Ich zeige Ihnen mal was – kostenlos ;)

Ich habe hier im freien Bereich in den letzten 5 Jahren schon viele grundlegende Worte an Sie gerichtet. Worte zum Umgang mit den Märkten, Worte zur Strategie, Worte zur (Finanz-)Politik und zu Techniken und Grundlagen des Handelns. Und diverse einordnende Artikel zur Marktlage habe ich geschrieben, ebenso wie auch (seltener) einzelne Aktien erwähnt.

All diese Artikel zielten vom Niveau her aber eher auf den Einsteiger bzw leicht Fortgeschrittenen, der überlegt, ob ihm die Mr-Market Mitgliedschaft etwas geben kann. Das ist auch zwangsläufig, denn wir schreiben hier als derzeitiges 6er Team (Die 5 Kolumnisten und ich) primär für die Mitglieder, die die Wertschätzung für unsere Arbeit mit ihrer Mitgliedschaft auch tatsächlich ausdrücken. Für "Joe Vorbeiklicker" der nur Abgreifen will und dann schnell verschwinden, schreiben wir nicht. Der freie Bereich dient also primär dazu klarzumachen, was man hier als Inhalt erwarten kann, als Schaufenster sozusagen.

Denn "Joe Vorbeiklicker" ist der Protagonist des "Pseudo-Kostenlos-Internets", das ich schon lange sehr kritisch sehe. Diese Illusion der Kostenlosigkeit hat genau zu diesem Erregungswellen-Journalismus, diesem -> Clickbait < - und dieser Flachheit beigetragen, die wir nun haben. Denn guter Content braucht gute Autoren und die bezahlen das Essen Ihrer Kinder nicht von Likes, sondern wie alle Menschen mit echtem Geld, das ihnen jemand für ihre Leistung zahlt. Und "kostenlos" ist das Internet der grossen Medien ja sowieso nur an der Oberfläche, so "kostenlos" wie eine zuckersüsse Werbeanzeige, denn natürlich wird dort Geld verdient, aber hintenrum und versteckt mit Klicks und vor allem mit Daten der Leser.

Man könnte es auch plakativ und spitz so formulieren: Google, Facebook und Co. haben so gigantische Gewinne und so eine weltweite Dominanz, weil die Menschheit wie ein Hund bei einer duftenden Wurst, zwanghaft zugreifen muss, wenn etwas als "kostenlos" bezeichnet wird. Dass diese "Kostenlosigkeit" dann durch Verlust der Privatsphäre, Ausforschung und subtile Steuerung der Handlungen bezahlt wird - eine Steuerung die am Ende zu höheren Kosten führt als ohne - wird gerne verdrängt. Sich "hintenrum" zu finanzieren, wird vom Leser scheinbar goutiert, auch wenn eigentlich jedem denkenden Menschen klar sein sollte, dass keines dieser Unternehmen aus Altruismus seine Dienste und Inhalte anbietet, sondern um Geld zu verdienen. Deswegen musste das Wort "kostenlos" bei diesem Artikel auch in die Überschrift, ich halte uns damit den Clickbait-Spiegel vor. 😉

So hat die Mehrheit nun eben genau die Medien, die die Mehrheit mit ihrem Klick-Verhalten erzeugt und verdient. Die Kritik über die sinkende Qualität der Medien, hat daher auch etwas Unehrliches, der Abfall der Qualität wurde auch von all den Kunden herbeigeführt, die keinen Kreuzer für guten Journalismus mehr zu zahlen bereit sind. Ob man dann das Zeitungs-Abo kündigt, weil die Qualität immer schlechter wird, oder ob die Qualität immer schlechter wird, weil so viele kündigen um "Kostenloses" zu klicken, ist wie die Geschichte von der Henne und dem Ei eine akademische Diskussion. Am Ende bedingen sich diese beiden Entwicklungen wie kommunizierende Röhren.

Aber das Internet ist ja auch toll und ein Quell des Wissens, wenn man weiss, wo man mitlesen muss. Es gibt also wirklich unabhängige Quellen, die dieses Spiel der "Hintenrum-Finanzierung" und der damit verbundenen Interessenskonflikte nicht oder nur begrenzt mitmachen. Es sind aber gar nicht so viele, denn selbst bei Blogs hat sich die Unsitte der "Hintenrum-Finanzierung" mit Techniken wie -> Advertorials < - wie eine Seuche ausgebreitet. Eine ganze Industrie ist entstanden, zu der auch das Thema Search-Engine-Optimization (SEO) gehört, deren Selbstzweck darin besteht, für besonderes gutes Ranking bei Google & Co und hohe Klickzahlen zu sorgen.

Gerade heute kam bei mir diese Zusammenfassung eines -> Finanzbloggertreffens < - in den Posteingang. Das "erste Bloggertreffen Deutschlands". Das "Erste"? Naja. 😉 Aber lassen wir das mit den Überschriften mal beiseite, so ein Treffen ist doch eine schöne, förderungswürdige Sache und da haben sich viele Menschen getroffen, die mit grossem Engagement bei der Sache sind und insofern ist das nur Positiv.

Aber jetzt schauen Sie mal, was laut dieser Zusammenfassung dort die Themen waren:

Wo geht die Reise hin im Marketing?, wie komme ich mit meinem Artikel auf die erste Seite bei Google? Wie erreiche ich neue Leserinnen und Leser am besten organisch, um meine Präsenz im World Wide Web zu erhöhen? Wo geht die Reise hin, in Richtung Youtube, Podcast oder bleibt weiterhin das Content Marketing das Nonplusultra? ..... Ab welcher Follower-Zahl bei Instagram, Youtube, Snapchat, Facebook und Twitter kann ich damit Geld verdienen und werden Agenturen auf mich aufmerksam?

Ich denke Sie sehen meinen Punkt von oben, der Zeitgeist des "freien-unfreien" Internets weht. Spannend ist dabei auch, was *nicht* diskutiert wurde. Dabei verstehe ich die Kollegen ja und habe Sympathie für den Wunsch sich zu monetarisieren. Schade ist es trotzdem, dass alle nur noch in diesen von Google aufgezwungenen Denkstrukturen operieren, denn ich bin ganz sicher, da sind einige Blogger dabei, die sich auch wünschen würden, für ihre Arbeit direkt entlohnt zu werden, statt den "Kasper" für Klicks und Google-Ranking machen zu müssen oder sich mit "Content-Marketing" zu beschäftigen, das leider immer mehr zur Schleichwerbung (Advertorial) missbraucht wird und dem unabhängigen Ansatz des Bloggens damit eigentlich zuwider läuft.

Wirklich unabhängige Quellen mit völlig offengelegter Finanzierung, haben es also schwer dieser Tage. Eine dieser völlig unabhängigen Quellen, ist Mr-Market. Hier gibt es nichts von alledem, noch nicht einmal "Google Analytics" und dergleichen Software, die Ihr Verhalten analysiert und Sie "trackt". An welcher Stelle dieser Blog bei Google gerankt wird, interessiert uns so viel wie der berühmte Sack Reis in China, hier ist sozusagen "SEO-freie-Zone". Hier gibt es nicht einmal Werbung und trotzdem werden immer mehr Mitglied und zahlen gerne dafür.

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FAAMG und das Blasengefasel

Das Gefasel über "Blasen" ist ja in den letzten Jahren zur Manie der Medien geworden. Jeder der glaubt, etwas zum Markt verzapfen zu müssen, hüllt sich in gewichtiges Raunen und identifiziert irgendwo eine neue "Blase" und natürlich den bald folgenden Crash gleich mit dazu.

Damit ist ihm das wohlgefällige Kopfnicken aller sicher, die schon immer wussten, dass Börsen nur Zockerbuden sind und Aktien viel zu riskant. Man kann sich damit auch den Habitus des erfahrenen Marktbeobachters geben, wer von 2000 reden kann, muss ja scheinbar schon einige Erfahrung haben, auch wenn man damals in Realität noch die Schulbank drückte und Amazon für einen neuen Ego-Shooter hielt.

Natürlich sind nicht alle Gedanken zu "Blasen" völliger Unfug, natürlich gibt es in einigen Bereichen bedenkliche Entwicklungen, die zu thematisieren sind. So zum Beispiel zu den -> Wachsenden Gefahren des Indexierens <-, die ich auch schon mehrfach, so auch bei Tichy in -> Algos, ETFs, Robo Adviser und ein Truthahn-Leben <- thematisiert habe.

Aber die Penetranz und Persistenz des aktuellen Blasen-Geredes, offenbart den medialen Zweck des wohligen, den Click befördernden Schauders, der auch bei Horrorfilmen das Publikum in die Kinos lockt.

Und es offenbart eine gedankliche Fixierung auf die Vergangenheit, die mal wieder den Blick auf die Möglichkeiten der Zukunft verstellt. Wer diesem Gerede folgt und sich davon anfixen lässt, hat garantiert seit 2009 keinen Erfolg im Markt.

Besonders schön sichtbar wurde das Muster die letzten Wochen, als vermehrt wieder Vergleiche des NASDAQ mit dem Jahr 2000 laut wurden und die grossen Bluechips, die man als FAAMG (Facebook, Amazon, Apple, Microsoft, Google) zusammen fassen kann, neue Kurshöhen erklommen.

Um es ganz deutlich zu sagen, diese Vergleiche der FAAMG Kurse mit der 2000er New Economy/Internet Blase sind grober Unfug. Und wer sich davon beeinflussen lässt, ist selber schuld und sollte dringend seine Medienwahl hinterfragen.

Ich will Ihnen das ganz unzweideutig beweisen. Hier ist das Chart des NASDAQ Composite über 20 Jahre, von 1997 bis 2017. Sie können das Chart anklicken und vergrössern, wenn Sie wollen:

Wir sehen die 2000er Internet-Blase. Und wir sehen, dass der NASDAQ 15 Jahre brauchte, bis er diese Niveaus wieder erreichte, dann 2 Jahre konsolidierte und zögerte und nun nach 17 Jahren nach oben über die alten Niveaus hinwegzieht.

Nun muss man wissen, dass die gross kapitalisierten FAAMG Aktien einen erklecklichen Teil der NASDAQ Kapitalisierung ausmachen. Schauen wir doch also mal, wie die sich entwickelt haben am Beispiel Apple und Google. Sie können aber auch gerne die anderen Namen nehmen und kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Wir sehen schnell, dass diese Unternehmen ihre Umsätze und Gewinne um zwei und dreistellige Faktoren erhöht haben. Waren diese Unternehmen in 2000 noch jenseits von Gut und Böse bewertet und nahmen viel zu viel Zukunft vorweg, sind sie nun sauber in die Bewertungen hinein gewachsen.

Sie können auch andere Indikatoren der Gegenwart nehmen und werden schnell erkennen, dass die FAAMG Aktien bezogen auf ihre Gewinnqualität und ihr weiteres Wachstum im Vergleich zu anderen Bluechips derzeit zwar hoch, aber noch angemessen bewertet sind.

Der ganze Markt hat eben derzeit ein erhöhtes Bewertungsniveau, nicht nur FAAMG, das hat aber in Breite mit der Niedrigzinspolitik der Notenbanken zu tun und rein gar nichts mit einer "Tech-Blase".

Und die FAAMG Aktien waren in den letzten Monaten auch etwas zu schnell zu weit gelaufen, wie ich Ihnen das ja vor 3 Wochen in -> Liebesaffäre mit Big Tech <- hier geschrieben habe. Die Korrektur der vorletzten Woche war also logisch und erwartbar und es kann auch sein, dass noch einmal 5-10% Korrektur über den Sommer drin sind. Und auch eine schärfere Korrektur ist theoretisch immer drin, dann aber aus anderen Faktoren die wir heute noch nicht kennen.

Ein grundlegende "Blase" bei den Bewertungen dieser FAAMG Aktien aber, ist schlicht dummes Zeug - man muss sich fragen was die, die davon reden, eigentlich geraucht haben.

Richtig ist etwas ganz Anderes, das wir im Premium-Bereich schon letzten Sommer unter ->Apple, Google und Co - Die neuen Nestles? <- thematisiert haben:

Diese grossen Techkonzerne sind die Wegbereiter eines grundlegenden Wandels der Art wie wir wirtschaften, es sind die neuen Dominatoren und sie haben eine Dominanz erreicht, wie sie IBM Anfang der 80er Jahre hatte.

Sicher kann man sich fragen, ob diese Dominanz lange zu halten ist, bei IBM war das damals nicht der Fall. Aber eine Blase? Ich bitte Sie, das ist als Argument derzeit nicht mal satisfaktionsfähig.

Man kann dem Markt viel vorwerfen, auch Verzerrungen, Überbewertungen und Schieflagen. Aber in einer Blase sind FAAMG nicht, die sind so gut und gewinnstark, wie es die Kurse ausdrücken.

Und wenn man der Markttechnik folgt, ist dieser Ausbruch von 2017 über die alten Hochs im NASDAQ eher der Beginn einer grösseren Bewegung, als eine Überdehnung am Ende. Zu den disruptiven Veränderungen unserer Welt, unter anderem durch die Digitalisierung, würde es passen.

Wenn man so will, war der Markt in 2000 übertrieben visionär, es wird erst jetzt das Realität, was damals in die Kurse hineingeträumt wurde.

Und Blasen werden sich an der Börse auch wieder bilden oder haben sich schon gebildet, aber genau da, wo niemand darüber fabuliert. Eine medial beackerte Blase ist, bevor diese geplatzt ist, eigentlich ein Widerspruch in sich.

Ihr Hari

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Liebesaffäre mit Big-Tech

Ich will heute noch eine kurze Botschaft loswerden.

Egal ob Sie privater Anleger, Vermögensverwalter oder Fondsmanager sind, wenn Sie ein breit gestreutes, wohl selektiertes Depot besitzen, werden Sie in diesem Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich hinter den US Indizes hinterher hinken.

Machen Sie sich nichts daraus, Sie haben nichts falsch gemacht.

Der Grund ist vielmehr im Markt begründet, der mal wieder einen zu starken Herdentrieb zeigt. Denn während der breite Markt schon seit Wochen eigentlich konsolidiert, werden die Indizes primär von wenigen grossen Aktien wie beispielsweise den FAANG-Aktien oben gehalten, konkret also Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google (Alphabet). Aber auch Microsoft oder NVidia steigen und steigen, man kann einfach sagen, der Markt hat eine Liebesaffäre mit diesen "Big-Tech" Aktien entwickelt.

Wie auf alle Liebesaffären, wird aber auch hier eine Phase der Ernüchterung folgen und wenn man aktuell bei Blomberg liest, wie -> massiv übergewichtet die Funds Manager bei FAANG sind <-, dann dürfte der Zeitpunkt der maximalen Begeisterung nicht mehr so weit entfernt sein. Nicht heute oder morgen, wohl aber vielleicht über den Sommer.

Und dieser Zeitpunkt der maximalen Begeisterung, wenn alle die kaufen wollten gekauft haben, ist auch der Punkt an dem die Kurse den temporären Höhepunkt erreichen und zu konsolidieren beginnen. Wie extrem die Indizes auf diesen wenigen Aktien basieren, zeigt auch dieses Chart von Bespoke eindrücklich: -> Five large stocks account for nearly half of 2017s gains <-

Machen Sie sich also nichts daraus, wenn Ihre Depots seit Wochen Wasser treten, während S&P500 und Nasdaq steigen und steigen. Sie sind in guter Gesellschaft fast aller professioneller Anleger die Aktien bewusst selektieren - ausser denen eben, die schon länger primär auf FAANG alleine setzen.

Wenn Sie wissen wollen, wie lange das noch so weiter geht, weiss ich es natürlich auch nicht. Ich weiss aber auch, dass das Window-Dressing zum Quartalsende immer ein Thema ist. Bis Ende Juni könnte dieser Trade also durchaus weiter unterstützt sein, weil alle auch noch dabei sein wollen, denn wer nicht dabei ist, hängt in der Performance hinterher und muss sich am Quartalsende Fragen stellen, warum er zu blöd war diesen offensichtlichen Trade zu sehen.

Ab Juli ist dann aber ein neues Spiel, dann gilt wieder der kluge Satz, dass wenn alle das Gleiche denken, niemand richtig denkt.

Ich bitte das aber nicht als generelle Skepsis diesen Aktien gegenüber zu verstehen. Im Gegenteil, ich habe diese Aktien schon letzten Sommer im Premium-Bereich zu den "neuen Nestles" erklärt und dazu geraten, aus langfristigen Gesichtspunkten nun auf diese umzuschichten: -> Apple, Google und Co. - Die neuen Nestles? <-. Wer das damals getan hat, hat immense Gewinne generiert.

Aber was zu schnell zu viel ist, ist zu viel. Und es scheint, als ob dieser Trade nun in die Phase der öffentlichen Wahrnehmung eintritt, ab der er noch ein paar Wochen hat und dann wird ein temporärer Höhepunkt erreicht.

Danach haben alle Stockpicker dann auch wieder die Chance die Indizes zu schlagen. 😉

Und die grossen Tech-Aktien bleiben weiter gute Investments - nach einem Rücksetzer.

Ihr Hari

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Charts zum Freuen

Am Montag hatte ich hier die -> Charts zum Schaudern <-.

Heute habe ich drei "Charts zum Freuen" aus Sicht eines Anlegers für Sie. US Aktien, die zwar zu den (mittel)grossen gehören, hier aber trotzdem nicht bei jedem bekannt sein dürften.

Und ich frage Sie, was eint diese Unternehmen? Die einen verkaufen "Clean Tech", die anderen "Scientific & Technical Instruments" und die letzten "Aerospace & Defense Products". Das kann es wohl nicht sein.

Was eint Sie dann?

Ich sage es Ihnen.

Der stabile Kursverlauf aller Drei beruht auf:

Erstens einem breiten, diversifizierten Geschäft, das nicht nur von einem Produkt abhängig ist.

Zweitens einer Technologieorientierung im Geschäft. Man erschafft, erforscht oder kauft zu, was andere (noch) nicht können.

Drittens einem Geschäft in einem langfristigen Wachstumsmarkt, der (fast) alle Boote hebt, die besonders Guten ganz besonders.

Viertens einem grossen Bullenmarkt, der (fast) alle Boote hebt, die besonders Guten ganz besonders.

Fünftens einem ruhig, mit klarer, langfristiger Strategie agierendem Management.

Sechtens einer kleinen Prise Glück und dem richtigen Händchen, die jeder Erfolg braucht, aber wie es heisst es so schön: "Das Glück ist mit den Tüchtigen".

Ja, so einfach ist das. Und einfach war es auch daran teilzuhaben. Zumindest dann, wenn man das Prinzip der Trendfolge versteht und beherzigt.

Wobei so einfach dann doch wieder nicht. Denn dafür hätte man sich auf solche Unternehmen konzentrieren müssen und in den letzten Jahren nicht hinter jedem Crash-Propheten und jeder medialen Mohrrübe hinterher rennen, die zwar verlockend riecht und medial als "heisser Tip" hochgejazzt wird, sich aber gerne auf dem Höhepunkt des Hypes als "verfault" heraus stellt.

Haben Sie dagegen zu diesen drei Unternehmen jemals Hype gehört? Sehen Sie 🙂 Heimlich, still und leise. 😉

Nun wollen Sie natürlich auch wissen, wie es weitergeht. Die Prognosiritis ist ja dermassen in die Knochen vieler Anleger gehämmert worden, dass diese Frage zwangsläufig kommt.

Leider habe ich darauf nur eine Antwort: ich weiss es nicht. Aber vielleicht versuchen Sie es ja mal mit der Trendfolge, dann brauchen Sie nämlich auch keine Antwort auf diese Frage. Das ist mein kostenloser Rat zum Vatertag. 😉

Ihr Hari

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Charts zum Schaudern

"Eigentlich" ist die Marktlage am Anfang dieser Woche und damit Ende Mai durchaus voller greifbarer Gefahren.

Wir haben einen Leitindex SP500 an einer kritischen Wegmarke, der durchaus reif für eine grössere Korrektur erscheint. So wurde die "Trumpsche Aufwärtstrendlinie" seit seiner Wahl (in blau) durchbrochen, die 2017er Aufwärtstrendlinie wurde getestet und das OBV zeigt im SPY eine sehr klare, negative Divergenz:

Und wir haben in den US diverse Bluechips mit riskanten Chartformationen, die einen eher zum Schaudern bringen. Beispielhaft will ich hier General Electric und JP Morgan zeigen:

Das sind Charts, die eine Menge Abwärtspotential offenbaren. Es muss sich nicht entladen, aber wenn es das doch tut, wird es schmerzhaft.

Gleichzeitig beginnt mit Ende Mai eine Saisonalität, die sowieso den Börsen keine besonderen Bocksprünge mehr erlauben sollte und letzten Mittwoch ist der Markt auch politisch aufgewacht und hat zum ersten Mal eine negative Reaktion auf die politischen Geschehnisse in Washington gezeigt.

In Summe sehr viel gute Gründe, in den Indizes nun mal vorsichtiger zu werden und ein paar Gewinne mitzunehmen. Dem steht nur ein Argument entgegen, das aber bisher in diesem Jahr extrem mächtig war. Eben der Trend selber und damit verbunden die Algos, die dem BTFD (Buy The F***ing Dip) Reflex frönen und konsequent immer dann die menschenlichen Emotionen abgreifen, wenn es zu offensichtlich nach unten zu gehen scheint - so wie jetzt.

Irgendwann wird sich dieser BTFD-Mechanismus umedrehen und dann zu einer besonders aggressiven Abwärtsbewegung führen. Vielleicht ist dieser Tag schon morgen, vielleicht auch erst nächstes Jahr.

Da wir das aber nicht wissen und keine Glaskugel haben, ist erhöhte Vorsicht über den Sommer zwar angemessen, zu einer aggressiven Wette auf fallende Kurse sollten wir uns aber noch nicht hinreissen lassen und lieber abwarten und beim Trend bleiben. Sollte es wirklich abwärts gehen, müssen wir unser Verhalten dann halt anpassen.

Die paar Prozent "zu spät", die man durch diese Geduld aufs Spiel setzt, sind halt der Preis um nicht x-mal zu früh auf die Bremse zu treten und wieder den nächsten Schub zu verpassen, wie so oft in den letzten Monaten. Wer mit dem Trend geht, macht die Sache richtig und nicht wer sich permanent dagegen stellt, weil er es immer besser zu wissen glaubt. Und der übergeordnete Trend ist immer noch weiter hoch, auch wenn er jetzt brechen "könnte", das ist aber eben nur ein Konjunktiv und diesen Konjunktiv hatten wir schon öfter, ohne dass er eingetreten ist.

Ihr Hari

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Assa Abloy, Schneider Electric, Bouygues, die Mr-Market Mitgliedschaft und der Nutzwert

Ich gestehe, ich habe hier mit dem freien Bereich einen kleinen Zielkonflikt. Letztlich dient der freie Bereich ja als "Schaufenster" in den Premium-Bereich, ich möchte Ihnen hier ein Bild davon vermitteln, was Sie im Premium-Bereich erwartet.

Wenn Sie schon länger von aussen um Mr-Market "herumstreichen", wissen Sie ja aber auch, dass ich dieses "Schaufenster" auf ungewöhnliche Art und Weise betreibe.

Keine Werbung, keine Banner, keine Lockvogelangebote mit Rabatten, keine Advertorials, keine reisserischen Versprechungen und schon gar kein permanentes Brüsten mit "eingetroffenen Prognosen" und "erfolgreichen Tips". Wenn Sie hier schon länger lesen, wissen Sie schon wie ich über die -> Prognosiritis < - denke.

Diese bewusste Reduktion auf viel Text und den Verzicht auf jegliche Schaueffekte hat auch einen Grund: Ich will eindeutig nicht *jeden* als Mitglied der Community. Mir geht es defintiv *nicht* darum, hier eine möglichst hohe Anzahl Leser um jeden Preis zu haben. Vielmehr soll der freie Bereich zu einer gesunden Selektion derer führen, die wirklich reif für die tiefergehenden Inhalte dieses Blogs sind. Auch die Notwendigkeit zu zahlen, ist dann eine Selektion, die die ernsthaft Interessierten, von der Menge der "Vorbeiklicker" separiert.

Das wichtige Wort ist dabei "um jeden Preis". Selbstverständlich freue ich mich über neue Mitglieder, alleine schon weil die immer weiter wachsende Community ja Ausweis des Erfolges ist. Sie zeigt sozusagen, dass ich meine Zeit und Energie nicht sinnlos verschleudere.

Und natürlich ist auch der damit verbundene Umsatz wichtig, weil er Ausdruck der Wertschätzung ist und überhaupt legitimiert, wie sehr ich mich bemühe. Sie wissen, ich halte von der Umsonst-Kultur des Internets herzlich wenig. Sie hat die Medien erst zu diesem traurigen Zustand gebracht, den wir jetzt vorfinden. Es existiert eben doch ein Zusammenhang zwischen der Qualität und Substanz von Artikeln und der Not, über reisserische Überschriften und Texte um Leser zu heischen. Beides steht im Widerspruch und da auch Redakteure und Blogger ja ihre Familie ernähren müssen, wird das Geld dann "hintenrum" eingenommen. "Kostenlos" ist im Internet nur die Fassade für alle, die sich davon blenden lassen wollen.

Lange Rede kurzer Sinn, ich möchte schon möglichst viele Mitglieder und diese Community soll immer weiter wachsen und damit auch bedeutender in ihrer Stimme werden, so wie das die letzten 4 Jahre ja gelungen ist. Ich will aber nur Mitglieder, die anlagetechnisch "reif" für Mr-Market sind und auch an sich arbeiten wollen, damit diese Community weiter befruchtet wird. Und das ist idealerweise dann der Fall, wenn etwas Erfahrung vorhanden ist und man schon mal selber am Markt auf die Nase gefallen ist.

Wenn man so will, wenn ein wenig Demut und Selbsterkenntnis in die Anleger gekrochen ist. Denn ohne diese, kommt man mit differenzierten Texten noch nicht gegen die schnellen Verheissungen der "heissen Tips" und "sicheren Gewinne" an, mit denen die diversen Verkäufer da draussen auf Kundenfang gehen. Ich könnte es auch mit Yoda formulieren auf die Frage, ob die Verheissungen der "dunklen Anlage-Seite" stärker seien: "Nein, Nein, Nein! Schneller, leichter, verführerischer". 😉

Deshalb mache ich es Ihnen hier im freien Bereich nicht einfach. Ich spreche hier kaum über einzelne Chancen und Opportunitäten, ich mache Ihnen den Mund nicht mit Chancen wässrig. Sondern ich lege Wert darauf, das Grundsätzliche herüber zu bringen. Wer aber permanent den unmittelbaren, leicht verdaulichen "Nutzwert" sucht, wird damit eher abgestossen. Und das ist gut so und so gewollt, denn es gibt keinen einfachen und schnellen Weg zum Markterfolg und wer diese Erkenntnis noch nicht hat, ist noch nicht reif.

Trotzdem ist dieser "Nutzwert" ja tagtäglich massiv vorhanden. Ca. 2/3 der Themen und Artikel im Premium-Bereich, drehen sich jeden Tag um Aktualität, Chancen und Gelegenheiten, die uns der Markt bietet und zwar von langfristigen Investments bis kurzfristigen Intraday-Trades.

Es kann ja auch gar nicht anders sein, bei ca. 3 Artikeln pro Tag alleine von mir, kann man ja das grundsätzliche Rad des Marktes nicht jeden Tag wieder neu erfinden, vielmehr nutze ich die Aktualität, um die grundsätzlichen Themen immer wieder am konkreten Fall zu vermitteln.

Heute will ich Ihnen daher mal auch mal zeigen, was an konkreten Ideen auch permanent hier generiert wird. Und besonders schön ist das ja immer, wenn man mal in die Vergangenheit schaut. Hier ist also ein Artikel von Mitte März zu europäischen Opportunitäten, ein Thema, das ja diese Woche besonders virulent ist.

Viel Spass dabei. Und stellen Sie sich mal die Frage, ob Sie nicht doch etwas Energie in den Erfolg ihres Depots investieren wollen. Ohne Schweiss kein Preiss, diese Wahrheit war schon vor Yoda bekannt. 😉

Ihr Hari

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Nehmen wir mal an - Drei europäische Ideen

Artikel vom 16.03.17 im Premium Bereich

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Aktien sind unsicher und die Welt ist eine Scheibe

Ja ich weiss liebe Leser, die Überschrift ist so provokant, dass sie schon wieder platt ist. Und eigentlich bin ich hier ja nicht für kurze Plattheiten bekannt, sonderen für eher zu lange, differenzierte Texte zum Markt.

Aber heute hole ich mal testweise den Holzhammer heraus. Mir ist bewusst, dass die, die ich damit eigentlich aus ihrem gedankenlosen Phlegma aufrütten will, hier potentiell gar nicht mitlesen. Weil Aktien sind doch "Teufelszeug" und Charts sind "Hokuspokus". Und sicher ist nur Festgeld - schon klar, die Welt ist eben doch eine Scheibe. 😉

Sie werden als treue Leser nun also vielleicht grinsen, aber dieser Holzhammer muss einfach mal sein. Und damit er überhaupt bei den Jüngern des Festgeldes wahrgenommen wird, muss der Schlag kurz, hart aber eindrucksvoll sein. Zu viele Worte schaden nur.

Also liebe Jünger des Festgeldes, für Sie, die Sie Aktien "Teufelszeug" und "zu unsicher" finden, zeige ich Ihnen nun mal eine tolle Anlage, die Sie bestimmt mögen werden:

Seit 1984 (schon viel länger davor, nur dafür habe ich keine Charts mehr) geht es immer nur hoch. Manchmal seitwärts, aber im Kern immer nur hoch. Schwere Krisen wie 2000 oder 2008 fallen im grossen Bild bestenfalls als "Schlagloch" auf, ändern aber nichts am grossen Trend.

Ist so eine Geldanlage "sicher"? Wenn ich ihnen nun sage, dass man damit im Mittel zwischen 5 und 10% Rendite pro Jahr machen konnte und das in dieser Ruhe und Stabilität, dann wollen Sie doch vielleicht Ihr Festgeld mit Nullzinsen, das unter der Inflation nun fällt, doch vielleicht mal in Frage stellen?

Aber halt, das geht ja nicht. Denn das ist natürlich eine Aktie und Aktien sind ja "unsicher". Und es nicht "irgendeine" Aktie. Es ist das Chart eines der grössten Konzerne der Welt, eines der bekanntesten Dividenden-Aristokraten der Welt und eines der stabilsten Unternehmen der Welt. Es ist der Gesundheitskonzern -> Johnson & Johnson <- mit unzähligen bekannten Marken und einer Marktkapitalisierung von 336 Milliarden US Dollar.

Und wissen Sie was, ich habe noch ein Zückerchen für Sie. Dividenden sind hier gar nicht im Chart. Die kommen "oben darauf", so ca. 2-3% pro Jahr bei Johnson&Johnson. 😀

Und noch etwas muss ich nachlegen, das ist eine bewusst logarithmische Darstellung des Kursverlaufes, die damit die Dynamik des Anstiegs im Depot kaschiert. Objektiv ist Johnson&Johnson von 1,75USD in 1984 auf 124,46USD in 2017 gestiegen. Den Faktor dürfen Sie mit dem Taschenrechner selber ausrechnen, als Chart wäre er nicht mehr darstellbar. Autsch. 😉

Das ist also so ein "Teufelswerk", so eine "böse" Aktie, die so furchtbar riskant ist. 😉

Und wissen Sie noch etwas? Stellen wir uns mal vor, Ihre schlimmsten Albträume würden tatsächlich wahr und wir bekämen bald den Zusammenbruch des Euros, eine schwere Wirtschaftskrise, Bankenkrise, politische Unruhen, temporärer Zusammenbruch der staatlichen Ordnung. Was immer Ihnen an maximalen Horrorszenarien einfällt.

Was glauben Sie, was es 10 Jahre später noch geben wird, wenn sich der Nebel über dem traurigen Schlachtfeld verzogen hat? Hmmm?

Ihre Immobilie? Ja vielleicht, aber vielleicht auch schon mit einer Zwangshypothek belastet. Trotzdem im Kern Ja.
Ihr Gold? Ja vielleicht, aber nur wenn Sie es vergraben haben, denn es ist vielleicht verboten. Trotzdem im Kern Ja.
Ihr landwirtschaftlicher Grund oder Wald? Ja bestimmt.

Ihr Festgeld in Euro als Schuldverschreibung in Form einer elektronischen Zahl gegenüber einer Bank? Hahaha!
Ihre Lebensversicherung in Euro als Schuldverschreibung einer Versicherung gegenüber? Hahaha!
Ihre Rentenzusage des Staates? Muss ich nun noch einmal lachen? Aber gut kein Problem, die Riester-Rente wird Sie retten und ich sagte ja schon, die Welt ist eine Scheibe. 😉

Ich sage Ihnen, was dann in meinen Augen auch noch da ist, weil international aufgestellt und weltweit agierend und nicht von einem Land und einer Währung abhängig:

Johnson & Johnson. Die verkaufen dann immer noch Babypflege, Sonnenmilch und Tampons. In welcher Währung auch immer und immer noch weltweit.

Zwischenzeitlich in der Krise, wird auch der Kurs von Johnson & Johnson um 70% gefallen sein, sie sind aber danach noch da und erholen sich wieder, in welcher Währung auch immer. Und dass Johnson & Johnson nur ein Beispiel ist, dürfte hoffentlich klar sein, es gibt sehr viele solche Aktien!

Da haben Sie also Ihre "unsicheren" Aktien. War das nun genug Holzhammer? Wollen Sie in Zeiten der Inflation vielleicht nicht doch mal die Kraft aufbringen, sich aus der gedanklichen Sicherheitsfalle zu lösen und ihr Bargeld auf Konten in Frage stellen? Sind Sie in der Lage sich mal offen mit der Frage zu befassen, was genau "sicher" denn nun bedeutet?

Wenn ja, wissen Sie, wohin Sie sich wenden können. Wenn nein, winke ich Ihnen nach und wünsche ich Ihnen hiermit alles Gute. 😀

Und klar, der Markt ist aktuell überdehnt und kurzfristig korrekturreif. Mit dem prinzipiellen Bild oben hat das aber gar nichts zu tun, schauen Sie einfach, was solche Korrekturen im grossen Bild über Jahrzehnte sind: ein Fliegenschiss. 😉

Ihr Hari

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Die Infrastruktur-Aktien der „World of Donald“



Wenn man über das weite, wellige Meer der Börsen-Ozeane navigieren will, dann hilft es dabei ungemein, den Wind im Rücken zu haben. Denn gegen den Wind anzukreuzen, ist weit schwieriger und geht langsamer voran, als wenn der Wind von Hinten in die Segel bläst.

In diesem Sinne, ist mit Donald Trump ein Anlagethema mit grossem Rückenwind-Potential entstanden, das viele hier in Deutschland und Europa wohl noch nicht so richtig auf dem Radar haben. Es sind die absehbaren Investitionen in die US Infrastruktur, denn diese ist in weiten Teilen hoch marode.

Bei vielen Themen, die Trump im Wahlkampf angekündigt hat, ist derzeit noch völlig offen, ob diese sich wirklich so realisieren werden. Wird Trump einen Handelskrieg mit China beginnen? Niemand weiss das heute genau.

Aber dass die Infrastruktur dringendst eine Auffrischung braucht, das ist unstrittig und sonnenklar und war ja auch Teil des Programms von Hillary Clinton. Das wird also kommen, weil es wirklich alternativlos ist. Schon vor über 20 Jahren war es so, dass wenn Sie beispielsweise vom John F Kennedy Airport in New York durch Queens nach Norden fuhren, sie in dem Brachland vor der Bronx das Gefühl hatten, eher ein Drittweltland zu durchqueren. Das ist heute nicht besser geworden und in weiten Teilen Amerikas zu "bewundern".

Es ist auch deshalb so sicher, weil es wunderbar in Trumps Politik des "America First" und der neuen Arbeitsplätze im Lande passt. Es wird also jede Menge Aufträge gerade für einheimische Firmen des Bau- und Infrastruktur-Sektors geben. Und natürlich werden auch alle profitieren, die Grundstoffe für den Bau herstellen wie Stahl, Aluminium oder Beton. Bei der Auftragsvergabe brauchen sich dann deutsche Mittelständler aber wohl nicht zu grosse Hoffnungen machen, selbst wenn sie die besseren Produkte und Leistungen haben. Denn wenn die Auftragsvergabe öffentlich erfolgt, was oft der Fall sein wird, wird "America First" der entscheidende Massstab sein.

Bei so viel Rückenwind, macht es doch Sinn, sich mal mit Aktien des Sektors zu befassen. Zwei Namen, die Sie potentiell noch nie gehört haben, obwohl das Werte mit einer Marktkapitalisierung im Milliarden-Bereich sind, will ich Ihnen heute auch im freien Bereich nahe bringen:

Quanta Services (PWR)

Das Kürzel "PWR" steht für Power und das aus gutem Grund. Denn wie Sie der -> Unternehmenshomepage < - entnehmen können, ist das Unternehmen mit seinen 24.000 Mitarbeitern und 7,5 Milliarden USD Umsatz, unter anderem auf den Aufbau, Betrieb und Service der Stromnetze spezialisiert. Und gerade in dem Bereich, gibt es in den US jede Menge Modernisierungsbedarf, wer die windschiefen Holzbalken kennt, auf denen Stromleitungen manchmal durchhängend durch die Gegend geführt werden, weiss was ich meine. 😉

Im Chart (alle Charts stammen von -> Finviz < -) sieht man schnell, dass der kluge Markt diese Chancen sofort erkannt hat und erst gestern gab es einen gewaltigen Schub, der mit ersten Erlassen Trumps zu tun haben dürfte:

Aber trotzdem, die Aktie ist immer noch nicht mit übertriebenen Gewinnerwartungen bewertet, ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,76 kündet davon, das für Dienstleister nicht untypisch ist. PWR dürften die Winde der WoD weiter klar in die Segel blasen.

Kommen wir zum zweiten Unternehmen:

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