Sommerferien

Dieser Blog ist im August im Ferienmodus, im freien Bereich wird es in dieser Zeit keine neuen Artikel geben. Im Premium-Bereich schreibe ich ca. 1x pro Woche und bin locker im Forum aktiv, aber auch da sind die Aktivitäten deutlich heruntergefahren. Administrativ läuft der Blog im August normal weiter, weil ja auch die Server laufen und ich bin administrativ normal erreichbar. Ab 31.08. geht der Blog dann wieder mit Vollgas los.

Hudson River bei Poughkeepsie ca 1989 mit Catskill-Mountains, 2 Stunden N von NY

Der August ist auch der ideale Monat zum temporären Abschalten, auch die Politik und die Wallstreet ist in dieser Zeit in den Ferien, wer nicht "wegjettet" weilt als Händler auf seinem Landsitz in den "Hamptons" oder zu Hause auf der Veranda im "Mid-Hudson-Valley" oder den anderen schönen Regionen rund um New York.

Das erste Bild habe ich mal in den 80ern im Spätwinter auf einer Dienstreise vom noch eisbedeckten -> Hudson-River <- gemacht, der Nähe Poughkeepsie (Mid-Hudson-Valley) nach Süden Richtung New York fliesst und am Ende die Wall Street erreicht. Dahinter sieht man die landschaftlich wunderschönen Berge der "Catskill Mountains", in denen sich auch Natty Bumppo (Lederstrumpf) herumgetrieben haben soll.

Das zweite Bild zeigt Anfang der 90er die damals noch stehenden Twin-Tower vom Hudson Highway Richtung Süden.

Hudson Parkway Richtung Wallstreet ca. 1991 - ja, da standen die Twin-Tower noch ;

Falls Sie mit dem Gedanken spielen zu Mr-Market dazu zu stossen, ist der August auch die ideale Zeit, sich in Ruhe einzulesen, denn hier erwarten sie im Premium-Bereich derzeit 4.000 Artikel die in den letzten 8 Jahren entstanden sind - davon viele grundsätzlicher Natur und auch heute noch interessant. Hinzu kommen alleine im seit 2015 eröffneten neuen Forum rund 70.000 Beiträge, davon 12.000 von mir.

Sie sehen, man muss sich erst einmal einlesen und wenn neue Mitglieder dann den Premium-Bereich sehen, ist die erste Reaktion bei vielen auch eher das Gefühl von der Menge des Contents "erschlagen" zu werden und sich zurecht finden zu müssen. Weswegen ein paar ruhige Wochen der Vorbereitung eine feine Sache sind, bevor es dann im September in Richtung US Wahl und Jahresende so richtig los geht. Ein August ist eben in jedem Jahr dabei, am Anfang macht er mehr Sinn für Neueinsteiger.

Was den Markt angeht, hat der aktuell noch vor allem die laufende Quartalssaison im Blick, auch wenn nun der US-China Konflikt etwas hereinspukt. Im August, nach dem Höhepunkt der Quartalssaison in der kommenden Woche, in der dann auch die FED hinzu kommt, wird sich der Fokus des Marktes dann langsam auf die US Wahl verschieben und spätestens ab September wohl das Hauptthema sein, das den Markt umtreibt.

Wenn man historische Daten nimmt, ist der August statistisch ein richtungsloser Börsenmonat, in dem man wirklich mal Pause machen kann. In US-Wahljahren dagegen wie diesem, gibt es statistisch gerne noch einen starken August und im September/Oktober dann Vorsicht vor den Wahlen und Markt-Schwäche, die sich dann ab November nach der Wahl, in der Regel positiv zum Jahresende auflöst.

Nun ist dieses Jahr stark vom Corona-Virus überlagert, weswegen man statistische Tendenzen nicht einfach für bare Münze nehmen und 1zu1 übertragen sollte, das wissen um diese typische Herbst-Delle vor US-Wahlen, kann aber im Hinterkopf nicht schaden.

Vor Biden selber hat der Markt keine große Angst, wenn dann eher davor, dass dieser vom linken Flügel der Demokraten abhängig wird und damit Abgaben, Steuererhöhungen und Regulierung drohen. Weswegen die Wahl des/der Vizepräsident/in dieses Jahr besondere Bedeutung haben wird, Biden hat den Namen für Anfang August angekündigt.

Diese Wahl ist also ein abstraktes Risiko für die Märkte, die mit einem knappen Sieg Bidens eher kein großes Problem haben, mit einem Erdrutschsieg der Demokraten dann aber doch, der auch den Senat für die Demokraten erobern würde. Denn dann würde der linke Flügel der Demokraten in seinen Forderungen gestärkt und es wären keine Kompromisse mit den Republikaner mehr nötig, was in keinem Fall börsenfreundlich sein wird.

Der Markt liebt es, wenn die Steuern gesenkt werden und er ansonsten von Politik in Frieden gelassen wird, denn der Markt ist unpolitisch und bewertet zukünftige Firmengewinne und nicht gesellschaftliche Entwicklungen. Die Steuern sind in den US schon markant gesenkt und eine gegenseitige Blockade beider Kammern bei der Gesetzgebung wäre nun das, was der Markt bei einem Sieg Biden bevorzugen würde.

Auf jeden Fall gibt es je nach Sieger bestimmte Sektoren, die klar vom Einen oder Anderen profitieren, wie beispielsweise Clean Energy von Biden. Eine genauere Analyse der "Biden-Aktien" haben wir schon im Premium-Bereich besprochen, das ist ein Thema, das jeder Anleger im Herbst im Hinterkopf haben muss. An der Entwicklung bestimmter Sektoren wird man teilweise indirekt die Umfragewerte ablesen können bzw die Umfragewerte beeinflussen die Sektoren - das ist vor jeder US Wahl so.

Der übergeordnete Trend des Marktes ist aber bisher weiter bullisch, was zentral mit den Billionen zu tun hat, die via Notenbanken und Staaten auf den Markt geschmissen werden. In einem -> Tweet von Tom McClellan <- den ich schon verlinkt hatte, hat dieser dazu die richtigen Worte gesagt:

There are only 2 fundamentals that matter to the overall stock market:
1. How much money is there?
2. How much does that money want to be invested?

Und im Grundlagen-Artikel -> Warum steigen (und fallen) Kurse eigentlich? <- habe ich das vor Wochen hier auch ausführlich thematisiert:

Machen Sie sich das unbedingt klar, der entscheidende Treiber der Märkte ist Angebot und Nachfrage! Und die Nachfrage hängt wiederum mit der freien Liquidität zusammen, die Anlagenotstand hat.

Solange also freie Liquidität dringend eine Anlagemöglichkeit braucht, entsteht ein Nachfrage-Überhang und die Kurse werden mittelfristig weiter steigen, egal was irgendwelche Fundamentaldaten sagen. Und Politik und Notenbanken tun derzeit alles dafür, dass das so bleibt.

Auch für den Rest des Jahres, sollten wir diesen Mechanismus nicht vergessen. Es ist nicht der alleinige Faktor der den Markt bestimmt, aber der langfristig Bestimmende. Das größte Risiko ist nun fraglos die Politik, denn ein Erdrutschsieg der Demokraten würde sich natürlich auch auf die FED auswirken.

Auch wenn wir die Politik nun im Auge haben müssen, sollten wir trotzdem die FED nicht bekämpfen, denn ob uns deren aktuelle, leise und scheibchenweise Implementierung einer faktischen -> Modern Monetary Theorie (MMT) <- behagt oder nicht, hat für die Konsequenzen in unseren Depots keine Relevanz.

Wir dürfen das als Bürger sehr wohl sehr kritisch sehen, dürfen diese Sicht aber nicht mit unseren Anlageentscheidungen vermischen, denn als Anleger gilt es mit dem Trend zu gehen und die Vorteile aus etwas zu ziehen, was man als Bürger nicht verhindern kann. Die Wahrheit liegt auf dem Platz und wer intelligent dem Markt folgt erzielt bessere und nachhaltigere Resultate, als der Wahrsager mit Ego, der sich gerne auch Prognostiker oder Crash-Guru nennt.

Nutzen wir also den August um durchzuatmen, den Kopf frei zu bekommen, mal Dinge zu lesen für die sonst keine Zeit ist und uns auf das Jahresende an den Börsen gedanklich vorzubereiten. Denn das wird extrem spannend und bewegt, wenigstens das kann ich garantieren.

Ich werde jetzt genau das tun und wünsche Ihnen auch einen schönen August!

Ihr Michael Schulte (Hari)

*** Bitte beachten Sie bei der Nutzung der Inhalte dieses Beitrages die -> Rechtlichen Hinweise <- ! ***

Hari-Tweets

Neue Kolumne (Premium Only):
Size Matters!
https://www.mr-market.de/size-matters/

Too many people think that trading is about predicting turns. What it is really about is making as much money as you can when you are riding a trend.

Surreal und extrem beeindruckend in der gezeigten, kontrollierten Stabilität, auch wenn es nur 150m waren.

Der Mars rückt einen weiteren kleinen Schritt näher.

Twitter feed video.Surreal und extrem beeindruckend in der gezeigten, kontrollierten Stabilität, auch wenn es nur 150m waren.

Der Mars rückt einen weiteren kleinen Schritt näher.
SpaceX@SpaceX

Starship takes flight

The (power-)game is afoot

https://www.defense.gov/Explore/News/Article/Article/2294434/space-force-chief-dod-must-work-to-ensure-strong-space-industrial-base/

Extremes Beispiel, warum Bilanzen bei Zukunfts-Aktien kaum Wert haben, solange die Finanzierung gesichert ist.

SPCE ist bilanziell wertlos. Die Hoffnung auf Mach-X Passagierverkehr ist dem Markt aber 4,8 Milliarden$ wert.

Wer Recht hat, ist völlig offen. (1/2)

Extremes Beispiel, warum Bilanzen bei Zukunfts-Aktien kaum Wert haben, solange die Finanzierung gesichert ist.

SPCE ist bilanziell wertlos. Die Hoffnung auf Mach-X Passagierverkehr ist dem Markt aber 4,8 Milliarden$ wert.

Wer Recht hat, ist völlig offen. (1/2)
Charlie Bilello@charliebilello

Blowout quarter for Virgin Galactic. $0 in revenue and -$63 million net loss. To the moon...

$SPCE

https://investors.virgingalactic.com/news/news-details/2020/Virgin-Galactic-Announces-Second-Quarter-2020-Financial-Results/default.aspx

Auch hier wieder:

Gelassen Folgen statt vorher Raten.

Konsequent Reagieren statt wild Prognostizieren.

Auf den Fortschritt setzen, statt Crash-Wahrsagern zu verfallen.

Der Wunsch vorher zu wissen was passiert, ist reines Ego und schädlich. Lösen Sie sich davon. Ommm. 😃

James DePorre@RevShark

This market has some similarities to the bubble in 2000 but that doesn’t mean you should spend your time worrying about the turn. Worry about making as much as you can while the action lasts and play defense when you start losing money. Closing comments on @realmoney

Schöne Übersicht aus Euro-Warte. NASDAQ und Gold musste man 2020 haben, den Rest vergessen. 😛

Das ist aber schon seit dem März-Tief so und mit gutem Grund.
Woran man erneut sieht, dass "Folgen" besser als "Raten" ist. Und dass Trends länger laufen, als man sich vorstellen kann.

Schöne Übersicht aus Euro-Warte. NASDAQ und Gold musste man 2020 haben, den Rest vergessen. 😛

Das ist aber schon seit dem März-Tief so und mit gutem Grund.
Woran man erneut sieht, dass "Folgen" besser als "Raten" ist. Und dass Trends länger laufen, als man sich vorstellen kann.
Christian W. Röhl@CWRoehl

Willkommen im August – nachdem der #Dollar gerade den schwächsten Monat der letzten 10J hatte. Von der 7,5%-igen Rally im #Nasdaq sind deshalb in #Euro nur 2,5% übrig geblieben. Aber immer noch besser als ±0% im #DAX. An der Spitze wieder: #Gold.
#Aktien #Anleihen #ETFs

Der "Pain Trade" (= Weg des maximalen Schmerzes) ist im reflexiven Markt zwangsläufig der mit dem größten Potential.

Es war leicht und "logisch" bei AAPL vor den Zahlen vorsichtig zu werden. *Zu* logisch. Es war schwer, da noch massiv Long zu gehen. Und das ist daraus geworden:

In diesem Jahr ist das völlig durch Covid überlagert und insofern nicht sinnvoll zu vergleichen.

Es schadet trotzdem nicht, das statistische September/Oktober Loch zu kennen, das vor Wahlen besonders gerne auftritt.

In diesem Jahr ist das völlig durch Covid überlagert und insofern nicht sinnvoll zu vergleichen.

Es schadet trotzdem nicht, das statistische September/Oktober Loch zu kennen, das vor Wahlen besonders gerne auftritt.
Callum Thomas@Callum_Thomas

2. Not so happy new month: negative seasonality kicks in from Aug.

(n.b. seasonality can and does break down, and is simply the result/expression of historical averages)

$SPX $SPY

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Wo Rauch ist, da ist auch Feuer!



Vor knapp zwei Wochen habe ich ihnen in -> Wirecard und wir im Spiegel <- ein paar wichtige Worte zur Thematik geschrieben.

Diese Problematik, dass viele Anleger völlig naiv gerade die "gefallenen Engel" attraktiv finden, ist aber nicht auf einzelne Aktien begrenzt, sondern ganz generell ein Thema. Und das ist bei uns in der Community auch immer wieder Thema, zum dem ich auch Artikel schreibe, wie der nun folgende Artikel vom 02.07.2019, also vor genau einem Jahr.

Ich stelle ihnen diesen Artikel nun bewusst unverändert zur Verfügung, es ist ja besonders spannend zu sehen, was aus den genannten Aktien dann geworden ist. 😉

Es mag manche Leser geben, die gewöhnt an "Klickeritis" denken: "Gähn, alte Artikel". Dann sollen die so denken, viel Erfolg am Markt wünsche ich und winke hinterher.

Allen anderen sei gesagt, dass es gerade bei medialen Artikeln zum Markt doch interessant ist zu sehen, wie sich die Dinge dann danach entwickelt haben.

Der folgende Artikel ist in meinen Augen wichtig, auch und gerade wenn er ein Jahr alt ist. Wer die folgende Wahrheit nicht sehen kann oder will, ist dazu verdammt solche Fehler immer wieder zu machen und am Ende wird er aufhören und "Aktien sind nur für Zocker" rufen, nicht begreifend, dass ihn das Problem selbstgefällig im Spiegel anschaut.

Viel Spaß und gute Erkenntnisse wünscht der Hari 2020 und nun zurück in den Sommer 2019:

-----------------

Ich habe solche Artikel immer mal wieder geschrieben, weil ich Sie vor dem Reflex bewahren will, in "gefallenen Engeln" automatisch "Schnäppchen" zu sehen. Das heisst ja nicht, dass da nicht auch Schnäppchen sein können, in Mehrheit sind es aber keine und die Ausnahmen extrem schwer zu erkennen.

Unter der Überschrift -> Tiefer geht immer und erst bei Null ist Schluß <-, habe ich beispielsweise diesen Umstand schon 2015 in Sachen Kohle thematisiert und Peabody Energy ist dann tatsächlich auch in die Pleite marschiert.

Weil es so wichtig ist, zitiere ich daraus:

Und trotzdem .... wird dieser Fehler immer wieder und immer wieder begangen - einfach weil sich Menschen für klüger als der Markt halten. Und weil etwas, das sehr tief gefallen ist, auf den ersten Blick "billig" erscheint und bei unbedarften Anlegern laut "kauf mich" schreit.

Dahinter steht eine ebenso menschlich instinktive, wie grottenfalsche Interpretation von dem, was Kurse sind. Bei breiten Indizes kann man sehr wohl davon ausgehen, dass diese im Sinne "Mean Reversion" irgendwann von einem Extrem wieder auf einen Mittelwert zurück schwingen. Zumindest solange die Welt nicht untergeht. Aber auch bei Indizes kann das Jahre und manchmal ein Jahrzehnt dauern und insofern ist es auch da riskant, darauf blind zu wetten.

Bei einzelnen Aktien und selbst ganzen Sektoren, kann man aber selbst davon nicht ausgehen und es verschwinden weit mehr Unternehmen und auch Sektoren im Vergessen und fallen ins Bodenlose, als wir in der oberflächlichen Wahrnehmung glauben.

.............

Dieses Verhalten beruht auf dem schon oben im genannten Artikel besprochenen "Referenzeffekt" (Ankereffekt) in unseren Hirnen. Wir empfinden einen Kurs mit einer weit höheren Referenz in der Vergangenheit, instinktiv als "sicherer" und "chancenreicher", als einen Kurs, der auf Höchstständen notiert, weil er Teil eines starken Aufwärtstrends ist. Dabei ist das eine völlige Fehlinterpretation von dem was Kurse sind und es ist zu oft in der Realität genau anders herum!

Heute ist so ein Beitrag mal wieder fällig, damit die Prinzipien nicht in Vergessenheit geraten.

Immer wieder habe ich wiederholt und bewiesen, dass Fundamentaldaten kein Mittel zum Timing sind und wegen ihres prinzipiellen Nachlaufs, bei abstürzenden Unternehmen oft dann die "besten" Zahlenwerte liefern, wenn diese gerade massiv zu fallen beginnen. Wer attraktive Aktien primär danach auswählt, ob sie ein "attraktives" KGV oder KUV haben, wird damit also zuverlässig keinen Erfolg haben - im besten Fall schadet es nicht, nützt aber auch nichts.

Trotzdem ist genau das bei Laien eminent beliebt und kaum auszurotten, weil es von den Medien der "Börsenpornographie" immer wieder in die Welt gesetzt und als "Value-Anlage" verkauft wird - was für ein Blödsinn!

Ich bin sicher, immer wieder kommt mit neuen Mitgliedern diese Überzeugung in den Blog und muss erst mühsam korrigiert werden. Und genau diese Menschen sind dann besonders gefährdet, wenn eine ehedem erfolgreiche Aktie zu fallen beginnt, weil dann viele Kennzahlen plötzlich "billig" schreien, dummerweise aber sehr oft eine reine Honigfalle für kleine Bienchen sind. Erinnert sich noch jemand an die 2013er -> Honigfalle Commerzbank <-, die damals auch von ganz vielen Bienchen umschwirrt wurde, weil ja so "billig"?

Eigentlich sollte man sich aber die Absurdität schnell klar machen können. Denn wenn einfache Indikatoren mit ihren leicht vergleichbaren Zahlen ausreichen würden, eine "unterbewertete" Aktie zu identifizieren, was sagt das über die tausend anderen Marktteilnehmer aus - ich gehöre da dazu - die auch nach attraktiven Gelegenheiten schauen?

Das müssen also alles Idioten sein, die zu doof sind zweistellige Zahlen abzulesen - mich eingeschlossen - und man selber ist der einzige kluge Schatzsucher im Markt. 😛 Lächerlich, aber so wird gedacht, weil es das Ego pampert - eigentlich kaum zu glauben.

Im umgedrehten Fall habe ich das ja hier immer wieder zum -> Fall Amazon <- thematisiert, die nach diesen Kennziffern ja immer viel zu "teuer" waren. Schon 2013 habe ich das geschrieben und natürlich von einigen die gleiche Skepsis geerntet, wie in den Folgejahren auch. "zu teuer" - LOL!

Das Missverständnis liegt daran, dass einer Bewertung etwas "objektives" anhaftet, was diese aber nicht ist. Jede Bewertung ist Ausdruck des Konsens der Erwartungen des Marktes. Und sonst nichts. Der Erwartungen!

*Jede* Bewertung des Marktes ist erst einmal "richtig" und ernst zu nehmen, solange wir nicht wirklich belastbares und tiefgehendes Wissen besitzen, das diese Bewertung als fehlgeleitet identifiziert.

Und solches "Herrschaftswissen", kann entweder mit Insiderkenntnissen, oder eben sehr viel Fleiß und Beschäftigung mit der Aktie kommen. Umsonst kommt es nicht, sonst hätte es jeder und wenn alle wissen, dass die Aktie mehr wert ist, ist sie auch schon im Kurs höher, weil der genau die Erwartungen einpreist.

Märkte irren sich also sehr wohl, sie können Aktien über- und unterbewerten. Die wenigen Fällen echter Unterbewertung heraus zu selektieren, ist aber eine Aufgabe, bei der nur die Besten und Fleissigsten eine Chance haben - echte Value-Investoren die tief in die Unternehmen einsteigen und keine Indikator-Ableser mit zu viel Ego.

Für uns sind Bewertungen des Marktes also erst einmal richtig und wenn zwei Aktien eine Bewertungsdifferenz haben, gibt es dafür einen sinnvollen Grund, den wir nur noch nicht kennen.

Es kommt aber noch schlimmer für die "Kennzahlen-Ableser", denn das ist noch der einfache Fall eines Unternehmens mit einer stabilen Bewertung, die man hinterfragen kann.

Gefallene Engel aber, haben wegen der prinzipiell zeitlich nachlaufenden Fundamentaldaten noch ein zusätzliches Problem. Die Kennzahlen können noch einen Zustand vorgaukeln, der gar nicht mehr real ist.

Denn Kurse werden durch die Zukunft bewegt, durch Erwartungen um genauer zu sein und *nur* die Erwartungen können eine abstürzende Aktie auch wieder zum Rebound bringen. Frische Fundamentaldaten der nahen Vergangenheit, können zwar sehr wohl die Erwartungen verändern, weil der Markt sieht, dass er die Aktie vielleicht zu negativ betrachtet hat. Es sind dann aber immer noch Zukunftserwartungen, die die Kurse bewegen - in dem Fall bessere als vorher, weswegen der Kurs steigt.

Kommen wir zum ersten Beispiel:

Steinhoff (SNH), was wurde nach dem ersten Absturz nicht alles geraten, ob das nun eine "Gelegenheit" sei!

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Willkommen!

Willkommen! Mein Name ist Michael Schulte, hier im Blog "Hari" genannt.

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