Der Paradigma-Wechsel oder warum auch ein „Burggraben“ wertlos werden kann

Diesen Artikel habe ich im Premium-Bereich vor einem Jahr, im September 2019 geschrieben. Er ist aber unverändert gültig, nein noch viel mehr, die Covid-Krise hat die Wahrheit so richtig offenbar gemacht.

Damals vor einem Jahr, zum Jubiläum von Windows 1995, wurde ich daran erinnert, wie idiotisch - es gibt kein anderes Wort dafür - die IBM in den 90ern mit ihren riesigen Chancen umgegangen ist:

Erinnern wir uns, IBM beherrschte noch in den frühen 80er Jahren die Computerwelt mit seinen Großrechnern. Ich erinnere mich an Wirtschaftsmagazine mit Covern, die fragten, ob IBM bald die ganze Welt beherrschen würde.

Gleichzeitig gab ein "kleines Würstchen" namens Steve Jobs damals zum Besten, dass IBM "arrogant und kurzsichtig" sei und bald "gedemütigt" würde. Wahre, prophetische Worte, die aber 10 Jahre brauchten, bis das Ergebnis so richtig durchschlagend zu sehen war.

Wir alle kennen die Geschichte, wie IBM Anfang der 80er Jahre eben genau "arrogant und kurzsichtig" das "Bröselgeschäft" mit den kleinen Computern so unbekannten Firmen wie Intel und Microsoft überlassen hat, ja sogar denen geholfen, auf die Beine zu kommen.

Aber große, zu erfolgreiche Organisationen machen eben solche Fehler, das ist aber kein Grund für das, was dann 10 Jahre später wieder in Sachen Windows passiert ist und das soll hier Thema sein. Und auch, was das generell für uns bedeutet.

Denn zu dieser Zeit war IBM 1994 in seiner schwersten Krise und nicht weit vom Exitus entfernt, den Lou Gerstner mit einer radikalen Kehrtwendung abwenden konnte. Gleichzeitig war der Stern von Microsoft schon steigend und mit Windows 3.0 bzw 3.1 gab es eine Klick-Oberfläche für DOS, die sich zunehmender Beliebtheit erfreute, technisch gesehen aber ein ziemliches Stückwerk war.

IBM sollte seinen Fehler von Anfang der 80er also nun grundlegend verstanden haben und hatte eine gewaltige Chance vor sich. Denn DOS und damit auch Windows 3.x waren noch antiquierte 16-Bit Betriebssysteme, die mit ihrem mickerigen Adressraum zukünftig nur noch "Mickey-Maus-Computer" unterstützen konnten.

Wer sich nun also mit einem 32-Bit Betriebssystem für die neue Gattung der x86 Personal Computer durchsetzen konnte und die Marktführerschaft erringen, dem war diese Dominanz nicht mehr zu nehmen. Und IBM hatte alle Voraussetzungen und die riesige Chance, damit die Scharte von Anfang der 80er Jahre wieder auszuwetzen.

Denn innerhalb IBMs gab es viele gute 32-Bit Betriebssysteme und so viel Knowhow zur Betriebssystem-Entwicklung, wie mit Abstand in keiner anderen Firma des Planeten. Ich selber war damals als Abteilungsleiter an der Entwicklung des Großrechner-Betriebsystems MVS beteiligt und hatte einige Kontakte zur OS/2 Fraktion.

Genau, OS/2 - denn damit hatte IBM schon das perfekte 32-Bit PC-Betriebssystem, das spätestens mit OS/2 3.0 genannt "Warp" ein rundum gelungenes Produkt und technisch um Welten besser, als das erst später erscheinende, noch voller technischer Krücken steckende Windows 95 war.

Schon 1996 war es aber mit OS/2 faktisch zu Ende, Windows 1995 dominierte alles und IBM stellte seine Versuche ein, damit Marktanteile zu gewinnen. Sie können an andere Stelle die vielen Fehler nachlesen, die da gemacht wurden und die sich im Nachgang teilweise als absurd darstellen.

So konnte sich IBM zum Beispiel nie dafür entscheiden, das Betriebssystem wirklich für die Massen, also auch für Spieler und Kids anzubieten, weil die "Blauhemden-Manager" dazu schlicht keinen Zugang hatten. Die Folge war, dass wichtige Unterstützung für populäre Anwendungen der Zeit fehlte, die teilweise noch auf 16-Bit fussten.

Sie können diese vielen Details des Durcheinanders und der teilweise lächerlichen Fehlentscheidungen woanders nachlesen, die -> Wikipedia hat hier <- eine ganz brauchbare Zusammenfassung dafür:

... Eines der größten Probleme war, dass IBM nun versuchen musste, das Betriebssystem selber zu vermarkten. Als ein typisches Großunternehmen vermarktete IBM seine Produkte zu einem großen Teil an andere Unternehmen und wusste so im B2B-Bereich zu bestehen. IBM hatte jedoch keinerlei Erfahrung damit, Produkte an Endanwender zu verkaufen, und beging dadurch zahlreiche große Fehler ....

... Mit OS/2 Warp versuchte sich IBM an einer neuen Marketingkampagne. Schon zuvor nutzte das Unternehmen intern Begriffe aus dem Star-Trek-Universum als Codenamen und so wollte IBM das Betriebssystem mithilfe von Darstellern aus der Serie offiziell veröffentlichen. Jedoch vergaß das Unternehmen dabei, sich die notwendigen Rechte von Paramount Pictures zu sichern. Paramount drohte mit einer Klage und so musste IBM die geplante Werbekampagne fallen lassen....

... Als IBM bemerkte, dass erste Entwickler Spiele für das Betriebssystem entwickelten und diese eine große Resonanz entwickelten, fasste das Unternehmen den Beschluss, Warp für jugendliche Computerfreaks zu bewerben. Damit stand IBM jedoch im Konflikt zu den bisherigen Kunden des Betriebssystems, die größtenteils Unternehmen waren und ganz andere Anforderungen an das Betriebssystem stellten. Dazu kamen die vor allem in den USA ausgestrahlten und von allen Seiten stark kritisierten Werbevideos, die die Stärken des Betriebssystems überhaupt nicht darstellten, dazu zählte etwa ein Werbevideo, das Nonnen in einem tschechischen Kloster zeigt ...

Ich habe das frustrierende Chaos damals hautnah erlebt, weil ich damals Kontakt zum damaligen OS/2 Chef Richard Seibt hatte, an dem das Scheitern wirklich nicht gelegen hat, sondern an den übergeordneten Strukturen.

Warum ich Ihnen das hier aber erzähle ist, weil die ganzen Fehlentscheidungen in meinen Augen gar nicht ursächlich für das Scheitern waren. Diese Fehlentscheidungen waren nur Symptome des wahren Metaproblems und wenn es diese Fehlentscheidungen nicht gegeben hätte, wären andere gemacht worden.

Das Metaproblem war schlicht, dass IBM von seiner Organisation, seiner Kultur und seinen Menschen her, unfähig war, diese neue Welt zu verstehen, die sich da entwickelte.

Überall sassen ergraute Manager, fraglos immens fähig, wenn es darum ging, Firmen eine perfekte und "state-of-the-art" Infrastruktur hinzustellen, die aber völlig blind dafür waren, wie sie von der kleinen wuseligen Welt der PCs und ganz neuen Marketing-Methoden überrannt wurden.

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IBM (851399, IBM) – Wandlungsfähig durch starke Unternehmenskultur

Den folgenden Artikel zu IBM mit sehr persönlichem Hintergrund, habe ich mit den Mitgliedern im Premium-Bereich schon im Januar am Montag 26.01.15 16:40 geteilt.

Seit dem ist IBM gut gelaufen, steht heute deutlich höher und ist für mich auch weiterhin eine langfristige Position im Investment-Depot.

Das Chart der Gegenwart sieht nun auch weit attraktiver aus, als damals im Januar und IBM befindet sich mitten in einer deutlichen Wendeformation. Um so interessanter ist doch aber, wie die Argumentation im Januar war:

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Es gibt Dinge, die sind erstaunlich. Da bin ich doch eigentlich ein IBMer wie er leibt und lebt. Bin in dieser Firma Ende der 80er Jahre sozialisiert worden, was "Business" angeht und habe dort meine ersten Schritte ins Management grösserer, internationaler Einheiten hinein gemacht.

Und vor allem, kann ich mit Fug und Recht sagen: es war das bestgeführteste Unternehmen, mit der klarsten und durchdachtesten Unternehmenskultur, das ich bisher von innen kennen gelernt habe.

Als ich von IBM dann zu einem anderen Grosskonzern kam, hatte ich was die interne Kultur anging, etwas flapsig das Gefühl, von der Champions League in die 2. Liga abgestiegen zu sein. Animositäten, Revierkämpfe und ein völliger Mangel einer Gemeinsamkeit stiftenden Kultur waren dort viel mehr zu verzeichnen, als ich es von der vergleichsweise "heilen, internationalen Welt" in IBM Reseach & Development kannte.

Jetzt ist meine Zeit bei IBM über 20 Jahre her und ausser ab und zu mit alten Kollegen mal Skat zu spielen, die mittlerweile auch fast alle aufgestiegen sind, habe ich keine Verbindungen mehr. Und die IBM der Gegenwart, ist vielleicht eine ganz andere, als die die ich kannte, zumal "Research & Development" innerhalb der IBM sowieso schon damals eine ganz eigene Kultur hatte und auch noch hat. Insofern sind zu starke Verallgemeinerungen von persönlichen Erlebnissen, sicher fehl am Platze.

Trotzdem hat das Unternehmen bewiesen, dass es in der Lage ist, sich in schwierigen Zeiten zu häuten und neu zu erfinden. Die starke Unternehmenskultur spielt dabei eine ganz massive Rolle, ohne diese, wäre IBM wohl schon in den 90er Jahren beim Übergang von John F. Akers zu Lou Gerstner auseinander gefallen.

Zwei vom damaligen Chairman John F. Akers unterzeichnete Urkunden hängen hier übrigens bei mir immer noch im Büro an der Wand - das nur als Beweis, dass ich immer noch ein "alter IBMer" bin. 😉 Trotzdem bin ich vor allem ein -> Lou Gerstner <- Fan, der damals einfach einen superben Job gemacht hat.

Um diese Kultur zu beschreiben, will ich die Geschichte eines damaligen Management-Kollegen aus den US - aus dem Mid-Hudson-Valley nördlich von New York - erzählen, der über 25 Jahre bei IBM war und im Zuge des grossen Umbruches Anfang der 90er Jahre entlassen wurde.

Nach der überraschenden Entlassung, noch Tage vorher hatte ich mit ihm im Job telefoniert, habe ich ihn dann im Zuge eines regulären Visits an der Ostküste zu Hause besucht. Jeder "normale" Mensch wäre nun stinksauer auf die Firma gewesen, die so einen verdienten Mann einfach entlässt - ohne ihm persönlich etwas vorwerfen zu können, sondern einfach nur, weil es halt jemanden treffen muss. Ich erwartete also, einen giftigen und verbitterten Mann zu treffen, der auf IBM schimpfte.

Was ich vorfand, war ein Wohnzimmer voller Urkunden und Bilder aus der IBM Zeit, und darin einen Mann, der zwar bitter war, das aber vor allem auf das vorgesetzte Management, das ihn "auf die Liste" gesetzt hatte. Und im gleichen Atemzug dieses Frustes, kamen aber immer wieder die Worte ehrlicher Sorge im Sinne "wie soll das nur mit IBM weiter gehen" aus seinem Mund.

Er trennte also die Personen, die ihn entlassen hatten, von "seiner" IBM, um die er sich immer noch sorgte. Das nennt man Loyalität und Unternehmenskultur. Dieses Erlebnis hat mich sehr geprägt und mir gezeigt, was Unternehmen auszeichnet, die Umbrüche überleben und erneut zu wachsen anfangen können. Es ist vor allem die Unternehmenskultur und Loyalität der Menschen. Andere Unternehmen fallen auseinander, bei denen der Kit der Unternehmenskultur fehlt.

So weit meine kleine Anekdote.

Diese Fähigkeit sich neu zu erfinden, braucht IBM unter Virginia Rometty nun erneut, denn es ist mal wieder Zeit für den Wandel. Das alte von Gerstner begonnene und von Palmisano fort entwickelte Geschäftsmodell, stösst an Grenzen. Im Manager Magazin, finden Sie in einem Artikel vom Oktober letzten Jahres, eine gute Darstellung der Lage: -> Wie Virginia Rometty Big Blue neu beleben will <-.

So habe ich die letzten Jahre, in denen die inhaltliche Stagnation bei IBM für mich sichtbar wurde abgewartet, um einen Zeitpunkt zu finden, ab dem ich einen ersten kleinen Fuss bei "meiner IBM" wieder in die Tür stellen kann.

Nun, es kann gut sein, dass dieser Zeitpunkt gekommen ist. Eine erste kleine Position, habe ich als "Starter" nun wieder eröffnet.

Auslöser ist dabei nicht nur der Blick auf den fortschreitenden Umbau, der nun auch mit Entlassungen Fahrt aufnimmt. Es ist auch der Blick auf das mittelfristige Chart, das einen Doppelboden signalisiert, mit der Chance, das grosse Enttäuschungs-Gap vom Oktober 2014 wieder zu schliessen:

IBM 26.01.15

Es ist noch zu früh, eine Wende bei IBM endgültig auszurufen, das Unternehmen steckt noch im dunklen Tunnel und eine neue Strategie ist bestenfalls schemenhaft zu sehen, nur "yet another Cloud" anzubieten, kann es nicht sein.

Und auch ob Rometty überhaupt die richtige Nr. 1 für diesen Wandel ist, ist zweifelhaft. Es sollte also niemand glauben, die Probleme von IBM verschwänden nun einfach über Nacht und es ginge im Kurs nun nur noch hoch, nur weil ich als alter Kenner des Unternehmens hier davon schreibe.

Nein, das dürfte noch ein langer, dunkler Weg bei IBM sein und auch der Kurs wird mehr seitwärts als aufwärts laufen. Aber eine erste langfristige Position ist nun in meinen Augen zu rechtfertigen, auf die Fähigkeit des Unternehmens vertrauend, sich selbst neu zu erfinden.

Von der fundamentalen Bewertung her, hat der Markt nun sowieso jedes Wachstum aus IBM ausgepreist. Ich denke aber, der Markt unterschätzt die massive Substanz an Intelligenz, Marktmacht und Netzwerk, die dieser Konzern immer noch besitzt.

Der R&D Bereich von IBM ist immer noch Weltspitze, das Unternehmen muss nur wieder mehr daraus machen. Ausgehend von der aktuellen Bewertung, erlaube ich mir das nun wieder ganz gelassen zu betrachten. Nicht mehr nur als Ex-IBMer, sondern auch als kleiner Aktionär.

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Buffett, Berkshire Hathaway, IBM & Deere

Der folgende Artikel erschien schon Mittwoch 18.02.15 09:50 in Hari Live

Es ist immer wieder interessant, im Nachhinein zu sehen, was Warren Buffett mit seiner Berkshire Hathaway Holding so treibt. Sicher, durch die zeitliche Verzögerung bei den SEC Filings, ist das schon Schnee von gestern, wenn man das lesen kann. Aber da Berkshire eher langfristig agiert und eine eingegangene Position nicht im Folgequartal gleich wieder verkauft, steckt trotzdem eine Menge wichtiger Information in der Offenlegung der Daten bei der SEC.

Nun sind wieder die -> Informationen zum abgelaufenen 4. Quartal <- veröffentlich worden und die offenbaren einige interessante Details.

Erstens hat Buffett seine Beteiligungen an Ölfirmen deutlich reduziert. Das sollte allen zu denken geben, die nun grosse Chancen im Sektor riechen, weil der Ölpreis so stark gefallen ist. Und es schlägt in die gleiche Kerbe, in die ich hier im Premium-Bereich auch immer schlage, wenn ich darauf hinweise, dass eine längere, volatile Seitwärtsbewegung des Ölpreises auf niedrigem Niveau nun viel wahrscheinlicher ist, als ein schneller Rebound in die alten Regionen.

Zweitens hat Buffett seine Beteiligung bei IBM deutlich erhöht. Er sieht scheinbar etwas, was auch ich zu sehen glaube und in einem Artikel vom Montag 26.01.15 16:40 hier im Premium-Bereich ausführlich dargestellt habe - gewürzt mit meiner persönlichen Erfahrung als "alter IBMer".

Drittens - und das finde ich sehr spannend - teilt Buffett scheinbar meine langfristige Begeisterung für den Agrotechnik-Sektor. Wir beobachten hier schon länger Agco (888282, AGCO) intensiv und ich habe mehrfach argumentiert, dass dieser Sektor weit mehr ist, als langweilige Traktorenbauer, sondern ein High-Tech Sektor, in dem Robotics auch schon bald zum Tragen kommen wird.

Das Schöne am Sektor aus Sicht eines langfristigen Investments ist halt, dass es überhaupt keinen Zweifel am langfristigen Bedarf für diese Maschinen gibt. Selbst eine Apple ist da "wackeliger", es kann theoretisch technische Umbrüche geben, die Apple vielleicht verpasst und die die heutigen Cash-Cows - wie das iPhone - in einigen Jahren obsolet machen. Das ist zwar unwahrscheinlich, aber keineswegs undenkbar - ich erinnere an Nokia und Blackberry.

Die Vorstellung aber, dass die Welt keine intensive Landwirtschaft mehr braucht, ist völlig unrealistisch. Das Gegenteil ist der Fall aus dem schlichten Grund, weil immer mehr Menschen ernährt werden müssen, während gleichzeitig die Böden immer mehr auszehren und die Wasserversorgung schwieriger wird.

Insofern gibt es in meinen Augen kaum etwas, was langfristig krisensicherer ist, als dieser Sektor. Klar, es ist ein Investitionssektor, der auch Zyklen unterliegt und in einer Währungskrise, werden auch die Bauern neue Anschaffungen in die Zukunft verschieben und so die Aktien des Sektors nach unten schicken. Nur ist ganz sicher, dass diese Investitionen später nachgeholt werden - aufgeschoben ist halt nicht aufgehoben und gegessen und geerntet werden, muss immer.

Vor diesem Hintergrund ist es hoch spannend, dass Buffett nun seit dem dritten Quartal eine grosse Position im Marktführer Deere (850866, DE) aufgebaut hat - und das bewusst unter der Decke, er hat sich dafür eine Sondergenehmigung der SEC geholt, sonst hätte er die Position schon vor drei Monaten veröffentlichen müssen.

Wenn wir auf das langfristige Chart von Deere seit 2008 schauen, sehen wir schnell, wie attraktiv das aussieht. Ich habe mit zwei blauen Linien, zusätzlich die dominante Struktur eingezeichnet, die eher einen Ausbruch nach oben impliziert:

DE 19.02.15

Wer dagegen in den ganzen Agrar-Sektor, inklusive Düngemittel, investieren will, bei dem dann die Agrartechnik ala Deere und Agco aber nur eine kleine Untermenge ist, kann das gut mit dem -> iShares Agribusiness (A1JS9B, IS0C) <- tun.

Noch ein wichtiger Hinweis. Bitte schauen Sie sich die Charts dieses Sektors unbedingt in Dollar an. Die Charts in Euro sind durch die Euroschwäche massiv verzerrt und implizieren schon laufende, massive Ausbrüche, die es in der Realität gar nicht gibt, denn der Sektor notiert weitgehend in Dollar und rechnet auch überwiegend in Dollar ab.

Auch der obige IS0C steht in Dollar kurz vor einem Ausbruch und ist keineswegs schon nach oben ausgebrochen, wie das das Chart in Euro impliziert.

Aber egal, wie Sie persönlich an den Sektor heran gehen, in einem langfristig angelegten Investment-Depot, darf er nach meiner festen Überzeugung nicht fehlen. Und seit heute ist klar, dass auch Warren Buffett diese Sicht teilt. Bei mir ist der Sektor auf jeden Fall schon länger im Investmentdepot vertreten.

Ihr Hari

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Sony – They never come back?

Der folgenden Beitrag erschien schon Freitag 06.02.15 16:30 in Hari Live

Es gibt viele Beispiele für Grosskonzerne der Vergangenheit, bei denen man sich auf dem Höhepunkt des Erfolgs eigentlich nicht vorstellen konnte, dass diese jemals von der Bildfläche verschwinden würden.

Apple ist aktuell so ein Fall. Sie werden wohl niemanden ernst zu nehmenden finden, der behauptet, das Unternehmen wäre in 10 Jahren mehr oder weniger irrelevant. Was nicht umgedreht heisst, dass es so kommt, sondern nur sagt, dass vermeintliche Gewissheiten in einer sich beständig wandelnden Welt sehr gefährlich sein können.

Und es gibt ja auch viele Beispiele dafür, dass der Satz "they never come back" nicht nur für Sportler gilt, sondern auch für ehedem erfolgreiche Konzerne. Nokia ist so ein klassisches Beispiel. Wer 2005 behauptet hätte, dass Nokia 2015 vom Mobile-Markt verschwunden sein wird, wäre ausgelacht worden.

Aber es gibt auch wenige, seltene Gegenbeispiele. IBM ist so Eines. 1984 waren das die "Masters of the Universe" und die Weltpresse war voll mit der Frage, wann IBM "die Weltherrschaft" übernimmt. 😉 1994 war IBM fast Pleite. Und 2004 wieder mit verändertem Geschäftsmodell stark im Aufwind.

Tja und dann haben wir Sony. Und die Frage, ob Sony zur Kategorie der "they never come back" gehört oder doch zu den seltenen Ausnahmen, deren Unternehmenskultur so stark ist, dass sie sich in einer neuen Welt wieder neu erfinden können.

Was war Sony nicht für eine Marke wie Donnerhall! Innovator des Walkman und vieler, vieler Gadgets, mit deren Nachfolgern heute andere jede Menge Geld machen. Und auch beim Thema Rechte und Medienbibliotheken war Sony vorne dabei. Sony war eigentlich in der perfekten Position, eine bessere Apple zu werden. Und was haben sie daraus gemacht?

Eine absolute Katastrophe, die letztlich nach meinem Eindruck die Folge von Arroganz, Selbstüberschätzung und Missmanagement war. Selten habe ich einen Konzern gesehen, der aus so riesigen Möglichkeiten so wenig gemacht hat. Und die Peinlichkeiten rund um den Hackerangriff zuletzt, sind dann nur das finale I-Tüpfelchen.

Da sollte man ja meinen, dass Mr. Market das genau so sieht, aber weit gefehlt! Mr. Market vollzieht seit 2 Jahren einen beeindruckenden, mehrjährigen Rebound bei Sony und nach zuletzt guten Zahlen, schiesst die Aktie erneut massiv nach oben:

Sony 06.02.15

Nun ist Sony ja kurzfristig etwas überkauft, aber wir reden hier ja über das grosse Bild und das zeigt jede Menge Potential nach oben. Die Story dahinter ist hier im Artikel von -> Cody Willard <- ganz gut zusammen gefasst und will ich daher hier nicht nacherzählen, nur um Text zu produzieren. Natürlich hilft auch der schwache Yen bei Sony´s Kursteigerungen der letzten Monate.

Wer hat also Recht? Die Erinnerungen an vergangene Katastrophen und Eitelkeiten bei Sony oder doch Mr. Market, der Sony wieder zu lieben beginnt? Was denken Sie?

Sie wissen, dass ich im Zweifel an die Fähigkeit von Mr. Market glaube, die Dinge früher richtig zu sehen, als jeder andere. Und bei dem Gedanken fällt mir dann ein, dass ich seit ein paar Monaten auch wieder ein Sony Gerät im Hause habe und zwar die DSC-RX100 III Digitalkamera und die ist einfach verdammt gut!

Kommt Sony also zurück? Mein Eindruck ist, die Chance auf ein "Ja" steigt! Und die Aktie ist einen langfristigen Blick wert.

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Die Giganten IBM und Apple kooperien – Grosse Chance für Apple

Heute erreicht mich die folgenden Nachricht: -> IBM und Apple kooperieren! <-

Diese Nachricht kann man aus meiner Sicht gar nicht hoch genug hängen. Und auch wenn es IBM bestimmt nicht schadet, dürfte der Haupt-Profiteur Apple sein. Gut gemacht Tim Cook!

Wir müssen uns klar machen, dass Apple mit seinem Qualitätsimage, aber auch seiner Monokultur und recht starken Abgrenzung gegen fremde Software, eigentlich theoretisch schon lange dafür prädestiniert war und ist, in den Firmennetzen bei Endgeräten eingesetzt zu werden.

Denn für eine IT bzw Infrastruktur-Abteilung, sind die offeneren Systeme wie Android - bei denen der Anwender extrem viel verändern kann - ein echter Graus. Denn diese individuelle Veränderung der Benutzer birgt Gefahren und das nicht nur wegen simpler Schadsoftware. Auch und gerade beim Thema Industriespionage. Natürlich kann man auch Apple Geräte ausspähen, keines ist völlig sicher. Aber für eine IT Abteilung ist es viel einfacher, bei einer einheitlichen Installationsbasis für Sicherheit zu sorgen, als beim Wildwuchs von Android & Co.

Bisher aber hat Apple wenig - und in meinen Augen zu wenig - für die Geschäftskunden getan. Man konnte ja auch genügend Geld im Retail-Geschäft mit den normalen Endkunden verdienen, die Geräte waren ja "hip" genug.

Nun aber scheint Apple das riesige Potential der Geschäftswelt erschliessen zu wollen und hat dabei mit IBM den idealen Partner gefunden. Kein Unternehmen dürfte so gut vernetzt in den grossen Konzernen sein, keines hat einen so seriösen Ruf. Und als weiteren Pluspunkt, ich sehe in dieser Kooperation kaum Konfliktzonen, die Interessen sind wirklich weitgehend komplementär und ergänzen sich in Perfektion.

Ich bin ja selber ein alter "IBMer" und weiss daher, wie dieser Laden tickt. Die entscheidende Frage wird nun sein, ob man diese Kooperation abseits der Absichten der Chefs auch auf den mittleren Management-Ebenen mit echtem Leben füllen kann. Denn auf beiden Seiten findet sich eine extrem selbstbewusste Unternehmenskultur, die dazu neigt, sich selbst zu genügen.

Wenn und falls das aber gelingt, werden beide Unternehmen massiv profitieren und vor allem für Apple dürfte das erhebliche Potentiale heben. Und rein rational - von theoretischen Animositäten der beiden Kulturen abgesehen - sehe ich auch keinen Grund, warum das nicht funktionieren sollte. Denn beide Seiten profitieren und die recht selbstbewussten IBMer dürften durch die zuletzt wenig überzeugenden Zahlen auch demütig genug sein, das nun als Chance zu begreifen.

Fazit:

Diese vergleichsweise kleine Meldung, lässt mich also in Kenntnis der Unternehmen aufhorchen. Hier könnte Bedeutendes auf den Weg kommen. Und dem Aktienkurs von Apple wird es gut tun, auch wenn die Effekte eher langfristiger Natur sein dürften.

Auf jeden Fall ist das ein weiterer Grund, weiter eine Long Position in Apple zu halten. Im Premium-Bereich gehen wir die positive Kurs-Entwicklung bei Apple schon seit Monaten mit und zumindest bis zur offiziellen Bekanntgabe der neuen Geräte im Herbst - wahrscheinlich iWatch und neue iPhones - dürfte die Aktie im Sinne "Buy the Rumor" weiter gut unterstützt sein.

Mit der heutigen Kooperation eröffnet sich Apple aber auch darüber hinaus grosse Umsatzpotentiale. Erneut: gut gemacht Tim Cook!

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Marktupdate – 16.04.12 – 21 Uhr

Durch Krankheit in der Familie komme ich heute nicht dazu, ausführliche "Märkte am Abend" zu erstellen.

Deshalb - Stand 21 Uhr - kurz ein paar Stichworte und Hinweise ohne Zusammenhang.

1. Marktverhalten bisher immer noch nicht überzeugend, den heutigen Tag sollten man nicht überbewerten, weder positiv noch negativ.

2. Müssten im S&P500 über 1388, besser 1390 um die Korrektur technisch zu beenden.

3. Achtung, Apple heute erneut Minus 3% - ein Zeichen an der Wand !

4. Europäische Banken stürzen weiter ab, Eurokrise eskaliert langsam und "unter der Decke". Achten Sie unbedingt auf die Bankaktien (ETF WKN 628930) als Indikator !

5. Denke irgendwann diese Woche kommt die EZB mit einer Aktion oder Aussagen in den Markt, weil diese langsame Eskalation so nicht weiter geht - dann wird der Markt heftig schwanken !

6. Morgen ist "Turn-Around-Tuesday". Könnte sein, dass es sich Morgen entscheidet - entweder drehen wir nach oben oder es geht Richtung DAX 6400 und S&P500 1350. Habe aktuell keine Meinung zur Richtung. Markt ist indifferent.

7. Morgen nach Börsenschluss wichtige Quartalszahlen (IBM, Intel) die das Potential haben den Markt massiv zu bewegen.

8. Gold und Silber weiter neutral in Wartestellung. Auch hier scheint sich eine Entscheidung nach oben oder unten zu nähern.

9. Repsol stürzt ab, weil die Teil-Verstaatlichung der Tocher YPF ins Argentinische Parlament geht. Markt könnte nun nach unten übertreiben, denn selbst in Argentinien geht das nach Verfassung nicht ohne Entschädigung. Allerdings ist der populistischen Kirchner vieles zuzutrauen, was die Reaktion des Marktes begründet.

10. PS: ein Tip noch, schauen Sie mal auf AGCO (WKN 888282) - Traktoren, ua Marke "Fendt", geführt von einem Deutschen (Richenhagen). Kämpft um 200 Tage Linie.

Marktupdate – 19.01.12 – Der Druck steigt

Kurzes Marktupdate 10 Uhr. Der Markt verweigert sich bisher jedem Korrekturansatz.

Damit steigt der Druck auf alle die, die noch in der Denke des zweiten Halbjahres 2011 gefangen sind und geglaubt hatten, den Markt auf diesem Niveau nun shorten zu müssen. Oder die gar nicht investiert sind und an der Seitenlinie auf niedrigere Kurse warten.

Wenn wir also heute oder morgen - zb in Folge guter Quartalszahlen von IBM und Co. - deutlich über DAX 6400 hinaus laufen, kann das zu einem erheblichen Schub führen und wir ganz schnell nochmal um 100 Punkte oder mehr nach oben laufen. Dann kommt die Korrektur danach um so schmerzhafter, nachdem alle ihre Absicherungen aufgelöst und auf den Zug gesprungen sind. Das wäre typisch Mr. Market und würde mich nicht überraschen.

Umgedreht, sollte eine Korrektur jetzt doch in Kürze kommen, werden alle an der Seitenlinie das wohl schnell zum Einstieg nutzen und so das Downside begrenzen.

Nun ist also in meinen Augen Disziplin und eine ruhige Hand gefragt: Die Disziplin dem Drang zu widerstehen, diesen Markt nach der Logik letzten Jahres zu shorten. Und die Disziplin bei einem emotionalen Ausbruch nach oben nicht in Euphorie zu verfallen. Verhaltene, vorsichtige Offensive ist für mich persönlich weiter das Gebot der Stunde.

Denn wir wissen alle den nächsten Zug von Mr. Market nicht. Wir wissen aber, lassen wir uns emotional mitreissen, werden wir verlieren. Denn Mr. Market fühlt sich nun so an, als ob er kurz vor einem emotionalen Ausbruch steht, so oder so. Der Druck steigt .....

Haris Märkte am Abend – 18.01.12

Handelsschluss 22 Uhr. Heute ist wenig Neues passiert. Der Markt ist weiter sehr stark und will hoch, eine kleine Schwäche nach Eröffnung wurde gleich wieder gekauft. Mr. Market befindet sich aktuell in freudiger Erwartungshaltung auf den morgigen Donnerstag, an dem eine Reihe von Bluechips an der Wallstreet ihre Quartalszahlen bekannt geben werden, so Intel, IBM, Microsoft und Google. Am Freitag ist dann unter anderem General Electric dran. Die Käufe an der Wallstreet zum Handelschluss, deuten auf jeden Fall auf positive Erwartungen hin.

Mit der starken Bewegung im DAX heute gegen 11 Uhr bis fast 6400, wurden elegant ein paar Shorts aus dem Markt gesqueezed die auf eine Korrektur gewettet hatten, nur um danach dann doch wieder abzusacken, bevor der Markt dann später in Folge der Wallstreet wieder nach oben Fahrt aufnahm. Das war ganz typisches Abfischen der Algos, man tut gut daran sich diese Algorithmen wie Raubtiere vorzustellen, die im Urwald auf schnelle Beute lauern. Und eine Menge Shorts mit Stops oberhalb alter Höchststände sind halt schnelle Beute. Deswegen macht es auch Sinn über Systeme zu handeln, die einen Stop im eigenen System halten und erst dann in den Markt geben, wenn die Marke erreicht ist. Denn einen Stop direkt an der Börse einzugeben und damit die Absicht für andere sichtbar zu machen, ist nichts weiter als eine Einladung an die Raubtiere: friss mich !

Das bullische Verhalten des Marktes heute bestärkt mich aber in meiner Sicht, dass der Markt seinen Ton geändert hat. Trotz technisch überkauftem Zustand weiter hoch zu schieben und keinen Jota vom gewonnenen Terrain abzugeben ist bemerkenswert und eher die Charakteristik eines Bullenmarktes. Sicher hat das Thema um den IWF und damit die Eurostärke heute dem Markt geholfen, eine starke Performance ist es aber allemal.

Ich kann nur erneut widerholen, dass man in meinen Augen gut beraten ist, diese Änderung im Ton ernst zu nehmen. Derartiges Marktverhalten habe ich zuletzt 2010 erlebt, das erste Halbjahr 2011 schob der Markt zwar auch hoch, fühlte sich aber viel wackeliger an als heute. Wer zu lange braucht um sich an derartig grundlegende Änderungen der Marktstimmung anzupassen, verliert nach meiner Erfahrung viel Geld und muss später aus weit schlechterer Ausgangslage hinterher rennen.

Es ist allerdings für mich zu früh, aktuell nun "den" Bullenmarkt auszurufen. Ich bin überzeugt, wir werden im ersten Quartal noch Einschläge erleben, die uns zweifeln lassen ob da wirklich ein Bulle um die Ecke wartet. Und einen erneuten Test der Zone um 5700 im DAX halte ich durchaus im ersten Quartal noch für möglich, auch wenn sich das im Moment unwahrscheinlich anfühlt. Das ändert aber nichts daran, dass wir es in meiner Wahrnehmung nun mit einem weit positiveren Markt als 2011 zu tun haben und Rücksetzer für mich persönlich eher Kaufgelegenheiten sind.

Zur kurzfristigen Sicht habe ich auch wenig hinzu zu fügen. Den Moment einer Korrektur auf den Tag zu treffen ist reines Glück und man ist in der Regel zu früh dran, zumal positive Nachrichten wie heute zum IWF dann den Markt weiter nach oben schieben. Vielleicht steigt der Markt auch noch ein paar Tage, bevor die Korrektur kommt. Aber ich bin fest überzeugt sie kommt oder der Markt bewegt sich für längere Zeit seitwärts. Denn letztlich fordert die Markttechnik immer ihren Tribut und ein überkaufter Zustand muss abgebaut werden, entweder schnell per Korrektur oder langsam per Konsolidierung. Ich werde daher oberhalb DAX 6300 oder S&P500 1300 kurzfristig nicht mehr mit additivem Geld hinterher rennen, sondern eher meine Positionen konsolidieren. Ich bleibe aber weiterhin "Long" - wenn auch mit Vorsicht - und werde den Markt definitiv nicht shorten, dafür ist er zu stark.

Verhaltene, vorsichtige Offensive ist für mich also weiterhin das Gebot der Stunde. Teilgewinne werden mal mitgenommen oder diese besser abgesichert - dann warte ich, bis Mr. Market bessere Kurse liefert um in meine Favoriten wieder hinein zu springen bzw erneut zu verdoppeln. Aber wenn es so weit ist und ein Rücksetzer kommt, werde ich auch nicht zögern wieder hinein zu springen, denn 2012 sieht in meiner Analyse bisher so aus, als ob "Buy the Dip" wieder zu guten Gewinnen führen könnte.

Abschliessend möchte ich noch eine Idee mit Ihnen teilen, die für mich im Moment mehr als einen Blick wert ist: den europäischen Markt für Spezialchips. Schauen Sie sich mal den Marktführer ST Microelectronics (WKN 893438) an - mit 5 Milliarden Marktkapitalisierung durchaus ein Bluechip - und ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse aus dem Chart ! Und 5% Dividendenrendite sind für einen Wert mit so viel Upside ja auch nicht zu verachten oder ? Ich selber bin aktuell Long ST Micro mit Einstand bei ca. 5€ und Stop bei 4€.

Ach ja, und Uran läuft und läuft. Cameco (WKN 882017) heute erneut über 5% Plus !

In diesem Sinne wünsche ich erfolgreiches Handeln !