Der folgende kleine Tip erschien vor knapp zwei Tagen in Hari Live:

Eine interessante, mittelfristige Trading-Chance bei mässigem Risiko, könnte sich gerade in der norwegischen Telenor entwickeln.

Telenor ist einer der wachstumstärksten westlichen Telekomkonzerne, da das Unternehmen neben seinem Stammgeschäft viele interessante Beteiligungen in den Emerging Markets – vor allem in Asien – unterhält.

Grundsätzlich laufen die Geschäfte gut, wurden aber zuletzt durch Sorgen um ein Korruptionsverfahren in Indien belastet, lesen Sie -> hier <-.

Langfristig ist der positive Aufwärtstrend – hier im Chart des Börsenplatzes Oslo – aber ungebrochen:

Telenor 22.04.14 w

Auch das On-Balance-Volumen bestätigt Akkumulation und ist bullisch zu werten. Fundamental ist Telenor wie andere Telekom-Konzerne auch mit einem KGV von 12 und einer Dividendenrendite von 6% angemessen bewertet.

Ins Auge sticht nun aber auf der mittelfristigen Ebene im Tageschart, dass sich da eine deutliche inverse Schulter-Kopf-Formation (iSKS) bilden könnte. Und das nachdem die indischen Nachrichten scheinbar verarbeitet sind:

Telenor 22.04.14

In Summe könnte hier vielleicht gerade eine interessante mittelfristige Trading-Chance, bei fundamental mässigem Risiko entstehen.

Ein kleines bischen Übernahme-Phantasie, kommt zusammen mit einem Aktienrückkaufprogramm, noch als Sahnehäubchen oben darauf.

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Der potentielle, gigantische -> Pfizer – Astrazeneca – Merger <- elektrisiert die Branche und zeigt zusammen mit dem aktuellen Kauf des Impfgeschäftes von Novartis durch Glaxo Smith Kline, dass die M&A Phantasie zurecht im Sektor aktiv ist.

Grund genug mal wieder einen Blick auf den -> iShares Europe 600 Healthcare ETF <- zu werfen, in dem die europäischen Pharmariesen versammelt sind:

EXV4 22.04.14

Wir sehen im langfristigen Chart einen unglaublich starken, überzeugenden Aufwärtstrend. Und das, obwohl hier sogar noch Dividenden exkludiert sind. Hinter dem Trend stehen auch fundamentale Fakten, nämlich dass die Pharmariesen ihre Restrukturierungen hinter sich haben und nun auch zunehmend von der Entwicklung im Biotech Bereich profitieren. Und nichts, absolut nichts, spricht im Chart dafür, dass dieser Trend nun endet.

Auf der anderen Seite, ist dieses Chart herrliches Anschauungsmaterial, wie uns unser “Affenhirn” Streiche spielt. Denn es sieht diese lange Bewegung zu neuen Hochs sehr skeptisch und denkt “zu weit gelaufen, da warte ich mal”. Nur hatte es – wenn wir ehrlich sind – den gleichen Reflex schon 2012 und 2013.

Wer hat nun also Recht, der Trend oder unser Affenhirn, das zu grosse Fallhöhe wittert ?

Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen: statistisch weit überwiegend der Trend. Auf den zu setzen, hat weit bessere Erfolgswahrscheinlichkeit, als unserem emotional, subjektiven Eindruck von “zu weit gelaufen” zu folgen.

Denn objektiv gibt es weder charttechnische noch fundamentale Faktoren, die ernsthaft ein Ende des Trends indizieren. Und das ist die wahre Realität im “Hier und Jetzt”.

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Rheinmetall (703000) im Aufwärtstrend

by Hari on 22. April 2014

Heute nur kurz und knapp der Hinweis, dass der Rüstungskonzern Rheinmetall (WKN: 703000) nun vom Chart her aussichtsreich aussieht:

Rheinmetall 22.04.14

Wir sehen, dass Rheinmetall eine 5-teilige Korrektur abgeschlossen und dabei genau auf die Aufwärtstrendlinie aufgesetzt hat.

Wir sehen weiter, ein auf hohem Niveau stabiles “On-Balance” Volumen, das weitere Akkumulation in der Aktie impliziert.

Wir haben das für Rheinmetall negative Gerücht, eines möglicherweise scheiternden Panzerdeals mit Saudi-Arabien, zur Kenntnis genommen und sehen, dass es im Kurs verarbeitet wurde.

Und wir wissen, dass die Geschehnisse in der Ukraine Westeuropa und die NATO nun aus der Illusion aufwecken, als ob in Europa nur noch “Blümchenkriege” möglich wären. Die Wehretats in Europa sind weit herunter geschrumpft und nach unten gibt es kaum mehr Bewegungsspielraum, wenn man die Existenz eines eigenen Militärs nicht ganz aufgeben will. Was nach dem “Wachrüttler” der Ukraine wohl kaum passieren wird.

Alles in allem ist das charttechnisch wie fundamental, wohl nicht die schlechteste Ausgangslage, um der Aktie von Rheinmetall mit mittelfristigem Horizont näher zu treten. Allerdings muss man natürlich überhaupt erst einmal bereit sein, in diesen Sektor zu investieren – diese moralische Frage muss aber jeder Anleger für sich selber beantworten.

Negativ schlägt bei Rheinmetall, wie bei allen Rüstungskonzernen, das Korruptionsrisiko und die Abhängigkeit von Staatsaufträgen zu Buche – wobei das Eine durchaus mit dem Anderen zu tun hat.

Aber für dieses Risiko gibt es Stops, die sich nun durch die Trendlinie und das Tief vom 14.04. sauber definieren lassen und damit das Risiko minimieren.

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