Das britische Pfund: Keep Calm and Carry On!

Theresa May hat ihren Plan für einen Brexit vorgestellt.

Die einen gehen nun von einer glorreichen Zukunft eines freien "Global Britain" aus, eines wirtschaftlichen "Flugzeugträgers", der seine alten Traditionen des Commonwealth und die Liebe zu den Handelsbeziehungen über die Weltmeere hinweg, wieder belebt.

Die anderen sehen ein zerfallendes, unter wirtschaftlicher Depression ächzendes Königreich, aus dem Schottland und Wales austreten und die Nordirland-Frage wieder mit Macht aufbricht.

Ich halte Beides für möglich, weiß aber auch, dass die Zukunft noch nicht geschrieben ist und es aber die Details der Umsetzung und nicht die grossen Worte sind, die den Unterschied zwischen dem Einen und dem Anderen ausmachen werden.

Warten wir also mal ab.

Interessant ist aber, was uns der Devisenmarkt sagt. Und da hat das Pfund zum Euro nun mit einem massiven Reversal gestern eine Struktur generiert, die an eine klare Wendestruktur erinnert:

Geht es hier nun also weiter hoch?

Langsam, was wir gestern gesehen haben, war in meinen Augen eher ein Short-Squeeze, als eine Reaktion auf irgendetwas, weil einfach zu viele Marktteilnehmer auf einer Seite des Bootes sassen.

Und das GBPEUR Währungspaar ist ja auch nicht das Wichtigste, das ist das Pfund zum Dollar, also GBPUSD und da sieht es noch lange nicht nach einer klaren Wendestruktur aus:

Aber trotzdem, wenn die Phase der grossen Verunsicherung nun durchgelaufen ist - und bis dahin kann das Pfund noch tiefer fallen - dann stellt das britische Pfund gerade für uns hier im Euro-Raum wohl eine immense Chance und auch potentielle Alternativwährung dar, die genau deswegen erhebliches Aufwertungspotential hat.

Denn wenn wir uns hier vielleicht mit der Existenz der Euro-Zone befassen müssen, die bei der nun stark steigenden Inflation vielleicht schneller auf die Agenda kommt als gedacht, dann werden wir noch froh sein, eine Weltwährung direkt vor unserer Haustür zu haben, in der wir Geld anlegen können und die nicht so massiv mit dem Euro verheiratet ist, wie nun der Franken, der komplett von Euroland umgebenen Schweiz.

Schauen wir also gespannt, wie tief dieses Pfund nun noch fallen will. Sobald ich aber den Eindruck habe, dass es das nun war, werde ich kaufen und zwar in grossem Umfang. Das nur als Ankündigung. 😉

Ihr Hari

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Change – Wandel

Diese Woche beginnt die Bilanzsaison in den US so richtig, die EZB steht an und am Freitag wird das Wörtchen "elect" gestrichen und Amerika wird von President Trump regiert.

Der US Markt mäandert in dieser Lage nahe der Höchststände, man muss kein Börsenfachmann sein um zu erkennen, dass da schon eine Menge Erwartungen an Trumps Politik in die Kurse eingebacken sind.

Auch wenn es heute noch sehr ruhig zugeht, weil in den US mit dem "Martin Luther King Day" ein Börsenfeiertag ist, sollten wir uns keiner Illusion hingeben. Die kommenden 2-3 Wochen werden sehr volatil und sehr wichtig für den weiteren Jahresverlauf. Denn in diesen Wochen muss sich der Markt entscheiden, ob er Trump zutraut aus den Ankündigungen auch Politik werden zu lassen, oder ob es eine markante Enttäuschungsreaktion gibt.

Wir erleben auf jeden Fall derzeit eine Zeitenwende, die potentiell tiefer geht, als manche nun ahnen. Denn mit Trump wird jemand der mächtigste Mann der Welt, der das personifizierte Gegenmodell zum derzeit dominierenden Multilateralismus darstellt.

Trump scheint sich wenig für solche internationale Organisationen zu interessieren, betrachtet das vermutlich eher als "Quasselbuden" und sieht die Welt sehr pragmatisch aus den Augen eines Geschäftsmanns und Dealmakers, der etwas Konkretes für sein Land erreichen will. America First, der meint das ernst!

Damit kommt auch eine Abkehr vom glatt polierten und durchformulierten, aber inhaltsleeren Neusprech, den wir ja alle zu Genüge kennen.

Natürlich kommen damit auch Risiken, denn am Ende ist der multilaterale Ansatz wohl ohne ernst zu nehmende Alternative, denn die Welt wächst zusammen, ob wir wollen oder nicht und Konflikte lassen sich daher am Ende nur gemeinsam lösen.

Gleichzeitig ist es aber auch frischer Wind, der dieses Zusammenwachsen vielleicht ehrlicher und offener macht, denn nur wer weiss wo er steht, seine Identität kennt und damit auch offen umgeht, kann wahre Kompromisse schliessen und nicht nur Formelkompromisse, die die Probleme nur kaschieren und auf die lange Bank schieben.

Und an Formelkompromissen ohne Inhalt, hatten wir in den letzten Jahren wahrlich genug in der Welt, die Probleme kumulieren sich auch deshalb, weil entgegen des wohlfeilen Selbstlobs der "Schwurbelsprecher", keines wirklich an der Substanz angegangen wurde.

Ich fand deshalb Kai Diekmanns -> Innenansichten zum aktuellen Trump-Interview < - besonders spannend, weil sie das Bild eines Mannes formen, der weiss was er will und das auch umsetzen will, statt lange zu fackeln.

Darin liegen grosse Risiken, aber auch grosse Chancen. Klar ist, dass wir eine Zeitenwende erleben, unklar ist völlig, wohin diese uns führt? Im Gegensatz zu denen, die meinen schon alles über Trump zu wissen: ich weiss es nicht.

Ich weiss nur, dass sich hier Dinge andeuten, die *massivst* kursbewegend sein dürften, weil sie die Grundlagen des Beziehungsgeflechts der Welt betreffen. Obama ist mit dem Versprechen von "Change we can believe in" an die Macht gekommen, ist als Tiger losgesprungen und als Bettvorleger geendet. Es wäre ein Treppenwitz der Geschichte, wenn mit Trump echter Wechsel kommt, nur eben nicht so, wie sich das Obama ausgemalt hat.

Für uns als Anleger bedeutet das, dass wir nun viele Monate mit massiven Fragezeichen leben müssen und auch mit Wandel, der nur schwer zu antizipieren ist. Und zwar so lange, bis sich die Trump Administration gefunden und eingearbeitet hat und eine klare politische Linie erkennbar wird, die die Dinge wieder berechenbarer macht.

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