market da eine Idee entwickelt hat, sollten die Kurse eine Zeit lang richtungslos hin- und her schwingen, ein Zustand den wir schon heute beobachten konnten. Im DAX kann ich mir gut vorstellen, dass diese Seitwärtsbewegung im wesentlichen unterhalb der 7000er Marke statt findet. Auch ein Absacken bis 6800 oder sogar noch etwas darunter, wäre alles andere als unerwartet.

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nach dieser Konsolidierung dann aber wieder nach oben durchstarten, ist nach wie vor wesentlich höher als ein grundlegender Absturz - solange die Notenbanken die Welt mit Liquidität fluten. Warten wir also nun ab und wenden uns den einzelnen Aktien zu:

Schaut man sich die Schwäche bei den einzelnen Titeln in Deutschland heute an, korrelierte diese bis auf wenige Ausnahmen mit dem entgegen gesetzten Anstieg in den Tagen zuvor. Was also vorher gut gelaufen war, wurde heute auch besonders abverkauft. Insofern gibt es heute aus Deutschland keine Aktie, bei der sich mir ein Kommentar aufdrängt.

Bei Veolia (WKN 501451) ist nun Vorsicht angebracht. Gerade in dem Moment, in dem der Restrukturierungskurs des CEOs Antoine Frerot erste Effekte zu haben scheint, könnte es zu einem Machtkampf mit seinem Vorgänger Henri Proglio kommen, der als Chef des Staatskonzerns EDF nicht nur mit dem französischen Staatspräsidenten Nikolas Sarkozy gut bekannt sein soll, sondern dem man in der Presse auch Gelüste nachsagt, eine Ehe aus EDF und Veolia herbei führen zu wollen. Zumindest laufen heute entsprechende Gerüchte durch die Presse, die sich auf den ersten Blick als durchaus vorstellbar anhören.

Ich persönlich halte von diesen politisch induzierten und riesigen Staatskonzernen gar nichts und ich denke der Kapitalmarkt sieht das ähnlich. Nach längerem Überlegen bin ich heute Abend zum Ergebnis gekommen, dass ich den Gerüchten eine hohe Wahrscheinlichkeit zubillige und habe am Abend Veolia zu ca. 9,2€ verkauft und einen kleinen Gewinn mitgenommen, da ich deutlich unter 9€ eingestiegen war. Derartig politisch begleitete Machtkämpfe sind mir einfach zu unberechenbar, als das ich mein Kapital an dieser Stelle binden möchte.

Mir ist die Entscheidung heute aber schwer gefallen, denn die Restrukturierungsgeschichte und der Turnaround von Veolia sind für mich weiterhin attraktiv, man muss das Management daran aber auch arbeiten lassen und das ist mit dem heutigen Tag fraglich geworden. Sollte sich der Nebel verziehen und der Machtkampf ausfallen, schliesse ich daher auch einen kurzfristigen Wiedereinstieg nicht aus. Ein entscheidendes Datum, an dem wir vielleicht Klarheit bekommen, sollte nun das Boardmeeting am 29.02.12 sein.

Eine Wende nach oben halte ich nun auch bei Corning (WKN 850808) für möglich. Corning ist für mich ein "Trüffel" und sehr unterschätzter Technologiekonzern und litt zuletzt unter geringen Abnahmemengen im TV Geschäft, dass Corning mit seinem bekannten und hoch robusten "Gorilla-Glas" beliefert. Corning kontrolliert zusammen mit seiner 50% Tochter "Samsung Corning Precision" mehr als die Hälfte des weltweiten Glass-Panel Marktes. Aber nicht nur mit Glas-Panels ist Corning an der technologischen Front vertreten, sondern auch im Bereich OLED, optische Kabel oder Life Science hat Corning aussichtsreiche Produkte und Technologien, auch wenn diese vom Umsatz her noch deutlich abfallen.

Falls Sie sich unter Glas so richtig nichts Innovatives vorstellen können, dann sollten Sie sich mal -> hier <- diese Videos anschauen. Sicher sind das Werbe/Marketing-Videos und insofern inhaltlich mit Vorsicht zu geniessen und diese Produkte gibt es noch nicht, es sind einfach Visionen der Zukunft. Aber es vermittelt Ihnen vielleicht eine Vorstellung davon, was Innovation im Bereich Glas bedeutet. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass "intelligentem" Glas die Zukunft gehört, so wie wir es in Filmen wie "Minority Report" schon vor 10 Jahren eindrucksvoll vorgeführt bekommen haben. Und Corning hat für mich alle Chancen, in diesen Zukunftsmärkten Marktführer zu sein.

Wenn Sie dann noch sehen, dass Corning derzeit zum Buchwert und mit einem KGV von 8-9 zu haben ist und im Chart sich nun die Chance auf eine Wende abzeichnet, dann verstehen Sie sicher, warum ich bei Corning schon seit Herbst letzten Jahres investiert bin und das für mich einer meiner "Buy and Hold" Werte ist, bei denen ich auf langfristig erhebliche Wertsteigerungen setze. Schauen Sie sich Corning einfach mal selber ganz unbefangen an.

Übrigens, da Corning nicht nur (über das Joint Venture) in Samsung Geräten steckt, sondern auch Apple beliefert, haben Sie mit ziemlicher Sicherheit schon einmal ein Glas von Corning in der Hand gehabt oder vor einem als TV gesessen. Sie haben es bisher nur nicht gewusst. Corning ist für mich das, was man einen "hidden Champion" nennt.


Source: Finviz.com

Auffällig war heute die Stärke in Gold und Silber in einem ansonsten wenig berauschenden Markt. Ich gewinne nun zunehmend den Eindruck, dass hier etwas im Gange ist und uns höhere Kurse bevorstehen, ohne dass ich das nun ursächlich argumentativ festnageln könnte. Der Anstieg über das Hoch von Anfang Februar bei ca. 1750 USD, ist für Gold und Silber auf jeden Fall ein Zeichen von Stärke. Denn schon letzten Donnerstag hatte ich ja -> hier <- an dieser Stelle auf die auffällige Wende nach oben bei den Minenaktien hingewiesen und dazu geraten, das nun genau zu beobachten. Ich habe es getan und seitdem verdichten sich die Signale. Heute, ein paar Tage später scheint die Wende vom 16.02. auch beim Preis der Edelmetalle selber eine markante Untergrenze definiert zu haben.

Insofern, mit dem 16.02. als Untergrenze im Rücken, habe ich hier mal einen Bündel an Trades gewagt, bei denen ich nur meiner "Nase" folge, denn die nimmt nun Witterung auf. Deshalb bin ich in Antizipation einer positiven Bewegung in den letzten Tagen einige Long-Positionen eingegangen. Mit den 1705 USD vom letzten Donnerstag, habe ich ja nun eine exzellente Stopmarke, mit der ich das Risiko dieses Trades "auf Verdacht" in ganz engem Rahmen halten kann. Und im Falle eines Krieges um Irans Atomprogramm, wäre Gold sicher auch nicht die schlechteste aller Anlagen.

Was die Gold- und Silber-Minen angeht, bin ich nun also Long bei Barrick Gold (WKN 870450), Iamgold (WKN 899657), Freeport McMoran (auch Kupfer) (WKN 896476), Hecla Mining (WKN 854693) und Coeur dAlene (WKN A0RNL2).

Hecla Mining hatte ich ja vor kurzem -> hier <- ausführlich vorgestellt und die Aktie zauberte mir heute aufgrund "überraschend" guter Quartalszahlen mit zeitweise 12% Plus ein breites Lächeln ins Gesicht 😉

Und auch die schon mehrfach besprochene Cameco (WKN 882017) hat mich heute erneut erfreut und legte noch einmal über 4% auf die aufgelaufenen Gewinne oben drauf. Der Preis von Uran hat aber in Anbetracht der Renaissance der Kernenergie in den USA noch jede Menge Luft nach oben, weswegen die Bewegung bei Cameco noch lange nicht beendet sein muss.

Ich wünsche einen schönen Abend !