Ich bin dann mal weg



So liebe Mitglieder,

mein letzter Artikel hier vor dem Urlaub naht. Es wird wieder ein grosser Bogen werden, das sind Sie ja gewohnt. 😉

Faszinierend finde ich heute wieder, wie uns die Echokammern vorgeführt werden, in denen sich unsere mediale Scheinwelt in Zyklen bewegt.

Erinnern Sie sich noch an gestern, als alle in Sachen Migration mal wieder durchgedreht sind? Heute ist es "The Donald" und das Weltklima, das alles überlagert.

Diese medialen Wellen sind brachial und wirken wir eine Gehirnwäsche. Gleichzeitig steigt bei denen, denen das Organ zwischen den Ohren zum selber Denken gegeben wurde, die Abscheu und der Wunsch mal rationale, durchdachte und differenzierende Artikel zu lesen, die mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehen.

Und dann die Echokammern, in denen man sich gegenseitig den Rücken krault. Die alarmistischen, von Gesinnung triefenden Echokammern der etwas böse gesagt "Klimareligion" kennen wir ja zu Genüge. Da geht es nie ein bischen kleiner als um "die Rettung der Welt" und alles in der Welt ist sowieso "menschengemacht", natürlich von alten, weissen, sexistischen Männern, wem denn sonst. 😉 Worte wie "Crash", "Verhöhnen", "Liste des Schreckens" und ähnliches schallen einem da heute entgegen und wenn man zum Haus heraus tritt, ist man erstaunt, dass die Welt noch steht, die doch sowieso dem Untergang geweiht war. Sie wissen schon "La Waldsterben" und so. 😉

Ja und dann der "Leugner", das war der, den vor 500 Jahren dann die Inquisition in die Mangel genommen hat. Leugnen kann man nämlich nur unumstössliche Wahrheiten, so wie dass Götter nichts Besseres zu tun haben als Meere zu teilen und Jungfrauen zu lieben, schon klar. Einfach peinlich diese Rhetorik.

Leider generiert Aktion aber Reaktion und damit Echokammern auf der Gegenseite, die nach den gleichen Methoden funktionieren. Man muss nur diesen Artikel bei Tichy lesen und vor allem in die Kommentarsektion schauen: -> Trump, das Klima und Tesla <-.

Ich meine dass Paris vor allem eine bürokratische Placebo-Veranstaltung ist, ist ja nun nicht so das grosse Geheimnis. Glaubt jemand mit einem Rest an Verstand, dass sich alle Länder der Welt auf etwas einigen können, wenn es nicht völlig zahnlos ist und jedem seine eigene Interpretation erlaubt? Ich bitte Sie!

Und was sagt die Tatsache, dass Paris nur ein nettes gemeinschaftliches Händehalten ist, über die harten, objektiv messbaren Fakten des Klimawandels aus? Nichts. Der ist wie er ist. Schon immer da und wieder da und mit Sicherheit auch von Menschen stark beeinflusst, wenn auch mit eben so grosser Sicherheit nicht alleine auf dem Mist des Menschen gewachsen.

Geht es also auch eine Nummer kleiner? Kann man nicht einfach akzeptieren bzw mit gesundem Menschenverstand annehmen, dass ein menschlicher Einfluss da ist und ganz sachlich und objektiv diesen messen, einzugrenzen und zu kontrollieren versuchen? Warum muss das beidseitig zur Weltanschauungsfrage aufgeblasen werden?

Und selbst wenn es gar keinen menschlichen Einfluss gäbe, wäre es nicht trotzdem eine bessere Welt mit klarer Luft und frischem Wasser als mit Smog ala Peking? Was spricht also dagegen Tagebau und abgesprengte Bergspitzen gegen Solarpanele zu ersetzen? Erst mal nicht viel, solange man darauf achtet, dass die Grundlast noch erbracht werden kann.

Und dann diese Rhetorik gegen Musk und Tesla, lächerlich. Sicher kassiert Tesla über den Klima-Ablasshandel. Na und? Was sagt das über Sinn und Zukunftsträchtigkeit der Technologie? Soll ich mal gegen Teslas Millionen die Milliarden gegenrechnen, die bei einer über 100 Jahre alten Verbrennungsmotor-Technologie immer noch mit Steuergeldern subventioniert werden?

Da regt man sich zu Recht über den überzogenen Alarmismus einiger Vertreter der "Klimareligion" auf und ist kein bischen besser, sondern nur im anderen Fanblock an der anderen Seite des Stadions. Und klopft sich in der eigenen Echokammer auf die Schulter. Das Brett hat immer der andere vor dem Kopf.

Schön wäre, das alles mal niedriger zu hängen. Paris rettet nicht die Welt und der Klimawandel ist trotzdem vorhanden und es macht Sinn ihn zu gestalten. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn man mit Paris ein reines Placebo-Abkommen hat, das vor allem Gelder umverteilt na und? Über welches internationale Abkommen, kann man das nicht sagen? Das sind doch zwangsweise Formelkompromisse, wenn alle mitmachen sollen.

Im weltweiten Kompromiss liegt aber auch ein Wert an sich, den man nicht kleinreden sollte. Denn zwischen der völlig in einer grauen Einheits-Matsche verschmolzenen Welt der Globalisten und den Schrebergärten der abgeschotteten Nationalstaaten, gibt es noch eine sinnvolle und erstrebenswerte Zukunft dazwischen: Regionen und Staaten mit eigener Identität, die selbstbewusst aber weltoffen miteinander konkurrieren und koopieren.

Vielfalt als Chance, weder verquirrlt und vermischt, noch abgeschottet. Das wäre eine Welt wie ich sie erstrebenswert finde.

Mich macht das immer ganz müde. Rationalität und unabhängiges, differenziertes Denken, hat einen ganz schweren Stand durch die neuen Medien, die alles viel zu schnell verquirllen. Durch die gestiegene Geschwindigkeit, haben die Dünnbrettbohrer Konjunktur bekommen, die zwar schnell Emotionen bedienen können, bei denen danach aber nur noch die grosse Leere im Oberstübchen ist.

Das grosse Problem der Wissenschaft, sich von zunehmender Pseudo-Wissenschaft abzugrenzen, hat auch mit dieser medialen Wirkung zu tun, an der wiederum Fördergelder hängen und auch Wissenschaftler wollen schliesslich ihre Familien ernähren können. Einer unabhängigen Wissenschaft im Sinne "schaut mal was ihr heraus findet, was immer das ist", fühlt sich wohl nur noch eine Minderheit verpflichtet.

Und auch auf die Politik wirkt sich das aus, das gestrige hektische, taktische, zutiefst opportunistische Hin und Her in Berlin wegen ein paar TV Bildern, das von Robin Alexander wieder perfekt dokumentiert wurde und exakt den Mechanismen des Herbst 2015 entsprach, spricht Bände. Ich denke mit Grausen an die hektischen, getriebenen Reaktionen dieser Dünnbrettbohrer, wenn mal wirklich ernste Dinge passieren.

Was ich sagen will ist, dass wir die grossen Medien wohl verloren geben müssen. Das Internet mit seinem schnellen Klick führt verbunden mit dem menschlichen Wunsch Bestätigung zu finden nicht zu besserer Kommunikation, sondern zu schlechterer. Jeder liest nur noch, was er sowieso schon richtig findet und klopft sich gegenseitig auf die Schultern. Und Klicks und damit wirtschaftlicher Erfolg wird dadurch generiert, dass man Emotionswellen orchestriert. Die Reaktionen zum Thema Klima zeigen das wieder wie im Brennglas.

Es sind wohl nur abgeschlossene Orte die auf Vertrautheit basieren wie dieser hier, in den man wenigstens die Chance darauf hat, mal etwas grundlegender nachzudenken. Ich versuche das auch immer wieder in meinen Artikeln, es ist nicht mein Ziel es jedem Recht zu machen und Sie sollten auch nicht immer meiner pointierten Meinung sein. Aber zumindest versuche ich einen unabhängigen Gedankengang zu formulieren, statt mich nur in den Pfuhlen anderer zu suhlen. Das gelingt mir auch nicht immer, aber zumindest versuche ich es.

Und ich kann auch Sie immer nur dazu einladen das zu nutzen. Rollen Sie doch ihren eigenen Gedankengang aus. Das Geheimnis ist, sich auf die eigenen Gedanken zu konzentrieren, statt den Konflikt zu suchen, dann ist jeder Gedanke erlaubt. Das nennt man dann "Diskussionskultur".

So... nun zum Markt

Denn der ist heute auch in Bewegung, denn die US Arbeitsmarktdaten waren überraschend schlecht. Der Dollar fiel in Folge um ein halbes Prozent und Gold stieg entsprechend. Nun könnte man ja meinen, dass diese Arbeitsmarktdaten Sorgen verursachen, dass die US Konjunktur ihren Höhepunkt hinter sich hat.

Aber weit gefehlt, wir sehen wieder wie im Brennglas, dass wenn ein Markt hoch will, er sich die Daten schon so interpretiert, dass sein Bias bestätigt wird. Nicht Nachrichten bestimmen die Kurse, sondern Kurse generieren Nachrichten.

Im konkreten Fall kann man schon wieder den Spin lesen, dass die Daten -> die Juni Erhöhung nicht aufhalten, dafür aber weitere schnelle Erhöhungen <-.

Das ist doch fein, das ist doch mal wieder "Goldilock". Jetzt noch ein bisschen erhöhen und damit zeigen, dass mit der Konjunktur alles OK ist und dann aufhören und das billige Geld länger im Markt lassen. Das ist bullisch!

Wir sehen, wenn der Markt hoch will, findet er Gründe dafür und er will hoch, schreiben wir uns das hinter die Ohren, wie sind in einem Bullenmarkt! Das ist das, was nun aus dem alten, möglichen Doppeltop des SPY geworden ist, wie kann man das anders als bullisch nennen?

Eine klare Struktur, ein plötzlicher Schluckauf und ein ebenso unerwarteter Abflug ist da zu sehen. Wer das eine "merkwürdige" Struktur findet ist nicht alleine, aber das ist genau, was die Algos auf der Ebene der Indizes scheinbar abschöpfen, den unerwarteten Weg des maximalen Schmerzes. Bei den Einzelaktien haben wir dagegen eher noch normale Strukturen vor uns, weswegen wir uns auch darauf konzentrieren sollten.

Übrigens, zum Thema Einzelaktien. Wenn alle die Trump nun zujubeln was er "tolles" gemacht hat ein bischen was vom Markt verstehen würden, müssten sie jetzt ganz nervös werden. Denn da gibt es den ETF KOL, der die Kohle-Unternehmen beinhaltet, also genau die und deren Arbeitsplätze, die Trump gerade "befreit" oder "errettet" hat.

Der wird ja jetzt wohl begeistert nach oben schiessen oder?

Autsch! Der gähnt nur und fällt sogar leicht im starken Markt. Das Urteil der gesammelten Intelligenz des Marktes ist also eindeutig: Kohle hat keine Zukunft und warum steht hier: -> Trumps Traum vom Comeback der Kohlekumpel <-.

Genau das, was ich heute früh schon geschrieben habe. Der Feind der Kohle ist erst einmal das Fracking und das wird Trump wohl kaum auch beschneiden wollen. Damit ist der Niedergang der Kohle nun zu Trumps politischer Verantwortung geworden, hätte er Paris gelassen, hätte er es vor seinen Wählern immer noch dahin schieben können.

Schaut man beim KOL auf die langfristige Struktur, sieht das sehr danach aus, als ob der "Dead Cat Bounce" schon eingepreist wurde, die Entscheidung heute markiert eher das Ende dieser Hoffnung:

Zu sonstigen Aktien bleibe ich heute mal schweigsam, ich phase meine Aufmerksamkeit nun langsam aus.

Einen neuen Namen mit "netter Struktur" will ich aber noch mal in den Raum werfen, SJW Group (SJW), ein Wasser Versorger aus Kalifornieren -> SJW Homepage <-:

Und noch einen neuen Namen habe ich, einfach mal zum draufschauen für Sie, weil erst vor Kurzem ein IPO war: Ichor Holding (ICHR), ein Service- und Technologiepartner im Produktionsprozess einer Reihe ganz "heisser" Technologien. -> ICHR Homepage <-.

Schauen Sie mal drauf und sagen mir und den anderen, was Sie davon halten. "Schaufelhersteller" sind in "heissen" Märkten oft nicht die schlechteste Wahl, denen ist nämlich egal wer sich beim Endkunden durchsetzt, solange die Technologie an sich Erfolg hat.

So, zu meinem Urlaub habe ich in -> Einfach UN - Urlaub vorbereitet <- alles gesagt. Mir bleibt daher nur noch Ihnen viel Erfolg ohne mich zu wünschen, eine gute Zeit und gute Trades. Und helfen Sie sich gegenseitig, dafür ist eine Gemeinschaft da.

Im Forum bin ich sicher noch mal hier und da, auch heute Abend, aber hier im Blog selber gilt ab jetzt:

Ich bin dann mal weg ..... winkt .....

Ihr Hari

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Kohle, Aixtron und Goldminen – Tiefer geht immer

Am 23.04.15 hatte ich im Artikel -> Tiefer geht immer und erst bei Null ist Schluss <- am Beispiel Kohle deutlich erklärt, warum so viele Anleger immer wieder und immer wieder völlig sinnlos ihre Zeit mit tief gefallenen Aktien vergeuden.

Ich zitiere noch einmal, weil es so wichtig ist:

Und trotzdem, trotz all der Börsenregeln und Wiederholungen, wird dieser Fehler immer wieder und immer wieder begangen - einfach weil sich Menschen für klüger als der Markt halten. Und weil etwas, das sehr tief gefallen ist, auf den ersten Blick "billig" erscheint und bei unbedarften Anlegern laut "kauf mich" schreit.

Dahinter steht eine ebenso menschlich instinktive, wie grottenfalsche Interpretation von dem, was Kurse sind. Bei breiten Indizes kann man sehr wohl davon ausgehen, dass diese im Sinne "Mean Reversion" irgendwann von einem Extrem wieder auf einen Mittelwert zurück schwingen. Zumindest solange die Welt nicht untergeht. Aber auch bei Indizes kann das Jahre und manchmal ein Jahrzehnt dauern und insofern ist es auch da riskant, darauf blind zu wetten.

Bei einzelnen Aktien und selbst ganzen Sektoren, kann man aber selbst davon nicht ausgehen und es verschwinden weit mehr Unternehmen und auch Sektoren im Vergessen und fallen ins Bodenlose, als wir in der oberflächlichen Wahrnehmung glauben. Ich könnte endlose Beispiele dafür anführen und mit dem Thema Kohle bringe ich gleich auch noch einen prägnanten Fall.

Achten Sie übrigens mal darauf, was in den Medien, die die privaten Anleger bedienen, immer die beliebtesten Spekulationen sind. Es sind ganz oft die "gefallenen Engel" des letzten Börsen-Zyklus, die so vermeintlich "billig" erscheinen. Dummerweise ist es erstaunlich selten so, dass die Favoriten des letzten Zyklus sich dann im folgenden Zyklus komplett erholen. Viel erfolgsträchtiger ist es dagegen, in einem neuen, typischerweise mehrjährigen Börsenzyklus, die neuen Favoriten zu identifizieren und auf die zu setzen, statt mit den alten Favoriten am Boden herum zu "gründeln" und auf den nie so richtig kommenden Rebound zu warten.

Dieses Verhalten beruht auf dem schon oben im genannten Artikel besprochenen "Referenzeffekt" in unseren Hirnen. Wir empfinden einen Kurs mit einer weit höheren Referenz in der Vergangenheit, instinktiv als "sicherer" und "chancenreicher", als einen Kurs, der auf Höchstständen notiert, weil er Teil eines starken Aufwärtstrends ist. Dabei ist das eine völlige Fehlinterpretation von dem was Kurse sind und es ist zu oft in der Realtität genau anders herum!

Wie stark diese völlig fehl geleiteten Reflexe bei vielen Anlegern sind, kann man auch aktuell wieder wunderbar am Fall Aixtron sehen. Was tanzen Anleger derzeit um die Aktie herum, die in den letzten Jahren nur durch eine Enttäuschung nach der anderen aufgefallen ist. Schaut man auf Nachrichtendienste und Börsenmedien, scheint Aixtron zu den am meisten diskutierten Aktien zu gehören. Warum aber gerade so eine -> "Honigfalle" <-, bei der eher wenig zu holen ist?

Warum nicht statt dessen die unzähligen, super starken Momentum-Aktien, die seit Jahren nur steigen? Wir haben in der Community in unserem letzten Teamprojekt "Sicherheit durch Wachstum" alleine 70! Aktien identifiziert, von denen jede attraktiver und aussichtsreicher erscheint, als Aixtron aktuell.

Und schon vor über 3 Jahren, habe ich in Artikeln wie -> Aixtron - ein Management im Blindflug <- oder -> Die Lage im LED Anlagenbau <- die Aktie im wahrsten Sinne des Wortes für mich "abgehakt" und dann nie mehr beachtet. Und das war mehr als gerechtfertigt, wenn man sich die folgende Entwicklung anschaut. Es sage also niemand, die eher traurige Kurs-Entwicklung sei nicht absehbar gewesen.

Was also macht Aixtron nun derzeit für Anleger interessant? Objektiv kann ich persönlich dafür keinen Grund erkennen. Nur eben, wie oben beschrieben, den völlig fehlgeleiteten psychologische Ankereffekt, der einem einflüstert, dass etwas das stark gefallen ist, ja auch wieder steigen "muss".

Was für ein Quatsch! Steigen "muss" am Markt gar nichts und der Markt ist klüger als wir und wenn eine Aktie so tief steht, hat das in der Regel gute Gründe.

Schauen wir doch noch einmal auf Kohle. Wer mir im April nicht geglaubt hat und Peabody Energy bei 4,87USD nun "billig" fand, findet sich nun 3 Monate später ca. 75% tiefer bei 1,13 USD wieder. AUA!

BTU 21.07.15

Und wohin das am Ende führen kann, hat gerade erst die lange für solide erachtete Walter Energy vorgemacht, die nun in die Insolvenz geht und für die Aktionäre wohl wertlos verfallen wird. Exitus!

Ach ja, dann haben wir ja gerade noch so ein Thema. Gold und die Goldminen. Ob die nun "billig" sind, ist auch offen und klar ist auch, dass es im Sektor wohl auch bald einige Pleiten geben wird.

Nun werden nicht alle Goldminen vom Markt verschwinden und insofern werden die, die dieses Armageddon überleben, am Ende auch wieder nach oben ziehen. Nur wer überlebt, das ist die grosse Frage, die man von aussen nicht beantworten kann.

Und bevor sich diese Frage stellt, muss es wohl erst noch schlimmer kommen, bevor es besser kommen kann und Gold im dreistelligen Bereich ist zumindest temporär zu erwarten. Warum also soll man nun mit so einem Sektor seine Zeit vergeuden, wo andere Sektoren parallel boomen? Die Antwort steht wieder oben im Zitat, nur im Spiegel sich selber erkennen, das muss man schon selber.

Wer also wissen will, warum so viele Privatanleger an der Börse auf keinen grünen Zweig kommen, finden in der Selbstüberschätzung, mit völlig untauglichen Mitteln klüger als der Markt sein zu wollen, einen ganz wesentlichen Grund.

Und so stellt sich die Frage, ob so ein Chart wie das von Yamana Gold (AUY) nun "billig" ist:

AUY 21.07.15

Meine klare Antwort darauf ist erneut: Tiefer geht immer und erst bei Null ist Schluss!

Sicher, vielleicht dreht die Aktie bald und setzt ihren Weg ins Nirwana nicht fort. Aber gäbe es aktuell dafür ein Indiz, würde man das am Kurs sehen, denn der Markt weiss mehr als wir und reagiert darauf schneller als wir. Und sicher, der Sektor ist extrem überverkauft und nun für eine scharfe Gegenbewegung überreif. Aber überverkauft ist Peabody Energy schon lange und was nützt es?

Warum also, sollte man sich nun mit so Aktien abgeben? Und warum bilden sich immer wieder Anleger ein, hier eine Glaskugel zu besitzen?

Wer erfolgreich ist, konzentriert sich statt dessen am Markt auf die Dinge, die schlicht funktionieren. Wer dagegen immer klüger als der Markt sein will und meint es besser zu wissen, fühlt sich zwar eine Zeit lang als "toller Hecht", wird aber am Ende scheitern.

Das eigene Ego pinseln oder demütig dem Markt folgen und Erfolg haben - das sind die Alternativen, die zur Auswahl stehen.

Wählen Sie!

Ihr Hari

PS: Hier findet sich ein aktuelles Interview mit mir: -> Ausführliches Interview mit Cortent <-

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US Transportation Index, Dow Theorie und US Konjunktur

Der folgende Beitrag erschien schon Freitag 22.05.15 14:40 in Hari Live

Einer der Indikatoren, der gerne benutzt wird, um den Zustand der US Konjunktur einzuschätzen, ist der US Transportation Index.

Ich habe darüber zuletzt im Mai letzten Jahres im Artikel -> US Transportation Index als Wirtschaftsindikator <- geschrieben und damals signalisierte der Index eine stabile Konjunktur, was sich ja im Nachhinein auch nicht als falsch heraus gestellt hat.

Die Grundidee hinter diesem Indikator ist ebenso einfach wie logisch, denn wirtschaftliche Aktivität zeigt sich in Form von mehr Lieferungen und Rohgütern, die zur Produktion angeliefert werden. Und insofern besteht ein Zusammenhang zur generellen Konjunkturlage und bis zu einem gewissen Grad, kann der Transportation Index auch ein Vorlaufindikator sein.

Auch im Rahmen der -> Dow Theorie <- ist die "Non-Confirmation" des Transport-Sektors ein zentraler Faktor. Kurz gesagt, darf der Transportsektor nicht hinter dem Dow hinterher hinken und wenn der Dow neue Hochs erreicht, sollte es der Transportation Sektor auch, sonst haben wie ein Warnsignal in Form einer "Non-Confirmation". So weit die Theorie.

Das Dumme ist, wir haben aktuell dieses Warnsignal und das schon seit einigen Monaten, schon im Februar und März wurde es herum gereicht und es ist immer noch aktiv und die Divergenz ist seit dem noch weiter aufgegangen: -> Dow Theory Non-Confirmation <-

Müssen wir uns nun also Sorgen machen?

Meine kurze aber klare Antwort darauf ist: Keine Panik auf der Titanic! 😉

Zumindest nicht alleine aufgrund dieses Indikators. Eine Topbildung in den US Indizes ist derzeit durchaus vorstellbar, aber eben nicht schwarz/weiss nur, weil der Transportation Index eine Divergenz zeigt.

Denn es ist so eine Sache mit so uralten Korrelationen, man sollte schon ein bisschen verstehen, worauf diese beruhen und dann unter die Haube schauen und überprüfen, ob die Grundannahmen noch identisch und noch gültig sind.

Ich hatte es schon im Artikel von letztem Mai erwähnt, dass der Transportation Index eine Sonderkonjunktur durch den Aufstieg des Online-Versands zeigt, der die Aktien von FedEx, UPS und Co. pusht, ohne damit zwangsläufig eine Aussage über die industrielle Produktion zu machen.

Als die Dow Theory kreiert wurde, gab es aber kein Internet und auch keinen relevanten Warenversand an Privatpersonen. Dafür ging man in Läden. Damals bestand also eine glasklare Korrelation zwischen Transportaktivität und Konjunktur, die heute nicht mehr so simpel ist.

Weiterhin gibt es aktuell wieder Sonderthemen bei den US Luftfahrtunternehmen, die auch alle Probleme haben - das kennen wir ja von der Lufthansa. Diese Probleme haben aber auch nichts mit dem Warenaufkommen zu tun, sondern viel mehr mit massivem Wettbewerbsdruck durch Globalisierung und andere (subventionierte) Airlines.

Und drittens gibt es bei der Eisenbahn eine Sonderthematik zur Ablösung von Kohle als Schmiermittel für die Energieerzeugung. Kohle war immer sehr "transportintensiv", während Gas im Land selber durch eine Pipeline gepumpt wird und deshalb in der Regel am Transportation Index vorbei geht, solange es nicht als Flüssiggas verschifft wird. Und Solarenergie und andere dezentrale Energieformen, müssen überhaupt nicht in Autos, Bahnen und Flugzeugen transportiert werden.

Der Punkt ist, die Welt hat sich gewandelt, seit die Dow Theorie kreiert wurde. Ich würde den Zusammenhang trotzdem nicht völlig vom Tisch wischen, er ist ohne Frage immer noch da und auch der Indikator hat immer noch seine Berechtigung. Aber man kann solche Parameter nicht wie ein Roboter über 100 Jahre fortschreiben, stur anwenden und dabei sein Hirn ausschalten.

Schauen wir doch mal selber auf den -> iShare Transportation Index ETF IYT <-, der den Dow Transportation Index abbildet:

IYT 22.05.15

Was wir sehen, ist ohne Frage schwach und hängt seit Jahresanfang 2015 hinter Dow und S&P500 und Co. hinterher. Aber es ist auch keine klare Topbildung und auch nicht so schwach, dass es unbedingt mehr als einfach eine Konsolidierung nach einer davorliegenden Überperformance sein muss.

Und auch im sehr langfristigen Bild mit Monatskerzen, sieht man bisher nicht mehr als eine notwendige Konsolidierung, nach dem der IYT gegen Ende 2014 stark nach oben überdehnt war:

IYT 22.05.15 2

Aus einer anderen Richtung, aber mit ähnlichem Ergebnis, argumentiert -> Chris Ciovacco <- in seinem letzten Blogeintrag. Auch den sollten sie mal lesen.

Das Fazit lautet also für mich: Keine Panik auf der Titanic.

Die Schwäche im Transportation Index *könnte* sehr wohl der Beginn eines echten Konjunkturproblems in den US sein und ist es deshalb wert, beobachtet zu werden. So weit sind wir aber noch nicht und ein Indikator ist immer noch nur ein Indikator und erst in der Summe vieler Indikatoren, entsteht ein belastbares Bild.

Es ist es also wert, immer mal wieder kritisch auf den Transportation Index zu schauen, aber die Abweichung ist nicht so gross, dass sie nicht problemlos durch die genannten Sondereffekte und Änderungen der Wirtschaftswelt erklärt werden könnte.

Wenn man Indikatoren betrachtet, muss man halt sein Hirn einschalten. Einen vor über hundert Jahren, unter ganz anderen Rahmenbedingungen kreierten Indikator, einfach blind und 1zu1 zum heiligen Gral im Jahr 2015 hoch zu jubeln, ist schlicht: Geschwätz.

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Hari Live – Archiv 02.11.14 – 15.11.14

Premium gross

Hari Live - Archiv 02.11.14 - 15.11.14

Freitag 14.11.14 19:50 – Gold

-> Gold Reversal Flash Crash ahead of the Weekend <-

Freitag 14.11.14 18:25 – Gold

Nun hat es Gold doch geschafft und ist durch die 1180 USD durch und steigt. Nun wird es sehr, sehr spannend! 😀

Schönes Wochenende!

Gold 14.11.14

Freitag 14.11.14 17:25 – S&P500

So liebe Mitglieder, bei Gold passieren spannende Dinge und auch einzelne Aktien vor allem im Rohstoff-Bereich haben starke Bewegungen, aber der breite Markt ist die ganze Woche einfach nur zum Gähnen. Ich habe Ihnen hier das Chart des S&P500 dieser Woche mitgebracht, da wissen Sie was ich meine:

S&P500 14.11.14

Sie sehen, dass wir uns in der ganzen Woche im Wesentlichen in der extrem engen Bandbreite von 2030-2040 und damit im Bereich von unter einem Prozent bewegt haben. Das ist wirklich nur zum Gähnen.

Und es ist im grossen Bild eher bullisch zu werten. Denn diese Seitwärtskonsolidierung steht am Ende eine grossen Anstieges. Und wenn dann kein Abwärtsdruck aufkommt, ist das schon sehr bemerkenswert.

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Hari Live – Archiv 21.09.14 – 27.09.14

Premium gross

Hari Live - Archiv 21.09.14 - 27.09.14

Freitag 26.09.14 19:20 - Danke!

Lesenswert: -> Bullen - und Bärenargumente <-

Und richtig lustig ist, dass sich in dieser Zusammenfassung von Jochen Steffens wieder einiges findet, was ich heute über Tag auch geschrieben habe. Inklusive eines Charts für ein theoretisches Top im DAX. 😉

Was man ihm wirklich lassen muss ist, dass er einer der wenigen täglichen Börsen-Kommentatoren im deutschen Sprachraum ist, bei dessen Lektüre ich wirklich den Eindruck habe, dass der auch weiss worüber er redet und nicht nur medial den Bias der Leser befriedigt.

Und ein Satz hat mir richtig gut getan. Der erste Abschnitt, insbesondere "Offensichtlich fehlten die klare Aussage und das kräftige Statement. Einer schrieb sogar, es wäre eine Analyse gewesen, die jedermann hätte schreiben können. Er hat nicht einmal Unrecht damit."

Denn er hat völlig recht, das *sind* die normalen Reaktionen, die von Otto Normalanleger kommen, der einfach erwartet, dass "der Guru" ihn an der Hand nimmt und immer weiss, wo es lang geht. Otto Normalanleger, dem einfach das Grundverständnis fehlt, wie der Markt funktioniert und was einen Profi auszeichnet und was nicht. Es ist das völlig verfehlte Heilsversprechen, mit dem die Mehrheit der Börsenmedien auf Kunden-(Dummen-)Fang geht. Sie wissen schon, "Prognosiritis" und so, als ob irgend jemand die Zukunft kennen würde. Blödsinn ist das.

Hier muss ich "Obi-Wan Kenobi" zitieren: "Wer ist der grössere Tor, der Tor, oder der Tor der ihm folgt?" 😉

Und ich habe diese Leser-Reaktionen hier nicht, die mich wie Steffens die Augen verdrehen lassen würden. Und das macht mich glücklich!

Das ist erstens die Folge davon, dass ich hier die "klügeren" Leser habe, die bereit sind zu lernen und zu investieren. Falls Sie es nicht gemerkt haben, ich lobe Sie gerade. 🙂

Und es ist zweitens auch die Folge des aussergewöhnlichen Formats von Mr-Market, weil ich eben mit Ihnen "arbeite" und auch sehr viel Schweiss und Text hinein investiere, dieses Grundverständnis der Märkte - Stichwort Reflexivität, Demut und Beobachtungsgabe - immer wieder zu vermitteln. Und eben nicht "Prognosiritis" und "Guru-Gehabe".

Oder mit anderen Worten, wer hier wieder nur den Guru sucht, der ihm sagt, was der Markt morgen macht - obwohl das niemand weiss - der wird gar nicht Mitglied, weil ich es diesen Leser, die andere für sich denken lassen wollen, nicht leicht mache Mitglied zu werden und auch nicht mit Werbe- und Performance-Versprechen operiere. Letzteres, die klassische Methode, macht aber Steffens noch und so bekommt jeder die Leser, die er sich selber heran gezogen hat. 😉

Als Folge davon habe ich mit Ihnen Mitglieder, die mindestens die zweite Stufe der Börsenerkenntnis erklommen haben und muss mich nicht mit den verfehlten Erwartungen herumplagen, mit denen offensichtlich Jochen Steffens bei seinen Lesern zu tun hat.

Danke!

Und geniessen Sie die Sonne!

Ihr Hari

Freitag 26.09.14 17:00 - S&P500 Marktlage

Die grosse Unsicherheit, die nun im Markt ist, kann man nun auch im S&P500 bewundern. Von einem Bounce ist bisher keine Spur, keiner traut sich aus der Deckung und jeder schaut, was die anderen machen, um heraus zu finden, ob der gestrige, plötzliche Einbruch der Anfang von Schlimmerem oder nur ein Schluckauf ohne langfristige Konsequenzen war:

S&P500 26.09.14

Wir sehen im Chart eine Ahnung einer langsamen Wende und die Chancen sind da, dass der S&P500 die alten Tiefs, die nun Widerstand sind, bei 1978-1980 heute noch testet.

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Hari Live – Archiv 31.08.14 – 06.09.14

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Hari Live - Archiv 31.08.14 - 06.09.14

Freitag 05.09.14 16:40 – Gilead Sciences (885823, GILD)

Ebenso bemerkenswert wie verdächtig, ist der Einbruch der beim Biotech Riesen Gilead Sciences heute zu beobachten ist:

gild 05.09.14

Schon gestern kündigte sich das an und heute nimmt die Bewegung Fahrt auf. Andere Aktien des Sektors wie Celgene sind zwar heute auch nicht stark, aber weit von einem Einbruch wie bei GILD entfernt.

Nun kann das natürlich ein rein technischer "Strömungsabriss" sein, der eine Stop-Kaskade ausgelöst hat, so richtig überzeugt bin ich von der Theorie aber nicht. In dem ganzen undurchsichtigen Umfeld von Genehmigungen der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA bis zu Patentklagen von Mitbewerbern, gibt es viel Raum für bedeutendes Insiderwissen, dass den breiten Markt erst später erreicht.

Insofern sehe ich hier ein relevantes Risiko, dass auf diese Bewegung ein erneuter Einbruch folgt, wenn dann die Fakten den breiten Markt erreichen.

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Hari Live – Archiv 17.08.14 – 23.08.14

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Hari Live - Archiv 17.08.14 - 23.08.14

Freitag 22.08.14 17:05 - S&P500 Marktlage

Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich ist der Markt heute irgendwie zum Gähnen.

Yellen ist mit ihrer Rede durch und es gab keine relevanten Neuigkeiten. Kein bisschen überraschend ist daher auch, dass nun im Nachgang eine leichte "Sell the News" Reaktion einsetzt. Ich hatte das ja schon antizipiert, denn ein gutes Stück der Stärke der letzten Tage dürfte mit positiver Antizipation des Marktes zu tun gehabt haben.

Deshalb habe ich dazu geraten, Gewinne zu sichern und sich erst einmal wieder auf der kurzfristigen Ebene neutral aufzustellen. Und so sollten wir auch in das Wochenende gehen.

Was Sie aber wieder sehr schön erlebt haben, ist dieser nervenzehrende Mechanismus des Marktes, wenn das Momentum ausläuft. Sie haben ja gesehen, dass nach meinem "Neutralitätssignal", der Markt unter seinem eigenen Momentum noch ein wenig hoch gelaufen ist.

Für Marktteilnehmer an der Seitenlinie, die sich wie Fondmanager nicht erlauben können, massiv hinter dem Markt hinterher zu hinken, sind so etwas nervenzerfetzende Momente. Kommt jetzt dieser *verfl***te" Markt endlich zurück oder läuft er mir weg?

Genau diese Rasierklinge ist aufgrund des reflexiven Marktes aber zwangsläufig. Und zwar genau *weil* da diese Anleger in obiger Situation sind. Von denen muss erst die letzte schwache Hand, die es nicht mehr aushält, in den Markt gesogen werden, dann endlich kann er fallen, was er heute Mittag ja auch schon getan hat.

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Hari Live – Archiv 27.07.14 – 02.08.14

Premium gross

Hari Live - Archiv 27.07.14 - 02.08.14

Samstag 02.08.14 09:55 - FED Zinserhöhung

Diese Erwartung und Unsicherheit prägt in hohem Masse den Markt und dürfte zu dem Einbruch der US Indizes am Donnerstag beigetragen haben: -> Yellen droht bald die erste Machtprobe <-

Die positive Reaktion auf die schlechteren Arbeitsmarktdaten am Freitag bestätigt dieses Bild.

Freitag 01.08.14 18:00 - Haris Wort zum Sonntag

So liebe Mitglieder, ich bin müde, es war in vielerlei Hinsicht eine harte Woche für mich, die eigentlich eine ruhige Sommerwoche mit "Hundstagen" hätte werden sollen. Ich zahle nun halt auch den Preis dafür, dass ich diesen Blog für Sie betreibe, denn ich selber bin aktuell genügend aus dem Markt, dass ich mich nun in einen Sessel legen und bestenfalls mit einem Auge grinsend auf das Spektakel schauen könnte. Alles was ich in so Phasen selber mache, sind so taktische Spielereien im Trading-Bereich, wie heute zum Bounce - die grosse Aufstellung steht aber und ist gut wie sie ist. Und erst wenn wieder mehr Klarheit herrscht, womit wir es hier zu tun haben, kommt da auch wieder Bewegung rein.

Ihnen gegenüber bin ich ja aber eine Verpflichtung eingegangen und ich habe mehr als genug preussisch-calvinistischen Arbeitsethos, dass Sie 100% sicher sein können, dass ich auch für Sie da bin. Gerade an so Tagen. Und so schreibe ich heute halt viel, wo ich viel lieber da draussen wäre, wo endlich mal die Sonne scheint. 🙂

Ich will das aber nicht als Gejammer verstanden wissen, denn ich tue in Summe gerne für Sie, was ich tue. Und ich bekomme dafür ja auch Einiges von Ihnen, so dass der Saldo in Summe positiv ist. Und dabei meine ich nicht primär die Zahlungen, die dienen primär dazu sicherzustellen, dass hier nur Mitglieder sind, die auch wirklich wertschätzen was ich tue. Nein ich meinen Ihren Zuspruch, Ihr Lob und Ihren Dank, den ich immer wieder bekomme. Der bedeutet mir sehr viel und der ist es, der mich hier vor allem antreibt. Aber manchmal drängt sich halt das Schöne und manchmal auch die Nachteile einer Tätigkeit ins Bewusstsein. Und heute wäre ich lieber draussen gewesen, da ich selber im Markt meine Aufstellung gefunden habe, die mich dieses Spektakel gelassen beobachten lässt.

Mir drängt sich auch gerade die Erinnerung an 2011 ins Vorderhirn, wo auch die Korrektur Ende Juli Fahrt aufnahm und uns der Sommer sozusagen geraubt wurde, weil der Markt alle Aufmerksamkeit erforderte. Auch das war ein Hochsommer, der ziemlich auslaugte.

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Hari Live – Archiv 01.06.14 – 07.06.14

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Hari Live - Archiv 01.06.14 - 07.06.14

Samstag 07.06. 15:00 - Wallstreet Links

Als "Gedankenfutter" für das Pfingst-Wochenende, habe ich mich heute hingesetzt und mal wieder eine Reihe handverlesener Wallstreet-Links für Sie zusammen gestellt.

Ich weiss, einige davon sind teilweise "harte Kost", aber dafür bieten die Links wichtige Informationen und Daten, die uns dabei helfen, den Markt zu verstehen. Seichte Börse-Pornographie, wie man sie gerade bei uns an jeder Ecke findet, ist sicher leichter und angenehmer zu konsumieren, dafür aber nicht wirklich profitabel - ausser für die Medien, die die Börsen-Pornographie vertreiben ....

Also, Ärmel hoch krempeln und mit Fleiss hinein in die Links ...... Help me, Obi-Wan-Kenobi 😉

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