10 Erwartungen an DAX & Co. , die zu offensichtlich sein könnten, um 2014 einzutreffen

Erfahrene Marktbeobachter wissen, dass am Markt das, was offensichtlich scheint und alle erwarten, kaum mehr eintreffen kann. Zumindest nicht exakt so, wie erwartet. Dieser Zusammenhang ist auch kein Zufall, denn der Markt sind ja wir, die Menschen und die Algorithmen, die von uns Menschen programmiert wurden.

Und wenn wir alle in eine Richtung positioniert sind, ist keiner mehr da, der noch in diese Richtung kaufen könnte. Wir haben ja alle schon gekauft. Und wenn keiner mehr kauft, kann ein Markt nicht mehr steigen, egal wie gut die Nachrichten ausschauen.

Deswegen hat der Markt diese geheimnisvolle Fähigkeit, genau das zu tun, was wir alle nicht erwarten und uns immer wieder zu überraschen. Manchmal hat man dieses merkwürdige Gefühl, als würde uns Mr. Market über die Schulter schauen. Und nur darauf warten, dass wir am Markt kaufen und verkaufen, um dann in genau dieser Sekunde in die Gegenrichtung zu laufen.

Und irgendwie ist das auch tatsächlich so. Ganz besonders dann, wenn wir zu lange warten, um auf eine Richtung aufzuspringen. Wir glauben zwar, es sei „sicherer“, erst einmal lange abzuwarten und erst dann zu kaufen, wenn alles rundum gut aussieht. Im normalen Leben ist das auch eine sinnvolle Strategie. An der Börse ist es aber die Strategie, die einen im Jahr 2000 die Deutsche Telekom kaufen liess. Oder im Jahr 2007 noch Bankaktien. Es ist die Strategie, die das Depot vernichtet. Denn „falscher Zeitpunkt“, ist am Markt nur eine euphemistische Umschreibung für „Verlust“.

Besonders beliebt beim fiesen Mr. Market ist es, die Anleger nicht nur monetär zu zerstören, sondern dann auch noch zu demoralisieren. Und das geht so, dass die Kurse erst einmal lange gegen die vom Anleger erwartete Richtung laufen. Der Anleger aber wartet ab. Und leidet. Und wartet. Und irgendwann verliert er bei dicken Buchverlusten die Geduld. Und verkauft.

Und genau an diesem Tag dreht der Markt und die Entwicklung, auf die der Anleger spekuliert hatte, tritt tatsächlich ein. Und die Kurse schiessen durch den Einstandskurs nach oben und er Anleger hat riesige Gewinne verpasst, obwohl er genau die richtigen Gedanken zum Markt hatte. Und sitzt demoralisiert und frustriert an der Seitenlinie.

Eine derart fiese Entwicklung ist aber kein Zufall. Denn der Markt sind wir und wir sind Teil der Herde. Und wenn wir frustriert verkaufen, verkaufen auch andere frustriert, die genauso empfinden. Und wenn die letzten verkauft haben, ist keiner mehr da zum Verkaufen. Und der Markt muss und wird steigen, egal wie die Nachrichtenlage ist. Das ist die zwangsläufige Folge davon, wie der Markt funktioniert. Wenn wir den Markt schlagen wollen, treten wie damit gegen unsere eigenen Ansichten an, die in der Regel Teil der Herde sind.

Um nicht in diese emotionalen Fallen zu gehen, ist es deshalb wichtig, bei Verlusten nicht abzuwarten, sondern diese schnell und konsequent zu begrenzen. Einsteigen kann man immer wieder, schon am nächsten Tag, wenn es sein muss.

Und es ist wichtig, sich klar zu machen, was die Herde erwartet. Denn das was alle erwarten, wird in dem Moment nicht mehr funktionieren, wo auch der letzte auf diese Geschichte aufgesprungen ist. Umgedreht wird eine solche Herdenbewegung – auch Trend genannt - aber weiterlaufen, solange es noch genügend gibt, die aufspringen können. “Zu früh“ auf die Gegenseite zu wechseln und pauschal immer gegen die Herde zu wetten, ist also auch nur eine andere Formulierung für „Verlust“.

Es gibt einige Marktteilnehmer, die haben seit 2009 unermüdlich den grossen Crash ausgerufen und hatten dafür auch immer allerlei wohlklingende Begründungen. Denn während im restlichen Leben „Sex Sells“ eine Weisheit ist, gilt für die Gattung der medialen „Börsen-Pornographie“ die Regel: „Crash Sells“. 😉

Ihren Depots dürfte es aber gar nicht gut getan haben, seit 2009 auf den Crash zu warten. Und wenn der „grosse Crash“ dann irgendwann doch kommt – und das ist ja in Anbetracht des einmaligen Experiments an unserem Geldsystem keine geringe Wahrscheinlichkeit - werden die Wartenden so demoralisiert und Ihr Depot so geschmolzen sein, dass Sie gar nicht mehr dabei sind, wenn die Weissagung endlich eintrifft.

Deswegen ist es wichtig, solche Wetten gegen die Herde nicht blind im Voraus einzugehen - sozusagen ins fallende Messer zu greifen - sondern erst dann einzusteigen, wenn diese tatsächlich beginnen Realität werden. Wenn die Trendwende sich also konkret andeutet. Dann aber sollte man nicht mehr lange zögern, sondern die Chance beherzt ergreifen und sich sofort konsequent nach unten abzusichern.

Ich will daher heute in einem Gedankenexperiment 10 vermeintlich offensichtliche „Weisheiten“ für 2014 aufschreiben, die heute nach meiner Einschätzung von einer deutlichen Mehrheit erwartet werden. Und deshalb gar nicht so offensichtlich sind, wie sie scheinen.

Jetzt wird nicht bei jeder dieser vermeintlichen Weisheiten in 2014 das Gegenteil passieren. Viele werden sogar eintreffen, aber eben nicht notwendigerweise dann, wenn es die Mehrheit erwartet.

Ich finde es aber wert, sich als Gedankenexperiment mal das Gegenteil vorzustellen. Nicht um schon jetzt blind darauf zu wetten. Aber um die Trendwende als einer der Ersten zu erkennen, falls und sobald sie tatsächlich Realität werden sollte! Sozusagen, um den Geist für die Menge der Möglichkeiten zu schärfen!

Hier sind sie also, die 10 aktuellen Weisheiten der Herde, die zu offensichtlich sein könnten, um in 2014 exakt so eintreten zu können:

(1) Der Aktien-Markt ist zu weit gelaufen und wird gleich Anfang 2014 massiv korrigieren

(2) Der Goldbulle ist tot

(3) Dividendenaktien bringen höhere Erträge als Wachstumsaktien ohne Dividende

(4) Die Zinsen werden noch lange unten bleiben

(5) Der Euro hat in der aktuellen Konstruktion keine Zukunft

(6) Die Inflation kommt nicht

(7) Die Emerging Markets sind out

(8) Die FED beginnt Anfang 2014 mit dem Tapering

(9) Tesla Motors ist krass überbewertet 😉

Und zum Schluss:

(10) Deutschland geht es gut 😉

Ihnen werden bestimmt noch andere Themen einfallen. Die Frage ist dabei immer, was ist die Erwartung der Herde? Und ist die Herde schon so angeschwollen, dass es kaum mehr die Gegenmeinung gibt? Solange die Herde noch nicht genügend angeschwollen ist, wird der Trend auch weiter laufen.

Genau das sind dann die spannenden Themen, in denen Chancen liegen, wenn man seine Augen und Ohren spitzt und genau hinschaut. Aber „Ohren spitzen“ heisst noch nicht handeln! Gehandelt wird im Depot erst, wenn sich die neue Richtung wirklich anbahnt.

Denn eine universell gültige Regel ist: „Stelle Dich nie gegen den Markt!“. Man darf aber sehr wohl bei den Ersten sein, die einen Richtungswechsel des Marktes bemerken! 😉

Eines ist schon jetzt klar, das Börsenjahr 2014 wird wieder spannend !

Ihr Hari

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Grundlagen: Wie Sie mit Reversal Trades den Markt schlagen können

Webseiten und Angebote, auf denen Ihnen für ein paar Euro der Weg zu schnellem Reichtum geboten werden soll, sind unseriös. Zumindest das sollte mittlerweile unter Privatanlegern "Common Sense" sein. Wobei es dann trotzdem komisch ist, dass einen überall Banner anblinken, die einem "heisse Tips" zu Pennystocks versprechen oder ganz im Stile der Wahrsager der Steinzeit - durch Blick ins Gekröse sozusagen - den "Crash 2013" vorher sagen. Irgendwer muss da ja darauf klicken, sonst gäbe es diese Angebote wohl kaum. Wobei ... je mehr sich 2013 dem Ende nähert, desto mehr werden diese Banner dann auf "Crash 2014" umgestellt. Auch das Gekröse hat halt ein Verfallsdatum. 😉

Und nun komme ich auch noch daher und will Ihnen hier kostenlos erzählen, wie Sie immer wieder den Markt schlagen können. Einen Markt, von dem viele Volkswirtschaftsprofessoren mit ihren Modellen sagen, dass man ihn gar nicht dauerhaft schlagen kann, weil das alles Zufall sei. Einen Markt von dem wir wissen, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Privatanleger darin auf die Dauer Geld verliert oder zumindest hinter der Marktperformance zurück bleibt. Den Markt schlagen ? Das schaffen nur die wenigsten. Und das dauerhaft immer wieder ? Das schafft nur eine verschwindend kleine Minderheit.

Und ich werde Ihnen nun einen von mehreren Wegen zeigen, auf dem das geht. Und ich kann dieses "Geheimnis" hier so einfach ausplaudern, weil - ganz offen - Sie es wahrscheinlich sowieso nicht hinbekommen werden. (Womit ich nun hoffentlich Ihren Willen und Widerstandsgeist geweckt habe, es mir nun "zu zeigen") 😉

Denn das Witzige an der Börse ist, es gibt gar keine super geheimen Tricks und Geheimnisse, die man kennen muss um erfolgreich zu sein. Was nötig dafür ist, ist eigentlich offensichtlich. Das Problem ist nicht das Wissen, das Problem ist die Umsetzung, denn unser menschliches Gehirn - durch die Anforderungen der biologischen Evolution mit automatischen Mustern versehen - arbeitet an der Börse unbewusst gegen uns. Und garantiert so die Verluste der Mehrzahl, ausser man lernt sich selber zu überlisten und um die Ecke zu denken. Und das schaffen nur die Wenigsten.

Warum das so ist, kann einem nur dann klar werden, wenn man eine der ganz entscheidenden Wahrheiten der Märkte intus hat: Die Kurse werden nicht durch Nachrichten, nicht durch die Vergangenheit und nicht durch die Gegenwart gemacht.

Die Kurse werden durch die Zukunfts-Erwartungen der Summe aller Marktteilnehmer gemacht.

Nachrichten und exogene Ereignisse beeinflussen diese Erwartungen, aber nicht die Nachrichten bewegen die Kurse, sondern die Zukunfts-Erwartungen, die wir mit unserer Ratio und auch mit unseren Emotionen aus dieser Nachricht ableiten. Deswegen interessiert den Markt auch die Verlustmeldung nicht mehr, mit der er schon gerechnet hat. Aber die überraschende Verlustmeldung, die plötzlich ein dauerhaftes Strukturproblem offenbart, die interessiert den Markt ganz massiv.

Und da diese Marktteilnehmer wir sind - wir Menschen plus zunehmend die von uns nach unseren Logiken programmierten Algos - treten wir am Markt defacto gegen uns selber an. Gegen unsere eigenen evolutionären Reflexe und unsere eigenen Gehirne. Und damit sollte klar sein, dass wir nur dann gegen uns selber gewinnen können, wenn wir beginnen "um die Ecke" zu denken und lernen, unsere fest verdrahteten Reflexe eher als Contraindikator zu benutzen.

Ein kluges Sprichwort im Markt sagt: "Wenn alle im Markt das gleiche denken, denkt keiner richtig !"

Darin steckt extrem viel Wahrheit. Denn da die Kurse keine abstrakte Grösse sind, die von einer unabhängigen Instanz festgelegt werden - da die Kurse "unsere" Kurse sind, die wir als Menschen machen - kann ein Kurs sich nicht mehr in die bekannte Richtung bewegen, wenn alle das gleiche denken und eine Bewegung in diese Richtung erwarten. Es sind dann schlicht keine weiteren Käufer mehr da, die sich in diese Richtung einkaufen könnten. Denn da "die Richtung" ja allgemeiner Common Sense ist, sind alle schon in diese Richtung investiert. Und zwanghaft müssen die Kurse in Folge sich in die Gegenrichtung entwickeln.

Erschwert wird die Situation für uns Menschen, weil genau in dem Moment wo alle das gleiche denken, sich diese Denkrichtung so gut und so richtig anfühlen wird. Ist ja auch klar, die Medien sind dann voll von "Analysen" und Meinungen, die alle nur in diese Richtung tröten.

Und hier schlägt unsere evolutionäre Konditionierung gnadenlos zu. Wir tun furchtbar gerne, was sich gut anfühlt. Und da wir soziale Wesen sind, heulen wir gerne mit der Meute. Wobei, wenn wir mit der Meute heulen, wir uns dabei besonders gerne einbilden, dass unsere Haltung ja etwas Besonderes, die "Avantgarde" oder "Contrarian" wäre. Das macht das Gefühl besonders schön, es fühlt sich gut an und wir sind auch noch "der Held". 😉

Nein, die harte Wahrheit ist: die Richtung gegen die Meute, der Trade gegen die allgemein akzeptierte Denkrichtung, den erkennen Sie immer daran, dass es der schwere Trade ist. Er fühlt sich "bescheiden" an und man muss sich bildlich die Nase zu halten, um diesen Trade einzugehen, denn er stinkt.

Glauben Sie mir und pinnen Sie sich das an die Wand: Wenn sich etwas gut anfühlt, ist es in der Regel Common Sense. Denn wir sind soziale Wesen und die Meute, das sind wir ! Auch wenn wir uns gerne das Gegenteil einbilden.

Daraus kann man zwingend ableiten, dass die profitabelsten Trades an der Börse die sind, die sich am miesesten anfühlen, zu denen man sich zwingen muss sie einzugehen. Und das ist tatsächlich so.

Wenn Sie nun aber nur mit diesem Parameter operieren, werden Sie krachend scheitern. Denn Sie werden nun in fallende Messer greifen, permanent einen "Fallen Angel" nach dem anderen anfassen nur um zu erleben, wie es noch weiter runter geht. Sie werden Ihr ganzes Kapital schnell verspielen.

Einfach nur "Contrarian" zu sein um der Gegenposition willen, funktioniert definitiv nicht. Das ist der Weg all der Anleger, die bei Praktiker, Solarworld und Commerzbank bei jedem Tief verbilligt haben, nur um zu sehen, wie die Kurse noch weiter fallen. Was fehlt also als zweiter Parameter ?

Ganz einfach: der Markt muss uns schon bewiesen haben, dass er die Wende vollziehen will. Und dafür gibt es die Parameter und Methoden der Markttechnik:

  • Wenn es am Tiefpunkt ein Kapitulations-Volumen gab ....
  • Wenn von da an die Überraschungen nach oben kommen, während dazwischen die Kurse nur mässig konsolidieren ....
  • Wenn erste gleitende Durchschnitte nach oben drehen ....
  • Wenn höhere Hochs und höhere Tiefs entstehen ....
  • Wenn es am Tiefpunkt Momentum Divergenzen gab ....

usw. usw.

Wenn diese Parameter zeigen, dass ein mögliche Wende schon läuft, während gleichzeitig die Wahrnehmung der Herde noch nach unten schaut und mittlerweile so konditioniert ist, dass sie nur noch eine Richtung ernst nehmen kann, dann entstehen die grössten Chancen und auch die grössten Gewinne.

Denn hier kommt uns eine weitere evolutionäre Konditionierung zu Gute, mit der unsere Gehirne gegen uns arbeiten und damit die Stimmung der Herde länger im alten Trend halten, als es objektiv gerechtfertigt wäre: es ist der Recency Bias. Wie Menschen neigen dazu, den Geschehnissen der nahen Vergangenheit eine emotional höhere Bedeutung zu geben, als der weiter entfernten Vergangenheit oder abstraktem Wissen. Sind Kurse lange genug nur gefallen, sehen wir jede Gegenbewegung automatisch wie ein pawlowscher Hund nur als neue Gelegenheit, wieder auf die alte Richtung zu drücken.

Wir Menschen brauchen typischerweise viel zu lange, um uns von der alten Logik zu lösen und zu erkennen, dass die Realität schon längst in eine neue Richtung läuft. In der Sprache der Sentiment-Analyse nennt man genau das die "Wall of Worry" - die Mauer des Zweifels - die steigende Kurse entlang klettern, bevor sie dann am Ende der Bewegung in die Phase der Euphorie eintreten, in der auch der letzte Idiot die neue Richtung erkennt. Dieser Moment ist aber nicht weit von einer erneuten Wende entfernt.

Deshalb brauchen wir unbedingt beide Bedingungen für den Erfolg und wer einfach nur als Contrarian agiert, ohne das technische Rüstzeug zu besitzen, eine potentielle Wende von einer kleinen Gegenbewegung im bestehenden Abwärtstrend zu unterscheiden, der wird ebenso scheitern und immer wieder blutig in fallende Messer greifen.

Nein, den Markt schlagen Sie nicht, in dem Sie sich permanent gegen ihn stellen. Den Markt schlagen Sie, in dem Sie ihm folgen und dabei aber zu den ersten gehören, die auf diesen neuen Zug aufspringen, bevor er endgültig den Bahnhof verlässt und Fahrt aufnimmt.

Deswegen müssen Sie lernen um die Ecke zu denken und Ihre eigenen Emotionen und Reflexe als Kontraindikator zu begreifen. Sie müssen lernen, Ihr Handeln nicht von Ihren Reflexen, sondern von objektiven Daten der Markttechnik abhängig zu machen. Und Sie müssen lernen, genau dann beherzt zuzupacken, wenn alle diese Parameter perfekt passen, auch und gerade dann, wenn Sie sich die Nase zuhalten müssen, um diesen Trade einzugehen. Die berechtigte Sorge vor einem Scheitern dieses schwierigen Trades, befriedigen Sie, in dem Sie zwingend eine Absicherung unter die alten Tiefs setzen.

Fazit:

Die profitabelsten Reversal Trades mit den grössten Gewinnchancen haben Sie dann im Depot, wenn Sie zwei Dinge gleichzeitig schaffen:

Erstens die Trades einzugehen, die sich mies und falsch anfühlen und an die niemand glaubt. Also die emotional schweren Trades zu machen.

Und zweitens - und das UND ist absolut zwingend - das aber nur zu tun, nachdem die Kurse schon nachweisbar eine Wende vollzogen haben, das allgemeine Sentiment der Marktteilnehmer aber noch in der alten Welt gefangen ist.

Wenn Sie beide Parameter gleichzeitig haben und dann noch eine sinnvolle Absicherung für den Fall des Falles finden, dann werden Sie immer wieder grosse Gewinntrades produzieren und so auf die Dauer die Märkte schlagen - auch wenn ein einzelner Trade mal schief gehen wird.

Diese Art von Reversal-Trade einzugehen, ist aber unglaublich schwierig, eben weil unsere Gehirne gegen uns arbeiten. Und deshalb kann ich dieses Geheimnis hier so offen ausplaudern. Die Mehrzahl schafft das sowieso nicht. Aber vielleicht ja Sie ?

Und wenn Sie das lernen wollen, dann stossen Sie doch zur Mr-Market Community dazu. Wir bieten Ihnen hier aber nur "Blut, Schweiss und Tränen" und keinen leichten Weg zum Erfolg. Den einfachen Weg gibt es nämlich nicht, wer Ihnen diesen verkaufen will, sollten Ihnen erklären, warum er Ihnen überhaupt noch ein Angebot machen muss und nicht schon längst im Privatjet auf dem Weg zu seiner eigenen Karibikinsel ist. 😉

Und noch etwas. Diese extrem profitablen Reversal-Trades gegen die Meute sind nicht die einzige Art und Weise, wie Sie den Markt schlagen können. Mit intelligenter Trendfolge geht das auch und noch dazu mit weniger emotionaler Forderung. Aber diese harten Reversal-Trades sind die, mit denen man am schnellsten die grössten Gewinne generieren kann. Weswegen man auch zwingend immer ein konsequentes Risikomanagement braucht, denn jeder Trade kann gegen einen laufen, alles am Markt ist nur ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Vergessen Sie das nie !

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