Die Steigung

Das Jahr 2018 macht da weiter, wo das Jahr 2017 aufgehört hat. Der Anstieg insbesondere der US Indizes ist gnadenlos, immer wieder ergeben sich neue Themen, die die Märkte weiter befeuern. War es gestern noch die US Steuerreform, ist es nun auch das US Infrastruktur-Programm, das auf die Agenda der Trump-Administration kommt.

Daraus ist ein massives Momentum im Markt entstanden, das man wunderbar im Leitindex SP500 mit dieser immer steiler werdenden Steigung darstellen kann:

Ich denke man erkennt sehr schön, wie die Steigung von einer dauerhaft tragfähigen Neigung in 2017, in 2018 nun auf eine Steilheit gewechselt ist, die der Markt nicht dauerhaft durchhalten kann.

Würde man diese Steigung auf das Jahresende hochrechnen, würde sich der SP500 vervielfachen, was natürlich kompletter Unfug ist.

Nun kann ich mir aber gleich vorstellen, wie einigen von Ihnen nun der "Finger juckt" sich dagegen zu stellen und auf fallende Kurse zu wetten.

Ich kann nur davor warnen. Denn derartiges Momentum hat die Tendenz immer viel weiter zu laufen, als wir uns vorstellen können und der Markt muss gar nichts. Mit diesem Momentum kann der problemlos erst einmal ein paar Wochen weiter steigen und die 3.000 erreichen, bevor er ernsthaft zu zucken beginnt.

Zu früh ist am Markt eben auch nur ein anderes Wort für *falsch*, denn die Verluste wären für Shorties auf dem Weg nach oben dann brutal.

Alles was dem klugen Anleger bleibt, ist demütig dem Markt zu folgen und dieses Momentum zu akzeptieren, statt es zu bekämpfen. Also mitzunehmen, was man sich bei geordnetem Risikomanagement zutraut.

Gleichzeitig muss dieser kluge Anleger sich aber bewusst machen, dass eine scharfe Korrektur von 20% in 2018 mit dieser steilen Bewegung eher wahrscheinlicher als unwahrscheinlicher geworden ist, die Risiken steigen also deutlich.

Bei allem demütigen Mitgehen, muss man sich also immer wieder die Ausstiegspunkte zurecht legen und sozusagen schon den Fallschirm aufgeschnallt haben, damit man dann nur noch die Reissleine ziehen muss.

Ich weiss, das ist emotional keine besonders schöne Situation, sich zu zwingen dabei zu bleiben und gleichzeitig dabei auf den Zehenspitzen zu stehen. Viel lieber würde man sich entspannt zurücklehnen und einfach den Anstieg geniessen.

Aber wir haben keine Wahl. Wenn wir vom Momentum etwas mitnehmen wollen und trotzdem bei einer scharfen Korrektur nicht alles wieder verlieren wollen, müssen wir beides tun, so schwer es auch ist.

Übrigens, die US Indizes haben nun das Jahr 1995 als das mit dem längsten Anstieg ohne 5% Korrektur abgelöst. Wir sind also eindeutig in historischen Gewässern.

Ihr Hari

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Diamantenfieber oder das Geheimnis des Marktes

Am 17.06.16 - also vor einem guten Monat - habe ich vor dem Brexit, für die Mitglieder im Premium-Bereich den folgenden Artikel unter dem Titel "Diamantenfieber" geschrieben.

Nun werden Sie sich denken: "Warum soll ich denn einen über einen Monat alten Artikel lesen? Nichts ist so alt, wie eine alte Zeitung!"

Sie müssen natürlich gar nichts, Sie sind ja freiwillig hier. Sie dürfen nun also gerne wieder wegklicken.

Ich kann Ihnen nur sagen, es hat natürlich einen Grund, warum Sie den alten Artikel lesen sollten. Denn es vermittelt eine wichtige Wahrheit zum Markt.

Die Wahrheit, dass man keine wilden Spekulationen und Prognosen braucht, um am Markt erfolgreich zu sein und auch kein Herumraten, ob der Brexit oder irgend ein anderes Ereignis, nun so oder so ausgehen wird.

All diese -> Prognosiritis <-, verstellt uns nur den Blick auf das Wesentliche.

Denn das Wesentliche findet in den Märkten jeden Tag vor unserer Nase im "Hier und Jetzt" statt. Alleine das genau zu beobachten und aus dem Marktverhalten rationale Schlüsse zu ziehen, verschafft uns mehr Vorteil, als drei wilde Prognosen oder Spekulationen gleichzeitig.

Und wenn Sie den folgenden Artikel von vor dem Brexit lesen, werden Sie verstehen was ich meine:

Weiterlesen ...Diamantenfieber oder das Geheimnis des Marktes

Was Fortinet und 3D Systems gemein haben

Der folgende Artikel erschien in erweiterter Form am Donnerstag 23.07.15 16:40 in Hari Live und führte die Thematik der "Erwartungen" fort, die ich zuletzt im Artikel -> Apple der Markt und die Erwartungen <- adressiert habe.

Heute habe ich ja den Tag der Erwartungen. Und Erwartungen sind ja nichts Objektives, sondern sind auch von Stimmungen und vor allem von Modetrends abhängig.

Gerade wenn Themen "Mode" werden, neigt Mr. Market auch mal dazu zu übertreiben, der Hype um die 3D Drucker war so ein klassisches Beispiel. Das Chart dazu liefert 3D Systems, zu dem man wohl nicht mehr viele Worte machen muss:

DDD 23.07.15

Dass die 3D Drucker Aktien Ende 2013 in einer Übertreibungsphase waren, war anzunehmen und haben wir hier auf Mr-Market auch so gesehen. Nur der genaue Zeitpunkt, zu dem so ein parabolischer Anstieg dann dreht, ist im Vorfeld nicht exakt zu antizipieren.

Und insofern kann man so Bewegungen mit Momentum, wenn sie sich noch in der starken Trendphase befinden, wie bei DDD 2012 und bis Mitte 2013, einfach mitgehen. "The trend is our friend".

Sobald die Kurse aber nur noch senkrecht steigen und aus einem stabilen Trend sogar nach oben ausbrechen, während das Thema gleichzeitig extrem in Mode ist, muss man vorsichtig werden.

Dann muss man irgend wann auf die Seite treten, wohl wissend, dass es vielleicht noch weiter hoch geht, weil Übertreibungen durchaus länger andauern, als wir uns vorstellen können. Weitere "entgangene" Gewinne sollten einen dann aber nicht mehr stören und man richtet seinen nach Chancen suchenden Blick auf andere Opportunitäten.

Klar ist aber auch, dass wenn so ein parabolischer Anstieg mal bricht, es ebenso brutal nach unten geht. Das Chart von DDD sagt dazu alles und im Moment muss man sich eher fragen, ob der Sektor "3D Druck" hier jetzt nicht unter Wert behandelt wird, denn das Thema ist ja immer noch ein Wichtiges für die zukünftigen Produktionsprozesse.

Aber auf Euphorie kommt halt der schwere Kater. Das ist nicht nur bei Alkohol und sonstigen Drogen so, sondern auch am Markt.

Womit wir zum Thema "Cyber Security" und im speziellen zu Fortinet (A0YEFE, FTNT) kommen.

Ohne jede Frage, ist das Thema "Cyber Security" ein riesiges Zukunftsthema. Und ohne Frage ist es aufgrund aktueller Geschehnisse nun besonders "en vogue" und das heisse Geld mäandriert in jede Aktie aus dem Sektor, die nicht schnell auf dem Baum ist.

Mein Problem mit dem Thema ist, dass ich bei vielen der Softwareanbieter nicht so sicher bin, was den langfristigen Wettbewerbsvorteil (Edge) gegenüber den Mitbewerbern angeht. Die Marktstellung ist für mich also das Fragezeichen.

Denn was in Wirklichkeit hinter schönen technologischen Begriffen verkauft wird, ist eigentlich primär *Vertrauen*. Ob in jedem Fall hinter der Software die super-intelligenten Konzepte sind, kann man von aussen sowieso nicht überprüfen und aus nahe liegenden Gründen bleibt Code im Bereich Cyber Security geheim.

Und Vertrauen ist eben ein scheues Reh und wenn es nur durch eine Kleinigkeit geschädigt wird, werden so Firmen brutal einbrechen. Bis dahin, können sie aber noch massiv steigen, der Sektor scheint in meinen Augen gerade den Übergang vom Trend zur parabolischen Phase zu vollziehen.

Schön kann man das an Fortinet sehen, die nach Zahlen heute erneut über 10% steigen und aus dem Trend nach oben auszubrechen "drohen".

FTNT 23.07.15

Wir sehen, dass ein KGV von 384 keineswegs ein Hindernis für grosse Gewinne sein muss. Da ist ein KGV von 6 eher das Hindernis, aber das Thema hatten wir ja ausführlich im Rahmen unseres Teamprojektes "Sicherheit durch Wachstum". 😉

Mir hat der Sektor auch lange gefallen, der nun auch im US ETF "HACK" abgebildet ist und ich hatte ja auch Cyberark Software (CYBR) hier bei Mr-Market eingeführt. Aber manchmal muss man wissen, wann es gut ist und bei Fortinet frage ich mich, ob der Zeitpunkt nicht nahe ist.

Denn wenn wir den selben Massstab wie oben bei DDD wählen, sehen wir Strukturen mit einer gewissen Ähnlichkeit. Es scheint wirklich so zu sein, als ob nun die parabolische Phase bei Fortinet eingesetzt hat.

FTNT 23.07.15 2

Eine Phase, die bei DDD ungefähr bei 50 USD einsetzte und bis 100 USD zu einer nochmaligen Verdoppelung führte. Bei Fortinet wären wir dann vergleichbar auch knapp unter 100 USD. 😉

Wo diese Phase endet, kann ich Ihnen also nicht sagen, vielleicht noch viel höher. Ich hatte schon im Januar das Video von Chuck Yeager beim Höhenrekordversuch in Hari Live, das zeigt, was bei parabolischen Flugbahnen passiert. Man nennt das "Stall", zu deutsch -> Strömungsabriss <-.

Für mich hat der Cyber-Security Sektor nun die Phase der Begeisterung erreicht, an der ich gerne einen Schritt zurück mache. Auch woanders gibt es schöne Gewinne in dafür stabilen Trends, bei denen man nicht Nachts in Schweiss gebadet aufwachen muss. Parabolische Flugbahnen voller Hype sind nicht so mein Ding und ich steige gerne ohne Reue vor dem Strömungsabriss (Stall) aus. Das ist mir mein ruhiger Schlaf wert. 😉

Wer es aber mag, bleibt bei Fortinet drin und zieht aber zwingend einen Trailing-Stop mit. Und wenn das Ding mal irgend wann - vielleicht viel höher - zu fallen anfängt, dann denke man bitte an DDD und jeder weiss dann hoffentlich, was zu tun ist!

Ihr Hari

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S&P500 und NASDAQ Reversal Day !

Freitag Abend 22 Uhr Handelsschluss an der Wallstreet

Weitgehend unbemerkt von den deutschsprachigen Börsenmedien, die wohl überwiegend schon im Wochenende weilen, hat sich heute an der Wallstreet ein bedeutender "Reversal Day" gebildet.

Besonders betroffen sind alle Momentum-Aktien, inklusive Biotech. Und damit ist auch der NASDAQ Index massiv getroffen, der zum Handelsschluss 2,7% im Minus liegt ! Für einen breiten Index ist das ein richtiger Einbruch.

Aber auch der S&P500 (hier der Future per 21:55 Uhr) zeigt ein wenig erfreuliches Bild, das wir so schon lange nicht mehr erlebt haben. Hier im 10-Minuten-Chart gut zu sehen:

S&P500 04.04.14

Zunächst lief der S&P500 in Folge der brauchbaren Arbeitsmarktdaten von 14.30 Uhr bis fast zur 1900er Marke, holte sozusagen noch einmal Luft ..... und dann ging es nur noch abwärts.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass dieses Reversal ohne sichtbaren Katalysator einsetzte, der Markt ist also sozusagen unter seinem eigenen Gewicht eingebrochen.

Derartige Entwicklungen, wenn die alten Momentum-Anführer plötzlich unter dem eigenen Gewicht zusammen brechen, waren historisch oft Anzeichen einer wichtigen Wende. Nun macht ein einziger derartiger Tag noch keinen Bärenmarkt und die starken Bewegungen sind bisher auf diese sowieso überdehnten Momentum-Sektoren begrenzt. Eine Korrektur in diesen Sektoren ist sowieso überfällig. Und Europas Aktienmärkte sehen nach wie vor eher gut aus. Aber zumindest sehr aufmerksam sollte man nun Anfang kommender Woche beobachten, ob und was sich aus dem heutigen Tag entwickelt.

So weit als kleiner Hinweis hier im freien Bereich am späten Freitag Abend. Alles weitere besprechen wir in der Community im Premium-Bereich.

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Der DAX, sein Momentum und der 200er Durchschnitt

Will man den ganzen Wald sehen, muss man aus ihm heraus treten und ihn von einem nahe gelegenen Hügel betrachten. Andernfalls würde man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Will man den Charakter eines Marktes verstehen, helfen viele bunte Linien und Details eher wenig. Das grosse Bild erschliesst sich eher aus der Ferne und in der Beschränkung auf das Wesentliche.

Schauen wir auf das grosse Bild des DAX im Chart seit 2009 mit Wochenkerzen, sehen wir einige klare Aussagen:

DAX 30.10.13

1.

Das Momentum ist gewaltig und hat historische Ausmasse angenommen. Das diese Entwicklung mit den Notenbanken zusammen hängt, ist für Marktbeobachter offensichtlich und kann man auch nachweisen, wenn man die Effekte der Notenbankpolitik im Detail analysiert.

Wir sind Zeitzeugen eines historisch einmaligen Experiments. Und offensichtlich ist, dass in den Asset-Märkten - im Gegensatz zu den Waren-Märkten - die Inflation schon längst angekommen ist.

2.

Der DAX hat sich nun so weit vom 200-Wochen-Durchschnitt entfernt, wie nie in den letzten Jahren. Damit steigen auch die Risiken immer weiter. Aber - ein Markt auf Steroiden kann das Gummiband noch viel weiter dehnen, als wir uns alle vorstellen können und unser Depot aushält, wenn wir auf der falschen Seite des Marktes stehen.

Vielmehr ist es so, dass derartiges Momentum immer wieder neue Käuferscharen anzieht, die wiederum die Kurse treiben. Dieser Feedback-Zyklus geht so lange, bis der letzte potentielle Käufer eingestiegen ist und dann gibt es ein böses Erwachen.

Aber nichts in diesem Chart gibt das zwingende Signal, das dieser Zeitpunkt nun da ist. Nein, der DAX kann durchaus zum Jahresende/Jahresanfang 2014 bis 10.000 steigen. Das ist nicht sicher und ungesichert darauf zu wetten, ist keine gute Idee. Aber es ist auch keineswegs unmöglich.

3.

Da das Risiko immer weiter steigt, gleichzeitig aber die Tendenz des Marktes klar nach oben zeigt, bleibt uns als Anleger keine Wahl. Wir müssen auf dieser Party tanzen, um mit der Performance der Indizes mitzuhalten. Wir müssen aber gleichzeitig den Notausgang jederzeit im Blick haben. Denn wenn die Wende kommt, wird sie schnell und schmerzhaft sein.

Nehmen Sie sich den Verlauf im August 2011 als warnendes Vorbild. Da ist der Markt im wahrsten Sinne des Wortes "über die Klippe" gegangen. Nur weiss niemand, ob dieser Tag schon heute, morgen oder erst in 2014 oder noch später kommt.

4.

Ein Markt auf Steroiden geht und geht und geht und geht ....... bis er plötzlich mit Herzinfarkt umkippt. Normale Mechanismen von Angebot und Nachfrage wirken hier nicht mehr, wie man es gewohnt ist. Weswegen normale Analysemethoden auch falsche Signale generieren. Schauen Sie im Chart alleine mal, wo sich der RSI seit einem Jahr bewegt. Das ist beeindruckende Stärke, während die reale Welt-Wirtschaft bestenfalls so "lala" vor sich hin dümpelt.

So weit zum grossen Bild des Waldes.

Heute Abend um 19 Uhr kommt das FED Statement. Und der Markt geht ganz fest davon aus, dass ein "Tapering" in 2013 nicht mehr stattfinden wird. Davon abweichende Aussagen könnten ein Katalysator für eine Wende sein. Und "FED-Days" haben sowieso einen Trackrecord, für bedeutende Marktwenden gut zu sein.

Darauf wetten würde ich aber nicht. Die FED ist in Ihrer eigenen Politik gefangen und auch ich rechne nicht damit, dass wir so bald eine Reduktion des Stimulus erleben, wenn überhaupt.

Aber - "you never know" - und deshalb kann es sicher nicht schaden, rund um das FED Statement etwas mehr Vorsicht walten zu lassen. Zu enge Stops machen heute auf jeden Fall keinen Sinn, denn die Volatilität dürfte heute Abend wieder hoch sein.

Ansonsten denken Sie bitte daran, dass es keinen Sinn macht, sich mit seinem Depot vor eine Dampfwalze zu stellen. Man wird platt gewalzt. Und ja, ich kenne all die Argumente genau, die dafür sprechen, dass mit einer baldigen Korrektur zu rechnen ist.

Aber diese Argumente sind offensichtlich und das Offensichtliche macht Mr. Market ungern. Und selbst wenn die Korrektur genau heute kommen sollte, ist es früh genug auf die andere Seite des Marktes zu wechseln, wenn die ersten Einschläge sichtbar werden. Jetzt aber blind gegen einen Markt mit so einem Aufwärts-Momentum zu wetten, macht eher keinen Sinn. Geld kann man nur mit dem Markt verdienen und nicht gegen ihn. Und schon gar nicht, in dem man sich einbildet, klüger als all die anderen Marktteilnehmer zu sein.

Ihr Hari

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Tesla Motors – geht der historische Aufwärtstrend nun endlich zu Ende ?

Die Aktie des Jahres ist wohl unzweideutig Tesla Motors (WKN: A1CX3T, TSLA). Wir waren hier auf Mr. Market von Anfang an dabei und hatten viel Spass und schöne Gewinne mit dem sensationellen Anstieg.

Schon im Februar letzten Jahres war das hier Thema eines langen Artikels: -> Tesla Motors, die Zukunft des Automobils <-

Dazwischen haben wir das Thema immer wieder intensiv verfolgt und kommentiert und diesen April war es wieder Thema eines grossen Artikels : -> Tesla Motors, eine Ohrfeige für Winterkorn, Piech, Zetsche und Co. <-

Nachdem Tesla dreistellig wurde, sind wir hier aber vorsichtiger geworden, haben uns individuell mit Trailing Stops noch hoch treiben lassen, aber die meisten Leser dürften nun auf der Seitenlinie stehen, wenn ich nach dem gehe, was in den Foren so zum Thema geschrieben wird.

Denn klar ist, dass bei aller Begeisterung, die auch ich immer noch für Tesla Motors habe, die aktuelle Bewertung sich weit, weit von jedem vernünftigen Mass entfernt hat. Man muss wirklich kein "Raketenwissenschaftler" sein, um das zu erkennen.

Ich habe mal vor Wochen versucht, meine extrem positive Erwartungshaltung an das Geschäftsmodell, in eine optimistische Bewertung zu kleiden und bin dabei rechnerisch auf ca. 80 USD fairen Gegenwartswert gekommen und habe das im Premium-Bereich dargestellt. Was immer noch eine stolze Bewertung für das aktuelle Unternehmen ist, aber wie gesagt, ich glaube eigentlich an den Erfolg des Unternehmens und bin daher bereit, Teile der Zukunft schon heute einzupreisen.

Denn die Flanke, die gerade die deutschen Hersteller auf machen, ist grösser als ein Scheunentor und diese (in meinen Augen) Ignoranz der Elite der deutschen Autobauer (Norbert Reithofer von BMW ausdrücklich ausgenommen), wird sich noch bitte rächen. Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dass meine aktuelle Marke - Audi - vielleicht in ein paar Jahren in Breite brauchbare Hybrid-Modelle auf den Markt bringen wird. Das nenne ich sarkastisch mal "Vorsprung durch Technik" - wobei mir dabei mit spitzer Zunge eher "Stillstand durch Schnickschnack" einfällt. Ach waren das noch schöne Zeiten, als "Fugen-Ferdl" Piëch dort noch Verantwortung als Ingenieur hatte. Ich will aber keine Hybrid-Technik, die alles nur teurer und noch wartungsanfälliger und komplexer macht. Ich will rein elektisch fahren und Tesla beweist, das es schon längst geht, wenn man nur will.

Aber zurück zum Kurs der Aktie und zu meiner Bewertung. Diese "stolzen" 80 USD, die ich aktuell dem Unternehmen zubillige, wären aber immer noch mehr als eine Halbierung des aktuellen Kurses. Man sieht daran, in welche stratosphärischen Spähren sich der Kurs hinauf bewegt hat.

Nun sollte aber niemand glauben, das eine Momentum-Aktie so einfach dreht, nur weil jeder sehen kann, wie überbewertet sie ist. Der Markt macht höchst selten, was alle sehen können. Ich erinnere in dem Zusammenhang nur an Volkswagen, während der Schlacht um Porsche. VW war bei 500€ auch völlig überbewertet und stieg dann in einem brutalen und historischen Short-Squeeze wohin ? Genau, bis 1000 € ! AUA !

Niemand sollte sich also vor die Kurswalze Tesla stellen, nur weil er bzw. sie auch sehen kann, was jeder Mitbürger mit einem dreistelligen IQ sowieso sehen kann: Tesla ist überbewertet, aber who cares ? 😉

Geld kann man auf der Short Seite nicht machen, in dem man sich gegen den Markt stellt. Geld macht man, wenn man mit angeschlagenen Aktien die Reise nach unten mitmacht. Man muss also geduldig warten, bis der Zeitpunkt gekommen ist. Und dafür muss der Kurs erst einmal beweisen, dass es dieses mal wirklich nach unten geht.

Nun haben wir bei Tesla dafür aber eine neue Chance. Schauen Sie mit mir auf das Tageschart eines der sensationellsten Aufwärtstrends, die ich überhaupt je gesehen habe:

Tesla Motors 03.10.13

Sie sehen dass sich Tesla seit 2 Tagen in einer bedeutenden Korrektur befindet. Die entscheidende Frage ist dabei, ob es nur ein neues Tief im bestehenden Aufwärtstrend wird, oder ob nun ein Trendbruch folgt. Und wenn der Trend bricht, dürfte es schnell bis zur 100 USD Markte herunter gehen.

Das erste Warnsignal für den Trendbruch wäre, wenn die untere Trendlinie auch durchbrochen wird. Entscheidend ist aber, dass das Tief vom 08.09.13 bei 158,51 USD hält. Dort in der Nähe befindet sich auch die 50-Tage-Linie. Kann also die Unterstützung um 160 USD den Fall dieses mal nicht stoppen, dann hätten wir ein klares Signal, das dieses mal etwas anders ist im Lande Tesla und der Trend in Frage steht.

Dann kann man dem Gedanken an einen Short vielleicht näher treten. Vorher aber, hat der Trend unseren Respekt verdient. Ich denke immer daran, das solche starken Momentum-Aktien typischerweise lange brauchen, bis sie wirklich einbrechen, bis der Schub der gierig wartenden "Dip-Käufer" ausbleibt. Ich stelle mich nicht gegen den Markt und ich rate nicht. Ich warte geduldig, bis die Zeit vielleicht gekommen ist. Manchmal fällt das schwer und es juckt einen in den Fingern. Aber dann sollte man sich in den Haaren kratzen und nicht in die Tasten des Handelssystems greifen. Warten fällt schwer - gerade auch mir - aber es muss sein.

Und nach der giftigen Korrektur - wenn sie denn kommt - werde ich nicht vergessen, mir Tesla wieder ins Depot zu legen. Denn die mittelfristigen Aussichten sind weiter hervorragend.

Ihr Hari

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Grundlagen: Wie Sie mit Reversal Trades den Markt schlagen können

Webseiten und Angebote, auf denen Ihnen für ein paar Euro der Weg zu schnellem Reichtum geboten werden soll, sind unseriös. Zumindest das sollte mittlerweile unter Privatanlegern "Common Sense" sein. Wobei es dann trotzdem komisch ist, dass einen überall Banner anblinken, die einem "heisse Tips" zu Pennystocks versprechen oder ganz im Stile der Wahrsager der Steinzeit - durch Blick ins Gekröse sozusagen - den "Crash 2013" vorher sagen. Irgendwer muss da ja darauf klicken, sonst gäbe es diese Angebote wohl kaum. Wobei ... je mehr sich 2013 dem Ende nähert, desto mehr werden diese Banner dann auf "Crash 2014" umgestellt. Auch das Gekröse hat halt ein Verfallsdatum. 😉

Und nun komme ich auch noch daher und will Ihnen hier kostenlos erzählen, wie Sie immer wieder den Markt schlagen können. Einen Markt, von dem viele Volkswirtschaftsprofessoren mit ihren Modellen sagen, dass man ihn gar nicht dauerhaft schlagen kann, weil das alles Zufall sei. Einen Markt von dem wir wissen, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Privatanleger darin auf die Dauer Geld verliert oder zumindest hinter der Marktperformance zurück bleibt. Den Markt schlagen ? Das schaffen nur die wenigsten. Und das dauerhaft immer wieder ? Das schafft nur eine verschwindend kleine Minderheit.

Und ich werde Ihnen nun einen von mehreren Wegen zeigen, auf dem das geht. Und ich kann dieses "Geheimnis" hier so einfach ausplaudern, weil - ganz offen - Sie es wahrscheinlich sowieso nicht hinbekommen werden. (Womit ich nun hoffentlich Ihren Willen und Widerstandsgeist geweckt habe, es mir nun "zu zeigen") 😉

Denn das Witzige an der Börse ist, es gibt gar keine super geheimen Tricks und Geheimnisse, die man kennen muss um erfolgreich zu sein. Was nötig dafür ist, ist eigentlich offensichtlich. Das Problem ist nicht das Wissen, das Problem ist die Umsetzung, denn unser menschliches Gehirn - durch die Anforderungen der biologischen Evolution mit automatischen Mustern versehen - arbeitet an der Börse unbewusst gegen uns. Und garantiert so die Verluste der Mehrzahl, ausser man lernt sich selber zu überlisten und um die Ecke zu denken. Und das schaffen nur die Wenigsten.

Warum das so ist, kann einem nur dann klar werden, wenn man eine der ganz entscheidenden Wahrheiten der Märkte intus hat: Die Kurse werden nicht durch Nachrichten, nicht durch die Vergangenheit und nicht durch die Gegenwart gemacht.

Die Kurse werden durch die Zukunfts-Erwartungen der Summe aller Marktteilnehmer gemacht.

Nachrichten und exogene Ereignisse beeinflussen diese Erwartungen, aber nicht die Nachrichten bewegen die Kurse, sondern die Zukunfts-Erwartungen, die wir mit unserer Ratio und auch mit unseren Emotionen aus dieser Nachricht ableiten. Deswegen interessiert den Markt auch die Verlustmeldung nicht mehr, mit der er schon gerechnet hat. Aber die überraschende Verlustmeldung, die plötzlich ein dauerhaftes Strukturproblem offenbart, die interessiert den Markt ganz massiv.

Und da diese Marktteilnehmer wir sind - wir Menschen plus zunehmend die von uns nach unseren Logiken programmierten Algos - treten wir am Markt defacto gegen uns selber an. Gegen unsere eigenen evolutionären Reflexe und unsere eigenen Gehirne. Und damit sollte klar sein, dass wir nur dann gegen uns selber gewinnen können, wenn wir beginnen "um die Ecke" zu denken und lernen, unsere fest verdrahteten Reflexe eher als Contraindikator zu benutzen.

Ein kluges Sprichwort im Markt sagt: "Wenn alle im Markt das gleiche denken, denkt keiner richtig !"

Darin steckt extrem viel Wahrheit. Denn da die Kurse keine abstrakte Grösse sind, die von einer unabhängigen Instanz festgelegt werden - da die Kurse "unsere" Kurse sind, die wir als Menschen machen - kann ein Kurs sich nicht mehr in die bekannte Richtung bewegen, wenn alle das gleiche denken und eine Bewegung in diese Richtung erwarten. Es sind dann schlicht keine weiteren Käufer mehr da, die sich in diese Richtung einkaufen könnten. Denn da "die Richtung" ja allgemeiner Common Sense ist, sind alle schon in diese Richtung investiert. Und zwanghaft müssen die Kurse in Folge sich in die Gegenrichtung entwickeln.

Erschwert wird die Situation für uns Menschen, weil genau in dem Moment wo alle das gleiche denken, sich diese Denkrichtung so gut und so richtig anfühlen wird. Ist ja auch klar, die Medien sind dann voll von "Analysen" und Meinungen, die alle nur in diese Richtung tröten.

Und hier schlägt unsere evolutionäre Konditionierung gnadenlos zu. Wir tun furchtbar gerne, was sich gut anfühlt. Und da wir soziale Wesen sind, heulen wir gerne mit der Meute. Wobei, wenn wir mit der Meute heulen, wir uns dabei besonders gerne einbilden, dass unsere Haltung ja etwas Besonderes, die "Avantgarde" oder "Contrarian" wäre. Das macht das Gefühl besonders schön, es fühlt sich gut an und wir sind auch noch "der Held". 😉

Nein, die harte Wahrheit ist: die Richtung gegen die Meute, der Trade gegen die allgemein akzeptierte Denkrichtung, den erkennen Sie immer daran, dass es der schwere Trade ist. Er fühlt sich "bescheiden" an und man muss sich bildlich die Nase zu halten, um diesen Trade einzugehen, denn er stinkt.

Glauben Sie mir und pinnen Sie sich das an die Wand: Wenn sich etwas gut anfühlt, ist es in der Regel Common Sense. Denn wir sind soziale Wesen und die Meute, das sind wir ! Auch wenn wir uns gerne das Gegenteil einbilden.

Daraus kann man zwingend ableiten, dass die profitabelsten Trades an der Börse die sind, die sich am miesesten anfühlen, zu denen man sich zwingen muss sie einzugehen. Und das ist tatsächlich so.

Wenn Sie nun aber nur mit diesem Parameter operieren, werden Sie krachend scheitern. Denn Sie werden nun in fallende Messer greifen, permanent einen "Fallen Angel" nach dem anderen anfassen nur um zu erleben, wie es noch weiter runter geht. Sie werden Ihr ganzes Kapital schnell verspielen.

Einfach nur "Contrarian" zu sein um der Gegenposition willen, funktioniert definitiv nicht. Das ist der Weg all der Anleger, die bei Praktiker, Solarworld und Commerzbank bei jedem Tief verbilligt haben, nur um zu sehen, wie die Kurse noch weiter fallen. Was fehlt also als zweiter Parameter ?

Ganz einfach: der Markt muss uns schon bewiesen haben, dass er die Wende vollziehen will. Und dafür gibt es die Parameter und Methoden der Markttechnik:

  • Wenn es am Tiefpunkt ein Kapitulations-Volumen gab ....
  • Wenn von da an die Überraschungen nach oben kommen, während dazwischen die Kurse nur mässig konsolidieren ....
  • Wenn erste gleitende Durchschnitte nach oben drehen ....
  • Wenn höhere Hochs und höhere Tiefs entstehen ....
  • Wenn es am Tiefpunkt Momentum Divergenzen gab ....

usw. usw.

Wenn diese Parameter zeigen, dass ein mögliche Wende schon läuft, während gleichzeitig die Wahrnehmung der Herde noch nach unten schaut und mittlerweile so konditioniert ist, dass sie nur noch eine Richtung ernst nehmen kann, dann entstehen die grössten Chancen und auch die grössten Gewinne.

Denn hier kommt uns eine weitere evolutionäre Konditionierung zu Gute, mit der unsere Gehirne gegen uns arbeiten und damit die Stimmung der Herde länger im alten Trend halten, als es objektiv gerechtfertigt wäre: es ist der Recency Bias. Wie Menschen neigen dazu, den Geschehnissen der nahen Vergangenheit eine emotional höhere Bedeutung zu geben, als der weiter entfernten Vergangenheit oder abstraktem Wissen. Sind Kurse lange genug nur gefallen, sehen wir jede Gegenbewegung automatisch wie ein pawlowscher Hund nur als neue Gelegenheit, wieder auf die alte Richtung zu drücken.

Wir Menschen brauchen typischerweise viel zu lange, um uns von der alten Logik zu lösen und zu erkennen, dass die Realität schon längst in eine neue Richtung läuft. In der Sprache der Sentiment-Analyse nennt man genau das die "Wall of Worry" - die Mauer des Zweifels - die steigende Kurse entlang klettern, bevor sie dann am Ende der Bewegung in die Phase der Euphorie eintreten, in der auch der letzte Idiot die neue Richtung erkennt. Dieser Moment ist aber nicht weit von einer erneuten Wende entfernt.

Deshalb brauchen wir unbedingt beide Bedingungen für den Erfolg und wer einfach nur als Contrarian agiert, ohne das technische Rüstzeug zu besitzen, eine potentielle Wende von einer kleinen Gegenbewegung im bestehenden Abwärtstrend zu unterscheiden, der wird ebenso scheitern und immer wieder blutig in fallende Messer greifen.

Nein, den Markt schlagen Sie nicht, in dem Sie sich permanent gegen ihn stellen. Den Markt schlagen Sie, in dem Sie ihm folgen und dabei aber zu den ersten gehören, die auf diesen neuen Zug aufspringen, bevor er endgültig den Bahnhof verlässt und Fahrt aufnimmt.

Deswegen müssen Sie lernen um die Ecke zu denken und Ihre eigenen Emotionen und Reflexe als Kontraindikator zu begreifen. Sie müssen lernen, Ihr Handeln nicht von Ihren Reflexen, sondern von objektiven Daten der Markttechnik abhängig zu machen. Und Sie müssen lernen, genau dann beherzt zuzupacken, wenn alle diese Parameter perfekt passen, auch und gerade dann, wenn Sie sich die Nase zuhalten müssen, um diesen Trade einzugehen. Die berechtigte Sorge vor einem Scheitern dieses schwierigen Trades, befriedigen Sie, in dem Sie zwingend eine Absicherung unter die alten Tiefs setzen.

Fazit:

Die profitabelsten Reversal Trades mit den grössten Gewinnchancen haben Sie dann im Depot, wenn Sie zwei Dinge gleichzeitig schaffen:

Erstens die Trades einzugehen, die sich mies und falsch anfühlen und an die niemand glaubt. Also die emotional schweren Trades zu machen.

Und zweitens - und das UND ist absolut zwingend - das aber nur zu tun, nachdem die Kurse schon nachweisbar eine Wende vollzogen haben, das allgemeine Sentiment der Marktteilnehmer aber noch in der alten Welt gefangen ist.

Wenn Sie beide Parameter gleichzeitig haben und dann noch eine sinnvolle Absicherung für den Fall des Falles finden, dann werden Sie immer wieder grosse Gewinntrades produzieren und so auf die Dauer die Märkte schlagen - auch wenn ein einzelner Trade mal schief gehen wird.

Diese Art von Reversal-Trade einzugehen, ist aber unglaublich schwierig, eben weil unsere Gehirne gegen uns arbeiten. Und deshalb kann ich dieses Geheimnis hier so offen ausplaudern. Die Mehrzahl schafft das sowieso nicht. Aber vielleicht ja Sie ?

Und wenn Sie das lernen wollen, dann stossen Sie doch zur Mr-Market Community dazu. Wir bieten Ihnen hier aber nur "Blut, Schweiss und Tränen" und keinen leichten Weg zum Erfolg. Den einfachen Weg gibt es nämlich nicht, wer Ihnen diesen verkaufen will, sollten Ihnen erklären, warum er Ihnen überhaupt noch ein Angebot machen muss und nicht schon längst im Privatjet auf dem Weg zu seiner eigenen Karibikinsel ist. 😉

Und noch etwas. Diese extrem profitablen Reversal-Trades gegen die Meute sind nicht die einzige Art und Weise, wie Sie den Markt schlagen können. Mit intelligenter Trendfolge geht das auch und noch dazu mit weniger emotionaler Forderung. Aber diese harten Reversal-Trades sind die, mit denen man am schnellsten die grössten Gewinne generieren kann. Weswegen man auch zwingend immer ein konsequentes Risikomanagement braucht, denn jeder Trade kann gegen einen laufen, alles am Markt ist nur ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Vergessen Sie das nie !

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Hari Live: Märkte im Sommer, Diamond Top im S&P500, Linde

Wenn man, wie ich hier auf Mr-Market.de, mit einem geschlossenen Premium-Bereich beginnt, hat man immer das gleiche Dilemma. Die die drin sind, sehen was da so passiert und geniessen (hoffentlich) glücklich den Inhalt.

Denen die draussen sind, ist aber nicht so richtig klar was sie erwartet. Und um über die Kluft zwischen diesen beiden Zuständen eine Brücke zu spannen, muss man immer mal wieder einen Einblick gewähren.

Jetzt kann man natürlich alte Archive dafür benutzen, nur die Realität zeigt, die liest niemand mehr ernsthaft. Es gibt halt nichts Älteres als alte Zeitungen. 😉

Deshalb will ich heute mal einen anderen Weg gehen. Ich nehme vier Informationsschnipsel aus "Hari Live" aus den letzten Tagen heraus, die immer noch aktuell sind und deshalb für Sie interessant zu lesen sein dürften. Und ich stelle diese den freien Mitglieder mit 1-3 Tagen Verspätung hier im Artikel zur Verfügung. Das sollte einen Eindruck vermitteln, was sie in Hari Live erwartet. Typischerweise stelle ich am Tag so 5-15 Informationsschnipsel in Hari Live ein, manchmal nur einen Link oder Zweizeiler, manchmal einen Text, der eines eigenen Artikels würdig wäre.

Wissen sollten Sie auch, dass das Konzept von "Hari Live" auf dem Gedanken der täglichen gedanklichen Mitarbeit beruht. Der gewünschte Effekt - den Lesern eine professionelle Sicht auf die Märkte zu vermitteln - entsteht nicht durch einen einzigen "geheimnisvollen" Artikel, sondern in dem Sie jeden Tag diszipliniert den Gedankengängen und Infoschnipseln folgen, die ich dort zur Verfügung stelle. Oft sind auch einfach mal Links von anderen Seiten dabei, die ich zur aktuellen Lage wichtig finde. Und oft referiere ich in späteren Kommentaren auch darauf. Es ist also wichtig den Inhalten zu folgen.

Hari Live macht also für aktive Anleger Sinn, die aus den börslichen Kinderschuhen heraus wachsen, lernen wollen wie der schizoide Mr. Market wirklich tickt und bereit sind, die Märkte täglich zu verfolgen.

In diesem Sinne folgen nun die vier Informationsschnipsel zu den Themen "Märkte im Sommer", einer Topformation im S&P500, dem Abverkauf der Momentum Aktien und Linde, jeweils mit Datum und Uhrzeit des Erscheinens:

Weiterlesen ...Hari Live: Märkte im Sommer, Diamond Top im S&P500, Linde